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Itzing

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Itzing
Stadt Monheim
Wappen von Itzing
Koordinaten: 48° 49â€Č N, 10° 50â€Č OKoordinaten: 48° 48â€Č 59″ N, 10° 49â€Č 40″ O
Höhe: 475 mÂ ĂŒ. NHN
FlĂ€che: 5,78 kmÂČ[1]
Einwohner: 223 (31. Dez. 2023)[2]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner/kmÂČ
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86653
Vorwahl: 09091
Itzing von Osten gesehen
Itzing von Osten gesehen

Itzing ist ein Gemeindeteil der Stadt Monheim im Landkreis Donau-Ries (Regierungsbezirk Schwaben, Bayern).[3] Die Gemarkung Itzing hat eine FlĂ€che von 5,784 kmÂČ. Sie ist in 453 FlurstĂŒcke aufgeteilt, die eine durchschnittliche FlĂ€che von 12767,95 mÂČ haben.[1][4]

Das Kirchdorf liegt circa drei Kilometer sĂŒdwestlich von Monheim an der Ussel im Usseltal.

Der Ort zÀhlt zu den Grenzorten des alemannischen Dialektraums zum Bairischen hin. Der Hauptort Monheim selbst zÀhlt bereits zum bairischen Dialektgebiet.

Die erste urkundliche ErwĂ€hnung von Itzing stammt aus der ersten HĂ€lfte des 12. Jahrhunderts. Dort wird der Ort „Ozzingun“ genannt, d. h. zu den Leuten eines Ouzo oder Uzo. Doch bereits zwischen 1057 und 1075 weihte Bischof Gundekar II. von EichstĂ€tt eine Kirche zu Ehren von St. Michael, der noch heute Patron der Ortskirche ist. Das Langhausfresko Christkönig mit Walburga, Willibald, Michael und Engel, verehrt von Dorfbewohnern ist in 1944 gemalt von dem Kunstmaler Josef Wittmann. Der Entwurf zu diesem Fresko hat sich erhalten und befindet sich im Diözesanmuseum Regensburg, wo auch der gesamte Nachlass an EntwĂŒrfen zur kirchlichen Malerei von Josef Wittmann ist. Im DreißigjĂ€hrigen Krieg wurde Itzing zum grĂ¶ĂŸten Teil zerstört. 1748 wurde die Kirche neu errichtet und 1915/20 erstmals restauriert.

Am 1. Mai 1978 wurde die vorher selbstÀndige Gemeinde in die Stadt Monheim eingegliedert.[5]

Commons: Itzing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Gemarkung Itzing (096914). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 18. April 2026.
  2. ↑ Monheim in Zahlen – Statistik aus dem Rathaus Monheim 2023. (PDF; 144 KB) Abgerufen am 4. November 2024.
  3. ↑ Stadt Monheim, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium fĂŒr Digitales, abgerufen am 5. Mai 2025.
  4. ↑ Webkarte. ALKIS¼-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. April 2026.
  5. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂŒsselnummernĂ€nderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 794 (Statistische Bibliothek des Bundes und der LĂ€nder [PDF; 41,1 MB]).