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Toise

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Die Toise [ˈtwaːz(ə)] ist eine alte französische LĂ€ngeneinheit. Das Einheitenzeichen der Toise ist der Großbuchstabe „T“. Sie war eine Normaleinheit des altfranzösischen LĂ€ngenmaßes und entspricht etwa dem deutschen Klafter. Der Begriff wird auch fĂŒr die Maßverkörperung der Einheit verwendet.

Unterschiedliche Toises

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Vom 12. bis ins 19. Jahrhundert gab es die Toise mit regional variierenden LĂ€ngen und Bezeichnungen. Ab dem 17. Jahrhundert kam der Toise von Paris eine bedeutendere Rolle zu, getrieben von der zunehmenden Bedeutung der Hauptstadt und von den wissenschaftlichen Großprojekten dieser Zeit.[1]

Der Ursprung der Toise de Paris ist nicht bekannt. Ob sie auf eine Toise carlovingienne zurĂŒckgefĂŒhrt werden kann, muss offen bleiben, da die Unterschiede zwischen dem karolingischen Fuß (32,24 cm) und dem Pariser Pied de Roy (Königsfuß) (32,48 cm) deutlich sind, auch wenn die Maße sich im Lauf der Zeit geĂ€ndert haben.

Die Toise de Paris war eingeteilt in 6 pieds de Roy à 12 pouces à 12 lignes (6 Fuß à 12 Zoll = Daumenbreit à 12 Pariser Linien) bzw. 1 Toise = 864 Linien.

Sie war durch ein eisernes Eichmaß dargestellt, das im Hof des Grand ChĂątelet de Paris neben der Treppe befestigt war und das 1394 erstmals schriftlich erwĂ€hnt wurde.[2] Dabei muss offen bleiben, ob die konkrete eiserne Stange ĂŒber die Jahrhunderte bis 1668 dieselbe blieb.

Die LĂ€nge dieser Toise de Paris wird ĂŒblicherweise mit 1,960 m angegeben.[3]

Toise du ChĂątelet

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An der Treppe des Grand ChĂątelet gab es Setzungen, die das eiserne Eichmaß verbogen. Deshalb wurde es 1668, wohl auf Veranlassung von Colbert in seiner Eigenschaft als Surintendant des BĂątiments, Arts et Manufactures (in etwa: Bau- und Gewerbeminister), durch ein nun im Inneren an einem Pfeiler befestigtes neues eisernes Eichmaß ersetzt, das aber um 5 Linien kĂŒrzer als das alte war.

Die nĂ€heren UmstĂ€nde dieses Vorfalls sind nicht ĂŒberliefert, er wurde allein von Jean Picard in seiner Mesure de la Terre und in De Mensuris kurz erwĂ€hnt.[4] Bekannt wurde jedoch, dass die Handwerker sich ĂŒber den verkĂŒrzten Maßstab beschwerten und vorschlugen, die im Écritoire aux Maçons[5] als nachrangiges Eichmaß aufbewahrte Toise offiziell zu verwenden. Sie konnten sich damit gegen Colbert aber nicht durchsetzen. Seitdem wird die alte Toise hĂ€ufig als Toise des maçons oder Toise de l’Écritoire bezeichnet, wĂ€hrend die neue Maßeinheit Toise du ChĂątelet genannt wurde.[6]

Die LĂ€nge der Toise du ChĂątelet wird mit 1,949 m angegeben.[1]

Diese Maßeinheit wurde nicht nur im alltĂ€glichen Leben verwendet. Beginnend mit Picards Meridianbogen Paris – Amiens war sie die Maßeinheit, mit der die Gradmessungen der verschiedenen Meridianbögen ausgefĂŒhrt wurden, um die Form der Erde zu bestimmen und damit das große physikalische Problem der damaligen Zeit zu lösen, ob sie an den Polen abgeplattet sei. Der ausfĂŒhrliche Artikel von Jean-Baptiste le Rond d’Alembert in der EncyclopĂ©die ou Dictionnaire raisonnĂ© des sciences, des arts et des mĂ©tiers vermittelt einen Eindruck von der Bedeutung dieser Frage fĂŒr die damalige Zeit.[7] Die unterschiedlichen Messergebnisse fĂŒr die LĂ€nge eines Grades von 56.979 bis 57.422 Toises[8] waren nicht nur durch neue astronomische Erkenntnisse ĂŒber die Form der Erde, sondern auch durch die im Lauf der Jahrzehnte verbesserten MessgerĂ€te und -methoden bedingt. In den vielfĂ€ltigen Diskussionen ĂŒber die richtigen Ergebnisse meinte man, einen Fehler Picards gefunden zu haben, der möglicherweise auf einer von ihm verwendeten zu kurzen Toise beruht habe, was als erreur de Picard und la toise de Picard in die damalige Fachliteratur einging, letztlich aber wohl nur auf unvermeidlichen Messtoleranzen beruhte.[9]

