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Bodenburg

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Bodenburg
Wappen von Bodenburg
Koordinaten: 52° 2â€Č N, 10° 1â€Č OKoordinaten: 52° 1â€Č 33″ N, 10° 0â€Č 34″ O
Höhe: 140 m
Einwohner: 1823 (1. Jan. 2018)[1]
Eingemeindung: 1. MÀrz 1974
Postleitzahl: 31162
Vorwahl: 05060
Bodenburg (Niedersachsen)
Bodenburg (Niedersachsen)
Lage von Bodenburg in Niedersachsen
Straße in Bodenburg
Straße in Bodenburg
Bodenburg als Merian-Stich um 1650
Auf dem Marktplatz erinnert ein Gedenkstein an die Verleihung des Marktrechts 1675 und an die Eingemeindung nach Bad Salzdetfurth 1974

Bodenburg ist ein ehemaliger Flecken, heute ein sĂŒdlicher Ortsteil von Bad Salzdetfurth, Landkreis Hildesheim in Niedersachsen.

Bodenburg befindet sich im OstfĂ€lischen sowie NiedersĂ€chsischen Berg- und HĂŒgelland etwa 20 km sĂŒdöstlich von Hildesheim. Es liegt am zur Riehe hin geneigten Westhang der Ohe und des Rhoden. Der westliche Horizont ist vom Sackwald begrenzt und nordwestlich beginnt der Hildesheimer Wald mit den Tosmarbergen. Die Hanglage Bodenburgs und die vielen Quellen in der Umgebung machten den Ort zu einem gĂŒnstigen Siedlungsgebiet.

Die erste urkundliche ErwĂ€hnung der Bodenburg erfolgte 1142 in einer Urkunde des Hildesheimer Bischofs. Die dort ansĂ€ssige Familie von Steinberg war sehr einflussreich und besaß EinkĂŒnfte aus dem Handel mit Salz aus Salzdetfurth und dem Zehnten der ihr gehörenden LĂ€ndereien. Gelegentlich ĂŒberfielen die Ritter von der Bodenburg als Raubritter auch Kaufleute und raubten sie aus. Daher waren sie in Fehden verwickelt und befanden sich deswegen oft in finanziellen Schwierigkeiten.

Die Edelherren von Meinersen waren in Bodenborg begĂŒtert. Um 1220 gaben sie aus ihrem Eigenbesitz sechs Hufen als Lehen an Lippold von Escherde und seinen Bruder, den Zehnt als Lehen an die BrĂŒder Heinrich und Anno von Heimburg sowie drei Geldpfund (talenta) Zins hier und im benachbarten Östrum als Lehen an die BrĂŒder des Svider von Bodenburg. 1280 gaben sie vier Hufen als Lehen an Aschwin von Steinberg und seinen Bruder.[2]

Am 15. Juni 1359 begab sich die Familie von Steinberg in den Dienst der Braunschweiger Herzöge und lag ab diesem Zeitpunkt mit den Hildesheimer Bischöfen in stĂ€ndigem Streit. Dies fĂŒhrte dazu, dass Handel und Gewerbe, die neben den geringen ErtrĂ€gen aus dem Ackerland die einzige Erwerbsquelle waren, durch BeschrĂ€nkungen und doppelte Konzessionszahlungen erheblich erschwert wurden. Die Mehrzahl der Äcker gehörte dem Bodenburger Gut, sodass den BĂŒrgern lediglich eine Grundversorgung ermöglicht wurde. 1675 erhielt Bodenburg das Marktrecht und wurde seitdem „Flecken Bodenburg“ genannt.[3] Durch die Heirat der letzten Erbtochter der Grafen von Steinberg ging das Gut 1905 auf die Freiherren von Cramm ĂŒber, die es bis heute bewirtschaften. In den Jahren 1836, 1841, 1844 und 1867 brannten große Teile des Ortes ab.

