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Marta Bassino

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Marta Bassino
Marta Bassino
Nation Italien Italien
Geburtstag 27. Februar 1996 (30 Jahre)
Geburtsort Cuneo, Italien
GrĂ¶ĂŸe 167 cm
Gewicht 56 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G,
Riesenslalom, Kombination
Verein CS Esercito
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Junioren-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Bronze 2019 Åre Mannschaft
Gold 2021 Cortina d’Ampezzo Parallel
Gold 2023 Méribel Super-G
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2014 JasnĂĄ Riesenslalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-WeltcupdebĂŒt 16. MĂ€rz 2014
 Einzel-Weltcupsiege 7
 Gesamtweltcup 5. (2019/20)
 Abfahrtsweltcup 11. (2019/20)
 Super-G-Weltcup 10. (2019/20)
 Riesenslalomweltcup 1. (2020/21)
 Slalomweltcup 43. (2020/21)
 Kombinationsweltcup 4. (2017/18)
 Parallelweltcup 4. (2021/22)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 1 1 0
 Super-G 0 2 3
 Riesenslalom 6 5 9
 Kombination 0 1 1
 Parallel-Rennen 0 0 1
letzte Änderung: 21. April 2026

Marta Bassino (* 27. Februar 1996 in Cuneo) ist eine italienische SkirennlĂ€uferin. Sie ist vor allem in den Disziplinen Riesenslalom und Super-G erfolgreich; daneben fĂ€hrt sie auch Abfahrten. 2021 wurde sie – ex aequo mit Katharina Liensberger – Weltmeisterin im Parallelrennen, 2023 kam der Super-G-Weltmeistertitel hinzu.

Bassino stammt aus Borgo San Dalmazzo in der Region Piemont.[1] Sie hat einen zwei Jahre Ă€lteren und einen fĂŒnf Jahre jĂŒngeren Bruder.[2] Das Skifahren erlernte sie im Alter von zwei Jahren, 2009 gewann sie den Slalom beim Trofeo Topolino.[3] Als 15-JĂ€hrige startete Bassino im Dezember 2011 bei ihrem ersten FIS-Rennen und gleich in der ersten Saison gelangen ihr mehrere Siege bei nationalen Juniorenrennen gegen bis zu vier Jahre Ă€ltere Konkurrentinnen. Im MĂ€rz 2012 wurde sie in Bardonecchia italienische Juniorenmeisterin in der Abfahrt, im Super-G und im Riesenslalom. Ihre ersten EinsĂ€tze im Europacup hatte sie im Dezember 2012, einen Monat spĂ€ter gewann sie mit Platz 16 in der Abfahrt von St. Anton am Arlberg die ersten Europacuppunkte. Bei ihrer ersten Teilnahme an Juniorenweltmeisterschaften, 2013 in der NĂ€he von QuĂ©bec, fuhr sie in der Abfahrt auf den sechsten Platz. Im MĂ€rz desselben Jahres folgte der erste Sieg in einem FIS-Rennen.

Im Winter 2013/14 etablierte sich Bassino im Vorderfeld des Europacups. Der erste Podestplatz in dieser Rennserie gelang ihr am 27. Januar 2014 mit dem Sieg im Riesenslalom von Sestriere. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2014 in JasnĂĄ gewann sie die Goldmedaille im Riesenslalom. Dadurch erhielt sie die Startberechtigung fĂŒr das Weltcup-Finale in Lenzerheide, wo sie am 16. MĂ€rz 2014 im Riesenslalom auf den 19. Platz fuhr. Die Saison schloss sie mit dem italienischen Riesenslalom-Meistertitel ab. Bassino gewann ihre ersten Weltcuppunkte am 25. Oktober 2014 mit Platz 21 im Riesenslalom von Sölden. Am 13. MĂ€rz 2015 fuhr sie als Sechstplatzierte des Riesenslaloms von Are erstmals in die Top 10 eines Weltcuprennens.

Zum Auftakt der Saison 2016/17 erzielte Bassino mit dem dritten Platz im Riesenslalom von Sölden die erste Weltcup-Podestplatzierung. Im weiteren Verlauf des Winters fuhr sie siebenmal unter die Top 10, wobei sie in den Riesenslaloms von Kronplatz und Aspen jeweils den dritten Platz belegte. Hingegen kam sie bei den Weltmeisterschaften 2017 in St. Moritz nicht ĂŒber einen elften Platz hinaus. Im Winter 2017/18 errang Bassino einen Podestplatz, diesmal als Zweite der Kombination von Lenzerheide. Hinzu kamen vier weitere Ergebnisse unter den besten zehn, darunter erstmals in einer Abfahrt. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang klassierte sie sich als FĂŒnfte des Riesenslaloms und Zehnte der Kombination.

