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Verlag Antaios

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Verlag Antaios
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GrĂŒndung   2000
Sitz   Ehemaliges Rittergut Schnellroda, Steigra, Sachsen-Anhalt
Verleger   Götz Kubitschek
Gattung   Sachliteratur
Website   antaios.de

Der Verlag Antaios (bis November 2012: Edition Antaios) ist ein seit 2000 vom neurechten Publizisten und Politaktivisten Götz Kubitschek geleiteter deutscher Buchverlag mit Sitz auf dem ehemaligen Rittergut Schnellroda in der Gemeinde Steigra im sĂŒdlichen Saalekreis. Wissenschaftler ordnen den der antidemokratischen „Konservativen Revolution“ verschriebenen Kleinverlag einem Netzwerk der Neuen Rechten zu; er wird in Fachkreisen als „Hausverlag“ der neurechten Denkfabrik Institut fĂŒr Staatspolitik (IfS) bezeichnet. Überdies bietet der Verlag BĂŒcher anderer politisch rechter oder rechtsextremer Verlage an. Seit 2021 wurde der Verlag vom Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz als Verdachtsfall fĂŒr Rechtsextremismus beobachtet, seit 2024 stuft das Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz den Verlag als „gesichert rechtsextrem“ ein.[1][2][3][4]

Der Verlag Antaios mit Sitz in Steigra, Ortsteil Schnellroda, wird seit dem 5. Juli 2014 im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter der Handelsregister-Nummer HRA 4730 gefĂŒhrt. Inhaber ist der eingetragene Kaufmann (e.K.) Götz Kubitschek.[5]

Der Verlag wurde 2000 als Edition Antaios gegrĂŒndet und steht seitdem unter der Leitung von Götz Kubitschek.[6] Im November 2012 wurde der Name in Verlag Antaios geĂ€ndert. Er war ursprĂŒnglich im hessischen Bad Vilbel und spĂ€ter in der sĂ€chsischen Landeshauptstadt Dresden[7] ansĂ€ssig; seit 2003 sitzt der Kleinverlag[8] auf dem ehemaligen Rittergut Schnellroda in Steigra, Sachsen-Anhalt,[9] wo auch das Institut fĂŒr Staatspolitik seinen Sitz hatte.[10]

Zum GrĂŒnderkreis gehörte u. a. Karlheinz Weißmann, einer der Hauptvertreter der Neuen Rechten in Deutschland und 2003 MitbegrĂŒnder der Zeitschrift Sezession.[11] Der Historiker Helmut Kellershohn vom Duisburger Institut fĂŒr Sprach- und Sozialforschung (DISS) hĂ€lt es fĂŒr einen weiteren „‚Paukenschlag‘ jungkonservativer Intellektueller aus den Reihen der Deutschen Gildenschaft“.[12]

BezĂŒglich der Namensgebung konstatiert Kellershohn eine Reminiszenz auf Hans Freyers Schrift AntĂ€us[13] sowie eine AnknĂŒpfung an Ernst JĂŒnger, den Kubitschek verehre.[14] FĂŒr den Religionswissenschaftler Horst Junginger steht der Verlag in der Tradition der „Konservativen Revolution“ und JĂŒngers Zeitschrift Antaios, die von 1959 bis 1971 erschien.[11] Namensgeber ist der in Nordafrika lebende Riese Antaios aus der griechischen Mythologie,[11] der Einheimische und Fremde jagte und seine StĂ€rke von seiner Mutter Gaia (der Erde) erhielt. Er wurde schließlich von Herakles besiegt, indem dieser ihn in die Luft hob und erwĂŒrgte.

Der Ökonom Arne Schimmer, NPD-Kader und Mitarbeiter der Parteizeitung Deutsche Stimme, war von 2003 bis 2004 Lektor bei der Edition Antaios. Das VertragsverhĂ€ltnis endete, so Kubitschek, nachdem Schimmer 2004 fĂŒr die NPD Sachsen als Mitarbeiter in den SĂ€chsischen Landtag wechselte.[15] Mathias Brodkorb vom Informationsportal Endstation Rechts zeigte spĂ€ter auf, dass der Verlag durch „Rezensionen und diskursive[] Artikel“ in der rechtsextremen, NPD-nahen Zeitschrift Hier & Jetzt unter dem Chefredakteur Schimmer in der Szene prĂ€sent sei.[16] Der Extremismusforscher Uwe Backes resĂŒmierte 2012 auch in Anbetracht der Positionierung gegenĂŒber Andreas Molau (Deutsche Stimme), dass Kubitschek mit dem Verlag eine „elitĂ€re Distanz“ zur NPD pflege.[17]

