Russian Language
The paper On linguistic competences and linguistic behaviour of young Belarusians and Ukrainians compares linguistic skills and the choice of linguistic codes in the two post-soviet countries which are usually described as bilingual,... more
The paper On linguistic competences and linguistic behaviour of young Belarusians and Ukrainians compares linguistic skills and the choice of linguistic codes in the two post-soviet countries which are usually described as bilingual, either Belarusian-Russian or Ukrainian-Russian. Russian dominated in both areas for more than 100 years. In addition, in both countries very widespread forms of mixed speech have emerged. In post-soviet times, only the Ukraine has reinforced the role of the language of the titular nation. The observations presented are based on self-judgements of younger speakers, in contrast with corresponding ones by older people. Last not least, we will illustrate how problematic it is to gain comparative insights into the language situation in the two countries if data are only available from specific surveys and not from comparative ones with common concepts and questionnaires.
Key Words: Bilingualism, language conflict, mixed speech, linguistic skills and choice of language, Russian out of Russia, language policy, Belarus, Ukraine
Key Words: Bilingualism, language conflict, mixed speech, linguistic skills and choice of language, Russian out of Russia, language policy, Belarus, Ukraine
Der Artikel ist zweigeteilt. Im ersten Teil werden Überlegungen angestellt, was unter „Systematizität“ in kontaktbedingter gemischter Rede überhaupt zu verstehen ist, wenn die bei-den „Gebersprachen“ in der Sprechergemeinschaft noch eine... more
Der Artikel ist zweigeteilt. Im ersten Teil werden Überlegungen angestellt, was unter „Systematizität“ in kontaktbedingter gemischter Rede überhaupt zu verstehen ist, wenn die bei-den „Gebersprachen“ in der Sprechergemeinschaft noch eine aktive Rolle spielen und sich somit konventionalisiertes und spontanes Mischen überlagern können. Hentschel erinnert an de Saussures Dictum, dass nichts in die Langue einer Sprache eingeht, was nicht zuvor in der Parole „erprobt“ worden sei. Die Etablierung neuer Strukturelemente in Sprachen und somit auch in Mischsprachen bzw. Mischvarietäten vollzieht sich in dem Sinne, dass konkurrierende Ausdrücke, Strukturen und Charakteristika aus zwei (oder mehr) Gebersprachen bzw. Gebervarietäten über geraume Zeit (meist über mehrere Generationen) nicht nur in der Gemeinschaft, sondern auch in der Rede einzelner Sprecher variieren. Dies bedeutet, dass neue Strukturen oder Ansätze zu solchen besonders in quantitativ fassbaren Präferenzen des Gebrauchs der einen oder der ande-ren konkurrierenden Variante zu suchen sind. Dies entspricht einem Verständnis des Systems (Langue, wenn man so will) von Sprachen und Varietäten als Epiphänomen der Rede sowie der Einsicht einer variationistischen Soziolinguistik, dass Subvarietäten in Sprechergemeinschaften sich durch charakteristische Distributionen konkurrierender Varianten unterscheiden. Illustriert wird dies im zweiten Teil des Beitrags an einer korpuslinguistisch-quantitativen Analyse von sog. Funktionswörtern. Deutlich wird dabei, dass in einigen Fällen „weißrussische“ Varianten, in anderen „russische“ präferiert werden, wobei sich zum Teil gegenläufige Tendenzen in unterschiedlichen Arealen Weißrusslands beobachten lassen, die sich jedoch nicht immer auf dialektale Einflüsse reduzieren lassen. Verschiedentlich, aber nicht immer, zeigen sich Unterschiede in den Präferenzen zwischen Altersgruppen, wobei die Verhältnisse bei jüngeren Sprechern die Richtung der Entwicklung anzeigen. Letztlich bleiben aber verschiedene Fälle ohne nennenswerte Präferenzen für „weißrussische“ bzw. „russische“ Varianten, wo – ohne eingehendere Einzelanalysen – zunächst auch von einer „statistisch freien“ Variation auszugehen ist. Abschließend werden verschiedene Probleme der Qualifikation von Varianten als „weißrussisch“ oder „russisch“ illustriert und Überlegungen zu den Gründen der Etablierung von Präferenzen angestellt.
