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Hamburger Golf-Club

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Der Hamburger Golf-Club e. V. wurde am 16. Januar 1906 in Hamburg[1] gegrĂŒndet; er zĂ€hlt damit zu den zehn Ă€ltesten Golfclubs in Deutschland und betreibt in Rissen einen der Ă€ltesten GolfplĂ€tze Deutschlands. Der Club ist TrĂ€ger des Silbernen Lorbeerblattes, der höchsten verliehenen sportlichen Auszeichnung in der Bundesrepublik Deutschland.

Der Hamburger Golf-Club wurde am 16. Januar 1906 von 29 MĂ€nnern gegrĂŒndet. Dem GrĂŒndungsvorstand gehörten unter anderem Heinrich Albers-Schönberg (1. Vorsitzender), Alfred Otto Stammann und Friedrich Traun an.[2][3] Bereits am 2. September 1906 wurde in Flottbek der Neun-Löcher-Kurs des schottischen Golfprofis John Herd eingeweiht.[4] Am 6. Mai 1907 auf einem Golftag in Hamburg nahm der Hamburger Golf-Club als einer von acht Clubs an der GrĂŒndung des Deutschen Golf Verbandes teil.

Als der Verein 1928 ein geeignetes GelĂ€nde fĂŒr einen 18-Löcher-Platz suchte, bot der Altonaer BĂŒrgermeister Max Brauer das GelĂ€nde in Rissen an. Die englischen Golfarchitekten Colt, Alison und Morrison wurden mit der Gestaltung des neuen Kurses beauftragt.[3] Der WarenhausmillionĂ€r und Kunstsammler Dr. Max Emden – selbst aktives Vereins-Mitglied – stiftete das Clubhaus, das von den Architekten Schramm und Elingius im Stil des Neuen Bauens 1930 errichtet wurde.[5] Emden wurde aufgrund seiner jĂŒdischen Herkunft in Deutschland verfolgt und emigrierte 1933 in die Schweiz.[6] Nach 1945 wurde das GelĂ€nde von den Briten beschlagnahmt und erst 1950 dem Hamburger Golf-Club zurĂŒckgegeben.[7] Auf dem Golfplatz Falkenstein wurden in den Jahren 1951 bis 1999 vielfach die German Open ausgetragen.[3]

Erfolge und Ehrungen

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Einzelnachweise

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  1. ↑ Die GrĂŒndungsversammlung und Mitgliederversammlungen hatten zunĂ€chst im GebĂ€ude der Patriotische Gesellschaft von 1765 stattgefunden. (Hamburger Golf-Klub e. V. In: Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle. 14. April 1906, Abend-Ausgabe, Beilage S. 4, [8], (Digitalisat))
  2. 1 2 Julien Wolff: Tradition, Etikette und Sport - Falkenstein feiert JubilÀum. In: welt.de. 15. Januar 2006, abgerufen am 7. Oktober 2018.
  3. 1 2 3 https://www.golfclub-falkenstein.de/club/historie.html
  4. ↑ Eröffnungs-Wettspiele des Hamburger Golf-Club. In: Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle. Abendausgabe, 3. September 1906, Beiblatt S. 4 [12], (Digitalisat)
  5. ↑ Clubhaus - Hamburger Golfclub Falkenstein. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. Januar 2021; abgerufen am 22. Januar 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. ↑ Olaf Wunder: Von Hitler-Agenten vergiftet?: Wie die Nazis Hamburgs Kaufhauskönig in den Ruin trieben. 22. April 2019, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 22. Januar 2021 (deutsch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  7. ↑ GOLFplusONLINE Golfgeschichte pur: Der Hamburger Golf-Club Falkenstein. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 11. Mai 2012; abgerufen am 22. Januar 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. 1 2 Achim Leoni: Eine Familie ohne StandesdĂŒnkel. In: Hamburger Abendblatt. 17. Januar 2006, abgerufen am 16. Juli 2021 (deutsch, Erfolge nach 2006 sind in dieser Quelle nicht belegt).
  9. 1 2 Hamburger Golf-Club e.V.: Leistungssport. Abgerufen am 6. August 2024 (deutsch).
  10. ↑ https://www.golfclub-falkenstein.de/club/historie.html

Koordinaten: 53° 34â€Č 19,4″ N, 9° 46â€Č 26″ O