Die am Grand Chùtelet angebrachte Toise wurde 1755 gestohlen und 1758 wiederum beschÀdigt.[1][2]

70 Jahre nach ihrer Erneuerung durch Colbert, im Sommer 1758, berichtete La Condamine am Anfang eines Vortrages vor der AcadĂ©mie Royale des Sciences von dem GerĂŒcht, als Maß fĂŒr die kĂŒrzere Version habe die halbe Breite des laut Plan 12 Fuß breiten Eingangsportals zum alten Louvre gedient, nur um sogleich fortzufahren, dass man damit natĂŒrlich in keiner Weise die Genauigkeit hĂ€tte sicherstellen können, die fĂŒr einen Maßstab benötigt wurde, der bei den großen Vermessungen der damaligen Zeit verwendet wurde.[10][11][12]

Toise du Pérou

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1735 ließ die Pariser AcadĂ©mie Royale des Sciences zwei Kopien der Toise du ChĂątelet anfertigen. Beide EisenstĂ€be dienten zunĂ€chst den französischen Erdmessungen in Lappland und Peru und wurden mit dem Anspruch gefertigt, exakt genauso lang wie die originale Toise du ChĂątelet und untereinander exakt gleich lang zu sein. Eines der beiden Exemplare wurde unter der Leitung von Godin, das andere unter La Condamine gefertigt, die beide Mitglieder der AcadĂ©mie waren.[13] In beiden FĂ€llen wurden die Arbeiten von dem Instrumentenbauer Claude Langlois durchgefĂŒhrt.[14][15] WidersprĂŒchliche Angaben existieren zur Herstellungsmethode:

“Langlois constructed for the AcadĂ©mie the Toise du PĂ©rou (a toise is 6 pieds de roi)
  [.. and] computed the pied de roi as the edge of the cube that contains 70 Paris livres of water.”

„Langlois stellte fĂŒr die AcadĂ©mie die Toise du PĂ©rou her (eine Toise entspricht 6 pieds de roi)
  [.. und] berechnete das pied de roi als Kante des Kubus der 70 Paris livres Wasser enthĂ€lt.“

– Stecchini-2007[16]

“Langlois in 1735 [
] constructed two copies of the Chñtelet Toise [
]”

„Langlois um 1735 [
] stellte zwei Kopien der Chñtelet Toise her [
]“

– Roche-1998[17]

Die Toise du PĂ©rou wurde ab 1736 fĂŒr Gradmessungen in ÄquatornĂ€he im damaligen Vizekönigreich Peru verwendet, die von Bouguer, La Condamine und Godin geleitet wurden. Erst 1751 gelangte sie mit Godin zurĂŒck nach Paris, wo sie bis heute aufbewahrt wird.[18]

Die Toise du Nord ging auf eine parallel angelegte Expedition in das polnah gelegene Lappland. Auch dort wurden die KrĂŒmmungsradien benachbarter Breitengrade bestimmt.

