Lesegesellschaft

Lesegesellschaften waren auĂerhalb von Staat, Kirche und stĂ€ndischer Gesellschaftsordnung die verbreitetste Organisationsform im aufgeklĂ€rten 18. und frĂŒhen 19. Jahrhundert[1] und werden als eine frĂŒhe Form der Erwachsenenbildung betrachtet.[2] Erste Lesegesellschaften entstanden in Deutschland um 1720, die gröĂte Anzahl an GrĂŒndungen war im frĂŒhen 19. Jahrhundert zu verzeichnen. Ende des 18. Jahrhunderts gab es im Alten Reich schĂ€tzungsweise 500 Lesegesellschaften mit mehr als 25.000 Mitgliedern.[3]
SpĂ€ter entwickelten sich die Lesegesellschaften im deutschsprachigen Kulturraum teilweise zu TrĂ€gern der bĂŒrgerlichen Emanzipation und trugen zu der Herausbildung politischer Parteien des 19. Jahrhunderts bei.
Ăberblick
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lesegesellschaften waren ein wichtiges Instrument einer sich im 18. Jahrhundert teilweise geradezu rasant ausbreitenden bĂŒrgerlichen Lesekultur. Im Unterschied zur EinzellektĂŒre und zur intensiven WiederholungslektĂŒre von Andachtsliteratur wurden sie von Privatleuten als Einrichtungen organisierten extensiven Lesekonsums ins Leben gerufen.[4]
Durch die Revolutionierung des Buchmarkts, die nach einer Stagnation des Buchdrucks im 17. Jahrhundert einen sprunghaften Anstieg der Buchproduktion und eine erweiterte Titelpalette aller Schriftmedien bewirkte,[5] wurden neue Leserkreise gewonnen, wenn auch weiterhin groĂe Teile der Gesamtbevölkerung von der LektĂŒre ausgeschlossen blieben. Angesichts relativ hoher Buchpreise, oft nicht leicht erreichbarer Werke und eines BedĂŒrfnisses nach gemeinschaftlichem Austausch lag ein Zusammenschluss von Literaturinteressierten in Form von Lesegesellschaften auf der Hand, zumal mit dem VorlĂ€ufer des Lesezirkels und Gemeinschaftsabonnements von Periodika bereits Erfahrungen vorlagen. Gleichzeitig entstanden spezialisierte Lesegesellschaften, wie Fachlesegesellschaften (z. B. theologischer, juristischer oder medizinischer Richtung), deren spezifische Ausrichtung einen bestimmten Mitgliederkreis sicherte.
Ende des 18. Jahrhunderts gab es nur wenige StĂ€dte in Deutschland, in denen nicht zumindest eine Lesegesellschaft bestand; lĂ€ndliche Lesegesellschaften hingegen waren deutlich seltener, obwohl die Masse der Bevölkerung elementar lesekundig war.[6] GrundsĂ€tzlich war der evangelische Norden Deutschlands gegenĂŒber dem katholischen SĂŒden stĂ€rker reprĂ€sentiert; in SĂŒddeutschland setzte die GrĂŒndung von Lesegesellschaften auch erst spĂ€ter ein.[7]
Die deutschen Lesegesellschaften waren ĂŒberwiegend bĂŒrgerlich geprĂ€gt; ab den Zeiten der AufklĂ€rung galten sie teilweise auch als ZusammenschlĂŒsse zur Beförderung der Emanzipation des BĂŒrgertums. Gleichwohl war der Anteil adliger Mitglieder insbesondere in den ResidenzstĂ€dten betrĂ€chtlich. Zwar gab es zahlreiche Lesegesellschaften, denen grundsĂ€tzlich Angehörige aller sozialer Schichten beitreten durften, doch sorgten meist statutĂ€re Vorgaben wie bestimmte Aufnahmevoraussetzungen oder einfach hohe MitgliedsbeitrĂ€ge fĂŒr soziale Abgrenzung. Auch ein grundsĂ€tzlicher Ausschluss von Frauen und Studenten war fĂŒr die meisten Lesegesellschaften charakteristisch.[8] Nur sehr wenige Lesegesellschaften standen wirklich schichtenĂŒbergreifend beiden Geschlechtern, allen StĂ€nden und allen Berufen offen.
