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The History of Middle-earth

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Tolkiens Welt

Die zwölfbĂ€ndige historisch-kritische Editionsreihe The History of Middle-earth (Die Geschichte Mittelerdes, hĂ€ufig mit HoME abgekĂŒrzt) ist eine Sammlung von Texten, die nach dem Tod J. R. R. Tolkiens von dessen Sohn Christopher Tolkien veröffentlicht wurde.

Sie stellen die Entwicklung der Welt Tolkiens von den frĂŒhesten EntwĂŒrfen bis nach der Niederschrift des Herrn der Ringe dar. Tolkien begann mit der Aufzeichnung seiner Geschichten bereits in den Jahren 1916/1917. Diese ersten EntwĂŒrfe wurden jedoch erst Anfang der 1980er-Jahre in zwei Teilen (The Book of Lost Tales; Band 1 und 2 der History of Middle-Earth) durch seinen Sohn Christopher Tolkien veröffentlicht, als das Interesse an Tolkiens Werk wuchs. Das Buch der Verschollenen Geschichten stellt eine FrĂŒhform der Tolkienschen Mythologie dar, wie sie spĂ€ter im Silmarillion von Christopher Tolkien erzĂ€hlt wird. Diese Geschichten werden mit der Mythologie und der Geschichte Großbritanniens sowie der verschiedenen Völker, die es besiedelten, in Zusammenhang gebracht. Die spĂ€teren BĂ€nde (insbesondere die BĂ€nde 6 bis 9) beleuchten vor allem die Entstehung des Herrn der Ringe. Sie enthalten frĂŒhe Versionen der dortigen Kapitel und dienen so als Hilfsmittel fĂŒr die wissenschaftliche BeschĂ€ftigung mit Tolkiens Werken. Die BĂ€nde 10 bis 12 stellen die Entwicklung der Mythologie nach der Veröffentlichung des Herrn der Ringe dar.

Die History of Middle-earth umfasst folgende Originaltitel:

  1. The Book of Lost Tales, part I
  2. The Book of Lost Tales, part II
  3. The Lays of Beleriand
  4. The Shaping of Middle-earth
  5. The Lost Road and Other Writings
  6. The Return of the Shadow
  7. The Treason of Isengard
  8. The War of the Ring
  9. Sauron Defeated
  10. Morgoth’s Ring
  11. The War of the Jewels
  12. The Peoples of Middle-earth

ErgÀnzend erschienen:

  • The History of Middle-earth Index

Band 1 und 2 sind als deutsche Ausgaben, nach einer Übersetzung von Hans J. SchĂŒtz, unter dem Namen Das Buch der Verschollenen Geschichten im Klett-Cotta Verlag erschienen. Hier wird von der Entstehung der Welt Arda bis zum Ende des Ersten Zeitalters berichtet.

Die History of Middle-earth dokumentiert die Entwicklung von Tolkiens Mythologie ĂŒber einen Zeitraum von ĂŒber 50 Jahren, was unter anderem zur Folge hat, dass die Namen zahlreicher Orte und Figuren sich im Lauf der Jahre und Versionen Ă€ndern. Dieser Artikel verwendet der besseren VerstĂ€ndlichkeit wegen (außer in Zitaten oder wenn anders vermerkt) die Form, die aus dem Herrn der Ringe bzw. dem Silmarillion bekannt ist.

Im Vorwort erklĂ€rt der Autor Christopher Tolkien ausfĂŒhrlich den Zweck der beiden BĂ€nde.

Die HĂŒtte des Vergessenen Spiels

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Die HĂŒtte des Vergessenen Spiels stellt den Beginn der Verschollenen Geschichten dar und erzĂ€hlt von Eriol, einem Seefahrer, der mit seinem Schiff weit in den Westen verschlagen wurde und dort die einsame Insel (Tol EressĂ«a) erreicht. Hier begibt er sich in die Mitte der Insel und kommt in den Ort Kortirion (Turm von KĂŽr), wo er die HĂŒtte des Vergessenen Spiels erreicht. Da der Tag sich dem Ende nĂ€hert, bittet er dort um Einlass. Man geleitet ihn an das Feuer der Geschichten, an dem jeden Abend Legenden oder Sagen vorgetragen werden. Dort erzĂ€hlt VairĂ«, die Herrin dieses Hauses, ihm von der OlĂłrĂ« MallĂ«, dem ‚Pfad der TrĂ€ume‘, und einem Ort nahe Valinor, wo die HĂŒtte der Kinder und des behĂŒteten Spieles stand, also das GegenstĂŒck zur HĂŒtte des Vergessenen Spiels.

Der Abschnitt wird durch Anmerkungen ergĂ€nzt, gefolgt von dem Gedicht You and me and the Cottage of Lost Play in englischer Sprache und als Übersetzung („Du und Ich und die HĂŒtte des Vergessenen Spiels“) in mehreren Fassungen. Der endgĂŒltige Titel ist die elbische Entsprechung fĂŒr die HĂŒtte des Vergessenen Spiels ‚Mar Vanwa TyaliĂ©va‘.

Ebenso ausfĂŒhrlich wird ein weiteres Gedicht beschrieben, das Kortirion among the Trees heißt, ‚Kortirion unter den BĂ€umen‘. In der spĂ€teren Fassung tragen die einzelnen EntwĂŒrfe des Gedichts elbische Titel. AlalminĂłrĂ« ‚Ulmenland‘ ist die Provinz, in der Kortirion liegt (es wird mit Warwickshire gleichgesetzt). Narquelion ‚Sonnenschwund‘, was die Herbstzeit bedeutet, HrĂ­vion ‚vom Winter‘, oder der letzte Vers MettanyĂ«, was in etwa ‚Schlusswort‘ oder ‚Fazit‘ meint.

Die Musik der Ainur

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Hier geht die Geschichte von Eriol weiter. An einem anderen Tag trifft er auf RĂșmil, der in den GĂ€rten unter seinem Fenster vorbeikommt. RĂșmil versteht die Sprachen aller Wesen der Welt und kennt viele Geschichten. Also erzĂ€hlt er Eriol von jenen Dingen, die nie zuvor ein Mensch erfahren hatte; von IlĂșvatar ‚Allschaffender Vater‘ und der Erschaffung der Welt.

Die Ankunft der Valar und die GrĂŒndung Valinors

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Am selben Abend erzĂ€hlt RĂșmil am Feuer der Geschichten darĂŒber, wie die Ainur, die von da an die Valar genannt wurden, nach Arda gelangten. Aber einer von ihnen, der Melko (oder Melkor) genannt wurde und der mĂ€chtigste unter ihnen war, versuchte diese Welt und alle Dinge, die die ĂŒbrigen Valar ersonnen, zu zerstören. Sie stellten ihn zur Rede, er versprach Besserung und einige glaubten ihm, so dass sie ihn ziehen ließen. Sie erlaubten ihm, zwei hohe SĂ€ulen herzustellen, bĂŒndelten das Licht und setzten auf die im Norden ein silbernes und im SĂŒden ein goldenes Licht. Doch Melkor hatte sie betrogen, denn die SĂ€ulen bestanden aus Eis und schmolzen dahin und die Leuchten wurden zerstört. Daraufhin begann eine lange Dunkelheit, die als die erste Nacht bezeichnet wurde.

In dieser Finsternis gelangten die Valar nach Aman und errichteten dort ihren Wohnsitz Valinor. Jeder von ihnen schuf sich ein eigenes Refugium; ManwĂ« und Varda auf dem Berg Taniquetil, Namo seine Hallen, die Mandos hießen, oder Irmo, dessen schöne GĂ€rten LĂłrien genannt wurden. Melkor blieb jedoch auf dem Kontinent Mittelerde zurĂŒck und baute sich die Festung Utumno. Und fĂŒr eine Weile herrschte Ruhe auf Arda.

In diesem Abschnitt sind zwei Zeichnungen von J. R. R. Tolkien, die frĂŒhe Karte, eine Draufsicht auf die Welt Arda, und eine Seitenansicht, die den Namen I Vene Kemen ‚Das Schiff der Welt‘ trĂ€gt. Und ein weiteres Gedicht, Habbanan beneath the Stars („Habbanan unter den Sternen“). Christopher Tolkien interpretiert dieses als ein Gleichnis fĂŒr das Fegefeuer, beziehungsweise die Hölle und das Himmelreich.[1]

Die Einkerkerung Melkors

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Eriol hatte einen Traum, in dem er eine wundersame, verzaubernde Musik hörte. Als er VairĂ« darauf anspricht erzĂ€hlt sie ihm, dass es keine Traummusik gewesen sei, sondern die liebliche Melodie von Timpinen ‚Zwitschervogel‘,[2] einem Flötenspieler der Solosimpi (‚KĂŒstenpfeifer‘, ein alter Name fĂŒr die Teleri-Elben). Diese Melodie bewirke es, dass man fĂŒr immer die Sommerabende und die SternennĂ€chte lieben wĂŒrde, was das Herz mit Sehnsucht und Wehmut erfĂŒlle, erklĂ€rt ihm VairĂ«. Dass die Elben selbst jedoch gegen diese Melancholie einen Trank hĂ€tten, der LimpĂ« hieße und den Meril-i-Turinqi ‚Rosenprinzessin‘, die Herrin der Insel, fĂŒr sie herstelle.

Also bricht Eriol auf, diese in ihrem Garten aufzusuchen und um jenen Trunk zu bitten. Doch sie verweigert es ihm mit dem Hinweis, dass er zunĂ€chst noch viel ĂŒber die Welt und die alten Tage der Menschen oder die Weisheit der Eldar (Elben) lernen mĂŒsse, ehe er möglicherweise davon kosten dĂŒrfe. Dann erzĂ€hlt ihm Meril von einer Zeit des Friedens, die Melkors Ketten genannt wird. Als Yavanna PalĂșrien ‚Fruchtgebende Erdkrustemaid‘ in Mittelerde die Samen verstreute, so dass dort Pflanzen gediehen, erwachten dort ebenfalls uralte Geister und einige kamen aus dem Norden aus Melkors Festung Utumno. Und Melkor selbst brachte die Erde zum Beben und sie zerbrach, so dass einige Teile im Meer versanken.

Daraufhin berieten die Valar sich und AulĂ« schuf die unzerstörbare Kette Angainor ‚der BedrĂŒcker‘, die er aus sechs unterschiedlichen Metallen verschmolzen hatte. Dazu noch zwei Handschellen Vorotemnar ‚die fĂŒr immer binden‘ und vier Fußfesseln Ilterendi ‚die Undurchtrennbaren‘. Die Valar rĂŒsteten sich und zogen aus, um Melkor zur Vernunft zu bringen oder gefangen zu nehmen. Und da er nicht zur Einsicht bereit war, legten sie ihn in Fesseln und sperrten ihn fĂŒr drei Zeitalter in die Hallen von Mandos ein.

Das Kapitel endet mit zwei weiteren Gedichten Tolkiens: Tinfang Warble ‚Zwitschervogel‘ und Over old Hills and Far Away ‚Über alte Berge und weit fort‘.

Die Ankunft der Elben und die GrĂŒndung von KĂŽr

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Eriol fragt Meril, was nach der Loskettung Melkors geschehen sei. Und Meril fĂ€hrt mit ihrer ErzĂ€hlung fort. Melkor hatte seine Strafe beinahe abgesessen, als ManwĂ« eines Tages Varda verkĂŒndete, dass die Eldar endlich erwacht seien. Diese ging zu AulĂ« und berichtete ihm von dieser Neuigkeit. Daraufhin warf dieser seinen Hammer zu Boden, der auf einen Silberblock krachte, so dass helle Funken aufstoben. Diese Funken waren es, die Varda dazu inspirierten, die Sterne aus flĂŒssigem Silber zu erschaffen und sie setzte unzĂ€hlige davon an das Firmament. Doch aus den sieben Funken die AulĂ«s Hammer erzeugt hatte, war ein Sternbild entstanden, dass heute als Großer Wagen oder Großer BĂ€r bekannt ist, die Elben nennen es die Sichel der Valar.