2007 wurde eine Große Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Petra Pau und Sevim Dağdelen und der Linksfraktion im Deutschen Bundestag zur Extremen Rechten in Deutschland durch die Bundesregierung dahingehend beantwortet, dass die Edition Antaios zu dieser Zeit kein Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes sei, was jedoch nicht ausschließe, dass sie „sich selbst als Teil einer – nach anderen Kriterien definierten – sog. Neuen Rechten“ sieht.[18]

2010 war die Publikation Der Fall Sarrazin – Eine Analyse des Instituts fĂŒr Staatspolitik auf der Amazon-Bestsellerliste vertreten.[19] Der Fachjournalist Andreas Speit wertete die Veröffentlichung als Versuch, „rechtes Denken zu modernisieren und auch zu popularisieren“. Im Hintergrund stehe ein „Ensemble von rechten Intellektuellen“, zu dem auch das Institut fĂŒr Staatspolitik gehöre.[20]

In der Vergangenheit stellte der Verlag mehrmals auf der Leipziger Buchmesse aus.[21] SpĂ€ter organisierte Kubitschek gemeinsam mit Felix Menzel eine neurechte Messe namens zwischentag (Eigenschreibweise) in Berlin-Wilmersdorf, zu deren Ausstellern auch sein Verlag gehörte.[22] In einem Interview mit dem Fernsehmagazin Klartext (rbb) sprach er 2012 in diesem Rahmen von einer erhaltungswĂŒrdigen „ethnische[n] KontinuitĂ€t“ der Deutschen.[23]

Im Februar 2014 entfernte der deutsche Ableger des InternetversandhĂ€ndlers Amazon.com die zwölf neuesten BĂŒcher des Verlags aus seinem Angebot. Dies und der Verzicht auf die Angabe von GrĂŒnden wurde von Lorenz JĂ€ger auf FAZ.net und von Marc Felix Serrao in der SĂŒddeutschen Zeitung kritisiert.[24][25] Nach den VorgĂ€ngen bei Amazon veröffentlichte der MĂŒnchner Soziologieprofessor Armin Nassehi einen Briefwechsel mit Kubitschek, in dem er den VersandhĂ€ndler kritisierte.[26]

Zu Beginn der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2018 wurde bekanntgegeben, dass der Verlag an Thomas Veigel – AfD-Mitglied und Inhaber des neu gegrĂŒndeten Loci-Verlags[27] – verĂ€ußert worden wĂ€re. Der Verlag sollte als Imprint weitergefĂŒhrt werden, die Programmleitung von Kubitscheks Ehefrau Ellen Kositza ĂŒbernommen werden.[28] Von Beginn an wurden in den Medien begrĂŒndete Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieser Transaktion geĂ€ußert.[27][29] Es wurde zudem darauf hingewiesen, dass Kubitscheks Verlag keinen Stand auf der Buchmesse angemeldet hatte, aber durch die Bekanntgabe des Verkaufs im Mittelpunkt des Medieninteresses gestanden hĂ€tte.[30] Nach der Buchmesse wurde von Kubitschek bestĂ€tigt, dass die oben genannte Meldung ein TĂ€uschungsmanöver gewesen war.[31]

Nach einem Bericht von Zeit Online vom 15. Juni 2021 bestĂ€tigte der PrĂ€sident des Bundesamts fĂŒr Verfassungsschutz Thomas Haldenwang, dass der Verlag Antaios seit lĂ€ngerem beobachtet und als Verdachtsfall gefĂŒhrt wird.[32]

2004 beschrieb der Fachjournalist fĂŒr Rechtsextremismus Anton Maegerle die Edition Antaios in einem TribĂŒne-Aufsatz zu Ultrarechten Think Tanks als „Vorfeldorganisation“ der Wochenzeitung Junge Freiheit.[33] Sie werde ferner durch das Institut fĂŒr Staatspolitik mitfinanziert.[34] Laut den Publizisten Stephan Braun, Alexander Geisler und Martin Gerster (2007) nimmt sich die Edition des Erbes der „Konservativen Revolution“ an und publiziert ĂŒberwiegend Studien des IfS. Sie bilde mit dem IfS und der Jungen Freiheit ein „arbeitsteilig organisiertes Dreieck“. Der Verlag sei darauf ausgelegt, die „neurechte ideologische Basis“ zu festigen.[35] Auch fĂŒr die Rechtsextremismusforscher Samuel Salzborn (2015)[36] und Helmut Kellershohn (2016)[37] gibt es zwischen den drei Organisationen eine „operationelle Aufgabenteilung“.[36] Der Antaios Verlag ĂŒbernimmt in diesem laut Kellershohn die Aufgabe, „Arbeitsergebnisse, die aus der Arbeit des Instituts resultieren oder im Umfeld dieses Netzwerks entstanden sind, zu publizieren.“[38] Nach EinschĂ€tzung von Kellershohn (2016) scheint diese „ursprĂŒngliche Konzeption einer arbeitsteiligen Kooperation zwischen JF, IfS, Verlag [
] als Ausgangspunkt und Kern eines jungkonservativen Hegemonieprojekts [jedoch] vorerst gescheitert“. Die Frage des VerhĂ€ltnisses zur Alternative fĂŒr Deutschland habe zu „FlĂŒgelkĂ€mpfen“ innerhalb der „jungkonservative[n] FĂŒhrungsriege“[37] gefĂŒhrt, die sich „parallel zum FlĂŒgelstreit in der AfD vertieft“ hĂ€tten.[39] Kellershohn (2004),[40] Martin Langebach (2015),[41] Armin Pfahl-Traughber (2016)[42] und Volker Weiß (2016)[43] kommen zu dem Schluss, dass es sich bei Antaios um einen „Hausverlag“ des IfS handele.