Schon in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts nahm die Zahl der NeugrĂŒndungen landesweit bereits wieder ab; viele Lesegesellschaften und Lesezirkel existierten nur kurze Zeit oder wandelten sich im Rahmen des neu entstehenden Vereinswesens in âGeselligkeitsvereineâ (aus denen sich laut Wittmann wiederum die ersten Arbeiterbildungsvereine entwickelten).[9] GrĂŒnde waren einerseits die Preissenkung der BĂŒcher und Periodika, die in immer gröĂerer Auflage hergestellt und dessen Kosten einzelner Exemplare fĂŒr Privatpersonen immer erschwinglicher wurden, andererseits seit der französischen Revolution eine stĂ€rkere Kontrolle, teilweise sogar Verbote. So wurde beispielsweise die 1785 gegrĂŒndete WĂŒrzburger Gesellschaft schon im darauffolgenden Jahr verboten, âda der FĂŒrstbischof nach Aussage eines Zeitgenossen das Lesen politischer Schriften fĂŒr gefĂ€hrlich ,unbedingte und unbeschrĂ€nkte LektĂŒre ĂŒberhaupt fĂŒr schĂ€dlich hieltâ und weil insbesondere âdie Gesellschaft in einen politischen und revolutionĂ€ren Klubb ausgeartet warââ.[10]
Ein weiterer Grund mag gewesen sein, dass die meisten Lesegesellschaften ânĂŒtzlicherâ Literatur und Periodika Vorrang gegenĂŒber Romanen und ErzĂ€hlungen gaben; Belletristik war gelegentlich sogar ganz ausgeschlossen. Mit ihrem Niedergang traten aufkommende LeihbĂŒchereien an ihre Stelle.
Obwohl der Begriff âLesegesellschaftâ schon im frĂŒhen 18. Jahrhundert aufgekommen war, beschreibt er doch eine weitrĂ€umige und unspezialisierte, kulturelle Zeiterscheinung und meint eine eher heterogene Gruppe von Gesellschaften, die sich selbst nicht nur âLesezirkelâ, âLeseinstitutâ, âLesevereinâ oder âLesekabinettâ, sondern auch âRessourceâ, âSocietĂ€tâ, âClubâ, âKasinoâ, âMuseumâ oder âHarmonieâ nannten.
Bei den VorgĂ€ngerformen des 17. Jahrhunderts handelte es sich um âSprachgesellschaftenâ zur Reinigung, Vereinheitlichung und Förderung der regionalen Sprachen. 1617 begann diese Entwicklung im deutschen Sprachraum mit der Fruchtbringenden Gesellschaft des FĂŒrsten Ludwig I. von Anhalt-Köthen und dreier Herzöge aus Sachsen. Mit dem Erfolg dieser Gesellschaften, welcher sich darin abzeichnete, dass sich eine Hochsprache etablierte und die Mundarten in den Hintergrund gedrĂ€ngt wurden, richtete sich um 1700 das Interesse der Folgegesellschaften auf die Literatur. Die 1717 entstandene Deutsche Gesellschaft zu Leipzig wurde zum Vorbild von SozietĂ€ten, in denen sich Literaturliebhaber zusammenfanden, die ihr Wirken oft in Zeitschriftenpublikationen festhielten.
Die wesentlichen Unterschiede der eigentlichen Lesegesellschaften des 18. Jahrhunderts zu den gelehrten und literarischen Gesellschaften des vorhergehenden 17. Jahrhunderts bestehen, abgesehen von dem zeitlichen Abstand, in ihrer Zusammensetzung und den Intentionen. Es handelte sich im 17. Jahrhundert zumeist um Gemeinschaften von Akademikern, die zum einen ihren Wirkungskreis innerhalb der StÀndegesellschaft ausbauen und sichern wollten, und zum anderen versuchten, die seltene Fachliteratur untereinander zugÀnglich zu machen. Sie waren nur ein auf Literatur und Sprache spezialisierter Teil der allgemeinen, sonst naturwissenschaftlich orientierten Akademiebewegung.