Auch OromĂ« hatte das Erwachen der Elben bemerkt und er kehrte mit dem erleichterten Ausruf: „Tulielto! Tulielto!“ ‚Sie sind gekommen!‘ nach Valinor zurĂŒck, denn er hatte sie am See von CuiviĂ©nen ‚Wasser des Erwachens‘ selbst erblickt. So wurde NornorĂ«, der Herold ManwĂ«s zu den Elben entsandt, um zunĂ€chst ihre drei AnfĂŒhrer IngwĂ«, FinwĂ« und ElwĂ« nach Valinor zu bringen, damit alle sie mit eigenen Augen sehen könnten und sie von ihren WĂŒnschen und Sorgen erfahren könnten.[3] Und als diese kamen, waren die Valar so entzĂŒckt von ihnen, dass sie sich wĂŒnschten, die erstgeborenen Kinder IlĂșvatars mögen bei ihnen in Valinor leben. So wurde ihnen dieses Angebot von ManwĂ« unterbreitet und NornorĂ« brachte sie zurĂŒck nach Mittelerde, wo sie ihren Völkern vom Segen und der Schönheit dieses Ortes berichteten. So kam es, dass viele der Eldar dem Aufruf der Valar folgten und sie grĂŒndeten ihre Stadt KĂŽr, beschienen von den magischen BĂ€umen des Lichts und gesegnet durch die NĂ€he zu den Valar. Hier erschuf nun FĂ«anor die drei Silmarilli, die selbstleuchtenden Edelsteine, in denen das Licht der Zwei BĂ€ume und der Glanz von Perlmutt eingeschlossen war, die spĂ€ter zum VerhĂ€ngnis der Elben werden sollten.

Auch hier folgen zwei kleine Gedichte. Kîr – In a City Lost and Dead ‚Kîr – In einer verlassenen und toten Stadt‘ und A Song of Aryador ‚Ein Lied von Aryador‘. (Aryador bedeutet ‚Land des Schattens‘)

Melkors Diebstahl und die Verdunklung von Valinor

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Eriol kehrt zum Haus der Verschollenen Geschichten zurĂŒck, um dem Ratschlag Merils zu folgen und weiter zu lernen. Dieses Mal ist es Lindo ‚der SĂ€nger‘, der Gemahl VairĂ«s, der ihm ĂŒber die nĂ€chsten Ereignisse berichtet. Melkor war entlassen worden, musste jedoch noch fĂŒr sehr lange Zeit als Knecht fĂŒr Tulkas arbeiten. Das schĂŒrte seinen Groll gegen die ĂŒbrigen Valar und zusĂ€tzlich erweckte die zunehmende Geschicklichkeit und Kunstfertigkeit der Noldor-Elben, die sie bei der Herstellung schöner Dinge zeigten, seinen Neid auf diese Schöpfungen. Besonders die Silmaril hatten es ihm angetan. ZunĂ€chst versuchte er durch listenreiche Worte und Schmeicheleien an diese Kunstwerke zu gelangen oder sich etwas von ihrem Wissen anzueignen. Doch als er damit keinen Erfolg hatte, begann er ihnen LĂŒgen ĂŒber die Absichten der Valar zu erzĂ€hlen. „Nichts als Sklaven seien sie fĂŒr die Valar, die sie zu ihrem eigenen Gefallen in Valinor einsperrten und ihnen ihr wahres Erbe, die großen weiten Lande von Mittelerde vorenthielten.“ So kam es, dass nicht wenige seinen Worten glaubten und so entstand Unruhe in den Reihen der Noldor und ein GefĂŒhl der Unzufriedenheit breitete sich unter ihnen aus. Doch als Melkor erfuhr, dass einige von ihnen ManwĂ« um Rat fragen wollten, kam er ihnen zuvor und verleumdete sie, indem er sagte, die Elben wĂŒrden gegen ManwĂ«s Herrschaft aufbegehren. ManwĂ« ließ die Noldor ebenfalls vorsprechen. Dann schickte er Melkor fĂŒr eine Weile zurĂŒck nach Mandos und wies AulĂ« an, den Noldor eine eigene Stadt außerhalb von KĂŽr zu errichten, damit ihre Unzufriedenheit nicht die anderen Sippen der Eldar anstecken könne.

Als ein großes Fest, zum Andenken an die Ankunft der Elben in Valinor, gefeiert wurde, kam Melkor hervor und beging seine bis dahin schlimmste Tat. Er tötete Bruithwir (spĂ€ter im Silmarillion FinwĂ«, den Vater FĂ«anors), der gegen die Anordnung der Valar in seiner Stadt zurĂŒckgeblieben war, um sie und ihre SchĂ€tze zu bewachen. Und Melkor stahl die wertvollsten von ihnen, die Silmarilli. Er floh nach Eruman ‚Einöde‘, einem unbewohnten Landstrich sĂŒdlich von Valinor. Bruithwir wurde zu Grabe getragen und der Ort, an dem sein Körper ruhte, hieß Cum a Gumlaith ‚der GrabhĂŒgel des Ersten Leides‘. Dort am Grabe seines Vaters entstand in FĂ«anor jener finstere Gedanke, der ihn schließlich zu dem verhĂ€ngnisvollen Schwur veranlasste, der den Auszug der Noldor aus Valinor zur Folge hatte.

Melkor jedoch war in Eruman auf UngwĂ« Lianti ‚Weberin der DĂŒsternis‘ (spĂ€ter Ungoliant), die dunkle Schattenspinne gestoßen. Er verbĂŒndete sich mit ihr, um sich an den Valar fĂŒr seine langen Leiden und Erniedrigungen zu rĂ€chen. GeschĂŒtzt durch die Schatten der Spinne schlichen die beiden nach Valinor und zerstörten dort die Zwei BĂ€ume des Lichts. Doch dieses Mal floh er nicht mit der Spinne zurĂŒck in den SĂŒden, sondern wandte sich nach Norden und ĂŒberquerte die HelcaraxĂ« ‚Eisabbruch‘, die eisige Verbindung zwischen Aman und Mittelerde.

Die Flucht der Noldoli

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FĂ«anor versammelt die Noldor um sich und fordert sie auf, endlich die Ketten der Knechtschaft abzuwerfen und Valinor zu verlassen. NĂłlemĂ« (spĂ€ter Fingolfin) versucht FĂ«anor zum Bleiben zu ĂŒberreden und bittet ihn, zunĂ€chst ManwĂ« um Rat zu fragen. Als das auf taube Ohren stĂ¶ĂŸt, und weil er nicht von seinem Volk getrennt werden möchte, folgt er schließlich FĂ«anor. Was darauf folgte, war die schlimmste Tat der Noldor, die als Sippenmord von AlqualondĂ« in die Geschichte einging, die jedoch niemals in ihren Liedern besungen wurde.

Die Noldor wandten sich der Hafenstadt AlqaluntĂ« (spĂ€ter AlqualondĂ«) ‚Schwanenhafen‘ zu, um die Solosimpi (Teleri) um ihre UnterstĂŒtzung und um Schiffe zu bitten. Aber diese verweigerten ihnen beides, so dass die Noldor viele von ihnen erschlugen und die Schiffe schließlich raubten. Da aber nicht alle von ihnen auf den Schiffen Platz fanden, marschierten einige ĂŒber die HelcaraxĂ«, hier Qerkaringa ‚frostiger Golf‘ genannt. Von den Noldor, die auszogen, kamen viele niemals in Mittelerde an.

Die Geschichte von Sonne und Mond

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Eines Abends, als Eriol Lindo am Feuer der Geschichten nach der Entstehung von Sonne und Mond, der Ankunft der Menschen und den Taten der Noldor in Mittelerde fragt, ist zufĂ€llig ein Gast zugegen, der Gilfanon a-Davrobel genannt wird, denn er kommt aus jener Gegend der Insel, die ausschließlich von den Noldor bewohnt wird und die in ihrer Sprache Tavrobel ‚Walddorf‘ heißt.[4] Gilfanon ‚Sternenwolke‘ war weit in der Welt herumgekommen und galt als Freund der Kinder der Menschen und als Ă€ltester Elb von Tol EressĂ«a. Lindo rĂ€t Eriol, sich an diesen zu wenden und ihn fĂŒr einige Zeit zu begleiten, danach berichtet er von der Erschaffung von Sonne und Mond.

Als die Valar erfuhren, dass sowohl Melkor als auch die Noldor Valinor verlassen und Mittelerde erreicht hatten, versammelten sie sich, um zu beratschlagen. VĂĄna und viele andere ValiĂ«r und Elben sammelten die restliche leuchtende FlĂŒssigkeit ein, die noch in Valinor zu finden war, und begaben sich zu den BĂ€umen. Dort beim Silberbaum Silpion ‚Silberkirsche‘ sang LĂłrien mĂ€chtige Zaubermelodien und wĂ€sserte seine verdorrten Wurzeln mit dem Rest des Silberlichtes, jedoch ohne Erfolg. Ebenso verfuhr VĂĄna mit Laurelin, jedoch waren auch ihre goldenen GesĂ€nge vergeblich. ManwĂ« riet ihnen, all das verbliebene Licht in große BehĂ€ltnisse einzuschließen und diese, unerreichbar fĂŒr Melkor, in die Himmelsschichten zu setzen, wo sie auf einer Bahn zwischen Ost und West pendeln sollten.

In einer letzten Anstrengung hat Yavanna versucht, durch ihre mĂ€chtigen GesĂ€nge vom Wachstum, der VergĂ€nglichkeit und Wiedergeburt die BĂ€ume zum Sprießen zu bringen. Am Ende war all ihre Kraft aufgebraucht und die BĂ€ume waren so tot wie zuvor. Die Valar verließen diesen Ort, denn all ihre Hoffnung war verloren. Nur VĂĄna umschlang traurig ihren geliebten Baum Laurelin und ihre schmerzlichen TrĂ€nen benetzten seine Wurzeln. Und dort, wo ihre erste TrĂ€ne zu Boden gefallen war, entsprang plötzlich ein zarter Schössling, trieb Knospen und leuchtete in goldenem Licht. VĂĄna begann vor Freude zu singen und die Valar vernahmen es. I-kal antĂșlien, ‚das Licht ist zurĂŒckgekehrt‘. Und aus einer letzten großen BlĂŒte entstand eine gleißende Frucht, aus der AulĂ« schließlich das Schiff der Sonne formte. Urwendi die Sonnenfrau wurde die Lenkerin von KalaventĂ«, dem ‚Schiff des Lichtes‘.

Das Licht der neuen Sonne war jedoch so hell und heiß, dass es die Blumen zum Welken brachte, wenn sie fĂŒr lĂ€ngere Zeit an einem Ort stand. LĂłrien trauerte noch immer dem kĂŒhleren Silberlicht von Silpion nach und begab sich zu ihm, sang ein letztes sehnsĂŒchtiges Lied und berĂŒhrte seine Wunde mit seiner Hand. Und in diesem Moment erwachte auch Silpion noch ein letztes Mal zum Leben und brachte eine silberne BlĂŒte hervor. LĂłrien gab ihr den Namen Rose des Silpion. FĂŒr diese Blume wurde eine Silberbarke geschmiedet und so wurde der Mond erschaffen. Dieses GefĂ€hrt wurde von Ilinsor ‚der Schimmernde‘ gelenkt, den man auch UolĂ« KĂșvion ‚Fluter des Mondes‘ nannte oder den Mann im Mond.

Es folgt noch ein kleines Gedicht, Why the Man in the Moon came down too soon ‚Warum der Mann im Mond viel zu frĂŒh herabkam‘.

Siehe auch Die Abenteuer des Tom Bombadil, wo zwei der „Mann-im-Mond“-Gedichte enthalten sind.

Die VerhĂŒllung von Valinor

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Die nĂ€chste Geschichte wird von VairĂ« erzĂ€hlt. ZunĂ€chst fuhren die beiden Schiffe von Sonne und Mond noch auf unsteten Bahnen ĂŒber den Himmel, ohne jede Ordnung, so wie es den Lenkern gerade in den Sinn kam. ManwĂ« berief eine Versammlung ein. Die Elben fĂŒrchteten, jetzt, da Melkor den Rest der Welt beherrschte, sei selbst Valinor kein sicherer Ort mehr, daher taten sie vor ManwĂ« ihre Bedenken kund. Auch viele der Valar sprachen sich fĂŒr eine VerhĂŒllung Valinors aus, so dass niemand je wieder ihren Frieden stören solle. Nur Ulmo, der die Gabe der Voraussicht besaß, bat um Mitleid und Vergebung fĂŒr die verbannten Noldor, die so niemals den Weg zurĂŒckfinden wĂŒrden.

Die Valar tĂŒrmten die Berge im Osten zu unĂŒberwindbaren Höhen auf und Yavanna (KĂ©mi) die Erdkönigin, fĂŒllte die Schluchten und TĂ€ler mit grausameren Schrecknissen, als selbst Melkors Festung Utumno sie je gesehen hatte. Die Gespinste, die Ungoliant bei ihrem Überfall auf die Zwei BĂ€ume zurĂŒckgelassen hatte, breiteten sie ĂŒber den Ebenen östlich der Bergkette aus, so dass dort eine undurchdringliche, klebrige Dunkelheit herrschte, die sich bis weit in die Bucht ausbreitete und die Schattenmeere bedeckte. Als letztes zertrĂŒmmerte Aule mit seinem mĂ€chtigen Hammer noch die Eismassen der HelcaraxĂ«, die LandbrĂŒcke, die Valinor mit Mittelerde verband und Tulkas riss sie auseinander, so dass sie fortan nicht mehr existierte. OssĂ« setzte die Verzauberten Inseln ins Meer, um die Bucht von Eldamar ‚Elbenheim‘ zu beschĂŒtzen.

