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Oberems VS

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
VS ist das KĂŒrzel fĂŒr den Kanton Wallis in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen EintrĂ€gen des Namens Oberemsf zu vermeiden.
Oberems
Wappen von Oberems
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Wallis Wallis (VS)
Bezirk: Leukw
BFS-Nr.: 6112i1f3f4
Postleitzahl: 3948
Koordinaten: 619780 / 125523Koordinaten: 46° 16â€Č 51″ N, 7° 41â€Č 43″ O; CH1903: 619780 / 125523
Höhe: 1335 mÂ ĂŒ. M.
Höhenbereich: 1012–4192 m ĂŒ. M.[1]
FlĂ€che: 50,26 kmÂČ[2]
Einwohner: 141 (1. Januar 2026)[3]
Einwohnerdichte: 3 Einw. pro kmÂČ
AuslÀnderanteil:
(Einwohner ohne
Schweizer BĂŒrgerrecht)
1,4 %
(1. Januar 2026)[4]
Website: www.oberems.ch
Oberems VS
Oberems VS
Lage der Gemeinde
Karte von OberemsTÀlliseeliDaubenseeLÀmmerenseeLac de TseuzierStausee FerdenIllseeMeretschiseeMediseeKanton BernBezirk BrigBezirk HérensBezirk SidersBezirk SittenBezirk VispBezirk VispBezirk Westlich RaronAgarnAlbinenErgischGampel-BratschGuttet-FeschelInden VSLeukLeukerbadOberems VSSalgeschTurtmann-UnteremsTurtmann-UnteremsVaren VS
Karte von Oberems
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Oberems (walliserdeutsch: OberÀms) ist eine Munizipalgemeinde und eine Burgergemeinde im deutschsprachigen Teil des Schweizer Kantons Wallis. Sie gehört zum Bezirk Leuk.

Mit der Trennung von Leuk im Jahr 1238 wurde Oberems zur selbststĂ€ndigen Gemeinde. Um 1350 wurde die Gemeinde erstmals von der Pest heimgesucht. Gut 100 Jahre spĂ€ter wurde am 18. Januar 1457 ein erstes Reglement der Gemeinde Ober-Ems erlassen. Eine zweite Pestperiode, die nur 10 bis 15 % der Einwohner ĂŒberlebten, folgte im frĂŒhen 16. Jahrhundert. 1727 wurde die Pfarrei Ems gegrĂŒndet. Mit dem Einfall der Franzosen ins Wallis 1799 kam es im Mai zur Schlacht bei Pfyn und der Brandschatzung des Dorfes Unterems. 1818 starben am 12. MĂ€rz gegen 12:00 Uhr bei einem Lawinenniedergang vom Emshorn sechs Menschen. Verheerend wĂŒtete 1891 ein Feuer, bei dem der Weiler Widenbrunnen vollstĂ€ndig abbrannte. Zahlreiche Familien und Personen wurden obdachlos. Im Jahre 1908 wurde in Oberems ein Schulhaus erbaut. Am 17. Januar 1918 erfolgte die GrĂŒndung der Raiffeisenkasse Ems. Zwischen 1922 und 1925 wurde in der Gemeinde ein Kraftwerke der Illsee Turtmann AG erbaut, das am 26. Februar 1925 in Betrieb genommen wurde. Ein Jahr spĂ€ter gab es erstmals elektrisches Licht in der Gemeinde. Die öffentliche Wasserversorgung wurde zwischen 1929 und 1934 aufgebaut. Im Jahr 1932 erfolgten der Bau einer MĂŒhle und SĂ€ge im Dorf. Neue BewĂ€sserungsanlagen fĂŒr die Landwirtschaft entstanden 1943. Zwischen 1947 und 1958 gab es ein Gemeindebackhaus in Widenbrunnen. Grössere Strassenbaumassnahmen gab es mit dem Bau einer Forststrasse von Oberems bis zur ErzwĂ€sche im Turtmanntal (12,5 km) 1948 und dem Bau der Strasse Oberems Dorf nach dem Weiler Bielen (1 km) 1951. Zwei Jahre spĂ€ter wurde die neue Kirche in Oberems eingeweiht. Ab 1951 existiert die LTUO (Luftseilbahn Turtmann-Unterems-Oberems AG).

Zwischen 1959 und 1963 entstand die erste grosse Lawinenverbauung am Emshorn. Der Bau einer Strasse vom Weiler Tuminen (Ergisch) nach Unterems und Oberems (5,3 km) erfolgte ebenfalls in dieser Zeit. Von 1964 bis 1968 wurde eine neue Wasserversorgung mit Reservoir erbaut und das Hydrantennetz in die Weiler erweitert. 1977 erfolgte die GrĂŒndung des Verkehrsvereins, heute Tourismusverein Oberems – Turtmanntal. Von 1985 bis 1996 wurde die Abwasserkanalisation mit Anschluss an die ARA Radet hergestellt, 1987 die Zivilschutzanlage, der neue Konsum und die Mehrzweckhalle in Betrieb genommen. Zwischen 1998 und 1999 erfolgte die Verkabelung des Stromnetzes im Dorf und 2002 und 2003 der Bau des neuen Werkhofes und des Feuerwehrlokals. In 2003 und 2004 kam es zur Restauration des Backofens und Backhauses im Dorf.

Am 22. Dezember 2004 wurde gemÀss Urteil des Bundesgerichtes (IP.525/2004/ggs) das Turtmanntal hÀlftig aufgeteilt, nach Urteil des Kantonsgerichts des Kanton Wallis vom 5. Juli 2004. 2006 erfolgte die Erstellung eines Sportplatzes mit diversen Nutzungsmöglichkeiten und im Oktober 2007 die Neugestaltung des Kirchenplatzes.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr180218501900195020002010201220142016 2024
Einwohner153166202150125135134127123 140

SehenswĂŒrdigkeiten

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Commons: Oberems – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die FlĂ€chen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. ↑ Bilanz der stĂ€ndigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt fĂŒr Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
  4. ↑ StĂ€ndige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026