Research Interests:
Introduction to: Hentschel, G., Taranenko, O., Zaprudski, S. (Hrsg.). Trasjanka und Suržyk – gemischte weißrussisch-russische und ukrainisch-russische Rede. Sprachlicher Inzest in Weißrussland und der Ukraine? Frankfurt/M., 2014. (see... more
Introduction to: Hentschel, G., Taranenko, O., Zaprudski, S. (Hrsg.). Trasjanka und Suržyk – gemischte weißrussisch-russische und ukrainisch-russische Rede. Sprachlicher Inzest in Weißrussland und der Ukraine? Frankfurt/M., 2014. (see above under "Books")
Zusammenfassung: Weißrussland und die Ukraine gelten als zweisprachig. Millionen von Menschen in beiden Ländern sprechen aber oft weder Weißrussisch bzw. Ukrainisch noch Russisch in Reinform. Vielmehr praktizieren sie eine gemischte... more
Zusammenfassung: Weißrussland und die Ukraine gelten als zweisprachig. Millionen von Menschen in beiden Ländern sprechen aber oft weder Weißrussisch bzw. Ukrainisch noch Russisch in Reinform. Vielmehr praktizieren sie eine gemischte weißrussisch-russische bzw. ukrainisch-russische Rede. Diese Mischungen aus genetisch eng verwandten Sprachen werden in Weißrussland Trasjanka und in der Ukraine Suržyk genannt. Der bekannte ukrainische Schriftsteller Jurij Andruchovyč hat das Phänomen in seiner Heimat als Blutschandekind des Bilingualismus angesprochen, also eine Metapher des Inzests kreiert. Darin klingt die verbreitete negative Bewertung der Sprachmischung an. Ihr ist der Band gewidmet. Er umfasst Beiträge von Autoren aus Weißrussland und der Ukraine sowie aus sieben anderen Ländern.
Inhalt: Gerd Hentschel: «Trasjanka» und «Suržyk» - zum Mischen von Sprachen in Weißrussland und der Ukraine: Einführung in die Thematik und Ausblick auf den Band – Laada Bilaniuk: Conflicting epistemologies in the study of mixed languages – Mira Nábĕlková/Marián Sloboda: «Trasjanka» and «Českoslovenčina» (Czechoslovak) as discursive emic categories: history and current usage – Nina B. Mečkovskaja: Die weißrussische Trasjanka und der ukrainische Suržyk: Quasi-ethnische, russifizierte Substandards in der Geschichte der sprachlichen Situation – Hermann Bieder: Die weißrussisch-russische Mischsprache (Trasjanka) als Forschungsproblem – Siarhej Zaprudski: Zur öffentlichen Diskussion der weißrussischen Sprachkultur, zum Aufkommen des Terminus «Trasjanka» und zur modernen Trasjankaforschung – Curt Woolhiser: Social and structural factors in the emergence of mixed Belarusian-Russian varieties in rural Western Belarus – Henadz‘ Cychun: Soziolinguistische, soziokulturelle und psychologische Grundlagen gemischten Sprechens – Ihar Klimaŭ: Trasjanka und Halbdialekt: Zur Abgrenzung von Phänomenen der parole und der langue – Gerd Hentschel: On the systemicity of Belarusian-Russian Mixed Speech: the redistribution of Belarusian and Russian variants of functional words – Sviatlana Tesch: Morphological hybrids: Belarusian-Russian word forms in Belarusian Trasjanka – Alena Liankevič: Die Einstellung zu den gemischten sprachlichen Kodes in Weißrussland (am Material eines matched guise-Tests) – Irina Liskovec: Trasjanka-Elemente als Marker für soziale Stratifikation in der Stadt Minsk – Oleksandr Taranenko: Ukrainisch-russischer Suržyk: Status, Bewertungen, Tendenzen, Prognosen.. – Salvatore del Gaudio: An alternative interpretation of Suržyk: Dialectal and diachronic aspects – Natal’ja Šumarova: Der Suržyk im System nah verwandter Zweisprachigkeit: soziolinguistischer und linguistischer Aspekt – Larysa Masenko: Suržyk im System umgangssprachlicher Formen des Ukrainischen – Bohdana Tarasenko: Suržyk: Besonderheiten des Mischens der ukrainischen und der russischen Sprache im Bezirk Kiev – Lesja Stavyc’ka †: Ein Blutschandekind der Postmoderne.