Toise de l’AcadĂ©mie

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Da die Toise du Nord auf der Expedition beschĂ€digt wurde, galt die Toise du PĂ©rou als der genauere Maßstab. Auf der Grundlage der letztgenannten fĂŒhrte Ludwig XV. die Toise am 16. Mai 1766 als gesetzliches LĂ€ngenmaß ein. Auf Betreiben der AcadĂ©mie wurden 80 Kopien der Toise du PĂ©rou angefertigt und in den Provinzen verteilt. Dadurch wurde diese Toise auch als Toise de l’AcadĂ©mie oder Toise de Paris bekannt. Sie löste die Toise du ChĂątelet als Standard ab. Die Kopien wurden von Canivet gefertigt, Langlois’ Neffen, der nach dem Tod seines Onkels um 1756 den Instrumentenbau ĂŒbernahm.[19]

Von der Toise zum Meter

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Schon Picard beabsichtigte, die Toise von der Existenz eines Eisenstabes unabhĂ€ngig zu machen und ihre LĂ€nge durch eine unverĂ€nderliche physikalische GrĂ¶ĂŸe zu definieren.[20] Seine Idee der LĂ€ngenbestimmung durch den Sekundenpendel scheiterte aber unmittelbar danach durch den von Jean Richer in den Jahren 1671 bis 1673 in Cayenne erbrachten Nachweis, dass die LĂ€nge des Sekundenpendels von der Gravitation abhĂ€ngig ist.

Nachdem die Gradmessungen in Lappland und Peru die Abplattung der Erde an den Polen geklÀrt hatten und man aufgrund weiterer Messungen glaubte, die LÀnge eines Meridians genau bestimmt zu haben, wurde wÀhrend der Französischen Revolution die schon seit lÀngerem verfolgte Idee realisiert, den zehnmillionsten Teil des Erdquadranten auf dem Meridian von Paris als neue dezimalmetrische LÀngeneinheit, den Meter, zu definieren und die LÀnge der Toise von diesem Meter abzuleiten.

Mit den Gesetzen vom 1. August 1793 und vom 18. Germinal III (7. April 1795) wurde ein provisorischer Meter auf der Basis der Gradmessung von 1740 beschlossen. Nach den Gradmessungen von Delambre und MĂ©chain in den Jahren 1792 bis 1798 wurde der endgĂŒltige Meter durch das Gesetz vom 19. Frimaire VIII (10. Dezember 1799) festgelegt.[2]

Zur exakten Bestimmung des LĂ€ngenverhĂ€ltnisses zwischen Meter und Toise wurde zuvor die LĂ€ngsausdehnung des definitiven Urmeters bei 0 °Celsius durch experimentellen Vergleich mit der LĂ€ngsausdehnung der Toise du PĂ©rou bei 16,25 °Celsius bestimmt. Das fĂŒr die gesetzliche Definition ĂŒbernommene Ergebnis belief sich auf 443,296 der auf der Toise du PĂ©rou abgetragenen Linien:

Die Toise de l’AcadĂ©mie ist demnach 864000⁄443296 m = 27000⁄13853 m ≈ 1,949.036 m lang.[21]

Um etwa 1888 ist dieses VerhĂ€ltnis erneut ermittelt und darĂŒber berichtet worden:

„Neuere Maßvergleichungen haben ergeben, daß bei 13 °R. [=16,25 °C.] die LĂ€nge des Endmaßes 1949,093 mm, des Strichmaßes 1949,001 mm des internationalen Meters betrĂ€gt“

– Lueger-1904[22]

Die in den spĂ€teren Messungen festgestellten geringfĂŒgigen Abweichungen der MeridianlĂ€nge fĂŒhrten dazu, dass die LĂ€ngeneinheit doch wieder durch einen Metallstab bestimmt wurde, also durch das aus Platin gefertigte Urmeter.

Metrische Toise

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Mit der EinfĂŒhrung des metrischen Systems wurde 1812 von NapolĂ©on als Übergang vom alten zum neuen Maßsystem die exakt 2 m lange Toise usuelle oder Toise mĂ©trique mit 6 pieds usuels eingefĂŒhrt. Sie galt bis zum 1. Januar 1840, in Haiti noch lĂ€nger.

Die (metrische) Toise der französischsprachigen Schweiz hatte bis 1876 sechs pieds und war exakt 1,80 m lang. Im Schweizer Kanton NeuchĂątel gab es die Toise, die Klafter, fĂŒr verschiedene Bereiche ab 1856. Der hier zu Grunde liegende Landfuß, Pied du pays, kann mit 0,293258 Meter oder 130 Pariser Linien angenommen werden. Seine Einteilung war duodezimal. Es stand 1 Landfuß zu 0,97753 neuen Schweizer Fuß und ist auch nicht zu verwechseln mit dem NeuchĂąteler Feldfuß, Pied de champ, der 0,287148 Meter groß war.

