Schneidersitz
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Der Schneidersitz oder TĂŒrkensitz[1] ist eine Sitzweise mit gekreuzten Beinen.
Herkunft und Grund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Vorteile der nach dem Beruf des Schneiders benannten Sitzart gegenĂŒber dem Sitzen auf dem Stuhl werden vermutet:
- Die Schneider saĂen beim NĂ€hen auf dem unmittelbar am Werkstattfenster angeschlagenen Tisch, damit die bearbeiteten Stoffteile nicht auf den FuĂboden hĂ€ngen und die bei der Arbeit abfallenden Stoffteile nicht in den Staub fallen.
- Angeblich erleichterte diese Sitzhaltung das Arbeiten mit besonders schweren Stoffen.
- Die in der Mitte des Tisches oder an der Wandseite sitzenden NĂ€hknechte nahmen nur wenig des meist knappen Platzes weg und behinderten die Schneidergesellen nicht bei der Arbeit.
- Unmittelbar am Fenster waren die besten LichtverhÀltnisse.
Meditation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Yoga ist der Schneidersitz (sukhasana) eine Meditationshaltung fĂŒr AnfĂ€nger und im Zen, bei körperlichen Problemen, Ersatz fĂŒr den Lotossitz. Ăhnliche Sitzhaltungen sind der âburmesische (sic!) Sitzâ, der âhalbe Lotossitzâ sowie der âganze Lotossitzâ fĂŒr Fortgeschrittenere.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Schneidersitz â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Schneidersitz â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Oesterreichisches Woerterbuch, 40. Auflage, S. 672, ISBN 3-209-05511-4