Die literarischen Gesellschaften in der Zeit der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert entstanden aus dem patriotisch-moralischen Anspruch heraus, eine deutsche (protestantische) Kultur zu fördern und in den Bereichen der Bildung und moralischen Erbauung wirksam zu werden.
Dagegen waren die Lesegesellschaften des spĂ€ten 18. Jahrhunderts eher âNotgemeinschaftenâ einer regionalen, gehobenen und gebildeten Mittelschicht von BĂŒrgern und in den Adelsstand erhobenen Beamten, die durch ihr vereintes Vorgehen am aktuellen Buchmarkt und Schrifttumswesen und dadurch am Zeitalter der wachsenden Erkenntnisse teilhaben wollten. Diese Medien waren in dem Umfang, wie sie benötigt wurden, um den Wissensdurst zu stillen, zu teuer. Andererseits erreichte die Literatur eine immer gröĂer werdende Kundengemeinde, in der das BedĂŒrfnis wuchs, das erworbene Wissen mit Gleichgesinnten zu diskutieren und zu erproben. Diese Entwicklung ging einher mit dem Wandel des allgemeinen Leseverhaltens, weg von der WiederholungslektĂŒre, wie etwa der Bibel, hin zur einmaligen LektĂŒre von allem, was der literarische Markt zu bieten hatte, d. h., dass nicht allein die Werke anerkannter Dichter, sondern vor allem Zeitschriften oder auch populĂ€rwissenschaftliche Schriften gelesen wurden.
Lesezirkel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der frĂŒheste Typ und die Keimzelle der spĂ€teren Lesegesellschaften war der Lesezirkel. Dieser beschaffte sich die gewĂŒnschte Literatur, das heiĂt in der Regel Zeitschriften und Ă€hnliche periodische Veröffentlichungen, entweder als Gemeinschaftsbesitz oder zu gleich verteilten Lasten und lieĂ diese âzirkulierenâ. Es handelte sich hierbei um die Weiterentwicklung des âGemeinschaftsabonnementsâ, welches sich ursprĂŒnglich ausschlieĂlich auf Zeitschriften beschrĂ€nkte. Diese Entwicklung vollzog sich in den 1740er Jahren. Einige Jahre spĂ€ter reklamierten die Mitglieder dieser Einrichtungen als erste den neuaufkommenden Begriff âLesegesellschaftenâ fĂŒr sich. (Eine moderne Form des Lesezirkels sind fĂŒr die Auslage in Wartezimmern zusammengestellte Zeitschriftenausgaben).
Lesebibliothek
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einrichtung von Gemeinschaftsbibliotheken, um VersÀumnisse direkt beim Verursacher anzumahnen, und damit nur diejenigen Werke ausgeliehen wurden, die den jeweiligen Leser auch wirklich interessierten. Zeitschriften zirkulierten weiterhin unter den Mitgliedern.
Lesekabinett
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese Entwicklung begann gegen 1775, allerdings nur dort, wo zum einen die Mitglieder in einer angemessenen NĂ€he zur Bibliothek wohnten und andererseits auch das BedĂŒrfnis artikulierten, sich relativ regelmĂ€Ăig zu treffen. FĂŒr die GrĂŒndung eines Lesekabinetts war daher beinahe zwangslĂ€ufig eine stĂ€dtische Gesellschaftsstruktur notwendig. Ein bemerkenswerter emanzipatorischer Effekt der Lesekabinette bestand darin, dass sich mit der Bibliothek und den GemeinschaftsrĂ€umen ein beachtlicher Besitz entwickelte, dessen gemeinschaftliche Verwaltung eine finanzielle Vergesellschaftung â wie eine Aktiengesellschaft â nach sich zog, so dass die Mitgliedschaft eine gesellschaftliche Aufwertung bedeutete.