LĂłrien erschuf auf ManwĂ«s Bitte jenen gewundenen Pfad der TrĂ€ume (OlĂłrĂ« MallĂ«), den nur die Valar und Elben beschreiten können oder die Kinder der Menschen, wenn sie noch jung sind und TrĂ€umen. Er fĂŒhrte an der HĂŒtte der Kinder der Erde (siehe oben Die HĂŒtte des Vergessenen Spiels) vorbei und ĂŒber zarte BrĂŒcken, wie Nebelschwaden, auf verschlungenen Pfaden ĂŒber das große Meer. Auch OromĂ« erbaute eine magische BrĂŒcke aus dem goldenen Haar von VĂĄna, und diese erscheint den Menschen und Elben in Mittelerde manchmal, als ein schillernder Regenbogen, wenn einer der Valar ĂŒber sie wandert, um ihre Welt zu besuchen. Nur noch einen anderen Weg gibt es, der direkt nach Valinor fĂŒhrt, und das ist Qalvanda ‚die Straße des Todes‘, die zu den Hallen von Mandos und Fui Nienna fĂŒhrt.

VairĂ« berichtet von den Toren am Rande der Welt, durch die die Sonne am Abend in die Ă€ußere Finsternis zieht, ehe sie am Morgen durch das Tor im Osten wieder erscheint. Und schließlich erzĂ€hlt sie noch, wie die Tage, Monate und Jahre entstanden sind. Drei alte MĂ€nner erschienen plötzlich bei ManwĂ« und entboten ihm ihren Gruß. Niemand hatte sie je zuvor gesehen und so fragt ManwĂ«, wer sie seien. Sie sahen recht merkwĂŒrdig aus, denn einer war klein und dĂŒnn, ein anderer von normalem Wuchs und der dritte sehr dick und groß, jedoch alle uralt und von unbeugsamer StĂ€rke. Sie sagten, dass sie Danuin ‚Tag‘, Ranuin ‚Monat‘ und Fanuin ‚Jahr‘ heißen und BrĂŒder sind und ihnen helfen wollten, die Bahnen von Sonne und Mond unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Valar willigten ein und nach zweimal zwölf Stunden kehrte Danuin zurĂŒck, befestigte ein unsichtbares Seil am Sonnenschiff und ging fort. Nach achtundzwanzig NĂ€chten kam Ranuin, befestigte ein Ă€hnliches Tau am Schiff des Mondes und verschwand. Und nachdem RĂĄna (der Mond) dreizehnmal gewachsen und geschwunden war, tauchte schließlich Fanuin auf. Und sein gewaltiges, unsichtbares Seil befestigte er an beiden Schiffen. Er sprach zu ManwĂ«: „Siehe, o SĂșlimo, Herr der Götter, das Werk ist vollbracht, und die Schiffe des Lichts sind in die unzerstörbaren Fesseln der Zeit geschlagen, die weder sie selbst noch du jemals zerbrechen und denen sie ebensowenig entfliehen können, obgleich diese Fesseln fĂŒr alle Lebewesen, die IlĂșvatar geschaffen, unsichtbar sind; gleichwohl sind sie die stĂ€rksten aller Dinge.“

Nun erschienen Danuin und Ranuin wieder, sie legten die Enden ihrer Seile in ManwĂ«s HĂ€nde, so dass er von jetzt an das Kommen und Gehen lenken konnte. Fanuins Tau wurde jedoch an einem Felsen des Taniquetil ‚Hoher Weißer Gipfel‘ befestigt, der Gonlath ‚Seilstein‘ genannt wurde. Von da an war alles dem allmĂ€hlichen Altern unterworfen, selbst die Götter. Denn die drei MĂ€nner erklĂ€rten, dass sie die Kinder von Aluin, ‚Zeit‘ waren, dem Ă€ltesten der Ainur, der IlĂșvater untertan war. Mit diesen letzten Worten gingen sie wieder dorthin zurĂŒck, woher sie gekommen waren.

Nachdem VairĂ« ihre ErzĂ€hlung beendet hat, spricht sie noch eine Prophezeiung ĂŒber das Ende der Welt aus.

Gilfanons Geschichte

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Sie trĂ€gt den Untertitel: „Das Leid der Noldoli und die Ankunft des Menschengeschlechts“. Gilfanon setzt die ErzĂ€hlung am folgenden Abend fort. Er berichtet von TĂ» dem Zauberer, einem jener Elben, der dem Aufruf der Valar, nach Valinor zu kommen, nicht nachgekommen war und seinem Getreuen Nuin, der weit durch die WĂ€lder Mittelerdes gestreift war, ehe Sonne und Mond erschaffen waren. Dieser Nuin kam eines Tages durch Zufall in ein entlegenes Tal, das vom Duft lieblicher Blumen erfĂŒllt war. Sogleich erkannte er, dass dies nur Murmenalda das ‚Tal des Schlafes‘ sein konnte. Dort fand er die schlafenden Menschen und eilte zurĂŒck zu TĂ», um ihm darĂŒber zu berichten.

Die Geschichte von Gilfanon endet hier und es folgen einige frĂŒhere oder spĂ€tere Konzeptionen dieser Geschichte und der ErzĂ€hlung ĂŒber die Verbannten Noldor in Mittelerde. Dieser Teil der ErzĂ€hlung ist daher nur ein Fragment.

Hier folgt ein Abschnitt mit ErklÀrungen zu den Namen (aus dem Quenya-Wörterbuch), ihren Wurzeln und deren Bedeutung sowie ein Register der im Buch erwÀhnten elbischen Begriffe und Eigennamen. Hier endet Band 1.

  • Anmerkung zum besseren VerstĂ€ndnis: Eriol, im Folgenden manchmal als Ælfwine von England bezeichnet, ist ein Mensch. Die Bewohner der Insel Tol Eressea (dass mit Großbritannien assoziiert ist) gehören zu den letzten Elben in Mittelerde, einige von ihnen, zu denen Gilfanon gehört, sind Nachfahren der Noldor.
  • Das Haus der Verschollenen Geschichten ist die kleine HĂŒtte, in der Eriol die meiste Zeit ĂŒber auf Tol EressĂ«a wohnt. Er besucht einmal Meril-i-Turinqi in AlalminĂłrĂ« und begleitet Gilfanon fĂŒr eine Weile nach Tavrobel, daher kehrt er immer wieder dorthin zurĂŒck.

Die Geschichte von TinĂșviel

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Eriol lebt schon eine Weile auf Tol EressĂ«a, der Einsamen Insel und es ist Winter geworden. Als er, wie so oft, mit den Kindern des Hauses spielt, fragt ihn das MĂ€dchen VĂ«annĂ« (möglicherweise ‚die HeldenmĂŒtige‘), ob er ihnen eine Geschichte aus seiner Heimat erzĂ€hlen wĂŒrde. Und Eriol erzĂ€hlt ihnen davon, warum es ihn an die KĂŒste verschlagen hatte, als seine Eltern verstorben waren und von seinen Abenteuern auf dem Meer. Von dem Alten Mann auf einer einsamen Insel im Westen, der ihm von Dingen jenseits des Westlichen Meeres erzĂ€hlte und so seine Neugier weckte, so dass er schließlich hier gelandet sei.[5]

Danach beginnt VĂ«annĂ«, die Geschichte von TinĂșviel vorzutragen. Sie berichtet von der Begegnung Tinwelints und Gwendelings[6] aus deren Liebe schließlich zwei Kinder entstanden; Dairon, der Flötenspieler, der zu den drei berĂŒhmtesten Zaubermusikern der Elben zĂ€hlte, und LĂșthien, genannt TinĂșviel, die schönste aller Elbenkinder, denn sie war die Tochter einer Maia. Dairon und TinĂșviel gingen nun oft in die WĂ€lder, wo Dairon musizierte und TinĂșviel dazu leichtfĂŒĂŸig tanzte. An einem Abend im Juni aber kam Beren[7] durch Zufall dorthin. Verzaubert durch die wundervolle Melodie und TinĂșviels anmutigen Tanz kam er nĂ€her, trat ins Mondlicht und wurde von Dairon entdeckt, der seiner Schwester zurief, dass sie fliehen sollte, denn ein Feind hĂ€tte das Reich ihrer Eltern betreten. Dairon sprang davon, doch TinĂșviel versteckte sich. Beren aber berĂŒhrte sie mit der Hand, so dass sie aufsprang und floh. Beren war nun voller Verlangen und folgte ihr in den Wald hinein, doch sie blieb verschwunden.

Lange suchte Beren nach ihr. Schließlich kam sie zurĂŒck und tanzte in seiner NĂ€he, lockte ihn und er folgt ihr bis zur BrĂŒcke ĂŒber den Fluss, die zur Halle ihres Vaters fĂŒhrte. Er rief ihr nach: „TinĂșviel!“, den Namen, den er aus Dairons Mund vernommen hat. So begann ihre Liebesgeschichte. Als Beren in die Halle des Königs gebeten wurde, bat er dort Tinwelint um die Hand seiner Tochter. Doch der König erbat als Gegenleistung einen Silmaril aus der Krone von Morgoth, ihrem mĂ€chtigsten Feind. Beren machte sich auf, diesem Wunsch Folge zu leisten.

Nun begann ein langes und gefĂ€hrliches Abenteuer, in dem es Beren mit Hilfe TinĂșviels und des Hundes Huan gelang, den Silmaril zu erbeuten. Als sie versuchten zu entkommen, stellte sich ihnen Karkaras, ein Wolf von Morgoth, in den Weg und biss Berens Hand mitsamt dem Silmaril darin ab. Dieser Edelstein jedoch versengte dem Wolf den Rachen, so dass er von ihnen abließ und sie fliehen konnten. Huan half ihnen auch dieses Mal. Karkaras aber folgte ihnen bis in die NĂ€he von Tinwelints Hallen, wo Beren nun ohne den Silmaril vor den König hintrat und seinen Preis einforderte, denn er habe, so sagte er, den Silmaril in seiner Hand, auch wenn diese sich nun in dem Wolf befinde. Durch den Mut und von der VerstĂŒmmelung Berens erweicht, willigte Tinwelint nun in die Verbindung ein. Doch Beren wollte ihm den Silmaril bringen und so zogen er, Tinwelint und einige Helfer los und suchten nach Karkaras.

Bei diesem Kampf starb der große Wolf und man konnte den Silmaril aus seinem Leib schneiden, aber auch Beren war tödlich verwundet und starb. TinĂșviel folgte seiner Seele in tiefer Trauer und erweichte schließlich Mandos’ Herz, so dass er ihn zurĂŒck in die Welt sendete. Doch ist seine Bedingung dafĂŒr, dass sie nun beide sterblich sein wĂŒrden, wie die Menschen. Nun lebten sie eine lange Zeit glĂŒcklich und man bezeichnete sie als i-Cuilwarthon, ‚die Toten die wieder leben‘.

Es folgen ein zweiter Entwurf der Geschichte und ein ausfĂŒhrlicher Kommentar. Eine weitere Version in Form einer epischen Dichtung befindet sich in Band 3.

Turambar und der FoalĂłke

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Hier folgt nun die Fortsetzung auf Gilfanons (hier noch Ailios genannt) unvollstĂ€ndiger ErzĂ€hlung aus Band 1. Am zweiten Abend des TuruhalmĂ« ‚Feuerholzsammeln‘[8] ist dieser jedoch nicht anwesend und so erzĂ€hlt Eltas (wahrscheinlich ‚Sternenzacke‘) die Geschichte von Turin und dem FoalĂłkĂ« ‚Schatzdrache‘ oder ‚Hortdrache‘.

FĂŒr genauere Details zu den ErzĂ€hlungen siehe auch Narn I ChĂźn HĂșrin.