Inhalt: Gerd Hentschel: «Trasjanka» und «Suržyk» - zum Mischen von Sprachen in Weißrussland und der Ukraine: Einführung in die Thematik und Ausblick auf den Band – Laada Bilaniuk: Conflicting epistemologies in the study of mixed languages – Mira Nábĕlková/Marián Sloboda: «Trasjanka» and «Českoslovenčina» (Czechoslovak) as discursive emic categories: history and current usage – Nina B. Mečkovskaja: Die weißrussische Trasjanka und der ukrainische Suržyk: Quasi-ethnische, russifizierte Substandards in der Geschichte der sprachlichen Situation – Hermann Bieder: Die weißrussisch-russische Mischsprache (Trasjanka) als Forschungsproblem – Siarhej Zaprudski: Zur öffentlichen Diskussion der weißrussischen Sprachkultur, zum Aufkommen des Terminus «Trasjanka» und zur modernen Trasjankaforschung – Curt Woolhiser: Social and structural factors in the emergence of mixed Belarusian-Russian varieties in rural Western Belarus – Henadz‘ Cychun: Soziolinguistische, soziokulturelle und psychologische Grundlagen gemischten Sprechens – Ihar Klimaŭ: Trasjanka und Halbdialekt: Zur Abgrenzung von Phänomenen der parole und der langue – Gerd Hentschel: On the systemicity of Belarusian-Russian Mixed Speech: the redistribution of Belarusian and Russian variants of functional words – Sviatlana Tesch: Morphological hybrids: Belarusian-Russian word forms in Belarusian Trasjanka – Alena Liankevič: Die Einstellung zu den gemischten sprachlichen Kodes in Weißrussland (am Material eines matched guise-Tests) – Irina Liskovec: Trasjanka-Elemente als Marker für soziale Stratifikation in der Stadt Minsk – Oleksandr Taranenko: Ukrainisch-russischer Suržyk: Status, Bewertungen, Tendenzen, Prognosen.. – Salvatore del Gaudio: An alternative interpretation of Suržyk: Dialectal and diachronic aspects – Natal’ja Šumarova: Der Suržyk im System nah verwandter Zweisprachigkeit: soziolinguistischer und linguistischer Aspekt – Larysa Masenko: Suržyk im System umgangssprachlicher Formen des Ukrainischen – Bohdana Tarasenko: Suržyk: Besonderheiten des Mischens der ukrainischen und der russischen Sprache im Bezirk Kiev – Lesja Stavyc’ka †: Ein Blutschandekind der Postmoderne.
Problems in teaching Russian pronunciation to speakers of Dutch.
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Summary: The widely used opposition between generic vs. episodic sentences should be replaced by the opposition between nonepisodic / characterizing (GB 2005) vs. episodic sentences, with nonepisodic sentences denoting omnitemporal and... more
Summary:
The widely used opposition between generic vs. episodic sentences should be replaced by the opposition between nonepisodic / characterizing (GB 2005) vs. episodic sentences, with nonepisodic sentences denoting omnitemporal and other (iterative, stative, and general-factual) situations. Omnitemporal situations are defined by the relation between the actional interval (the interval of the si-tuation denoted by the verb lexeme) and the reference interval (cf. Lehmann, in Druck): An actional interval is omnitemporal, if it can be localized relative to a (closed) random reference interval in all temporal perspectives (anterior, central, posterior perspective). This definition captures the difference to the temporal deictic orientation of present, perfect, and future (reference time = speech time) and to narrative orientation (with a definite temporal perspective relative to the reference time, which is the time of a random mental representation of the situa-tion, marked, e.g., by the past or pluperfect tense). So the temporal function of omnitemporal sentences must be equivalent to ’It always has been, is now, and always will be the case that …‘ (cf. Hughes / Cresswell 1975).