Der Club
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Clubs waren Weiterentwicklungen der Lesekabinette in Anlehnung an englische Vorbilder gleichen Namens. Die LesetĂ€tigkeit war zurĂŒckgedrĂ€ngt zu Gunsten der Ziele eines âGeselligkeitsvereinesâ. Infolge der Französischen Revolution und der in diesem Zusammenhang gebrĂ€uchlichen Verwendung des Begriffes âClubâ (Jakobinerklub) fanden Umbenennungen der Gesellschaften etwa in âHarmonieâ statt.
AufklÀrungs-Lesegesellschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]AufklĂ€rungs-Lesegesellschaften wurden mit pĂ€dagogischer Zielrichtung und entsprechender Literaturauswahl gegrĂŒndet.
Museum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einige Lesegesellschaften nannten sich spĂ€ter um in Museumsgesellschaften, eine Wortbildung, die heute zu MissverstĂ€ndnissen Anlass gibt. Der Grund lag in der Ausweitung der Interessen des gebildeten BĂŒrgertums ĂŒber das Lesen hinaus. Man fĂŒhlte sich den Musen fĂŒr Theater, Musik und Tanz verpflichtet und betrachtete deshalb die RĂ€umlichkeiten der Gesellschaft, in denen die Veranstaltungen stattfanden, als einen Tempel der Musen: griechisch museion oder in der latinisierten Form Museum.
Beispiele fĂŒr Lesegesellschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Deutschland
- Bonner Lesegesellschaft
- BorromÀusverein
- Elberfelder Lesegesellschaft
- Lesegesellschaft zu Köln von 1872
- Lesegesellschaft Eppingen
- Erholungs-Gesellschaft Aachen 1837
- Lesegesellschaft Gernsbach
- Menslager Lesegesellschaft
- Museumsgesellschaft Freiburg
- Museumsgesellschaft Hannover, auch: âDas Museumâ und Museums-Club, siehe GroĂe Lesegesellschaft
- Museumsgesellschaft TĂŒbingen
- Museumsgesellschaft Ulm
- Schullehrerkonferenzgesellschaften als Lesegesellschaften im Dienste der Lehrerbildung
- Teutsche Lesegesellschaft, GieĂen 1814
Ăsterreich-Ungarn
- Slowenische Lesegesellschaften (Äitalnice)
Schweiz
Literarische Freundschaftszirkel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Exklusivere Lesekabinette, in denen sich akademische und gesellschaftliche FĂŒhrungseliten einer Stadt oder Region zusammenfanden.
Beispiele:
- Göttinger Hain,
- Klopstock-BĂŒsch-Lesegesellschaft in Hamburg,
- Goethes Weimarer Freitagsgesellschaft,
- Berliner Mittwochsgesellschaft.
Social Reading
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mittlerweile gibt es den Lesegesellschaften vergleichbare Angebote auch im Internet. Die Möglichkeit des Onlineaustauschs ĂŒber BĂŒcher bezeichnet man als Social Reading. Darunter versteht man einen online gefĂŒhrten, intensiven und dauerhaften Austausch ĂŒber Texte.[11] Dies schlieĂt nicht nur wissenschaftliche Texte, sondern auch private LektĂŒre ein. DafĂŒr stehen besondere Plattformen wie zum Beispiel vorablesen.de, LovelyBooks und GoodReads zur VerfĂŒgung. Ein Vorteil dieses Austausches ist, dass geografische Entfernungen der Nutzer keine Rolle spielen. FĂŒr Verlage können sich durch Netzwerkeffekte, im Idealfall durch virale Verbreitung positiver Bewertungen, Vorteile bei der Vermarktung ihrer Produkte ergeben. Da das Rezeptionsverhalten der Leser öffentlich wird, kann es kommunikationssoziologisch in Hinblick auf Leser-Leser- und Autor-Leser-Interaktionen untersucht werden.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Martin Biastoch: Das Concilium Germanicum an der GroĂen Schule in WolfenbĂŒttel 1910-2010: Ein Beitrag zur WolfenbĂŒtteler Bildungsgeschichte. Essen 2010, ISBN 978-3-939413-09-7.
- Otto Dann (Hrsg.): Lesegesellschaften und bĂŒrgerliche Emanzipation, ein europĂ€ischer Vergleich. MĂŒnchen 1981.