Eltas Geschichte

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Mit Anmerkungen und ausfĂŒhrlichem Kommentar

  • Beren
  • Die Schlacht von Tasarinan (‚Weidental‘)
  • Die Geographie in der Geschichte von Turambar
  • Der Einfluss der Valar
  • TĂșrins Alter
  • GeflĂŒgelte Drachen

Der Fall von Gondolin

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Als Eltas seine Geschichte beendet hat wollen viele der Zuhörer mehr ĂŒber das Gold Glorunds ‚Goldwurm‘ (Glaurung, der Drache aus der vorherigen ErzĂ€hlung) und besonders ĂŒber das Nauglafring erfahren, aber Eltas sagt, dafĂŒr sei es noch zu frĂŒh, denn zunĂ€chst sollten sie von Tuor und EĂ€rendel hören und von der verborgenen Stadt Gondolin. So bittet Lindo Ilfiniol ‚Winzigherz‘, den HĂŒter des Gongs ihnen darĂŒber zu berichten.

Tuor war ein Mensch, der nach dem Tode seiner Eltern bei den Elben von Mithrim[9] ‚die NebelverhĂŒllten‘ aufwĂ€chst. Als er zum Mann herangewachsen war, betrat er eines Tages eine Höhle, durch die ein Abfluss des Mithrim-Sees floss. Die Kraft des Wassers zog ihn mit sich und er gelangte durch die Schlucht Cris Ilbranteloth ‚Schlucht des Regenbogendaches‘, einem Schwarm SchwĂ€nen folgend, bis zur weit westlich gelegenen MĂŒndung dieses Flusses ins große Meer. Tuor wandte sich nun nach SĂŒden und traf schließlich auf den Vala Ulmo, der eine seiner Zaubermelodien spielte, die den jungen Mann so tief berĂŒhrte, dass sie eine Sehnsucht nach dem Meer in ihm weckte. Ulmo sprach zu ihm und ĂŒbertrug ihm eine wichtige Aufgabe; er sollte nach Gondolin gehen und König Turgon vor drohendem Unheil warnen. Er weissagte ihm auch, dass er dort einen Sohn zeugen wĂŒrde, der sich stĂ€rker als alle anderen Menschen zur See hingezogen fĂŒhlen wĂŒrde.

Tuor begab sich mit Hilfe einiger Elben nach Gondolin. Einer dieser Elben war VoronwĂ«/Bronweg ‚der Getreue‘ gewesen, der Vater von Ilfiniol, dem ErzĂ€hler dieser Geschichte. In Gondolin wurde er eingelassen, obwohl er keiner der Elben war. Ulmo hatte Turgon, dem König, vor langer Zeit einen Retter in der Not angekĂŒndigt, und er erinnerte sich nun an diese Worte. Da er einst schon Huor und HĂșrin (Vater und Onkel von Tuor) in seinem Hause aufgenommen hatte, hieß er auch Tuor willkommen. Dieser verliebte sich bald darauf in Idril Celebrindal ‚die Liebliche mit dem Silberfuß‘, die hĂŒbsche Tochter Turgons. So erfĂŒllte sich Ulmos Prophezeiung und sie brachte ihren Sohn EĂ€rendel zur Welt.

Das Schicksal Gondolins aber stand unter einem schlechten Stern, denn Maeglin, der ebenfalls in Idril verliebt war, verriet die Lage der Verborgenen Stadt. So kamen Drachen und Balrogs nach Gondolin und verwĂŒsteten die letzte große Bastion der Elben gegen ihren mĂ€chtigen, dunklen Feind Melkor. Turgon starb in seiner geliebten Stadt und ebenso Maeglin und viele der tapfersten aus den zwölf Elbensippen Gondolins. Nur wenige ĂŒberlebten den Angriff, weil sie durch einen geheimen Tunnel entfliehen konnten. Unter ihnen waren Tuor, Idril und ihr kleiner Sohn EĂ€rendel.

Anmerkungen und ausfĂŒhrlicher Kommentar.

  • Geographische Aspekte beim Fall von Gondolin
  • Ulmo und die anderen Valar
  • Orks
  • Noldorin im Land der WeidenbĂ€ume
  • Die KörpergrĂ¶ĂŸe von Elben und Menschen
  • Isfin und Eöl[10]

Es gibt mehrere Fassungen dieser Legende:

Das Nauglafring

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Das Nauglafring ‚Halsband der Zwerge‘ (in der spĂ€teren Version Nauglamir) ist vor langer Zeit aus Gold und Edelsteinen hergestellt worden, die Glorund, der Drache, zu seinen SchĂ€tzen zĂ€hlte. Der Zwerg MĂźm hatte diesen Schatz mit einem Fluch belegt und so brachte er viel Unheil ĂŒber jene, die einen Teil davon an sich nahmen. Úrin (spĂ€ter HĂșrin), der Vater TĂșrins, brachte das Gold zu Tinwelint, warf es ihm vor die FĂŒĂŸe und kehrte in seine Heimat HisilĂłmĂ« ‚Nebeldunkel‘, auch als Dor LĂłmin ‚Heimat des Schattens‘ bekannt, zurĂŒck. Seine Mitstreiter aber forderten einen großen Anteil am Schatz. Tinwelint jedoch sagte, dass nur Úrin einen Anspruch hĂ€tte geltend machen können, da sein Sohn TĂșrin den Drachen getötet hatte. Úrin aber sei gegangen und auch sie sollten seine Halle jetzt verlassen, doch dĂŒrfte jeder von ihnen soviel Gold mit sich nehmen, wie er tragen könnte. Doch die MĂ€nner bedienten sich gleich mehrmals und das erzĂŒrnte die Waldelben, so dass es zu einem Kampf kam und der Fluch MĂźms seine Wirkung zeigte.

Viele starben an diesem Tag und Gwenniel/Gwendelin (spĂ€ter Melian, die Gemahlin des Königs) warnte ihren Gatten, das Gold nicht anzurĂŒhren, denn mehr als ein Fluch lastete darauf. Doch auf Anraten eines Elben ließ er einen Teil des Goldes zu den Zwergen von Nogrond bringen, damit sie mit ihrem Geschick daraus wunderbare Dinge herstellen sollten. Diese bringen Tinwelint die erlesensten StĂŒcke zurĂŒck in seine Hallen und wollten ihm noch ein ganz besonderes SchmuckstĂŒck herstellen, ein Halsband besetzt mit Edelsteinen und dem Silmaril, den Beren dem König gebracht hatte. Tinwelint ließ die Zwerge nicht aus seinen Hallen in ihre Heimat zurĂŒckkehren und verlangte, dass sie es an Ort und Stelle anfertigten. Als das Halsband fertiggestellt war, legte der König es um und der Fluch MĂźms fiel auf ihn. Als er die Zwerge nach ihren Forderungen als Entlohnung fĂŒr ihre Arbeit fragte, verlangten diese mehr, als er zu geben bereit war. Stattdessen speiste er sie mit einem Hungerlohn ab. Dies fĂŒhrte schließlich zu der langandauernden Fehde zwischen Zwergen und Elben.

Als Tinwelint eines Tages auf die Jagd ging, ĂŒberfielen die Zwerge, die sich mit Orks verbĂŒndet hatten, die Halle Tinwelints, in der die Königin zurĂŒckgeblieben war. Viele Elben wurden erschlagen. Zuletzt brachte der Zwerg Naugladur das abgeschlagene Haupt Tinwelints in die Halle und er selbst trug das Nauglafring um seinen Hals. Sie versuchten auch Gwendelin zu ergreifen, doch sie entfloh in die WĂ€lder. Huan, der große Hund, der Tinwelint auf seiner Jagd begleitet hatte, sah, wie dieser und viele Elben starben und eilte zu Beren und TinĂșviel, um ihnen die böse Kunde zu ĂŒberbringen.

Beren sammelte viele Elben um sich und sie stellten Naugladur. Beren kĂ€mpfte mit dem Zwerg und erschlug ihn schließlich mit seinem eigenen Schwert. Er nahm das Halsband mit sich und durch Zufall trafen sie bald darauf auch Gwendelin, die darĂŒber erschrak, dass TinĂșviel dieses Geschmeide trug, so dass diese es abnahm, doch konnte MĂźms Fluch ihr nichts anhaben. So erbte Dior, der Sohn Berens und TinĂșviels, schließlich das Nauglafring und von ihm bekam es seine Tochter Elwing. Die Söhne FĂ«anors, des Erschaffers der Silmaril, erfuhren, dass Elwing einen dieser Edelsteine besaß und erbaten ihn von Dior zurĂŒck. Aber Dior weigerte sich, da er nicht mochte, dass das Nauglafring zerstört wurde. So kam es zu dem ersten Krieg zwischen zwei Elbenvölkern in Mittelerde. Dort starben Dior und sein Sohn, aber auch einige der Söhne FĂ«anors. Elwing entkam und fĂŒhrte das Halsband der Zwerge mit sich.

Die Geschichte von EĂ€rendel

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Diese ErzĂ€hlung existiert nur als Konzeption beziehungsweise in mehreren kurzen EntwĂŒrfen:

  • Die Ereignisse, die mit EĂ€rendels Geschichte zusammenhĂ€ngen.

in denen EĂ€rendel vorkommt:

  • ÉalĂĄ Éarendel Engla Beorhast (altenglisch) ‚Die letzte Reise von Earendel‘
  • Die Bitte an den SĂ€nger
  • Die FeenkĂŒste, altenglisch Ielfalandes Strand ‚Die StrĂ€nde von Elbenland‘
  • Die glĂŒcklichen Seefahrer (in zwei Versionen)

Die Geschichte von Eriol oder Ælfwine

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„Und das Ende der Geschichten.“ Auch hier gibt es mehrere EntwĂŒrfe jedoch keine durchgehende ErzĂ€hlung.

Es folgt ein Gedicht, dessen ursprĂŒnglicher Titel Des Wanderers Treue lautete. Dieses wurde spĂ€ter in drei Teile aufgeteilt:

  • SpĂ€terer Titel: Die Stadt der TrĂ€ume und die Stadt gegenwĂ€rtigen Leides
  • Vorspiel
  • Die Stadt im Land → Die Stadt der TrĂ€ume
  • Die kummervolle Stadt → Die Stadt gegenwĂ€rtigen Leides

Und ein zweites Gedicht, das Eriols Lied heißt.

Ælfwine aus England

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Diese ErzĂ€hlung handelt von einem Land namens England, das im Krieg der Götter zerbrach, so dass Irland davon abgetrennt wurde. Die Elben nennen dieses Land LĂșthien ‚das Zauberhafte‘ und in ihm wohnen noch immer die schwindenden Scharen der heiligen Feen (Elben). In der Mitte des Landes liegt die Stadt Kortirion (‚Turm von Kor‘ oder ‚Aussicht auf Kor‘) oder Mindon Gwar in der Sprache der Gnomen (Noldor-Elben). Der EnglĂ€nder DĂ©or wohnt in Mindon Gwar, kommt aus dem SĂŒden des Landes und ist ein weitgereister SĂ€nger und Freund der Elben. Er heiratet eine Maid aus dem Westen, die aus Lionesse stammt. Gwar wird von den Nordmenschen angegriffen, die fast ganz LĂșthien verwĂŒsten. Dort stirbt seine Frau Éadgifu zu jener Zeit des Hungers. Und DĂ©or stĂŒrzt von der Burgmauer, als er gerade ein Lied sang, um die KĂ€mpfer zu ermutigen. Der Sohn dieser beiden ist Ælfwine, zu dieser Zeit noch ein Knabe. Ælfwine wird versklavt, bis er zum Mann herangewachsen ist. Er entkommt schließlich und flieht in Richtung SĂŒdwesten. Immer weniger Elben verbleiben in diesem Land, sie besteigen Schiffe und segeln weit fort in der Westen.

Lange lebt Ælfwine als Fischer an der KĂŒste und lernt vieles ĂŒber die Seefahrt. So beginnt er seine Reisen ĂŒber das Meer, bis er schließlich die Zauberinseln erreicht, wo er auf den Alten Mann vom Meer trifft, der ihm ein Schiff ĂŒbergibt. Mit diesem gelingt es Ælfwine, noch weiter in den Westen zu segeln, so dass er schließlich die Einsame Insel erreicht.

Hier folgt ebenfalls ein Abschnitt mit ErklĂ€rungen zu den Namen (ĂŒberwiegend aus dem Sindarin-Wörterbuch), ihren Wurzeln und deren Bedeutung sowie ein Register der im Buch erwĂ€hnten elbischen Begriffe und Eigennamen. Hier endet Band 2.

The Lays of Beleriand (in etwa: „Die Balladen von Beleriand“) ist der dritte Band der Reihe. Das Buch beinhaltet die zwei wichtigsten Gedichte J. R. R. Tolkiens, die mit den Legenden der Alten Tage verknĂŒpft sind. Das erste erzĂ€hlt die Geschichte der Kinder HĂșrins, das zweite handelt von der Geschichte von Beren und LĂșthien. Zudem enthĂ€lt The Lays of Beleriand noch einige andere kĂŒrzere Gedichte Tolkiens. Alle Texte sind mit Anmerkungen Christopher Tolkiens versehen. Eine deutsche Übersetzung des Buches gibt es bislang nicht.