The verbs of non taxical omnitemporal sentences in Russian are marked by the imperfective present (cf. English cats meow), the perfective and the imper-fective future (cf. English cats always will meow) and the L-preterite (cf. Eng-lish cats always have meowed). The imperfective future and the L-preterite are rare, but the omnitemporal perfective future is frequent not only in gnomic contexts. For taxical relations (i.e., temporal relations between actional situa-tions) nearly all aspect-tense forms and adverbial participles can be used. Their combinations yield the chronological relations of anteriority, posteriority, and taxical configurations (sequences, taxical simultaneity and taxical coincidence).
The widely used opposition between generic vs. episodic sentences should be replaced by the opposition between nonepisodic / characterizing (GB 2005) vs. episodic sentences, with nonepisodic sentences denoting omnitemporal and other (iterative, stative, and general-factual) situations. Omnitemporal situations are defined by the relation between the actional interval (the interval of the si-tuation denoted by the verb lexeme) and the reference interval (cf. Lehmann, in Druck): An actional interval is omnitemporal, if it can be localized relative to a (closed) random reference interval in all temporal perspectives (anterior, central, posterior perspective). This definition captures the difference to the temporal deictic orientation of present, perfect, and future (reference time = speech time) and to narrative orientation (with a definite temporal perspective relative to the reference time, which is the time of a random mental representation of the situa-tion, marked, e.g., by the past or pluperfect tense). So the temporal function of omnitemporal sentences must be equivalent to ’It always has been, is now, and always will be the case that …‘ (cf. Hughes / Cresswell 1975).
The verbs of non taxical omnitemporal sentences in Russian are marked by the imperfective present (cf. English cats meow), the perfective and the imper-fective future (cf. English cats always will meow) and the L-preterite (cf. Eng-lish cats always have meowed). The imperfective future and the L-preterite are rare, but the omnitemporal perfective future is frequent not only in gnomic contexts. For taxical relations (i.e., temporal relations between actional situa-tions) nearly all aspect-tense forms and adverbial participles can be used. Their combinations yield the chronological relations of anteriority, posteriority, and taxical configurations (sequences, taxical simultaneity and taxical coincidence).
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Unterdrückt die Ukraine das Russische? Wollen die Ost-Ukrainer nur noch russisch reden? Alles Propaganda.
Research Interests:
Sociolinguistics, Slavic Languages, Ukrainian Studies, Russian Foreign Policy, Language Policy and Politics of Identity, and 10 moreUkrainian Politics, Russian Language, Politics of Ukraine, Ukraine, Language politics, Ukrainian language education, Sociolinguistics, Sociology of Languages, Language Policy and Planning, Language and society, Ukrainian Language, and Language Conflictedit
Research Interests:
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Research studies in the fields of general education and language pedagogy recognize the importance of metaphor as a research tool. Metaphors can help teachers articulate and construct their professional experiences (Kramsch, 2003) and... more
Research studies in the fields of general education and language pedagogy recognize the importance of metaphor as a research tool. Metaphors can help teachers articulate and construct their professional experiences (Kramsch, 2003) and ameliorate the classroom practice (Cortazzi & Jin, 1999). The majority of the previous studies that employed metaphors focused on the teacher-produced images and adopted a qualitative approach to metaphor analysis. The present study departs from this format. It focuses on the student generated metaphors about language teachers and employs a quantitative analysis to examine the dimensions around which these metaphors align. A questionnaire containing metaphors about language teachers was distributed to 98 students at Universiti Malaysia Sabah. Factor analysis was employed as a research technique to identify the dimensions along which the students’ perceptions aligned. The findings of the present paper lend support to the previous attempts at metaphor taxonomy by Oxford et al. (1998) and Chen (2003).