Handel und Gewerbe waren neben den geringen ErtrĂ€gen aus dem Ackerland die einzige Erwerbsquelle und wurden durch BeschrĂ€nkungen und doppelte Konzessionszahlungen erheblich erschwert. Die Mehrzahl der Äcker gehörte dem Bodenburger Gut, sodass den BĂŒrgern lediglich eine Grundversorgung ermöglicht wurde. 1675 erhielt Bodenburg das Marktrecht und wurde seitdem „Flecken Bodenburg“ genannt.[4] Durch die Heirat der letzten Erbtochter der Grafen von Steinberg ging das Gut 1905 auf die Freiherren von Cramm ĂŒber, die es bis heute bewirtschaften. In den Jahren 1836, 1841, 1844 und 1867 brannten große Teile des Ortes ab.

Die Freiwillige Feuerwehr Bodenburg wurde 1872 gegrĂŒndet und zĂ€hlt damit zu den Ă€ltesten Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Hildesheim. Der Anlass fĂŒr das Entstehen der Feuerwehr im Flecken Bodenburg bleibt im Dunkeln. Ortsheimatpflegerin Sylvia Köneke vermutet, dass neben einer Feuersbrunst 1867 die Anschaffung der ersten Dampfmaschine in der Beulekeschen Gerberei zu Bodenburg 1871 ein Auslöser fĂŒr die GrĂŒndung gewesen sei. DarĂŒber hinaus ist bekannt, dass es im Herzogtum Braunschweig, zu dem Bodenburg als Exklave gehörte, bereits die ersten Freiwilligen Feuerwehren gegeben hatte. In den umliegenden, zum Bistum Hildesheim gehörenden Ortschaften erfolgte die Organisation der Freiwilligen Feuerwehren erst spĂ€ter (beispielsweise in Bad Salzdetfurth 1892). Der Bodenburger Feuerwehr stand bereits im GrĂŒndungsjahr eine Handdruckspritze zur VerfĂŒgung. Schon 1874 grĂŒndeten elf Kameraden eine Blaskapelle.[5]

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zÀhlte Bodenburg 1063 Einwohner.[6]

Noch bis 1941 gehörte Bodenburg zusammen mit Östrum zum Land Braunschweig und wurde dann in die preußische Provinz Hannover umgegliedert.[7]

Durch die Trennung von BĂŒrgern und GutsabhĂ€ngigen ergab sich eine Zweiteilung des Ortes, woraus zwei Kirchen sowie zwei Schulen entstanden. Die Mehrheit der Einwohner ist evangelisch-lutherischer Konfession.

Zur Entwicklung des Postwesens in Bodenburg siehe: Postroute Braunschweig–Göttingen.

Am 1. MĂ€rz 1974 wurde der Flecken Bodenburg in die Stadt Bad Salzdetfurth eingegliedert.[8]

Ortsratswahl 2021[9]
Wahlbeteiligung: 63,6 %
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
38,9 %
(−30,9 %p)
14,5 %
(−10,3 %p)
34,2 %
(n. k.)
12,5 %
(n. k.)
MiB c
WuBS d
2016ï»żï»żï»żï»ż2021ï»żï»żï»żï»ż
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c 
Wgem. „Menschen in Bad Salzdetfurth“
d 
Wgem. „unser Bad Salzdetfurth - logisch!“

Der Ortsrat, der den Ortsteil Bodenburg vertritt, setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl fĂŒr jeweils fĂŒnf Jahre gewĂ€hlt.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:[10]

Ortsrat 2021
    
Insgesamt 7 Sitze
  • ï»żSPD: 3
  • ï»żCDU: 1
  • ï»żMiB: 2
  • ï»żWuBS: 1

OrtsbĂŒrgermeister

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OrtsbĂŒrgermeister ist seit 2016 Heinrich Schrell (WĂ€hlergemeinschaft MiB).

Blasonierung: „In Silber ein roter Steinbock, in den Vorderhufen einen gestĂŒrzten und linksgewandten blauen SchlĂŒssel haltend“. Der rote Steinbock geht zurĂŒck auf das Wappen der Herren von Steinberg, die aus dem Uradel der hildesheimischen und welfischen Territorien stammen. Sie waren in der FrĂŒhzeit des 14. Jahrhunderts LehnstrĂ€ger des Stifts Hildesheim sowie seit 1359 der Braunschweiger Herzöge fĂŒr die Burg in Bodenburg.[11] Das Vorbild fĂŒr den SchlĂŒssel findet sich in einem Gitter der St. Johanniskirche. Das Wappen wurde 1951 von Minister des Inneren genehmigt.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

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Der historische Ortskern wird von einem Wasserschloss aus dem 11. Jahrhundert und zwei in T-Form angeordneten Reihen von FachwerkhÀusern gebildet.