The Lay of the Children of HĂșrin

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Tolkien erzĂ€hlt hier die Geschichte von TĂșrin und Nienor in Gedichtform. Zwischen 1920 und 1925 schrieb er zwei unvollendete Fassungen, die mehr als 2000 bzw. 800 Zeilen umfassen. Geschrieben sind die Gedichte in alliterierenden Versen (Stabreime), dem altenglischen Versmaß. Hier gibt es keine Endreime, sondern es beginnen in jeder Zeile mehrere betonte Silben mit demselben Laut.

Beispiel:

Thalion ErithĂĄmrod | and his thanes like gods. (Zeile 16 des Lays)

Abschnitte des Gedichts

Version 1:

  • Turin son of Hurin & Glorund the Dragon („TĂșrin Sohn HĂșrins & Glorund der Drache“)
  • Turin’s fostering („TĂșrins Aufnahme“)
  • Beleg
  • Failivrin (Feenglanz, ein Name fĂŒr Finduilas, die Tochter von Orodreth, der zu jener Zeit in Nargothrond herrschte)

Version 2:

  • HĂșrin and Morgoth („HĂșrin und Morgoth“)
  • TĂșrin’s fostering

Es folgen noch die Abschnitte

  • References to the story of Beren and LĂșthien („BezĂŒge zur Geschichte von Beren und LĂșthien“)
  • The Dragon-helm and HĂșrin’s ancestors („Der Drachenhelm und HĂșrins Vorfahren“)
  • Miscellaneous Matters („Sonstiges“)
  • Verses associated with The Children of HĂșrin („Verse, die mit den Kindern HĂșrins in Zusammenhang gebracht werden“)

und zwei kurze Gedichte:

  • The high summer („Hochsommer“)
  • Winter comes to Nargothrond („Der Winter kommt nach Nargothrond“)

Poems early abandoned

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(„Schon frĂŒh wieder aufgegebene Gedichtversionen“)

Hier sind drei Gedichtfragmente abgedruckt, die aus derselben Zeit stammen wie The Lay of the Children of HĂșrin: The Flight of the Noldoli from Valinor (Die Flucht der Noldor aus Valinor) und das Lay of EĂ€rendel (Ballade von EĂ€rendel), beide geschrieben in alliterierenden Versen, sowie AuszĂŒge aus The Lay of the Fall of Gondolin, verfasst in Paarreimen.

The Lay of Leithian

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Bei dieser Ballade handelt es sich um ein unvollendetes Gedicht in Paarreimen, in dem die Geschichte von Beren und LĂșthien erzĂ€hlt wird. VollstĂ€ndiger Titel des Gedichts: The gest of Beren son of Barahir and LĂșthien the Fay called TinĂșviel the nightingale or the Lay of Leithian Release from Bondage („Die Geschichte von Beren dem Sohn Barahirs und LĂșthien der Fee, genannt TinĂșviel die Nachtigall, oder die Legende von Leithian; Befreiung aus der Knechtschaft“).

Hier ist es in vierzehn sogenannte Cantos unterteilt, die Tolkien zwischen 1925 und 1931 verfasste. Die einzelnen Cantos, mit insgesamt mehr als 4000 Versen, sind jeweils mit einem Kommentar versehen. So auch AuszĂŒge aus einer ausfĂŒhrlichen Kritik der Ballade von C. S. Lewis, der das Gedicht 1929 zu lesen bekam.

The Lay of Leithian recommenced

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Nach der Vollendung des Herrn der Ringe nahm Tolkien die Arbeit am Lay of Leithian wieder auf, wobei er manche Stellen so stark verÀnderte, dass faktisch ein neues Gedicht entstand. Auch diese Version blieb unvollendet.

The Lay of Leithian:

  • Of Thingol in Doriath („Von Thingol in Doriath“)
  • Of LĂșthien the Beloved („Von LĂșthien der Geliebten“)
  • Of Dairon Minstrel of Thingol („Von Dairon dem Spielmann Thingols“)
  • Of Morgoth & the Snaring of Gorlim („Von Morgoth & der Falle Gorlims“)
  • Of the saving of King Inglor Felagund by the XII BĂ«ornings („Von der Rettung König Inglor Felagunds durch die zwölf Beorninger“)
  • Of Tarn Aeluin the Blessed („Von dem gesegneten Bergsee Aeluin“, ‚Blausee‘)
  • Of Gorlim Unhappy („Vom unglĂŒcklichen Gorlim“)
  • Of Beren Son of Barahir & his Escape („Von Beren, Barahirs Sohn & seinem Entkommen“)
  • Of the Coming of Beren to Doriath; But First Is Told of the Meeting of Melian and Thingol („Vom Kommen Berens nach Doriath; aber zunĂ€chst vom Treffen Melians und Thingols“)

Zwischenkommentar und Fortsetzung in Bezug auf die unterschiedlichen Cantos.

  • Glossary of obsolete, archaic, and rare words and meanings („Glossar veralteter, archaischer und seltener Worte und Bedeutungen“)

Appendix („Anhang“)

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  • C. S. Lewis’s Commentary on the Lay of Leithian („Kommentar zum Lay of Leithian von C. S. Lewis“).

The Shaping of Middle-earth („Die Gestaltung von Mittelerde“) ist eine Zusammenstellung der frĂŒhen Manuskripte und EntwĂŒrfe fĂŒr die spĂ€teren Geschichten. Die Texte stammen aus einer Zeit nach der Fertigstellung des Hobbit. Sie umfassen im Wesentlichen die Bereiche The Quenta („Die ErzĂ€hlung“), The Ambarkanta („Gestaltung von Ambar“ ‚die bewohnbare Welt‘ oder ‚das Schicksal‘) und The Annals („Die Annalen“).

Preface („Vorwort“).

Prose fragments following the 1. Lost Tales

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(„Prosa-Fragmente, die den ersten Verschollenen Geschichten folgen.“)

Hier wird ein Teil der Geschichte fortgesetzt, die im ersten Band von Gilfanon begonnen wurde, denn sie spielt nach der VerhĂŒllung Valinors. Diese Geschichte wird von Ilfiniol erzĂ€hlt. Die Noldor hatten Valinor verlassen und die Menschen sind in Mittelerde erwacht. Ulmo versuchte mit all seiner Macht, die verbannten Elben und die Menschen gegen Melkor zu unterstĂŒtzen. Er berichtet vom leidvollen Leben in HisilĂłmĂ« (‚Nebelland‘) und von Turgon (spĂ€ter Tuor), dem Sohn Pelegs (‚Axtmann‘), bis zu der Stelle, wo er die dunkle Höhle verlĂ€sst (Siehe Abschnitt Der Fall von Gondolin Band 2). Es folgen Anmerkungen zum Text, besonders aufgrund der abweichenden Namen.

Dann wird von der Ankunft der Noldor in Mittelerde erzĂ€hlt. Und davon, wie FĂ«anor mit seinen Leuten auf fremde Elben traf, die von Gelmir angefĂŒhrt wurden und eine andere, viel hĂ€rtere Sprache als sie selbst sprachen. Das Fragment endet abrupt. Es folgen Anmerkungen, noch eine kurze Episode, die von der Verbrennung der Schiffe erzĂ€hlt, mit einer weiteren ErklĂ€rung.

The earliest ‘Silmarillion’

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„Das frĂŒheste Silmarillion“ gibt einen Einblick in die Mythologie und beginnt mit der Auflehnung Melkors gegen die Vorherrschaft ManwĂ«s, nachdem die Valar Arda betreten haben. Es berichtet vom Erwachen der Elben, ihrem großen Marsch nach Valinor, der Gefangennahme Melkors und von Thingol und Melian und der Errichtung ihres Reiches in Doriath, aber auch von der Erschaffung der Silmaril durch FĂ«anor und den Teleri, die von Ulmo den Schiffbau und die Seefahrt erlernen. Die Gefangenschaft Melkors, die sieben Zeitalter wĂ€hrte, sowie die Zerstörung der Zwei BĂ€ume und der Diebstahl der Silmaril werden hier erwĂ€hnt. Dann folgt der Überfall der Noldor auf den Schwanenhafen mit ihrer anschließenden Verbannung aus Valinor.

Vom vergeblichen Versuch der Valar, die BĂ€ume zu retten, von der Erschaffung von Sonne und Mond, dem Erwachen der Menschen und dem Beginn der großen Kriege gegen Melkor wird hier berichtet. Es enthĂ€lt die Geschichten von HĂșrin, Morwen (seiner Gemahlin) und ihren Kindern, von Beren und LĂșthien und dem Fall Gondolins bis hin zur ErzĂ€hlung von EĂ€rendel, der nun als Stern am Himmel steht. Es endet damit, dass auf Eriol verwiesen wird, dem auf Tol EressĂ«a all diese Legenden erzĂ€hlt werden, ehe er in seine Heimat LĂșthien zurĂŒckkehrt.

Es folgt ein ausfĂŒhrlicher Kommentar mit weiteren TextauszĂŒgen.

„Die ErzĂ€hlung“, darin enthalten die Quenta Noldorinwa (in Quenya: ‚die ErzĂ€hlung von den Noldor‘) mit dem Originaltitel (in der Sprache der Noldor) Pennas-na-Ngoelaidh. Es beginnt mit den Worten:

“This is the brief History of the Noldoli or Gnomes, drawn from the Book of Lost Tales which Eriol of Leithien wrote, having read the Golden Book, which the Eldar call Parma Kuluina, in Kortirion in Tol EressĂ«a, the Lonely Isle.”

„Dies ist die kurze Geschichte der Noldor oder Gnomen, entnommen aus dem Buch der Verschollenen Geschichten, die Eriol aus Leithien verfasste, der das Goldene Buch, welches die Eldar Parma Kuluina nennen, in Kortirion auf Tol EressĂ«a, der Einsamen Insel, gelesen hatte.“

Hier wird noch einmal, begleitet von ausfĂŒhrlichen Kommentaren, die Geschichte der Entstehung der Welt und die ErzĂ€hlung ĂŒber die Noldor und ihr Schicksal in Mittelerde wiedergegeben, so wie Eriol sie aufgeschrieben hat.

  • Appendix 1: Fragment of a translation of the Quenta Noldorinwa into Old English, made by Ælfwine or Eriol; together with Old English equivalents of Elvish names. („Ælfwines Übersetzung der Quenta ins Altenglische; und altenglische Äquivalente fĂŒr die elbischen Namen“)
  • Appendix 2: The Horns of Ylmir („Die Hörner von Ylmir“, ein anderer Name fĂŒr den Vala ‚Ulmo‘.)

The first Silmarillion map

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(„Die erste Karte des Silmarillion“).

Es folgt eine ausfĂŒhrliche Beschreibung der Geografie Mittelerdes zur Zeit dieser Geschichten, sowie der Örtlichkeiten, an der bestimmte Ereignisse stattfanden.

„Die Weltform“ ist der Titel des nĂ€chsten Abschnitts. Genau heißt es hier Ambarkanta (im Originalmanuskript in Tengwar-Schriftzeichen geschrieben) The Shape of the World. RĂșmil. Das deutet darauf hin, dass RĂșmil dieses Werk verfasst hat, auch wenn er nicht weiter erwĂ€hnt wird.

  • Of the fashion of the World („Über die Art und den Aufbau der Welt“)

Hier wird beschrieben, wie man sich die Eigenschaften dieser Welt vorstellen muss. Sie ist umgeben von den Ilurambar (‚HimmelswĂ€llen‘), den Grenzen der Welt, die aus einer durchsichtigen, glasigen, eisigen und undurchdringlichen Substanz bestehen. Innerhalb dieser Mauern ist die Welt kugelförmig, ĂŒber und unter der LandflĂ€che und diese umgebend befindet sich Vaiya (‚UmhĂŒllung‘), der ausgedehnte Ozean. Dieser ist eher wie ein Blick ins innere der Erde oder durch Luft hindurch, und im tiefsten Ozean lebt Ulmo. (Vaiya geht in die Luftschichten ĂŒber.)