  • 1 Toise commune/gemeine Klafter = 10 Landfuß = 2,93258 Meter
  • 1 Toise de muraille/Mauerklafter = 100 Quadratlandfuß mal 2 Landfuß = 5,044 Ster
  • 1 Toise de foin/Heuklafter = 6 mal 6 mal 6 Landfuß = 5,4476 Ster
  • 1 Toise de bois/Holzklafter = 10 mal 5 mal 3 Landfuß = 3,783 Ster

Quelle fĂŒr NeuchĂątel[23][24]

Im 20. Jahrhundert gab es in QuĂ©bec noch die Toise quĂ©becoise mit 1,949 043 6 m LĂ€nge und dem offiziellen Symbol T.

Bessel’sche Toise

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Die Toise wurde noch im 19. Jahrhundert von Bessel benutzt, der die Messungen von insgesamt zehn verschiedenen, teilweise im Jahrhundert zuvor erfolgten Projekten der Gradmessung mathematisch ausglich, um eine bessere NĂ€herung fĂŒr den Erdquadranten zu erhalten. Erste Resultate veröffentlichte er 1837, korrigierte sie aber 1841 wegen Änderungen der Ergebnisse der französischen Gradmessung, die als EingangsgrĂ¶ĂŸen seiner Rechnung relevant waren. In der Definition EPSG:2007 wird das im NĂ€herungsverfahren bestimmte Ellipsoid von 1841 mit einer Bemerkung zur Ungenauigkeit gefĂŒhrt, die auf die fehlende internationale Normierung der Toise im 18. Jahrhundert hinweist:

“Original Bessel definition is a=3272077.14 and b=3261139.33 toise. This used a weighted mean of values from several authors but did not account for differences in the length of the various toise: the "Bessel toise" is therefore of uncertain length.”

„Die ursprĂŒngliche Bessel-Definition nutzt a=3272077.14 und b=3261139.33 Toise. Diese errechnete sich aus dem gewichteten Mittel von [Gradmessungs-]werten verschiedener [internationaler] Urheber, rechnete aber nicht die Unterschiede zwischen den verschiedenen Toise-LĂ€ngen [im damaligen Umlauf] heraus: Die LĂ€nge der Bessel-Toise ist damit unsicher.“

– US Army Map Service Technical Manual; 1943. Siehe https://epsg.io/7004-ellipsoid

TatsĂ€chlich gibt Bessel in den Astronomischen Nachrichten Band 19 Nr. 438 von 1842 die Parameter a und b der Ellipse der Meridianebene in [Bessel-]Toise an, die LĂ€nge des ermittelten Erdquadranten aber in Meter. Aufgrund des zeitlichen Abstands zwischen 1799 und 1842 lĂ€sst sich mit einiger Sicherheit annehmen, dass Bessel ausschließlich mit dem definitiven Urmeter umrechnete, er also das Ergebnis des Erdquadranten als ein Vielfaches von 443,296 Linien auf der Toise du PĂ©rou bei 16,25 °Celsius angab. Da der Erdquadrant exakt ein Viertel des Gesamtumfangs der Ellipse angibt, deren Berechnung zu seiner Bestimmung erforderlich ist, und n, das flattening, einheitenlos vorliegt, sollte eine Bestimmung von a und b in Metern allein mit diesen Parametern möglich sein. Daraus lĂ€sst sich der notwendige Faktor der im NĂ€herungsverfahren entstandenen [Bessel-]Toise fĂŒr die Umrechnung in Meter ermitteln. Die [Bessel-]Toise kann dann als gewichtetes Mittel der in den zehn Gradmessungen vorkommenden, verschiedenen Toise-LĂ€ngen verstanden werden.