Bereits 2002 wies der Rechtsextremismusforscher Hajo Funke darauf hin, dass die Neue Rechte ein „ideologisch[es] und organisatorisch[es] Netz“ spinne, zu dem nicht nur die „Publikationsreihe“ Edition Antaios und die bereits genannten Institutionen gehörten, sondern auch u. a. das Studienzentrum Weikersheim und die Burschenschaft Danubia MĂŒnchen.[44] Der Politikwissenschaftler Rainer Benthin hielt diese Neue Rechte 2008 im engeren Sinne fĂŒr „eine intellektuelle oder kulturelle Variante“, die im „rechtsradikalen Bewegungskontext“ verbunden sei, u. a. ĂŒber zentrale Foren wie das IfS mit der Zeitschrift Sezession und dem Verlag Edition Antaios.[45] 2004 zĂ€hlte auch der Extremismusforscher Armin Pfahl-Traughber den Verlag zur Neuen Rechten,[46] die er wiederum dem intellektuellen Rechtsextremismus zuordnet.[47] Laut dem Politikwissenschaftler Elmar Vieregge verfolgt das Projekt IfS mit Sezession und Edition Antaios eine „grundlegende[] VerĂ€nderung des politischen Klimas in Deutschland nach ‚Rechts‘“.[48] Strategisch ziele man, wie Fabian Virchow vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus ausfĂŒhrte, „unter RĂŒckgriff auf Vertreter der antidemokratischen und menschenrechtsfeindlichen Konservativen Revolution der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts zum einen auf die Umdeutung von Begrifflichkeiten und die Erringung der Deutungshoheit sowie zum anderen auf die Schulung einer neuen rechten Elite, die gesellschaftliche Machtstellungen besetzt.“[49]

Im Zuge der Kampagne „Division Antaios“ (2010) „passte [Kubitschek] das Logo seines Verlages, eine Schlange, stilistisch dem Schildkrötenlogo [von CasaPound] an und unterlegte zudem der Schlange drei nach rechts oben weisende Pfeile, gewissermaßen als Replik auf die drei nach links unten gerichteten Pfeile der antifaschistischen Eisernen Front“, so Kellershohn.[50]

Julian Bruns, Kathrin Glösel und Natascha Strobl, die 2014 einen grundlegenden Band zur IdentitĂ€ren Bewegung verfasst haben, halten das „seriöse Erscheinungsbild“ des Verlages fĂŒr „brĂŒchig“ und rechnen Antaios zum politisch-publizistischen Umfeld der IdentitĂ€ren.[51]

Mit den Publikationen werden sowohl Rechtsextremisten als auch „Akteure am rechten Rand der AfD“ erreicht, so Funke (2016).[52]

Patrick Keßler weist auf den Zusammenhang zwischen Namensgebung und Gewaltneigung hin (2018): „Die Namensgebung Antaios [
], der ein aus der griechischen Mythologie stammender, nahezu unbezĂ€hmbarer Riese war, der mit den SchĂ€deln seiner besiegten Gegner den Tempel fĂŒr seinen Vater verzierte und die Fremden zu einem Ringkampf aufforderte [
], deutet an, dass innerhalb der ,Neuen Rechten‘ eine bestimmte Neigung zur Gewalt [
] existiert.“[53]

Ab 2021 wurde der Verlag vom Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz als Verdachtsfall fĂŒr Rechtsextremismus beobachtet.[2] Die Beobachtung wird dabei mit Verbindungen „zum rechtsnationalen FlĂŒgel der AfD und zu anderen Rechtsextremisten, unter anderem zu Björn Höcke, dem thĂŒringischen AfD-Landes- und Fraktionschef“[2] sowie den Veröffentlichungen von gesichert rechtsextremistischen Autoren wie beispielsweise Mario MĂŒller oder Martin Sellner begrĂŒndet.