Schloss Bodenburg

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  • Das Schloss ging aus einer mittelalterlichen Burganlage und spĂ€teren Wasserschloss mit Bergfried hervor.
  • Der Schlosspark liegt westlich und nördlich des WestflĂŒgels des Schlosses. Es ist ein im Jahre 2006 restaurierte Landschaftspark, der nach englischem Vorbild gestaltet wurde. Seltene Gehölze gruppieren sich um einen zentralen Teich, auf dessen Halbinsel historische Grabmalreliefplatten um ein zentrales Denkmal herum Aufstellung fanden. Im Jahr 2020 wurden rund um den zentralen Teich zwei Paare von schwarzen SchwĂ€nen sowie GĂ€nse angesiedelt. Auch wurden um den Teich zahlreiche Verweil- und Sitzgelegenheit geschaffen.
  • Das heute sogenannte KunstgebĂ€ude wurde 1857 als WirtschaftsgebĂ€ude auf der Vorburg von Schloss Bodenburg erbaut. Eine frĂŒhere Stallnutzung fĂŒhrte im Volksmund zur Bezeichnung Bullenstall. Ungewöhnlich ist der Bau wegen seines mĂ€chtigen Bogendaches, das von dem Hildesheimer Denkmalpfleger Martin Thumm mit dem einprĂ€gsamen Begriff Sattelschwingdach versehen wurde. Baukonstruktiv handelt es sich um ein seltenes „Pseudo-Bohlendach“.[12][13] FĂŒr die langwierige Instandsetzung und Umnutzung des GebĂ€udes verlieh die NiedersĂ€chsische Sparkassenstiftung 1999 den Preis fĂŒr Denkmalschutz.1998 wurde das GebĂ€ude als KunstgebĂ€ude auf dem Schlosshof in Bodenburg des Kunstvereins Bad Salzdetfurth eingeweiht, seit 2009 ist es im Besitz der Stiftung KunstgebĂ€ude Schlosshof Bodenburg.[14] Der erste Ausstellungszyklus mit internationaler Beteiligung widmete sich den Tierarten. 2004 begann ein zweiter Zyklus, der die fĂŒnf menschlichen Sinnesorgane, Mund, Ohr, Hand, Nase und Auge, thematisierte. Alle Ausstellungen wurden von dem Kurator Hans-Oiseau Kalkmann konzipiert und organisiert. Außerdem fanden Einzelausstellungen von Antoinette, Owusu-Ankomah, Hans Hendrik Grimmling, Franziska Rutishauser, Susanne Ritter, Petrus Wandrey, Kurt Schwerdtfeger, Ingolf Timpner, Sacha Tröger, Hans-Oiseau Kalkmann und anderen statt. In der ausstellungsfreien Zeit finden im KunstgebĂ€ude auch Konzerte, etwa der NiedersĂ€chsischen Musiktage, und andere kulturelle Veranstaltungen statt.
  • Auf dem VorburggelĂ€nde und gegenĂŒber dem KunstgebĂ€ude steht das moderne KĂŒnstleratelier mit Cortenstahlfassaden des Bildhauers Hans-Oiseau Kalkmann von 2007; Architekt war der Sohn des Bauherren, Jens Kalkmann.[15]

Kirchen und Schule

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  • Der Kirchplatz vor St. Johanni wurde in drei Kontakt-Kunst-Aktionen (1989–1992) vom Bildhauer Hans-Oiseau Kalkmann und dem Architekten Jens Kalkmann aus Vanga-Granit erstellt. Auf dem kreisförmig angelegten Platz befinden sich im Innenkreis als Relief oder vollplastisch die Namen der zwölf Apostel. Den Außenkreis bilden vier Skulpturen, die die vier Evangelisten darstellen. Als weltweit einmalig befindet sich auf dem Platz eine 13. Aposteldarstellung. Es ist Junia, die als Apostelin im Johannes-Evangelium ausgewiesen wird und auf Anregung von Uta Ranke-Heinemann in die Gestaltung aufgenommen wurde.
  • Die römisch-katholische Kirche St. Laurentii wurde 1826 im Stil des Klassizismus als evangelische Kirche am jetzigen Standort an der Salzdetfurther Straße errichtet und 1973 der katholischen Kirche ĂŒberlassen,[17][18] sie gehört heute zur katholischen Pfarrgemeinde St. Gallus in Detfurth.
  • Ehemalige Grund- und Hauptschule als Klinker- und Fachwerkbau auf rotem Natursteinsockel von 1905, seit 1985 als Wohnhaus und ArchitekturbĂŒro „K25“ im Privatbesitz