- Peter Michael Ehrle: TĂŒbinger Lesegesellschaften im frĂŒhen 19. Jahrhundert. In: Buchhandelsgeschichte, Ausgabe 1982 (Nr. 4), S. B 147âB 157 (Beilage zum Börsenblatt fĂŒr den deutschen Buchhandel/Frankfurter Ausgabe).
- Rolf Engelsing: Der BĂŒrger als Leser, Lesergeschichte in Deutschland 1500â1800. Stuttgart 1974.
- Ernst L. Hauswedell, Christian Voigt (Hrsg.): Buchkunst und Literatur in Deutschland 1750â1850. Hamburg 1977, S. 287f.
- Helmuth Janson: 45 Lesegesellschaften um 1800 bis heute. Bonn 1963.
- Irene Jentsch: Zur Geschichte des Zeitungslesens in Deutschland am Ende des 18. Jahrhunderts. Diss., Leipzig 1937.
- Torsten Liesegang: Lesegesellschaften in Baden 1780â1850. Ein Beitrag zum Strukturwandel der literarischen Ăffentlichkeit. Berlin 2000.
- Harun Maye: Die Lesegesellschaft. Ein Grenzobjekt der SpĂ€taufklĂ€rung. In: Zeitschrift fĂŒr Deutsche Philologie, Jahrgang 139 (2020), Heft 2, S. 263â285.
- Marlies PrĂŒsener: Lesegesellschaften im achtzehnten Jahrhundert. In: Börsenblatt fĂŒr den Deutschen Buchhandel, 29, Frankfurt am Main 1972, S. 189â301.
- Hilmar Tilgner: Lesegesellschaften an Mosel und Mittelrhein im Zeitalter des aufgeklĂ€rten Absolutismus. Ein Beitrag zur Sozialgeschichte der AufklĂ€rung im KurfĂŒrstentum Trier. Stuttgart 2001, ISBN 3-515-06945-3 (betreffend Trier, Koblenz und Mainz).
- Matthias WieĂner: Die Journalgesellschaft: eine Leipziger Lesegesellschaft um 1800. In: Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte. Harrassowitz, Wiesbaden 2004, Bd. 13, ISSN 0940-1954, S. 103â175.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Marlis PrĂŒsener: Lesegesellschaften im 18. Jahrhundert. In: Börsenblatt fĂŒr den Deutschen Buchhandel, 29, 1972, S. 189â301.
- â Christa Berg: Handbuch der deutschen Bildungsgeschichte. Band 3. C.H.Beck, 1987, ISBN 3-406-32468-1.
- â Möller: S. 262, Hardtwig: S. 293, van DĂŒlmen: S. 84, Zaunstöck: S. 153.
- â Hermann Bausinger: AufklĂ€rung und Lesewut. In: Studien zur Geschichte der Stadt SchwĂ€bisch Hall. SchwĂ€bisch Hall 1980, S. 179â195.
- â Rolf Engelsing: Der BĂŒrger als Leser, Lesergeschichte in Deutschland 1500â1800. Metzler, 1974, S. 183/186
- â Reinhart Siegert: Zur Alphabetisierung in den deutschen Regionen am Ende des 18. Jahrhunderts. In: Hans Erich Bödeker, Ernst Hinrichs (Hrsg.): Alphabetisierung und Literarisierung in Deutschland in der frĂŒhen Neuzeit. TĂŒbingen 1999, ISBN 3-484-17526-5, S. 283â307
- â StĂŒtzel-PrĂ€sener, S. 74
- â u. a.: Rebekka Habermas: Frauen und MĂ€nner des BĂŒrgertums. Vandenhoeck & Ruprecht, 2000, ISBN 3-525-35679-X, S. 157.
- â Reinhard Wittmann: Geschichte des deutschen Buchhandels. S. 210
- â Reinhard Wittmann: Geschichte des deutschen Buchhandels. S. 209
- â Dominique Pleimling: Social Reading â Lesen im digitalen Zeitalter, Aus Politik und Zeitgeschichte 41â42/2012