Seit 2024 wird der Verlag als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft,[54] wodurch dem Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz mehr Maßnahmen zur Beobachtung eingerĂ€umt werden.[4][55]

Im Jahre 2009 machte Kellershohn ca. 50 Titel im Verlagsprogramm aus, darunter „Eigenprodukte“ der Verlagsleitung sowie sich in seinem Umfeld bewegender Personen, darunter auch Stammautoren der Jungen Freiheit wie GĂŒnter Zehm, Thorsten Hinz und Ernst Nolte.[56] Der Politikwissenschaftler Steffen Kailitz hob hervor, dass die Autorengewinnung des Historikers Nolte im Jahr 2005 dessen inhaltliche AnnĂ€herung an die Neue Rechte nachvollziehen lasse.[57] Das Verlagsprogramm wurde um die Reihen Perspektiven (EinfĂŒhrungen zu Personen) und Themen (Begrifflichkeiten) aufgebaut.[56] Thematisch widmete sich der Verlag der Hohmann-AffĂ€re und zeitgenössischen Rechtskonservativen wie Klaus Hornung[58] (Festschrift zum 75. Geburtstag), vor allem aber historischen Persönlichkeiten der „Konservativen Revolution“[59] wie Oswald Spengler, Ernst JĂŒnger und Friedrich Georg JĂŒnger sowie Ă€lteren Vertretern der Neuen Rechten wie Mircea Eliade und den bekennenden „Faschisten“ Armin Mohler[58] (mehrere Werke[52] – die Festschrift zum 80. Geburtstag war die erste Publikation des Verlags[60]).[56] Auch ein Briefwechsel des Rechtsextremisten Hans-Dietrich Sander mit dem „Kronjuristen des Dritten Reiches“ Carl Schmitt wurde verlegt.[19] Nach Hajo Funke sind in dem Verlag „Ernst JĂŒnger und das gesamte antidemokratische Arsenal [
] zusammengelegt“. Dort gehe um eine „ethnisch reine“ Republik, die gegen „die Werte von Pluralismus und Menschenrechtsachtung“ gerichtet sei.[61] Antaios veröffentliche „eine ganze Bibliothek von Vertretern der sogenannten Konservativen Revolution, Faschisten und Antisemiten“.[52] Nach Weiß findet sich bei Antaios ein „eher klassisch faschistisches Gedankengut als spezifisch nationalsozialistisches“, wobei „die ÜbergĂ€nge [
] fließend“ seien.[62]

Im Jahre 2011 veröffentlichte der Verlag die muslimfeindlichen Texte des Bloggers Fjordman, die ideologische Grundlagen fĂŒr den norwegischen Rechtsterroristen Anders Behring Breivik waren.[63] In der edition nordost des Verlages erschien 2014 die deutsche Übersetzung des „SchlĂŒsselromans“[64] von Domenico di Tullio, Strafverteidiger von CasaPound Italia, ĂŒber ebendiese neofaschistische italienische Bewegung.[65] Der Verlag betreibt laut Volker Weiß ĂŒberdies sukzessive „Theorieimport aus Frankreich“ und hat im Zuge dessen etwa eine NeuĂŒbersetzung des Romans (Das Heerlager der Heiligen) des monarchistischen französischen Schriftstellers Jean Raspail sowie eine „Kampfschrift“[66] von Renaud Camus, der als „Vordenker“ des rechtsextremen Front National gilt, herausgebracht.[67] Kubitschek sei auf nationalkonservative oder geradezu reaktionĂ€re Autoren spezialisiert, so der Politikwissenschaftler Jan-Werner MĂŒller.[68] Nach dem Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik (2016), der dem Herausgeberkreis der Fachzeitschrift BlĂ€tter fĂŒr deutsche und internationale Politik angehört, publiziert Antaios „rechtsextreme Literatur“.[69] Nach dem Politikwissenschaftler Claus Leggewie ist der Verlag auf „neurechte Machwerke und einschlĂ€gige Theorieimporte aus Frankreich“ spezialisiert;[70] es wĂŒrden rechtsradikale Schriften, darunter Bestseller von Raspail und Camus, verlegt.[71] Der Soziologe Armin Nassehi merkte 2016 an, dass die Aufnahme des rechten Publizisten Akif Pirinçci in das Verlagsprogramm, wenn man sich Pirinçcis Tonfall und Argumentation ansehe, „eigentlich [
] unter dem Niveau des Verlages“ sei, der „ernst zu nehmende[] Formen der intellektuellen Auseinandersetzung“ in die Publizistik bringen wolle. Da falle Pirinçci „tatsĂ€chlich heraus“. Inhaltlich falle er jedoch „tatsĂ€chlich nicht heraus“, denn sein neues Buch mit dem Titel „Umvolkung“ passe „eigentlich zu dem Programm dieser rechtsintellektuellen Debatte“. Laut Nassehi ist die Aufnahme Pirinçcis somit „eher [
] ein politisches Statement [
] als eine Idee ernsthafter Auseinandersetzung“.[72]