Radweg zur Kunst

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Der Radweg zur Kunst geht auf die Initiative des Bildhauers und frĂŒheren Lehrers Hans-Werner Kalkmann zurĂŒck. Er verbindet vom Abzweig Ruthe an der InnerstemĂŒndung die Orte Sarstedt, Giesen, Hildesheim, Bad Salzdetfurth, Bodenburg, Lamspringe und Bad Gandersheim, wo er wieder auf den Leine-Heide-Radweg trifft. Die fĂŒnf Teilwege tragen die Bezeichnungen Wasser-Kunst-Weg, Romanik-Weg, Kontakt-Kunst-Weg, Kunst-beWEGt.Weg und Skulpturen-Pfad.

Kontakt-Kunst-Weg

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Auf dem TeilstĂŒck Kontakt-Kunst-Weg im Flecken Bodenburg entstand wĂ€hrend der 27. Kontakt-Kunst-Aktion 1989 das Skulpturenensemble vor der St. Johanniskirche (mit zwölf Apostelsteinen aus Vangagranit). 1990 wurden ergĂ€nzend zwei Evangelisten (Löwe fĂŒr Markus und Adler fĂŒr Johannes) aufgestellt. 1992 entstand dann in der 31. Kontakt-Kunst-Aktion die Skulptur Junia, der 13. Apostel ist eine Frau (Schirmherrin: Jutta Ranke-Heinemann) mit dem Labyrinthstein in der Mitte des Kirchplatzes.

1993 arbeiteten lokale KĂŒnstler, unterstĂŒtzt von Studenten aus Polen, Ungarn, RumĂ€nien und Deutschland an der Skulptur aus Carrara-Marmor mit dem Titel Der GRENZSTEIN – das Symbol des Trennenden als Zeichen der VerstĂ€ndigung. Gefördert wurde diese Aktion durch den frĂŒheren Bundesaußenminister Klaus Kinkel. Der Standort ist der ehemalige Bahndamm an der Gemarkungsgrenze zwischen Bodenburg und Sehlem.

Im Rahmen der 34. Kontakt-Kunst-Aktion (1995) schuf Hans-Werner Kalkmann aus Marmor unter der Beteiligung vieler BĂŒrger Hinter dem Hagen eine Wasserskulptur mit dem Namen Das Dritte Ohr. Dieser Brunnen ist die sechste Station des Ökologischen Wasserlehrpfades Bodenburg.

Im Zuge der notwendigen Erneuerung der Regenwasserleitung vom Wanneweg zum Kuckucksweg 1997 stellte sich heraus, dass sich vor dem Haus Kirchstraße 21 ein zugeschĂŒtteter Brunnen befand. In der 37. Kontakt-Kunst-Aktion entstand aus schwedischem Granit ein neuer Brunnen, der wegen seiner Form die Brunnen-Welle genannt wird.

2004 stand das Kontakt-Kunst-Zelt vor der Grundschule am Bruderstieg. Hier entstand in einer sechswöchigen Aktion aus Granit die MUND-SKULPTUR. SchĂŒler der Klassen 1 bis 4 konnten in dieser Zeit Reliefs aus Sandstein arbeiten, auf denen sie die Sinnesorgane des Menschen: Augen, Nase, Ohr, Hand und Mund darstellten. Diese Steinplatten sind als Linie in das Pflaster vor der Schule eingelegt.