Über den LandflĂ€chen befindet sich Vista (‚die Windige‘), die Luftschicht, in der die Vögel und Wolken fliegen, weshalb sie oberhalb ihrer Grenzschicht Fanyamar (‚Wolkenheim‘) und unterhalb AiwenĂłrĂ« (‚Vogelland‘) heißt. Diese Schicht befindet sich jedoch nur ĂŒber Mittelerde und nicht in Valinor, dort liegt die Luftschicht Ilmen (‚Himmelsweg‘ oder ‚Sternenstraße‘), die sonst oberhalb von Vista zu finden ist. Doch im SĂŒden und Norden stoßen Vaiya, Vista und Ilmen aneinander und vermischen sich dort. Ulmo lĂ€sst die Wasser aus Vaiya in den Seen und FlĂŒssen auf Ambar (der bewohnbaren Welt) fließen. Außerhalb dieser Schichten befindet sich KĂșma, auch AvakĂșma genannt, die absolute dunkle Leere.

Es folgen einige ErklĂ€rungen und ein ausfĂŒhrlicher Kommentar.

The earliest Annals of Valinor

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„Die frĂŒhesten Annalen von Valinor“ wurden, wie auch die Annalen von Beleriand, von Pengolod ‚Sprachgelehrter‘ dem Weisen aus Gondolin aufgeschrieben, ehe es zerstört wurde. SpĂ€ter setzte er seine Arbeit daran im Hafen des Sirion und in Tavrobel auf Tol Eressea fort. Dort las und ĂŒbersetzte sie Eriol aus Leithien, der auch als Ælfwine von Angelcynn (England) bekannt ist. Es gab zuerst neun Valar, ManwĂ«, Ulmo, AulĂ«, OromĂ«, Tulkas, OssĂ«, Mandos, Lorien, und Melko (hier ohne -r). Doch Melkos Name wurde aus der Liste entfernt, nachdem er sich gegen die anderen und zum Bösen gewandt hatte, woraufhin man ihn Morgoth (‚Schwarzer Feind‘) nannte. Die weiblichen waren die Schwestern Varda und Yavanna, Vana, Nessa, Uinen, Nienna und EstĂ«. Mit ihnen kamen viele geringere Geister, ihre Kinder oder Verwandten.

  • Eine kalendarische Auflistung der Ereignisse in Valinor und Mittelerde, die in Valar-Jahren angegeben ist (Ein Valar-Jahr entspricht zehn Sonnenjahren, wie wir sie kennen)
  • Appendix: Old English versions of the Annals of Valinor, made by Ælfwine or Eriol („Alt-Englische Version der Annalen von Valinor, angefertigt von Ælfwine oder Eriol“), drei Versionen
  • Old English Names in version I („Alt-Englische Namen in Version eins“).
  • Notes to version II and III („Anmerkungen zu Version zwei und drei“)

Dann folgt ein Entwurf von The Annals of Valinor and the foundations of the world („Die Annalen von Valinor und die Erschaffung der Welt“).

The earliest Annals of Beleriand

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„Die frĂŒhesten Annalen von Beleriand“ beginnen mit der Flucht von Morgoth nach seinem Diebstahl der Silmaril. Er erschafft die Balrogs und die Orks und der erste Krieg der Noldor gegen ihn bricht aus. Dieser heißt die Schlacht unter den Sternen, weil Sonne und Mond noch nicht erschaffen waren. Nun folgt eine kalendarische Auflistung der Ereignisse in Beleriand, die mit dem Jahr 1 beginnen, dem Jahr, als die Sonne erschien. Hier finden sich wieder die wichtigsten Geschichten von Beleriand, die schon in Band 1 beschrieben wurden, und eine Übersetzung der Annalen, die Ælfwine angefertigt hat und erklĂ€rende Anmerkungen.

  • Appendix: Old English versions of the Annals of Beleriand, made by Ælfwine or Eriol („Alt-Englische Version der Annalen von Beleriand, angefertigt von Ælfwine oder Eriol“) mit Anmerkungen.

The Lost Road and Other Writings: Language and Legend before The Lord of the Rings („Die Verlorene Straße und andere Aufzeichnungen: Sprache und Legende vor dem Herrn der Ringe“) ist der fĂŒnfte Band der Reihe. Er ist in drei Bereiche unterteilt: Der erste enthĂ€lt frĂŒhe EntwĂŒrfe der ErzĂ€hlung vom Untergang NĂșmenors und eine Art moderne Zeitreise, die Lost Road („Verlorene Straße“); der zweite behandelt die Weiterentwicklung der Annalen und des frĂŒhen Silmarillions im Vergleich zu Band 4; der dritte Teil schließlich besteht aus den Etymologies, einem Lexikon ĂŒber die Wortherkunft und Entwicklung der Elbensprachen.

  • Preface („Vorwort“) – ausfĂŒhrliche ErklĂ€rung ĂŒber den Inhalt dieses Bandes, der einen Überblick ĂŒber den Stand der Entwicklung und den Fortschritt der ErzĂ€hlung bis zum Beginn des Jahres 1938 enthĂ€lt.

Part I (Teil 1)

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The Fall of NĂșmenor and the Lost Road („Der Fall NĂșmenors und die Verlorene Straße“) beginnt mit

  • The early History of the Legend („Die Entstehungsgeschichte der Legende“)

Tolkien merkte an, dass C. S. Lewis eines Tages zu ihm sagte: „Da es so wenig von dem gibt, was wir in Geschichten lieben, sollten wir sie selbst verfassen.“ Daraufhin schrieb Lewis ĂŒber ein space-travel, Out of the Silent Planet, ein Weltraumabenteuer. Tolkien wĂ€hlte das Thema time-travel, The Lost Road, eine Zeitreise-Geschichte, die er aber nie vollendete.

  • The Fall of NĂșmenor, der Originalentwurf. Hier wird die Geschichte von der Entstehung und vom Untergang der Insel NĂșmenor wiedergegeben.
  • The first version of The Fall of NĂșmenor. („Die erste Version des Falls von NĂșmenor“), mit anschließendem Kommentar.
  • The second version of The Fall of NĂșmenor. („Die zweite Version des Falls von NĂșmenor“), mit dem Titel The last Tale: The Fall of NĂșmenor („Die letzte Geschichte: Der Fall NĂșmenors“), ebenfalls mit Kommentaren.
  • The further development of The Fall of NĂșmenor. („Die Weiterentwicklung des Falls von NĂșmenor“).

The Lost Road

  • The opening chapters („Die Eröffnungskapitel“)
    • Chapter I – A Step Forward. Young Alboin („Ein Schritt vorwĂ€rts. Der junge Alboin“). Hier geht es um die Erfindung der Elbensprache und der dazugehörigen ErzĂ€hlung, durch Alboin, der oft merkwĂŒrdige, sehr fremdsprachige TrĂ€ume hat.
    • Chapter II – Alboin and Audoin. Nun folgen die eher bildhaften, aber tonlosen TrĂ€ume Audoins, der gern mit Alboin, seinem Vater, darĂŒber reden wĂŒrde. Es wird schon auf die Zeitreise hingedeutet, denn Elendil von NĂșmenor erscheint Alboin im Traum und lĂ€dt ihn ein, in die Vergangenheit zu reisen.
    • Commentary on Chapters I and II („Kommentare“) und The Lombardic legend („Die Lombardische Legende“), die hier im Text ErwĂ€hnung findet.

Hier geht es um Oswin, Alboin und Audoin. Es ist jeweils eine Vater-Sohn Geschichte, die in der Neuzeit spielt (1890 etwa ist das Geburtsjahr von Alboin, 1918 das seines Sohnes Audoin), aber es ist auch eine ErzÀhlung, die viele Parallelen zu J. R. R. Tolkiens eigenem Leben aufweist.

“Alboin’s biography sketched in these chapters is in many respects closely modelled on my father’s own life”

„Alboins Biographie, die in diesen Kapiteln aufgezeigt wird, ist in vielerlei Hinsicht nahe an das eigene Leben meines Vaters angelehnt.“

– Christopher Tolkien: The Lost Road and Other Writings[11]

Des Weiteren geht es hier auch darum, aufzuzeigen, wie sich die Namen Alboin und Audoin im Laufe der Zeit verĂ€nderten und was ihre ursprĂŒngliche Bedeutung ist, nĂ€mlich Elbenfreund und Götterfreund. Abwandlungen der Namen sind beispielsweise Ælfwine, Ælfuine oder Elwin fĂŒr Alboin und Eadwine, Edwin fĂŒr Oswin oder Audion. Sie leiten sich in The Lost Road von den frĂŒhen Namen Amandil (‚Amanfreund‘), Elendil (‚Elbenfreund‘) und Herendil („Götterfreund“) ab. Und ebenso, wie sich die Geschichte immer wieder zu wiederholen scheint, tauchen auch diese Namen dort in abgewandelter Form wieder auf, so dass sie schließlich als Alvin, Edwin oder Oswin in der heutigen Zeit zu finden sind.

  • The NĂșmenĂłrean chapters („Die NĂșmenĂłrischen Kapitel“)
    • Chapter III, A Step Backward („Ein Schritt zurĂŒck – Vor die Wahl gestellt“). Es folgt wieder ein Vater-Sohn-Dialog, hier ĂŒber den bevorstehenden Auszug gegen Valinor und die Frage der Treue des Hauses Elendil gegenĂŒber den Elben und den Valar. Hier singt die Elbin FĂ­riĂ«l, die im Hause Elendils wohnt, das Lied, das auch als FĂ­riĂ«ls Lied bekannt ist. Es ist in der Elbensprache Quenya dort eingefĂŒgt.
    • Chapter IV, („Die Entscheidung“) setzt die Debatte fort. Am Ende entscheidet sich Herendil, der eigentlich eher fĂŒr die Fahrt nach Valinor ist, doch dafĂŒr, bei seinem Vater zu bleiben.
    • Notes on the NĂșmenĂłrean chapters of The Lost Road („Beachtenswertes zu den NĂșmenĂłrischen Kapiteln der Verlorenen Straße“)
  • The unwritten chapters („Die ungeschriebenen Kapitel“). Die Kapitel sollten wie folgt heißen:
    • Chapter III, A Step Backward: Ælfwine and Eadwine (die altenglische Bezeichnung fĂŒr die Namen), und ein Bezug zur Geschichte von King Sheave.[12]
    • Chapter IV, the Irish legend of Tuatha-de-Danaan – and oldest man in the world („Die Irische Legende von Tuatha-de-Danaan – und der Ă€lteste Mann der Welt“)
    • Chapter V, Prehistoric North: old kings found buried in the ice („Der vorgeschichtliche Norden: alte Könige die im Eis begraben gefunden wurden“)
    • Chapter VI, Beleriand
    • Chapter VII, Elendil and Herendil in NĂșmenor

Hier folgen ausfĂŒhrliche ErklĂ€rungen und die ErzĂ€hlung ĂŒber King Sheave, der als kleines Kind in einem Boot aus Schilf an die KĂŒste einer Insel gespĂŒlt und dort von den Bewohnern geborgen wurde. Er hatte goldene Garben von unbekanntem Korn, eine Silberharfe und einen Kessel reinen Wassers bei sich und trug kostbare GewĂ€nder. Sie verstanden seine Sprache nicht, doch seine Anmut und sein wundervoller Gesang brachte sie dazu, ihn zu ihrem König zu machen. Er brachte ihnen Frieden und Wohlstand, da er sie den Anbau des Getreides und die Vorratshaltung lehrte. Am Ende seines Lebens legten sie ihn wieder in ein Schiff und statteten es mit prĂ€chtigeren Gaben aus, als sie je zuvor einem König mitgegeben wurden, und ĂŒberlassen ihn und die SchĂ€tze der See. Niemand hat je erfahren, wo diese Reise endete, doch fuhr das goldglĂ€nzende Schiff wie von selbst in Richtung Westen davon.

Ælfwine und Eadwine finden hier wieder ErwĂ€hnung (Ælfwine und Eadwine lebten zu Zeiten Edwards des Älteren in Nord-Somerset, heißt es hier). Es geht in ihrer Debatte wieder einmal darum, ob man das Paradies mit einem Schiff erreichen könnte, was Eadwine vorhat, denn schon der Heilige Brendan hatte dies versucht und noch andere, doch waren sie zurĂŒckgekehrt. Ælfwine jedoch sagt: „Das Paradies kann man nicht mit einem Schiff erreichen – da sind tiefere Wasser zwischen uns als der Garsecg. Die Wege sind verdreht und krumm: Und am Ende wirst du doch zurĂŒckkehren. Du kannst mit einem Schiff nicht entkommen.“ Dann jedoch schlĂ€ft er ein und hat einen sehr intensiven Traum, wie eine ferne Erinnerung an turmhohe Wellenberge, gerade Straßen und wasserumspĂŒlte Inseln.