Der Verlag Antaios bietet eigene BĂŒcher derzeit (Stand 2015) in insgesamt sechs Reihen an: Reihe kaplaken, Antaios Thema, Staatspolitisches Handbuch, Jenaer Vorlesungen, Antaios Essay und edition nordost.[51] Besondere Relevanz fĂŒr das „SelbstverstĂ€ndnis“ des IfS hat die seit 2007 erscheinende Buchreihe Kaplaken, in der bereits Werke von Bernard Willms, Karlheinz Weißmann und Götz Kubitschek veröffentlicht wurden.[56] Ferner gilt das Staatspolitische Handbuch, herausgegeben von den IfS-FunktionĂ€ren Erik Lehnert und Karlheinz Weißmann, als ein Beispiel fĂŒr „die systematische Erschließung und Vermittlung der Weltanschauung der ‚Konservativen Revolution‘“ (Volker Weiß).[73] Die Herausgeber des Jahrbuchs Extremismus & Demokratie, Uwe Backes, Alexander Gallus und Eckhard Jesse, konstatierten 2010, dass darin versucht werde, Begriffe umzudeuten.[74]

Autoren / Herausgeber (Auswahl)

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Unter den publizierten Autoren sind etliche BeitrĂ€ger der Zeitschrift Sezession.[75] Dem Historiker Volker Weiß zufolge befinden sich darunter auch „Personen, die frĂŒher als harte Neonazis aktiv waren“.[62]

Antaios vertreibt ĂŒber einen Onlineshop neben den selbstverlegten BĂŒchern sowie den Schriften des Instituts fĂŒr Staatspolitik, der Blauen Narzisse und des Compact-Magazins einzelne Werke u. a. folgender Verlage, die dem politisch rechten bzw. rechtsextremen Spektrum zuzuordnen sind:

  • Helmut Kellershohn: AufrĂŒstung wider den Zeitgeist. Ein gildenschaftliches Netzwerk: Institut fĂŒr Staatspolitik – Edition Antaios – Junge Freiheit. In: Martin Dietzsch, Siegfried JĂ€ger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie. Sein und Design der „Jungen Freiheit“ (= Edition DISS. Band 2). 2., unverĂ€nderte Auflage, Unrast, MĂŒnster 2004, ISBN 3-89771-733-6, S. 75–94.
  • Emmelie Öden: Rechtsextreme Verlage in Deutschland. Eine aktuelle Bestandsaufnahme. Mainzer Institut fĂŒr Buchwissenschaft, Mainz 2017, ISBN 978-3-945883-57-0.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Konrad Litschko: Antaios-Verlag von Götz Kubitschek: Neurechter Verlag nun rechtsextrem. In: taz.de. 18. Juni 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.
  2. 1 2 3 Christian Fuchs: Rechtsextremismus: Verfassungsschutz stellt Antaios-Verlag unter Beobachtung. In: zeit.de. 15. Juni 2021, abgerufen am 19. Juni 2024.
  3. ↑ Robert Briest: Verfassungsschutzbericht 2023: Antaios-Verlag als gesichert rechtsextreme Bestrebung eingestuft. In: mz.de. 19. Juni 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.
  4. 1 2 Bundesministerium des Innern und fĂŒr Heimat (Hrsg.): Verfassungsschutzbericht 2023. 1. Auflage. 18. Juni 2024, S. 99 f. (verfassungsschutz.de [PDF]).
  5. ↑ Amtsgericht Stendal, HRA 4730: Verlag Antaios – Inhaber Götz Kubitschek e. K.
  6. ↑ Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts fĂŒr Staatspolitik“. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. HintergrĂŒnde – Analysen – Antworten. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 259.
  7. ↑ Claus Leggewie: Historikerstreit – transnational. In: Steffen Kailitz (Hrsg.): Die Gegenwart der Vergangenheit. Der „Historikerstreit“ und die deutsche Geschichtspolitik. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-16132-7, S. 62.
  8. ↑ Volker Weiß: Der Kreuzzug als Dschihad (Memento vom 6. Februar 2015 im Internet Archive). publikative.org, 27. August 2012.
  9. ↑ Helmut Kellershohn: Strategische Optionen des Jungkonservatismus. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, MĂŒnster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 16.
  10. ↑ Toralf Staud, Johannes Radke, Heike Kleffner: Glossar: Institut fĂŒr Staatspolitik (IfS). Dossier Rechtsextremismus, Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, 3. Februar 2014.
  11. 1 2 3 Horst Junginger: Religion, Myth and Ideology. In: Method & Theory in the Study of Religion. Band 25, Nr. 2, 2013, S. 161–167, doi:10.1163/15700682-12341277.
  12. ↑ Helmut Kellershohn: AufrĂŒstung wider den Zeitgeist. Ein gildenschaftliches Netzwerk: Institut fĂŒr Staatspolitik – Edition Antaios – Junge Freiheit. In: Martin Dietzsch, Siegfried JĂ€ger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie. Sein und Design der "Jungen Freiheit" (= Edition DISS. Band 2). 2., unverĂ€nderte Auflage, Unrast, MĂŒnster 2004, ISBN 3-89771-733-6, S. 93.
  13. ↑ Helmut Kellershohn: AufrĂŒstung wider den Zeitgeist. Ein gildenschaftliches Netzwerk: Institut fĂŒr Staatspolitik – Edition Antaios – Junge Freiheit. In: Martin Dietzsch, Siegfried JĂ€ger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie. Sein und Design der "Jungen Freiheit" (= Edition DISS. Band 2). 2., unverĂ€nderte Auflage, Unrast, MĂŒnster 2004, ISBN 3-89771-733-6, S. 85.
  14. ↑ Helmut Kellershohn: AufrĂŒstung wider den Zeitgeist. Ein gildenschaftliches Netzwerk: Institut fĂŒr Staatspolitik – Edition Antaios – Junge Freiheit. In: Martin Dietzsch, Siegfried JĂ€ger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie. Sein und Design der "Jungen Freiheit" (= Edition DISS. Band 2). 2., unverĂ€nderte Auflage, Unrast, MĂŒnster 2004, ISBN 3-89771-733-6, S. 87.
  15. ↑ Mathias Brodkorb, Stefan Bruhn: ZeitschriftenportrĂ€t: Hier & Jetzt. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 22. Jahrgang (2010), Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6050-6, S. 249.
  16. ↑ Mathias Brodkorb, Stefan Bruhn: ZeitschriftenportrĂ€t: Hier & Jetzt. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 22. Jahrgang (2010), Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6050-6, S. 250.
  17. ↑ Uwe Backes: Intellektueller Rechtsextremismus in Deutschland. Dossier Rechtsextremismus, Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, 14. Dezember 2012.
  18. ↑ Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Petra Pau, Sevim Dağdelen, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Entwicklung der extremen Rechten und die Maßnahmen der Bundesregierung (Drucksache 16/1009), Deutscher Bundestag, Drucksache 16/4675, 14. MĂ€rz 2007, S. 42.
  19. 1 2 Marc Felix Serrao: Profiteure im Windschatten. In: SĂŒddeutsche Zeitung, 31. August 2010, S. 11.
  20. ↑ Christopher Ricke: „Mehr und mehr im rechtspopulistischen Raum beheimatet“ (GesprĂ€ch mit Andreas Speit). Deutschlandradio Kultur, 1. September 2010.