Ökologischer Wasserlehrpfad Bodenburg

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Der Flecken Bodenburg befindet sich in einer geologischen Situation, die im OberoligozĂ€n entstand. Ihr verdankt der Ort seinen Wasserreichtum. Der örtliche Bildhauer Hans-Werner Kalkmann griff die lokale Wassersituation auf und konzipierte den Ökologischen Wasserlehrpfad Bodenburg. Schirmherrin war die frĂŒhere Umweltministerin des Landes Niedersachsen Monika Griefahn, die den Pfad im Jahre 1995 einweihte. Der Pfad hat 17 Stationen und fĂŒhrt durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Jede Schautafel nimmt auf die Wassersituation des Standortes Bezug. Zum Pfad gibt es ein Begleitheft.

Freibad Bodenburg

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Das Freibad Bodenburg wurde 1925 erbaut und bietet ein kombiniertes Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken mit Rutsche und Sprunganlagen. 2002 grĂŒndete sich der Förderverein Freies Bad Bodenburg e. V.[19] zum Erhalt des örtlichen Freibades. Der Förderverein fĂŒhrt unterschiedliche Veranstaltungen wie Poolpartys, Papierbootregatten oder Schwimmwettbewerbe durch.[20]

Wirtschaft und Infrastruktur

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  • Freies Bad Bodenburg e. V.
  • Freiwillige Feuerwehr Bodenburg
  • Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bodenburg von 1874 e. V. (Ă€ltester Feuerwehr-Musikzug in Deutschland)
  • KKS Bodenburg
  • Spielmannszug Bodenburg
  • DC Dartagnan Bodenburg e. V.
  • Kunstverein Bad Salzdetfurth e. V.
  • VfB Bodenburg
  • MTV Bodenburg
  • Gesangverein Bodenburg
  • Sozialverband Deutschland Ortsgruppe Bodenburg

Von Bodenburg ĂŒber die Landesstraße L 493 nach Bockenem und von dort zur Autobahnanschlussstelle 62 auf die A 7 (Hannover–Kassel) sind es 11 km. Nach Hildesheim auf der L 490 sind es 20 km.

Bodenburg war bis in die 1970er Jahre hinein ein Nebenbahnknoten, an dem die Bahnstrecke Bodenburg–Elze auf die Lammetalbahn Groß DĂŒngen–Bad Gandersheim traf. Heute besteht nur noch die Verbindung in Richtung Groß DĂŒngen, ĂŒber die RegionalzĂŒge nach Hildesheim fahren.

Auf den Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2003 ĂŒbernahm die Eurobahn den Schienenpersonennahverkehr auf der Verbindung Hildesheim–Bodenburg. Gleichzeitig wurde ein neuer Endhaltepunkt eingeweiht, der unter Wegfall eines BahnĂŒbergangs den alten Bahnhof ersetzt und ein direktes Umsteigen in die Busse Richtung Bockenem und Lamspringe–Bad Gandersheim ermöglicht. Von Dezember 2011 bis Dezember 2021 betrieb die NordWestBahn die Verbindung. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 wechselte der Betreiber erneut, es verkehrte das Unternehmen Start, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn.[21] Nach der Auflösung des Unternehmens Start ĂŒbernahm im August 2026 das Mutterunternehmen DB Regio den Betrieb.

Schulen und KindergÀrten

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  • Grundschule Bodenburg[22]
  • Kindergarten St. Johannis Bodenburg

SportstÀtten

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  • Mehrzwecksporthalle
  • Fußballplatz, mit Flutlichtanlage
  • Bolzplatz, mit Flutlichtanlage
  • 3 TennisplĂ€tze
  • Freibad
  • Kleinkaliber Schießstand
  • Basketballfeld

In Bodenburg wird eine private Vogelsammlung betrieben. Die „Vogelstube“[23] bietet Interessierten Besuchern ca. 600 Exponate.

Veranstaltungen

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RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen in Bodenburg sind:

  • Januar: Eiswette[24]
  • Februar: Karnevalsumzug und -feier des Musikzuges Bodenburg
  • April / Mai: Osterfeuer, Maifeier und Christi-Himmel-Fahrt Festival. Ab Ende April Wochenmarkt auf dem Marktplatz
  • Juni: Eröffnung des Freibad Bodenburg
  • Juli: Freibad Open-Air Festival
  • August: Konzerte im Freibad Bodenburg
  • September: Kartoffelfest, Herbst-Konzert Musikzug Bodenburg
  • Oktober: Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr
  • November / Dezember: Weihnachtsmarkt Up'n Brinke

