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Subcode

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Subcode sind Daten, die sich auf einer Compact Disc (CD) zusÀtzlich zu den Nutzdaten befinden und zur Steuerung und Wiedergabe der CD verwendet werden. Solche Daten umfassen je nach CD-Standard z. B. Inhaltsverzeichnisse, Spielzeiten, Titelmarken, Indexmarken, ISRC, Text (Titelnamen, Liedtexte), MIDI-Daten oder auch Grafiken.

Auf einer CD sind 14 von 588 Kanalbits je Frame, also 8/588 = 1,36 % des DatentrĂ€gers fĂŒr den Subcode reserviert.

Von den 33 Byte jedes Frames gehört eines zum Subcode (und 24 zu den Nutzdaten). Da ein Sektor 98 Frames beinhaltet, gehören 98 Bytes Subcode zu einem Sektor, welche einen sogenannten Subcodeblock bilden. Die ersten beiden Subcode-Bytes eines Subcodeblocks sind nicht fĂŒr Daten nutzbar, da es sich bei diesen um Synchronisationssymbole namens S0 und S1 handelt.[1]

Jedes Subcode-Byte dieses Datenstromes wird in 8 verschiedene KanĂ€le aufgeteilt, die mit den Großbuchstaben P, Q, R, S, T, U, V und W bezeichnet sind. CD-AbspielgerĂ€te ignorieren die KanĂ€le, die sie nicht unterstĂŒtzen.

Subcode-KanÀle

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  • P-Kanal: Startmarke eines Titels (P=1 wĂ€hrend der Pause zwischen den Titeln und P=0 wĂ€hrend des Titels).
  • Q-Kanal: Umfasst alle Informationen zur Steuerung des Abspielvorgangs: Zeitinformation (sowohl absolut von CD-Anfang als auch relativ zur Startmarke des Titels), Titelnummer, Indexmarken und ISRC; im Lead-In-Bereich enthĂ€lt der Q-Kanal das Inhaltsverzeichnis (TOC = Table Of Contents) (72 Bits/Sektor)
  • KanĂ€le R bis W: MIDI, Zeichengrafik, CD-Text-Daten, 
 (CD Formate CD+G und CD-Text)

Aufbau des Q-Kanals

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Insgesamt 98 Bits pro Subcodeblock:

  • 1 S0 Bit: Synchronisation fĂŒr die Sub-Code-Demodulation
  • 1 S1 Bit: Synchronisation fĂŒr die Sub-Code-Demodulation
  • 4 Steuerbits
    • Bit 1: Anzahl AudiokanĂ€le: 0 fĂŒr 2 KanĂ€le, 1 fĂŒr 4 KanĂ€le (Bit 1 ist das erste Bit im Datenstrom und somit das höchstwertige im Nibble)
    • Bit 2: 1 fĂŒr Datentracks
    • Bit 3: 0 fĂŒr Kopierschutz und 1 fĂŒr Digitale Kopie erlaubt
    • Bit 4: Pre-Emphasis (aufnahmeseitige Höhenanhebung): 0 = aus, 1 = ein
  • 4 Adressbits: Angabe, wie Datenbits zu interpretieren sind
    • Mod 1 (0001): Angabe ĂŒber Anzahl der MusikstĂŒcke, Indizierung und Laufzeit
    • Mod 2 (0010): Angabe ĂŒber Katalogisierung der CD
    • Mod 3 (0011): Identifizierung (z. B. ISRC)
  • 72 Datenbits
  • 16 CRC-Bits zur Fehlerkorrektur

KanÀle R bis W

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Die 6 Bits der KanĂ€le R bis W sind bei reinen Audio-CDs ungenutzt und werden zu einem sogenannten Symbol zusammengefasst. 24 Symbole hintereinander ergeben ein sogenanntes Pack. Das erste Symbol nach den beiden Synchronisationswörtern legt den Inhalt des Packs fest, wofĂŒr dieses in zwei 3-Bit-Schalter namens Mode und Item unterteilt wird.[2]

Mode Item BinÀrwert Verwendung
0 0 000 000 Null-Mode
1 0 001 000 Zeilen-Grafik-Mode
1 1 001 001 TV-Grafik-Mode
1 2 001 010 Erweiterter-TV-Grafik-Mode
2 4 010 100 CD-Text-Mode
3 0 011 000 MIDI-Mode
7 0 111 000 Benutzer-Mode
  • Helmut HofmĂŒller: Handbuch Homerecording. 1. Auflage, Elektor-Verlag, Aachen, 1998, ISBN 3-89576-044-7

Einzelnachweise

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  1. ↑ DIN EN 60908; Nr. 17.3
  2. ↑ DIN EN 60908; Nr. 19.1