  21. ↑ Andreas Förster: Keine Tarnung nötig. In: Berliner Zeitung, Ausgabe 66, 19. MĂ€rz 2005, S. 28.
  22. ↑ Roland Sieber: Neue Rechte plant Tagung in Berlin. Störungsmelder, 29. September 2012.
  23. ↑ Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die IdentitĂ€ren. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, MĂŒnster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 13.
  24. ↑ Lorenz JĂ€ger: SouverĂ€n Amazon. FAZ.net, 27. Februar 2014.
  25. ↑ Marc Felix Serrao: Verbotene BĂŒcher. In: SĂŒddeutsche Zeitung, 27. Februar 2014, S. 14.
  26. ↑ Armin Nassehi: Die letzte Stunde der Wahrheit. Warum rechts und links keine Alternativen mehr sind und Gesellschaft ganz anders beschrieben werden muss. Murmann, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86774-377-8, o. S.
  27. 1 2 Carsten Korfmacher: Antaios-Verlag: AfD-FunktionĂ€r ĂŒbernimmt rechten Verlag – angeblich. In: Nordkurier. 10. Oktober 2018, abgerufen am 11. Oktober 2018.
  28. ↑ Götz Kubitschek verkauft Antaios. In: buchreport.de. 10. Oktober 2018, abgerufen am 10. Oktober 2018.
  29. ↑ Marc Reichwein: Antaios heißt jetzt Loci: Verlag fĂŒr Dummys. In: welt.de. 10. Oktober 2018, abgerufen am 11. Oktober 2018.
  30. ↑ Theresa Weiß: Keinen Bock auf Katzentisch. In: FAZ.net. 10. Oktober 2018, abgerufen am 11. Oktober 2018.
  31. ↑ Götz Kubitschek tĂ€uscht Öffentlichkeit mit Fake-Verlag. www.haz.de, 17. Oktober 2018
  32. ↑ Christian Fuchs: Verfassungsschutz stellt Antaios-Verlag unter Beobachtung. In: Zeit Online. 15. Juni 2021, abgerufen am 15. Juni 2021.
  33. ↑ Anton Maegerle: Ultrarechte Think Tanks - Intellektuelle AufrĂŒstung fĂŒr Ewiggestrige. In: TribĂŒne 169/2004, 152 (160).
  34. ↑ Anton Maegerle: Ultrarechte Think Tanks - Intellektuelle AufrĂŒstung fĂŒr Ewiggestrige. In: TribĂŒne 169/2004, 152 (162).
  35. ↑ Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster: Die „Junge Freiheit“ der „Neuen Rechten“. Bundes- und landespolitische Perspektiven zur „Jungen Freiheit“ und den Medien der „Neuen Rechten“. In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3, S. 29.
  36. 1 2 Samuel Salzborn: Rechtsextremismus: Erscheinungsformen und ErklÀrungsansÀtze. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, Nomos (UTB), Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8252-4476-7, S. 71 f.
  37. 1 2 Helmut Kellershohn: Das Institut fĂŒr Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. HintergrĂŒnde – Analysen – Antworten, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien Wiesbaden 2016, S. 439f. Vgl. auch: Helmut Kellershohn: Strategische Optionen des Jungkonservatismus. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, MĂŒnster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 17.
  38. ↑ Helmut Kellershohn: Das Institut fĂŒr Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. HintergrĂŒnde – Analysen – Antworten, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien Wiesbaden 2016, S. 440.
  39. ↑ Helmut Kellershohn: Das Institut fĂŒr Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: HintergrĂŒnde – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 464.
  40. ↑ Helmut Kellershohn: Das Doppelspiel der Jungen Freiheit am Beispiel der Hohmann-AffĂ€re. In: Stephan Braun, Daniel Hörsch (Hrsg.): Rechte Netzwerke - eine Gefahr. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8100-4153-X, S. 79.
  41. ↑ Martin Langebach: 8. Mai 1945. In: Martin Langebach, Michael Sturm (Hrsg.): Erinnerungsorte der extremen Rechten (= Edition Rechtsextremismus. 101). Springer VS, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-00130-8, S. 241.
  42. ↑ Armin Pfahl-Traughber: Neurechter Provokateur. Blick nach Rechts, 19. Februar 2016.
  43. ↑ Volker Weiß: Bedeutung und Wandel von â€șKulturâ€č fĂŒr die extreme Rechte. In: Fabian Virchow, Martin Langebach, Alexander HĂ€usler (Hrsg.): Handbuch Rechtsextremismus (= Edition Rechtsextremismus). Band 1: Analysen. Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-531-18502-6, S. 458.
  44. ↑ Hajo Funke: Paranoia und Politik: Rechtsextremismus in der Berliner Republik (= Schriftenreihe Politik und Kultur. 4). Schiler, Berlin 2002, ISBN 3-89930-241-9, S. 248.
  45. ↑ Rainer Benthin: Angriff aus der Nische. Die Bedeutung von «1968» fĂŒr den Kulturkampf der Neuen Rechten in Deutschland. In: Damir Skenderovic, Christina SpĂ€ti (Hrsg.): 1968 – Revolution und Gegenrevolution. Neue Linke und neue Rechte in Frankreich, der BRD und der Schweiz (= Itinera. Fasc. 27). Schwabe, Basel 2008, ISBN 978-3-7965-2518-6, S. 84.
  46. ↑ Armin Pfahl-Traughber: Johannes Rogalla von Bieberstein: »JĂŒdischer Bolschewismus«. Mythos und RealitĂ€t (Rez.). In: Zeitschrift fĂŒr Politik 51 (2004) 3, 353 (354).
  47. ↑ Armin Pfahl-Traughber: Rechtsextremismus in der Bundesrepublik (= Beck’sche Reihe. 2112). 4. aktualisierte Auflage, Beck, MĂŒnchen 2006, ISBN 978-3-406-47244-2, S. 44 ff.