Persönlichkeiten

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  • Johann Justus Bode (* um 1676–1719), Astronom und Mathematiker, wurde in Bodenburg geboren.
Commons: Bodenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Die Stadt Bad Salzdetfurth und ihre Ortsteile, abgerufen am 12. Februar 2018
  2. ↑ Peter Przybilla: Die Edelherren von Meinersen, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S. 472
  3. ↑ Keil, Wilhelm: Neumanns Orts- und Verkehrslexikon, Leipzig 1905, S. 100.
  4. ↑ Keil, Wilhelm: Neumanns Orts- und Verkehrslexikon, Leipzig 1905, S. 100.
  5. ↑ Vgl. Bodenburg und Oestrum – „Die gute alte Zeit“ ... fand nicht statt! – Eine Sozialgeschichte der Einwohner Bodenburgs und Oestrums, zusammengetragen und geschrieben von Sylvia Köneke, Giesecke, 1991; 125 Jahre Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bodenburg, 2.–4. Juli 1999, o. O. 1999.
  6. ↑ Keil: Neumanns Orts- und Verkehrslexikon, wie oben.
  7. ↑ Verordnung ĂŒber Gebietsbereinigungen im Raume der Hermann-Göring-Werke Salzgitter vom 25. Juni 1941. In: Reichsgesetzblatt, Teil I Nr. 72 vom 3. Juli 1941, Digitalisat (ALEX)
  8. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂŒsselnummernĂ€nderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 210.
  9. ↑ Wahlergebnisse der Ortsratswahl auf der Website der Stadt Bad Salzdetfurth, abgerufen am 5. Dezember 2021
  10. ↑ Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.
  11. ↑ Klemens Stadler: Deutsche Wappen Bundesrepublik Deutschland. Die Gemeindewappen der BundeslĂ€nder Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Band 5. Angelsachsen-Verlag, Bremen 1970, S. 37.
  12. ↑ Eckart RĂŒsch: Die Bogendachkonstruktion des sogenannten 'Bullenstall-GebĂ€ude', in: Eine Arche fĂŒr die Kunst. Das KunstgebĂ€ude auf dem Schlosshof in Bodenburg. Hrsg.: Stiftung KunstgebĂ€ude Schlosshof Bodenburg. GebrĂŒder Gerstenberg Verlag 2017, ISBN 978-3-8067-8830-3, S. 50–63.
  13. ↑ Eckart RĂŒsch: Das sogenannte Sattelschwingdach auf dem KunstgebĂ€ude in Bodenburg – zur Konstruktion eines Bogendachs von 1857. In: Denkmalatlas Niedersachsen (denkmal.objekte). NiedersĂ€chsisches Landesamt fĂŒr Denkmalpflege, 9. November 2020, abgerufen am 10. November 2020.
  14. ↑ Bullenstall Bodenburg. Website der Stadt Bad Salzdetfurth, abgerufen am 31. Januar 2020.
  15. ↑ K25 Brinkmann & Kalkmann Architekten: Kuenstleratelier Bodenburg. In: k25.de. Abgerufen am 15. August 2020.
  16. ↑ Bodenburg, Johannis. In: Kirchengemeindelexikon. Abgerufen am 7. Februar 2021.
  17. ↑ Kalkmann, Hans-Oiseau: Die Lamme, Hildesheim 2010, S. 89.
  18. ↑ Bodenburg, Laurentii. In: Kirchengemeindelexikon. Abgerufen am 7. Februar 2021.
  19. ↑ Freies Bad Bodenburg; Freibad Bodenburg. Abgerufen am 4. Oktober 2022.
  20. ↑ Freies Bad Bodenburg
  21. ↑ Neuer Zug-Betreiber ĂŒbernimmt Wesertalstrecke von Nordwestbahn. Abgerufen am 4. Oktober 2022.
  22. ↑ Grundschule Bodenburg. Abgerufen am 4. Oktober 2022.
  23. ↑ Landkreis Hildesheim aktuell: Bodenburger Vogelstube. Abgerufen am 4. Oktober 2022.
  24. ↑ Kapitel 12 – „Das Beste im Norden sind unsere Eiswetten“ – Die Geschichte der Bremer Eiswette. Abgerufen am 4. Oktober 2022 (deutsch).