  • Carl Friedr. Wilh. Peters: Zur Geschichte und Kritik der Toisen-Maass-StĂ€be. Ein Beitrag zur definitiven Einordnung der auf das altfranzösische System begrĂŒndeten Messungen in das metrische System. In: Metronomische BeitrĂ€ge. Nr. 5. DĂŒmmler, 1885, ZDB-ID 504748-1.
  • Larrie D. Ferreiro: Measure of the Earth. The Enlightenment Expedition That Reshaped Our World. Basic Books, New York 2011 (353 S.).
  • Bild einer der Kopien der Toise du PĂ©rou. Abgerufen am 18. MĂ€rz 2014.
  • Thierry Thomasset: La prĂ©histoire du systĂšme mĂ©trique. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 18. MĂ€rz 2014; abgerufen am 18. MĂ€rz 2014.
  • Bernd Wolfram: Die EinfĂŒhrung des metrischen Systems. (PDF) 2004, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 16. MĂ€rz 2014; abgerufen am 16. MĂ€rz 2014 (Gelungene und knappe Darstellung, Exkursionsarbeit mit kleineren Ungenauigkeiten, 3 Seiten).

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 toise(4). Toise-Tabelle. sizes.com, abgerufen am 16. MÀrz 2014.
  2. 1 2 3 Paul Guilhiermoz: De l’équivalence des anciennes mesures. A propos d’une publication rĂ©cente. In: BibliothĂšque de l’école des chartes. Band 74, 1913, S. 267, 273, doi:10.3406/bec.1913.448498 (persee.fr).
  3. ↑ Die LĂ€ngenangaben dieser seit 1688 verschwundenen Toise beruhen auf RĂŒckrechnungen aus spĂ€terer Zeit; genauere Angaben sind das Ergebnis von Berechnungen mit mehreren Nachkommastellen, die aber keinen direkten, konkreten Bezug zu der Ur-Toise am Grand ChĂątelet haben.
  4. ↑ Mesure de la Terre (Vermessung der Erde), Art. 4, S. 8 und De Mensuris (lateinisch: Über die Maßeinheiten), S. 317 in dem posthum von Philippe de La Hire ca. 1685 herausgegebenen Sammelband Mesure de la Terre. Imprimerie royale, Paris (392 S., Volltext in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Écritoire aux Maçons, sehr frei ĂŒbertragen: InnungsbĂŒro der Maurer
  6. ↑ Liegt die Betonung auf dem Ort, an dem sich das Eichmaß befindet, wird meist von der Toise du Grand ChĂątelet gesprochen, wĂ€hrend die Einheit als solche durchweg als Toise du ChĂątelet bezeichnet wird (vgl. z. B. die Kartusche der Nouvelle Carte de la France von 1744)
  7. ↑ Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Figure de la Terre. In: Denis Diderot, Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (Hrsg.): EncyclopĂ©die ou Dictionnaire raisonnĂ© des sciences, des arts et des mĂ©tiers; Fermages -- Fordicides. Band 14. Chez les SociĂ©tĂ©s typographiques, Lausanne, Bern 1779, S. 433–454 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  8. ↑ Figure de la Terre. In: EncyclopĂ©die ou Dictionnaire raisonnĂ© ... Band 14, S. 444 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  9. ↑ Picard, Pierre (sic). In: Denis Diderot, Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (Hrsg.): EncyclopĂ©die ou Dictionnaire raisonnĂ© des sciences, des arts et des mĂ©tiers; Per -- Plano. Band 33. Yverdon 1774, S. 482 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  10. ↑ Sitzungen vom 29. Juli und 2. August 1758. In: AcadĂ©mie Royale des Sciences (Hrsg.): ProcĂšs-verbaux. T77 (1758) / AcadĂ©mie royale des sciences. 1758, bpt6k55753q/f690.item, S. 686–688 (Digitalisat auf Gallica).
  11. ↑ Charles Marie de La Condamine: Remarques sur la Toise. In: AcadĂ©mie Royale des Sciences (Hrsg.): ProcĂšs-verbaux. T77 (1758) / AcadĂ©mie royale des sciences. 1758, bpt6k55753q/f701.item, S. 697–724 (Digitalisat auf Gallica).