Als er wieder erwacht ist, singt er eine Weise ĂŒber die Sehnsucht nach dem Meer und spĂ€ter die Ballade von König Sheave und das als Das Lied von Ælfwine bezeichnete Lied Das namenlose Land. Es wird berichtet, dass Ælfwine folgende Worte gesprochen hĂ€tte, ehe er seine letzte Reise antrat:

“Fela bið on Westwegum werum uncĂșðra
Wundra and wihta, wlitescĂœne lond,
Eardgeard Ylfa and Ésa bliss.
LĂœt ĂŠnig wĂĄt hwylc his longað sĂœ
ĂŸĂĄm ĂŸe eftsíðes yldu getwĂŠfeð.”

„In den westlichen Regionen gibt es viele Dinge, die den Menschen unbekannt sind,
viele Wunder und viele Wesen: ein Land, das schön anzusehen ist,
die Heimat der Elfen und der GlĂŒckseligkeit der Valar.
Kaum einer versteht, was fĂŒr eine Sehnsucht jemand haben mag,
den das Alter davon abhĂ€lt, dorthin zurĂŒckzukehren.“

– J. R. R. Tolkien: The Lost Road and Other Writings[13]

Part II (Teil 2)

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Valinor and Middle-earth before the Lord of the Rings („Valinor und Mittelerde vor dem Herrn der Ringe“).

  • The Texts and their relations („Die Texte und ihre Beziehungen untereinander“), eine ausfĂŒhrliche ErklĂ€rung.
  • The later Annals of Valinor („Die spĂ€teren Annalen von Valinor“). Wieder chronologisch aufgebaut wie die Annalen in Band 4, aber unterteilt in die Aufzeichnungen RĂșmils und Pengolods, gefolgt von erklĂ€renden Anmerkungen und ausfĂŒhrlichen Kommentaren. Die Version, die fĂŒr das Silmarillion als Vorlage diente.

The later Annals of Beleriand („Die spĂ€teren Annalen von Beleriand“) ist die ĂŒberarbeitete Version der Annalen in Band 4, so wie sie im Silmarillion verwendet werden. Wieder mit Anmerkungen und Kommentaren.

AinulindalĂ« („Der Gesang der Ainur“), hier in der Fassung wie RĂșmil sie aufgeschrieben haben soll.

  • AinulindalĂ«. The Music of the Ainur. This was written by RĂșmil of TĂ»n.
    • The Music of the Ainur and the Coming of the Valar („Die Musik der Ainur und das Kommen der Valar“), Anmerkungen und Kommentare.

The Lhammas („Die Sprachen“), diese Abhandlung liegt in drei Versionen vor

  • The Lammas. Or ‘Account of Tongues’ that Pengolod of Gondolin wrote afterward in Tol-eressĂ«a, using in part the work of RĂșmil the sage of KĂŽr (Die Sprachen. Oder der ‚Bericht von den Zungen‘, die Pengolod aus Gondolin spĂ€ter auf Tol EressĂ«a schrieb, der teilweise das Werk RĂșmils, des Weisen aus KĂŽr nutzte)
  • The ‘Lhammas’. This is the ‘Account of Tongues’ which Pengoloð of Gondolin wrote in later days in Tol-eressĂ«a, using the work of RĂșmil the sage of TĂ»n. This account Ælfwine saw when he came into the West
    • Of the Valian Tongue and its Descendants („Von den Zungen der Valar und ihren Nachfolgern“)
    • The Tree of Tongues (earlier form) and (later form) („Die frĂŒhere und spĂ€tere Form des Stammbaums der Sprachen“)
    • Of the tongues of the Elves in Valinor („Von den Zungen der Elben in Valinor“)
    • Of the tongues of the Elves in Middle-earth, and of the Noldorin that returned thither („Von den Zungen der Elben in Mittelerde und von den Noldor, die hierher zurĂŒckkehrten“). Auch die Sprache der Orks, Zwerge und Menschen wird hier erwĂ€hnt
    • Commentary on the Lhammas („Kommentare zu den Sprachen“)
  • Silmarillion (Hier die Lhammas als Bestandteil des Silmarillion)
    • The shorter account of Pengolod: or Lammasethen. Of the Elvish Tongues („Die kĂŒrzere Abhandlung Pengolods: Oder Lammasethen. Von den Elbischen Zungen“)

Quenta Silmarillion („Die ErzĂ€hlung von den Silmaril“), hier folgt wieder die Geschichte, die von der Erschaffung der Silmaril, ihrem Diebstahl durch Melkor und den dadurch verursachten Geschehnissen in Mittelerde berichtet.

  • The Quenta Silmarillion. Herein is Qenta Noldorinwa or Pennas inGeleidh or History of the Gnomes („Die ErzĂ€hlung von den Silmaril. Darin enthalten die ErzĂ€hlung von den Noldor oder die Geschichte der Gnomen“)
  • The Silmarillion
    • Qenta Silmarillion, or Pennas Hilevril (‚Kinder der Elben‘) to which is appended
      • The houses of the princes of Men and Elves („Die HĂ€user der Prinzen der Elben und Menschen“)
      • The tale of years („Die ErzĂ€hlung von den Jahren“)
      • The tale of battles („Die ErzĂ€hlung von den Schlachten“)
    • The Annals of Valinor Nyarna ValinĂłren („Die Nyarna ValinĂłren, Annalen von Valinor“)
    • The Annals of Beleriand Nyarna Valarianden („Die Nyarna Valarianden, Annalen von Beleriand“)
    • The Lhammas or Account of Tongues („Die Sprachen oder Bericht von den Zungen“)

Jeweils versehen mit Anmerkungen oder Kommentaren

Part III (Teil 3)

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The Etymologies („Die Etymologien“), hier folgt eine Einleitung und anschließend eine alphabetische Auflistung der WurzelstĂ€mme (beispielsweise AIWE ‚kleiner Vogel‘) mit Wortbeispielen aus den Sprachen der Elben, besonders Quenya und Noldorin, aber auch Ilkorin oder Telerin und andere.

Appendix (Anhang)

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  • The Genealogies („Familienbeziehungen“)
  • List of Names („Die Liste der Namen“)
  • The second Silmarillion Map („Die zweite Karte des Silmarillion“) als Beschreibung

The Return of the Shadow: The History of The Lord of the Rings, Part One („Die RĂŒckkehr des Schattens: Die Geschichte des Herrn der Ringe, Teil 1“) befasst sich mit dem ersten Teil der ErzĂ€hlung des Herrn der Ringe. Er enthĂ€lt die ersten Kapitel des Romans. Es beginnt mit dem ersten Manuskript, das Tolkien seinem Verleger zusandte und erlĂ€utert anhand der unterschiedlichen Versionen einzelner Kapitel auch die Entwicklung vom zunĂ€chst als Kinderbuch geplanten The New Hobbit („Der neue Hobbit“), bis zum Anfang des großen Fantasy-Epos ĂŒber Mittelerde, wie wir es heute kennen.

  • Foreword („Vorwort“)

The first Phase (die FrĂŒhphase)

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  • A long-expected party („Ein langerwartetes Fest“) in vier Versionen mit Anmerkungen. Besondere Unterschiede sind
    • Version I: Bilbo gibt die Party im Alter von 70 Jahren. I am going to tell you a story about one of his descendants („Ich werde euch die Geschichte eines seiner Nachfahren erzĂ€hlen“)
    • Version II: Bilbo gibt die Party im Alter von 71 Jahren.
    • Version III: Bilbo heiratete und verschwand mit seiner Gemahlin (Primula Brandybuck) aus Hobbiton (Hobbingen). Sein Sohn Bingo Baggins gibt die Party im Alter von 72 Jahren.
    • Version IV: Bilbo, unverheiratet, adoptierte seinen jungen Cousin Bingo Bolger (Sohn von Primula Brandybuck), der seinen Namen in Bingo Bolger-Baggins Ă€nderte, und verschwand aus Hobbiton. Bingo Bolger-Baggins gibt die Party im Alter von 72 Jahren.
    • The Tale that is Brewing („Die Geschichte braut sich zusammen“). Hier macht sich Bilbo mit seinen drei Neffen Odo, Drogo, und Frodo auf nach Rivendell (Imladris/Bruchtal) und erlebt auf dem Weg dorthin mehrere Abenteuer.
  • From Hobbiton to the Woody End („Von Hobbiton nach Waldende“). Hier taucht auch das Wanderlied The Road goes ever on and on auf und die drei Wanderer (Bingo, Odo und Frodo) treffen auf Gandalf. Auch hier gibt es mehrere Manuskripte, die aber zu einer Version zusammengefasst und erlĂ€utert werden.
    • Three’s Company and Four’s More („Drei sind eine Gesellschaft und Vier sind mehr“). Hier ist auch Bilbos Lied (A bed-song or a supper-song, ein Bett- oder Abendessenslied) enthalten, aus dessen dritter Strophe der Text von Pippins Lied abgeleitet wurde (im Film der Herr der Ringe, Home is behind, the world ahead). Und das Elbenlied Elbereth Gilthoniel ĂŒber die Sternenkönigin Varda, das die Elben singen, als sie dort auf sie treffen.
  • Of Gollum and the Ring („Von Gollum und dem Ring“) setzt die ErzĂ€hlung fort und wird durch ausfĂŒhrliche Anmerkungen ergĂ€nzt.
  • To Maggot’s Farm and Buckland („Zu Maggots Farm und nach Bockland“) enthĂ€lt ein kleines Gedicht, das mit der Zeile Ho! ho! ho! To my bottle I go beginnt und das Hobbit-Badelied. Es folgen Anmerkungen und detaillierte Beschreibungen der Karten des Auenlandes.
  • The Old Forest and the Withywindle („Der Alte Wald und die Weidenwinde“). In den Anmerkungen ist ein kleines Gedicht ĂŒber Tom Bombadil enthalten.
  • Tom Bombadil. Hier wird ĂŒber die Begegnung der Hobbits mit Tom Bombadil berichtet und folgende Aussage ĂŒber ihn gemacht:

“Tom Bombadil is an ‘aborigine’ – he knew the land before men, before hobbits, before barrow-wights, yes before the necromancer – before the elves came to this quarter of the world. Goldberry says he is ‘master of water, wood and hill’. Does all this land belong to him? No! The land and the things belong to themselves. He is not the possessor but the master, because he belongs to himself.”

„Tom Bombadil ist ein ‚Ureinwohner‘ – er kannte das Land vor den Menschen, Hobbits, Grabunholde, ja sogar vor dem Geisterbeschwörer [Sauron] – bevor die Elben in diese Ecke der Welt kamen. Goldbeere sagt, er ist ‚der Meister des Wassers, Waldes und der HĂŒgel‘. Gehört ihm all dieses Land? Nein! Das Land und die Dinge gehören sich selbst. Er ist nicht ihr Besitzer aber der Meister, weil er sich selbst gehört.“

Hier folgen wieder Anmerkungen.

  • The Barrow-wight („Der Grabunhold“) ist eher eine kurze Auflistung der Ereignisse, als eine zusammenhĂ€ngende Geschichte mit ErklĂ€rungen.
  • The arrival at Bree („Die Ankunft in Bree“) beginnt mit einer Beschreibung der Ortschaft Bree und ihrer Bewohner. Danach folgt eine Auflistung der Originaltitel und der Überschriften in diesem Band.
    • Arrival at Bree, and Bingo’s song („Ankunft in Bree und Bingos Lied“)
    • Conversation with Trotter and Butterbur („GesprĂ€ch zwischen Streicher und Butterblume“)
    • Attack on the inn („Angriff auf das Gasthaus“)
    • Journey to Weathertop („Reise zur Wetterspitze“)
  • Attack on Weathertop („Angriff auf der Wetterspitze“)
    • Weathertop to Rivendell („Von der Wetterspitze nach Bruchtal“)
  • Und in diesem Band:
    • At the Sign of The Prancing Pony („Beim Zeichen des TĂ€nzelnden Ponys“)
    • Strider („Streicher“)
    • A Knife in the Dark („Ein Messer im Dunkeln“)
    • Flight to the Ford („Flucht zur Furt“)

Danach folgt die ErzĂ€hlung mit AnhĂ€ngen, in denen das Troll-Lied wiedergegeben wird. Des Weiteren wird hier auf die Songs for the Philologists („Philologenlieder“) hingewiesen, in denen einige Gedichte, wie das Troll-Lied abgedruckt sind. Hier ist auch The Cat and the Fiddle („Die Katze mit der Fidel“) abgedruckt.