  48. ↑ Elmar Vieregge: Rechtsintellektuelle Sehnsucht nach Akzeptanz (Rez.). In: Uwe Backes, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 19. Jahrgang (2007), Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3168-1, S. 409.
  49. ↑ Fabian Virchow: Die extreme Rechte und der Rechtspopulismus in Deutschland. Eine Momentaufnahme. In: Mark Haarfeldt, Klaudia Tietze (Red.): »Alle Menschen werden Schwestern und BrĂŒder?« – Zusammenhalt in Zeiten des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. DiskussionsbeitrĂ€ge der Tagung vom 22. November 2014. Hrsg. durch Mach‘ meinen Kumpel nicht an! – fĂŒr Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e. V., DĂŒsseldorf 2015, S. 13–15, hier: S. 14.
  50. ↑ Helmut Kellershohn: Strategische Optionen des Jungkonservatismus. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, MĂŒnster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 26.
  51. 1 2 Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die IdentitĂ€ren. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, MĂŒnster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 124 f.
  52. 1 2 3 Hajo Funke (unter Mitarbeit von Ralph Gabriel): Von WutbĂŒrgern und Brandstiftern. AfD – Pegida – Gewaltnetze. vbb, Berlin 2016, ISBN 978-3-945256-64-0, S. 123.
  53. ↑ Patrick Keßler: Die „Neue Rechte“ in der Grauzone zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus? Protagonisten, Programmatik und Positionierungsbewegungen. LIT Verlag, MĂŒnster 2018, ISBN 978-3643138446, S. 9 und 229.
  54. ↑ Konrad Litschko: Antaios-Verlag von Götz Kubitschek: Neurechter Verlag nun rechtsextrem. In: Die Tageszeitung: taz. 18. Juni 2024, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 18. Juni 2024]).
  55. ↑ Christoph Kehlbach, Frank BrĂ€utigam: Was „Verdachtsfall“ und „gesichert extremistisch“ bedeuten. Abgerufen am 18. Juni 2024.
  56. 1 2 3 4 Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts fĂŒr Staatspolitik“. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. HintergrĂŒnde - Analysen - Antworten. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 264 f.
  57. ↑ Steffen Kailitz: Die politische Deutungskultur der Bundesrepublik Deutschland im Spiegel des „Historikerstreits“. In: Ders. (Hrsg.): Die Gegenwart der Vergangenheit. Der „Historikerstreit“ und die deutsche Geschichtspolitik. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-16132-7, S. 22.
  58. 1 2 Anton Maegerle, Daniel Hörsch: „Der Kampf um die Köpfe“ hat begonnen. Vordenker, Strategen und Wegbereiter rechter Netzwerke. In: Stephan Braun, Daniel Hörsch (Hrsg.): Rechte Netzwerke - eine Gefahr. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8100-4153-X, 120.
  59. ↑ Martin Jander: Bernd Rabehl: Rudi Dutschke – RevolutionĂ€r im geteilten Deutschland (Rez.). In: Uwe Backes, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 15. Jahrgang (2003), Nomos, Baden-Baden 2004, ISBN 978-3-8329-0348-0, S. 374.
  60. ↑ https://d-nb.info/959259864
  61. ↑ Landtag Nordrhein-Westfalen: Ausschussprotokoll 16/860: Parlamentarischer Untersuchungsausschuss III gemĂ€ĂŸ Art. 41 Landesverfassung – Drucksache 16/7148 (Neudruck), 13. MĂ€rz 2015, S. 53.
  62. 1 2 Maria Delius: Interview mit Volker Weiß zu "Finis Germania". In: Die Welt, 17. Juni 2017, Nr. 139, S. 25.
  63. ↑ Volker Weiß: Der Kreuzzug als Dschihad (Memento vom 6. Februar 2015 im Internet Archive). publikative.org, 27. August 2012; Alexander HĂ€usler: Muslimfeindlichkeit als rechtsextremes Einfallstor. Dossier Rechtsextremismus, Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, 17. MĂ€rz 2014.
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  66. ↑ Helmut Kellershohn: Götz Kubitschek und das Institut fĂŒr Staatspolitik. In: Helmut Kellershohn, Wolfgang Kastrup (Hrsg.): Kulturkampf von rechts. AfD, Pegida und die Neue Rechte (= Edition DISS. Band 38). Unrast, MĂŒnster 2016, ISBN 978-3-89771-767-1, S. 92–106, hier: S. 102, Fn. 27.
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  68. ↑ Jan-Werner MĂŒller: Behind the New German Right. nybooks.com, 14. April 2016.
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  72. ↑ Ein „Opferheld“ der Neuen Rechten www.deutschlandfunkkultur.de, 13. April 2016
  73. ↑ Volker Weiß: Die „Konservative Revolution“. Geistiger Erinnerungsort der „Neuen Rechten“. In: Martin Langebach, Michael Sturm (Hrsg.): Erinnerungsorte der extremen Rechten (= Edition Rechtsextremismus. 101). Springer VS, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-00130-8, S. 111.
  74. ↑ Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse: Kommentierte Bibliographie. In: Ders. (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 22. Jahrgang (2010), Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6050-6, S. 467.
  75. ↑ Armin Pfahl-Traughber: Eigener „Antiimperialismus von rechts“. Blick nach Rechts, 6. Juni 2016.
  76. ↑ Thomas Assheuer: Die dĂŒstere, mĂ€nnliche Natur. Zeit Online vom 11. April 2018.