  12. ↑ Abschrift aus Remarques sur la Toise, S. 699, 700:
    De la Toise de M. Picard
    M. Picard dans son traitĂ© latin des mesures inserĂ© dans 
 dit avec son laconisme (
) que l’ancienne toise des massons fut reformĂ© et raccourcie de 5 lignes en 1668, sans nous apprendre aucune circonstance, on sait seulement par tradition que pour donner au nouvel Etalon la veritable longueur qu’il devait avoir on se servit de la mesure de la largeur de la porte interieure du grand Pavillon qui sert d’entrĂ©e au vieux Louvre du cĂŽtĂ© de la place, cette ouverture suivant le Plan devait avoir douze pieds de Largeur, on en prit la moitiĂ© pour fixer la Longueur de la nouvelle toise, qui se trouva plus courte de cinq lignes que l’ancienne.
  13. ↑ Heinrich Wilhelm Dove: Ueber Maass und Messen. Darstellung der bei Zeit-, Raum-, und Gewichts-Bestimmungen ĂŒblichen Maasse, Messinstrumente und Messmethoden. 2. Auflage. Verlag der Sanderschen Buchhandlung, Berlin 1835, S. 19–20, 13, 30, 169 (19–20, 13, 30, 169 in der Google-Buchsuche [abgerufen am 16. MĂ€rz 2014]).
  14. ↑ Langlois, Claude. In: Complete Dictionary of Scientific Biography. 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 18. MĂ€rz 2014; abgerufen am 18. MĂ€rz 2014 (englisch).
  15. ↑ Heinz-Dieter Haustein: Weltchronik des Messens: Universalgeschichte von Maß und Zahl, Geld und Gewicht. de Gruyter, Berlin / New York 2001, Kap. Absolutismus und AufklĂ€rung, S. 208 (Seite 208 in der Google-Buchsuche [abgerufen am 18. MĂ€rz 2014]).
  16. ↑ Livio C. Stecchini: The Derivation of European Units. A History of Measures. 2007, archiviert vom Original am 15. Dezember 2018; abgerufen am 18. MĂ€rz 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Internet Archive)
  17. ↑ John Roche: The Mathematics of Measurement. A Critical History. 1998, S. 54 (Seite 54 in der Google-Buchsuche).
  18. ↑ Terry Quinn: One toise at a time. In: Physics World. Band 24, Nr. 10, 2011, S. 49, doi:10.1088/2058-7058/24/10/41.
  19. ↑ Julien-David Le Roy: The Ruins of the Most Beautiful Monuments of Greece. Getty Publications, Los Angeles 2004, S. 18 (Seite 18, untere HĂ€lfte in der Google-Buchsuche, Frz. Original – Originaltitel: Les ruines des plus beaux monuments de la GrĂšce. Übersetzt von David Britt).
  20. ↑ Mesure de la Terre, Art. 4, S. 8
  21. ↑ Jean Baptiste Rondelet: Von den metrischen Maassen und ihr VerhĂ€ltniss zu den alten Maassen. In: Theoretisch-praktische Anleitung zur Kunst zu bauen. 1. dt. Auflage. Band 5, 10. Buch, 1. Abt., 1. Kap. Hofbuchhandlung Karl Wilhelm Leske, Leipzig/Darmstadt/Wien 1836, S. 21 (digitale-sammlungen.de Textarchiv – Internet Archive Frz. Ausg. Band 5, 1834, S. 6. – französisch: TraitĂ© thĂ©orique et pratique de lĂĄrt de bĂątir. Übersetzt von J. Hess nach 6. frz. Auflage).
  22. ↑ Toise (Peru-Toise). In: Luegers Lexikon der gesamten Technik. 2. Auflage. Band 8. Deutsche Verlags-Anstalt, Leipzig / Stuttgart 1910, S. 555 (Digitalisat. zeno.org).
  23. ↑ Christian Noback, Friedrich Eduard Noback: VollstĂ€ndiges Taschenbuch der MĂŒnz-, Maass- und Gewichts-VerhĂ€ltnisse, der Staatspapiere, des Wechsel- und Bankwesens und der Usanzen aller LĂ€nder und HandelsplĂ€tze. Band 1, F. A. Brockhaus, Leipzig 1851, S. 729.
  24. ↑ Verein praktischer Kaufleute: Neuestes Illustriertes Handels- und Waren-Lexikon oder EnzyklopĂ€die der gesamten Handelswissenschaften fĂŒr Kaufleute und Fabrikanten. Band 2, Verlag Ernst SchĂ€fer, Leipzig 1857, S. 241.