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Joyless

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Joyless
Allgemeine Informationen
Herkunft Bergen, Norwegen
Genre(s) Depressive Black Metal, Shoegazing
Aktive Jahre
GrĂŒndung 1996
Auflösung
Website
Aktuelle Besetzung
Olav Berland
R.
Gitarre, Harmonika
Nylon
Ida Helleboe

Joyless ist eine norwegische Band.

Joyless wurde 1996 von Rune Vedaa und Olav Berland als Nebenprojekt gegrĂŒndet, das experimenteller als ihre andere Band Forgotten Woods sein sollte und nicht ausschließlich auf dem Black Metal fußen sollte. EinflĂŒsse sind alle Stile, die die Musiker mögen, darunter Depressive Black Metal, Folk, Shoegazing sowie Proto- und Post-Punk-KĂŒnstler wie The Velvet Underground, The Stooges, Joy Division, frĂŒhe The Cure und die Cocteau Twins. Ida Helleboes Gesang wird vom Label No Colours Records, das mehrere TontrĂ€ger der Band veröffentlicht hat, mit dem von Kate Bush und Dolores O’Riordan verglichen und der Stil als „misanthropic Pop“ bezeichnet. StĂ€rker als bei Forgotten Woods ist ein persönlicher Stil wichtig, die Band will zudem vermeiden, sich selbst zu kopieren. Die beiden parallel existierenden Gruppen gelten als „die ersten [
], wenn es darum ging, jene berĂŒhmte laid-back-Melancholie der VELVET UNDERGROUND mit Black Metal zu verbinden“, und somit auch als Vorreiter des Stils von Bands wie Lifelover und Woods of Infinity.[1]

Dennoch fanden sich auf dem DebĂŒt Unlimited Hate, auf dem „noch ein vordergrĂŒndig abgefuckter, punkiger Black Metal zelebriert wurde, der fĂŒr sie so typisch war“,[2] fĂŒr Forgotten Woods komponierte StĂŒcke. Gleichzeitig finden sich hier untypische EinflĂŒsse, sodass sic vom Webzine Myrrthronth der Band zugutehĂ€lt, dass sie „den eigenen Wurzeln und somit urreinstem Black Metal Entfaltungsfreiheit en masse einrĂ€umt.“[3]

„Irgendwie habe ich ausleitend das GefĂŒhl, hĂ€tte sich Black Metal nicht dem Glanz und Glammer hingegeben, sondern in Besinnung auf sich selbst Untreue gelebt, wie es eben Joyless taten, er hĂ€tte noch heute diese einstige Emotion des Wahren und Ideologie des UrsprĂŒnglichen bei sich.“

– sic[3]

Erst danach entwickelte Joyless sich „vollkommen weg vom Metal und zwar auf eine Weise, die endgĂŒltig ist.“[2] Der Stil auf ihrem Album Wisdom & Arrogance (2000) ist als „punkiger Country-Rock“ klassifizierbar;[2] so war die Wiederveröffentlichung ihres Materials der vorigen Jahre auf dem TontrĂ€ger Wild Signs of The Endtime „laut Band ein finaler Blick zurĂŒck auf das, womit diese Truppe bislang assoziiert wurde“.[4] Das Webzine Chronicles of Chaos bezeichnet Joyless als „alternative rock alter ego“ von Forgotten Woods.[5] Trotz des Stilwechsels veröffentlichte die Band weiterhin auf Black-Metal-Labels wie No Colours Records und Selbstmord Services und auf gemeinsamen TontrĂ€gern mit ebensolchen Bands.

2011 erschien ihr drittes Album Without Support auf dem Aachener Label VĂĄn Records.

  • Unlimited Hate (1996)
  • Joyless/Apokryphus (Split, 1997)
  • Blue in the Face (10", 1999)
  • Wisdom & Arrogance (2000)
  • Eidyllion/Uppgivet Hjarta (Split-7" mit Woods of Infinity, 2005)
  • Wild Signs of The Endtime (Material aus der Zeit von 1996 bis 1999, 2009)
  • Joyless/Bethlehem (Split-7", 2009)
  • Joyless/Urfaust (Split-7", 2009)
  • Joyless/Dekadent Aesthetix (Split-7", 2009)
  • Without Support (2011)

Einzelnachweise

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  1. ↑ nonpop.de: NONPOP > LIFELOVER: Pulver Rezension
  2. 1 2 3 nonpop.de: NONPOP – Artikel > Rezensionen > TontrĂ€ger > JOYLESS: Wisdom & Arrogance
  3. 1 2 myrrthronth.de: Joyless – = MYRRTHRONTH = – Black Metal Index – Review – Unlimited Hate
  4. ↑ taakefrost.de: Taakefrost Reviews – Sektion J – Joyless/Wild Signs Of The Endtimes (Memento vom 12. September 2012 im Webarchiv archive.today)
  5. ↑ chroniclesofchaos.com: CoC : Forgotten Woods – Race of Cain : Review