In der Erziehungswissenschaft und Fremdsprachendidaktik gilt die Metapher als ein wichtiges Forschungsinstrument. Metaphern können Lehrern helfen, ihre beruflichen Erfahrungen zu formulieren (Kramsch, 2003) und die unterrichtlich Tätigkeit zu verbessern (Cortazzi & Jin, 1999). Die meisten bisherigen metapherngestützten Studien konzentrierten sich auf die von Lehrer n produzierten Bilder und bestanden in einer qualitativen Metaphernanalyse. Von dieser Prämisse ausgehend befasst sich der vorliegende Beitrag mit Metaphern, die von Studenten zu Sprachenlehrern produziert wurden, und verwendet eine
quantitative Analyse, um die Dimensionen /Kategorien zu untersuchen, um welche diese Metaphern sich gruppieren. Ein Fragebogen mit Metaphern über Sprachenlehrer wurde an 98 Studenten der Universiti Malaysia Sabah verteilt. Um die Dimensionen/Kategorien, die sich aus den Wahrnehmungen der Studenten ergeben, zu identifizieren, wurde die Technik der Faktoranalyse herangezogen. Damit unterstreicht die vorliegende Studie die Untersuchungen zur Metaphernklassifizierung von Oxford et al. (1998) und Chen (2003).
In der Erziehungswissenschaft und Fremdsprachendidaktik gilt die Metapher als ein wichtiges Forschungsinstrument. Metaphern können Lehrern helfen, ihre beruflichen Erfahrungen zu formulieren (Kramsch, 2003) und die unterrichtlich Tätigkeit zu verbessern (Cortazzi & Jin, 1999). Die meisten bisherigen metapherngestützten Studien konzentrierten sich auf die von Lehrer n produzierten Bilder und bestanden in einer qualitativen Metaphernanalyse. Von dieser Prämisse ausgehend befasst sich der vorliegende Beitrag mit Metaphern, die von Studenten zu Sprachenlehrern produziert wurden, und verwendet eine
quantitative Analyse, um die Dimensionen /Kategorien zu untersuchen, um welche diese Metaphern sich gruppieren. Ein Fragebogen mit Metaphern über Sprachenlehrer wurde an 98 Studenten der Universiti Malaysia Sabah verteilt. Um die Dimensionen/Kategorien, die sich aus den Wahrnehmungen der Studenten ergeben, zu identifizieren, wurde die Technik der Faktoranalyse herangezogen. Damit unterstreicht die vorliegende Studie die Untersuchungen zur Metaphernklassifizierung von Oxford et al. (1998) und Chen (2003).
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Translation from Russian, M. T. Tynyshpaev, "Ak-taban-shubryndy. (Velikie bedstviia i velikie pobedy kazakov.)" In: A. E. Shmidt and E. K. Betger, eds. V. V. Bartol'du: turkestanskie druz'ia, ucheniki i pochitateli. Tashkent: Kazgiz,... more
Translation from Russian, M. T. Tynyshpaev, "Ak-taban-shubryndy. (Velikie bedstviia i velikie pobedy kazakov.)" In: A. E. Shmidt and E. K. Betger, eds. V. V. Bartol'du: turkestanskie druz'ia, ucheniki i pochitateli. Tashkent: Kazgiz, 1927, pp. 57-68.
This article is Tynyshpaev's contribution to a festschrift in honor of V. V. Barthold, academician and one of the founders of Turkology in Russian Oriental Studies. Tynyshpaev synthesizes much of the existing literature and some primary sources and oral traditions collected from his extensive journeys over the territory of Russian Turkestan as a railway construction engineer. Tynyshpaev's article is the first major work in a European language devoted to the study of the Kazakh-Jüün Ghar wars of the 1720s.
This article is Tynyshpaev's contribution to a festschrift in honor of V. V. Barthold, academician and one of the founders of Turkology in Russian Oriental Studies. Tynyshpaev synthesizes much of the existing literature and some primary sources and oral traditions collected from his extensive journeys over the territory of Russian Turkestan as a railway construction engineer. Tynyshpaev's article is the first major work in a European language devoted to the study of the Kazakh-Jüün Ghar wars of the 1720s.
Research Interests:
This is the first study where the use of the famous Russian "semipassive" construction with a natural force as a causator is analysed on the basis of large authentic material.
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