Nach einem durchzogenen Beginn der Weltcupsaison 2018/19 wurde sie im Riesenslalom von Kronplatz erneut Dritte. Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Åre gewann sie etwas ĂŒberraschend die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb. Nach insgesamt vier dritten PlĂ€tzen und einem zweiten Platz feierte Bassino am 30. November 2019 im Riesenslalom von Killington ihren ersten Weltcupsieg. In Lienz wurde die damals 23-JĂ€hrige am 28. Dezember Zweite im Riesenslalom hinter der Amerikanerin Mikaela Shiffrin.[4]

Die Weltcupsaison 2020/21 wurde bislang zur erfolgreichsten von Bassino. Sie gewann die Riesenslaloms von Sölden, Courchevel und 2 × Kranjska Gora, wĂ€hrend sie beim Super-G in St. Anton einen zweiten Platz hinter Lara Gut-Behrami belegte. Bei den Heim-Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo konnte sie sich am 16. Februar 2021 zeitgleich mit der Österreicherin Katharina Liensberger im Parallelrennen ihr erstes WM-Gold sichern.[5] Hingegen konnte sie in ihrer Paradedisziplin Riesenslalom der Favoritenrolle nicht gerecht werden und fuhr lediglich auf Platz 13. Mit insgesamt vier Siegen und einem weiteren Podestplatz sicherte sie sich vorzeitig den Gewinn der Riesenslalom-Disziplinenwertung.

Am 8. Februar 2023 wurde sie Weltmeisterin im Super-G bei den Skiweltmeisterschaften in Méribel.[6] Ein Jahr spÀter, am 17. Februar 2024, gewann sie in Crans-Montana erstmals eine Weltcupabfahrt.

Olympische Spiele

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  • Pyeongchang 2018: 5. Riesenslalom, 10. Alpine Kombination, DNF Slalom
  • Peking 2022: 8. Mannschaftswettbewerb, 17. Super-G, DNF Riesenslalom, DNF Alpine Kombination

Weltmeisterschaften

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Bassino errang bisher 30 PodestplÀtze, davon 7 Siege:

DatumOrtLandDisziplin
30. November 2019KillingtonUSARiesenslalom
17. Oktober 2020SöldenÖsterreichRiesenslalom
12. Dezember 2020CourchevelFrankreichRiesenslalom
16. Januar 2021Kranjska GoraSlowenienRiesenslalom
17. Januar 2021Kranjska GoraSlowenienRiesenslalom
10. Dezember 2022SestriereItalienRiesenslalom
17. Februar 2024Crans-MontanaSchweizAbfahrt

Weltcupwertungen

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Saison Gesamt Abfahrt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2014/1561.94––47.620.88––––––
2015/1645.19349.5––13.178––35.10––
2016/1718.413––35.306.354––20.29––
2017/1825.31135.2635.4012.157––4.88––
2018/1927.28737.2629.449.188––9.29––
2019/205.81711.20610.1644.309––6.606.78
2020/216.87629.446.2281.54643.13––5.45
2021/2210.67335.2710.2405.356––––4.50
2022/238.74932.348.2003.515––––––
2023/249.7399.2369.2449.259––––––
2024/2522.35821.7111.21826.69––––––
  • Saison 2013/14: 4. Riesenslalomwertung
  • 2 PodestplĂ€tze, davon 1 Sieg:
DatumOrtLandDisziplin
27. Januar 2014SestriereItalienAbfahrt

Juniorenweltmeisterschaften

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  • QuĂ©bec 2013: 6. Abfahrt, DNF Super-G, DNF Riesenslalom
  • JasnĂĄ 2014: 1. Riesenslalom, 17. Super-G, DNF Super-Kombination
  • Hafjell 2015: 7. Super-G, 12. Super-Kombination, 25. Slalom, DNF Riesenslalom

Weitere Erfolge

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  • 4 × Italienische Meisterin (Riesenslalom 2014, 2019 und 2021, Slalom 2019)
  • 3 × Italienische Juniorenmeisterin (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom 2012)
  • 4 Siege in FIS-Rennen
Commons: Marta Bassino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ A Borgo San Dalmazzo Ăš nato il Fan Club Marta Bassino. targatocn.it, 19. November 2014, abgerufen am 1. MĂ€rz 2019 (italienisch).
  2. ↑ Sci alpino: Marta Bassino, intervista alla giovane promessa piemontese. SporTorino, 18. Dezember 2013, abgerufen am 1. MĂ€rz 2019 (italienisch).
  3. ↑ Sci, Trofeo Topolinio: primo oro italiano con Marta Bassino. La Repubblica, 20. Februar 2009, abgerufen am 1. MĂ€rz 2019 (italienisch).
  4. ↑ 63. Weltcupsieg fĂŒr Shiffrin, Liensberger in Lienz Dritte (28. Dezember 2019)
  5. ↑ Nach Jury-Entscheidung: Gold fĂŒr Bassino und Liensberger. Abgerufen am 16. Februar 2021 (deutsch).
  6. ↑ Ski-WM: HĂŒtter erobert Bronze im Super-G. sport.orf.at, 8. Februar 2023, abgerufen am 8. Februar 2023.