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Sandhof (Insingen)

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Sandhof
Gemeinde Insingen
Koordinaten: 49° 17â€Č N, 10° 11â€Č OKoordinaten: 49° 17â€Č 22″ N, 10° 10â€Č 56″ O
Höhe: 423 mÂ ĂŒ. NHN
Einwohner: 7 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 91610
Vorwahl: 09869

Sandhof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Insingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Sandhof liegt in der Gemarkung Insingen.[3]

Die Einöde liegt am Fuße des Sendenbergs (443 mÂ ĂŒ. NHN) und des Sonnenbergs (435 mÂ ĂŒ. NHN), die sich beide westlich der Ortschaft erheben. 0,5 km sĂŒdlich fließt der Leidenberger Graben, der eine Reihe von Weihern speist und bei Unteroestheim als linker Zufluss in den Östheimer MĂŒhlbach mĂŒndet. Es fĂŒhren zwei Anliegerwege jeweils zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,4 km sĂŒdwestlich bzw. 0,6 km östlich), die nach östlich Unteroestheim bzw. westlich zur Staatsstraße 2419 fĂŒhrt.[4]

Im Geographischen Lexikon von 1802 wird der Ort folgendermaßen beschrieben: „Sandhof, bey Oestheim, ein auf Reichsstadt Rothenburgischem Gebiete gelegener Hof von zwey Haushaltungen, von welchen die GĂŒlt, Steuer, Lehen und Vogtbarkeit dem Kloster Sulz zusteht, von welchem aber seit der Preußischen Aemterorganisation vor wenigen Jahren diese ZustĂ€ndigkeiten ins Kameralamt zu Insingen [Sp. 38] verwiesen worden sind, in welchem Orte Sandhof auch eingepfarrt ist.“[5]

Mit dem Gemeindeedikt (frĂŒhes 19. Jahrhundert) wurde der Ort dem Steuerdistrikt Gailnau und der Ruralgemeinde Insingen zugewiesen.[6]

  • Sandhof 2: Ehemaliger Gutshof von Kloster Sulz, eingeschossiges Wohnstallhaus, Putzgliederungen, 1832.[7]

Einwohnerentwicklung

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Jahr 18181840186118711885190019251950196119701987
Einwohner 19221821191818131077
HĂ€user[8] 33232222
Quelle [9][10][11][12][13][14][15][16][17][18][1]

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprÀgt und bis heute nach St. Ulrich und Sebastian (Insingen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Laurentius (Bellershausen) gepfarrt.[17]

  1. 1 2 Bayerisches Landesamt fĂŒr Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis fĂŒr Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der BeitrĂ€ge zur Statistik Bayerns. MĂŒnchen November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 328 (Digitalisat).
  2. ↑ Gemeinde Insingen, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium fĂŒr Digitales, abgerufen am 30. Juli 2023.
  3. ↑ Webkarte. ALKIS¼-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.
  4. ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  5. ↑ J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 37f.
  6. ↑ Insingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein fĂŒr Computergenealogie, abgerufen am 29. April 2025.
  7. ↑ Denkmalliste fĂŒr Insingen (PDF) beim Bayerischen Landesamt fĂŒr Denkmalpflege
  8. ↑ Es sind nur bewohnte HĂ€user angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „HĂ€user“, 1871 bis 1987 als „WohngebĂ€ude“.
  9. ↑ Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. RentĂ€mter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 80 (Digitalisat).
  10. ↑ Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 224 (Digitalisat).
  11. ↑ Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, MĂŒnchen 1867, OCLC 457951812, Sp. 1072, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  12. ↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): VollstĂ€ndiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter BeifĂŒgung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit 
 mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der VolkszĂ€hlung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, MĂŒnchen 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1238, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  13. ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, 
 sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter BeifĂŒgung der Eigenschaft und des zustĂ€ndigen Verwaltungsdistriktes fĂŒr jede Ortschaft. LIV. Heft der BeitrĂ€ge zur Statistik des Königreichs Bayern. MĂŒnchen 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1174 (Digitalisat).
  14. ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der BeitrĂ€ge zur Statistik des Königreichs Bayern. MĂŒnchen 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1245 (Digitalisat).
  15. ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis fĂŒr den Freistaat Bayern nach der VolkszĂ€hlung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der BeitrĂ€ge zur Statistik Bayerns. MĂŒnchen 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1284 (Digitalisat).
  16. ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis fĂŒr Bayern – Bearbeitet auf Grund der VolkszĂ€hlung vom 13. September 1950. Heft 169 der BeitrĂ€ge zur Statistik Bayerns. MĂŒnchen 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1112 (Digitalisat).
  17. 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis fĂŒr Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der VolkszĂ€hlung 1961. Heft 260 der BeitrĂ€ge zur Statistik Bayerns. MĂŒnchen 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 815 (Digitalisat).
  18. ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis fĂŒr Bayern. Heft 335 der BeitrĂ€ge zur Statistik Bayerns. MĂŒnchen 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 170 (Digitalisat).