  • Trotter and the journey to Weathertop („Streicher und die Reise zur Wetterspitze“) berichtet ĂŒber die Ereignisse in Bree bis zur Ankunft an der Wetterspitze. Teilweise als chronologische Aufzeichnung mit Datum.
  • The Attack on Weathertop („Der Angriff auf der Wetterspitze“) die Fortsetzung der ErzĂ€hlung mit dem Gedicht ĂŒber Beren und TinĂșviel, das Streicher aufsagt, und anschließenden ErklĂ€rungen.
  • From Weathertop to the Ford („Von der Wetterspitze zur Furt“) erzĂ€hlt, was bis zur Bruinenfurt passiert. Anschließend Anmerkungen zum Fluss von Bruchtal und dem Entland, das im Text erwĂ€hnt wird.
  • At Rivendell („In Bruchtal“) mit ErklĂ€rungen, jedoch ohne Hinweis auf die Ratsversammlung von Elrond.
  • Queries and Alterations („Ungereimtheiten und Änderungen“), ein Überblick ĂŒber Unklarheiten und mögliche Änderungen Tolkiens.

The second Phase (die zweite Phase)

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Hier wird die ErzĂ€hlung in ĂŒberarbeiteter Form erneut aufgegriffen, also wieder am Beginn bei dem langerwarteten Fest. Dieses Mal ist es Bilbo, der die Party gibt und es ist erstmals sein Einhundertelfzigster Geburtstag, der gefeiert wird.

  • Return to Hobbiton („RĂŒckkehr nach Hobbingen“). Bis auf diese wesentlichen VerĂ€nderungen folgt die ErzĂ€hlung dem Ablauf aus der dritten Version vom Anfang dieses Bandes. Es folgen Anmerkungen und zwei StammbĂ€ume zur Abstammung von Bingo (ehemals Bolger-Baggins), der nun direkt von den Beutlins oder aus der Linie der Brandybocks abstammt.
  • Ancient History („Vorgeschichte“), hier setzt die ErzĂ€hlung wieder an dem Punkt ein, wo Bilbo Hobbingen verlassen hat und Bingo als seinen Erben zurĂŒcklĂ€sst. Dieser hegt den Wunsch, seinem Onkel irgendwann zu folgen und das Auenland (the Shire) zu verlassen. Als sich sein FĂŒnfzigster Geburtstag nĂ€hert, besucht Gandalf ihn und erzĂ€hlt ihm von dem Ring, den Bilbo ihm hinterlassen hat. Hier wird auch das Ringgedicht eingebunden. In den ErlĂ€uterungen ist ein weiterer Stammbaum, dieses Mal die Abstammung von Meriadoc Brandybuck und Frodo Took (spĂ€ter Peregrin Tuk) und eine zweite Version des Ringgedichts, in der die Angaben zur Anzahl der Ringe der Elben (hier neun) und Menschen (drei) vertauscht sind.
  • Delays are Dangerous („VerspĂ€tungen sind gefĂ€hrlich“), hier geht es an der Stelle weiter, wo Bingo seinen FĂŒnfzigsten Geburtstag feiert, zu dem er Gandalf erwartet, der aber nicht erscheint. Es endet an der Stelle, wo die Hobbits auf die Elben und ihren AnfĂŒhrer Gildor treffen, der zum Abschied sagt: „Mögen die Sterne auf das Ende deines Weges scheinen.“
  • A Short Cut to Mushrooms („Ein Abstecher zu den Pilzen“). Das ist die Geschichte, wo die Hobbits einen der Schwarzen Reiter sehen und auf den Bauern Maggot treffen und ihn wieder verlassen.
  • Again from Buckland to the Withywindle („Erneut von Bockland zur Weidenwinde“)
    • A Conspiracy is Unmasked („Eine Verschwörung wird aufgedeckt“)
    • The Old Forest („Der Alte Wald“)
    • Tom Bombadil mit Anmerkungen

The third Phase (die dritte Phase)

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The journey to Bree („Die Reise nach Bree“) hat eine erklĂ€rende EinfĂŒhrung. Hier wurde von Bingo zum Namen Frodo gewechselt, dann folgt:

  • Foreword – Concerning Hobbits („Über Hobbits“) quasi der Prolog zum Herrn der Ringe
  • Chapter I: A Long-expected Party
    • Genealogy of the Tooks („Abstammungslinie der Tuks“)
  • Chapter II: Ancient History
  • Chapter III: Delays are Dangerous
  • Chapter IV: A Short Cut to Mushrooms
  • Chapter V: A Conspiracy Unmasked
  • Chapter VI: The Old Forest
  • Chapter VII: In the House of Tom Bombadil („Im Haus von Tom Bombadil“)
  • Chapter VIII: Fog on the Barrow-downs („Nebel auf den HĂŒgelgrĂ€berhöhen“)
  • At the Sign of The Prancing Pony („Beim Schild des TĂ€nzelnden Ponys“)
  • To Weathertop and Rivendell („Zur Wetterspitze und nach Bruchtal“) ist chronologisch mit Datumsangaben aufgebaut
  • New uncertainties and new projections („Neue Unsicherheiten und neue Vorausschau“). Einige neue EntwĂŒrfe nach dem Eintritt Englands in den Krieg gegen Deutschland.
    • New version – with Bilbo as hero. Aug. 1939 („Neue Version – mit Bilbo als Helden. August 1939“)
    • Conversation of Bilbo and Frodo („Die Konversation zwischen Bilbo und Frodo“), die sie beim Abschied Bilbos aus Hobbingen fĂŒhrten, in mehreren AusfĂŒhrungen.
  • ErklĂ€rungen und Anmerkungen

The Story continued (die Geschichte geht weiter)

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  • In the house of Elrond („Im Hause Elronds“) erzĂ€hlt von den Ereignissen in Elronds Haus mit ausfĂŒhrlichen Anmerkungen
  • The Ring goes South („Der Ring geht nach SĂŒden“). Hier besteht die Gemeinschaft des Ringes noch aus sieben Personen; Gandalf, Boromir und fĂŒnf Hobbits oder vier Hobbits und Trotter, der spĂ€ter zu Streicher (Aragorn) geĂ€ndert wurde.
    • Note on the Geography and the contemporary Map („Hinweis auf die Geographie und die zeitgenössische Karte“)
  • The Mines of Moria („Die Minen von Moria“). Diese ErzĂ€hlung sollte sich von dem Abenteuer des Hobbit am Einsamen Berg stĂ€rker unterscheiden, daher fĂŒhrt der Weg durch die Minen von Moria. Die Geschichte endet hier an Balins Grab.

The Treason of Isengard: The History of The Lord of the Rings, Part Two („Isengards Verrat: Die Geschichte des Herrn der Ringe, Teil 2“) setzt die ErzĂ€hlung fort, beginnt aber zunĂ€chst mit den Ereignissen, die dazu fĂŒhrten, dass Gandalf nicht zur Verabredung mit Frodo in Hobbingen erschien. Er befasst sich mit der Entstehung des zweiten Buches des Herrn der Ringe und endet in Rohan. Verschiedene Versionen von Elronds Rat und erste Versuche, eine Landkarte fĂŒr die Handlung des Herrn der Ringe zu schaffen, sind zwei interessante Bereiche des Buches.

  • Foreword („Vorwort“)
  • Gandalf’s delay („Gandalfs VerspĂ€tung“). ZunĂ€chst sind hier noch erhebliche Unterschiede zur spĂ€teren Fassung des Herrn der Ringe zu finden. So ist es nicht Gandalf, der Frodo rĂ€t, Hobbingen zu verlassen, sondern Frodos eigene Entscheidung, als er ĂŒber ein Jahr lang nichts von Gandalf gehört hatte. Dieser hatte vom Auftauchen der Schwarzen Reiter (spĂ€ter NazgĂ»l genannt) gehört und war auf dem Weg zu Frodo. Er verpasst ihn und trifft auf Trotter. Hier stellte sich Tolkien die Frage, wer ist das eigentlich? Mal war er ein Hobbit, dann ein Elb aus Elronds Haushalt oder ein Mensch mit dem Namen Aragorn. Eine dieser Beschreibungen lautet:

“He was a hunter and wanderer. He became a friend of Bilbo. He knew Gandalf. He was intrigued by Bilbo’s story, and found Gollum. When Gandalf went off on the last perilous quest – really to find out about Black Riders and whether the Dark Lord would attack the Shire – he arranged with Trotter to go towards the Shire and keep a lookout on the road from East. He gives Aragorn a letter to Frodo. Aragorn pretends he is a Ranger and hangs about Bree.”

„Er war ein JĂ€ger und Wanderer. Er wurde ein Freund Bilbos. Er kannte Gandalf. Er war fasziniert von Bilbos Geschichte und fand Gollum. Als Gandalf zu seiner letzten gefĂ€hrlichen Reise aufbrach – um tatsĂ€chlich etwas ĂŒber die Schwarzen Reiter herauszufinden und auf welche Art der Dunkle Herrscher versuchen wĂŒrde das Auenland anzugreifen – arrangierte er mit Streicher, dass der dorthin geht, um die Straße nach Osten zu beobachten. Er gibt Aragorn einen Brief fĂŒr Frodo. Aragorn gibt sich als WaldlĂ€ufer aus und treibt sich in der NĂ€he von Bree herum.“

– J. R. R. Tolkien: The Treason oft Isengard[14]

Aber was hat Gandalf so lange aufgehalten? Tolkien war sich zu dieser Zeit darĂŒber noch nicht sicher. Daher folgen hier mehrere zum Teil chronologische EntwĂŒrfe und ausfĂŒhrliche Anmerkungen.

The fourth Phase (Die vierte Phase)

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  • From Hobbiton to Bree („Von Hobbingen nach Bree“)
    • Chapter I: A Long-expected Party („Ein langerwartetes Fest“; in völlig ĂŒberarbeiteter Fassung)
    • Chapter II: Ancient History („Vorgeschichte“) mit der Geschichte von Smeagol, Deagol und dem Ringfund
    • Chapter III: Three is Company („Drei sind eine Gesellschaft“). Hier taucht erstmals Pippin als einer der Hobbits auf.
    • Chapter IV: A Short Cut to Mushrooms („Ein Abstecher zu den Pilzen“) in unverĂ€nderter Form (Phase 3)
    • Chapter V: A Conspiracy Unmasked („Eine Verschwörung wird aufgedeckt“)
    • Chapter VI: The Old Forest („Der Alte Wald“) mit kleinen NamensĂ€nderungen
    • Chapter VII: In the House of Tom Bombadil („Im Haus Tom Bombadils“), keine wesentlichen Änderungen
    • Chapter VIII: Fog on the Barrow-downs („Nebel auf den HĂŒgelgrĂ€berhöhen“). Anmerkungen zu den Kapiteln
  • From Bree to the Ford of Rivendell („Von Bree zur Furt von Bruchtal“)
    • Chapter IX: At the Sign of the Prancing Pony and The Cow Jumped over the Moon („Beim Schild des TĂ€nzelnden Ponys und die Kuh sprang ĂŒber den Mond“). Das Gedicht von der Kuh wurde in Band 6 schon als The Cat and the Fiddle („Die Katze und die Fidel“) erwĂ€hnt.
    • Chapter X: At the Sign of the Prancing Pony. All that is gold does not glitter („Alles was Gold ist, muss nicht glĂ€nzen“), ist eine zweite Version mit dem Gedicht ĂŒber Streicher, als geheime Botschaft Gandalfs, damit Frodo Aragorn erkennt.
    • Chapter XI: A Knife in the Dark („Ein Messer im Dunklen“)
    • Chapter XII: Flight to the Ford („Flucht zur Furt“) inklusive Troll-Gedicht. Anmerkungen zu den Kapiteln
  • Of Hamilcar, Gandalf and Saruman („Von Hamilcar, Gandalf und Saruman“). Hamilcar (spĂ€ter Fredegar) Bolger ist ein Hobbit, der Im Krickloch auf Gandalf wartet. Hier wird auch die Gefangennahme Gandalfs durch Saruman und seine Befreiung durch die Adler erwĂ€hnt. Aber auch die Ereignisse in Bree werden erneut beschrieben. Anmerkungen
  • Bilbo’s Song at Rivendell („Bilbos Lied in Bruchtal“)
    • Chapter XII later XIII: The Council of Elrond („Der Rat von Elrond“) mit den Gedichten Errantry („Verirrungen oder Irrfahrt“) und The Mariner („Der Seefahrer“ in mehreren Versionen). Anmerkungen
  • The Council of Elrond, in drei unterschiedlichen EntwĂŒrfen inklusive des prophetischen Traumes ĂŒber das geborstene Schwert von Boromir, der ihn nach Imladris (Bruchtal) fĂŒhrt.
    • Gandalf’s Tale („Gandalfs ErzĂ€hlung“), warum Gandalf aufgehalten wurde. Anmerkungen
  • The Council of Elrond Version fĂŒnf
    • Gandalf’s Tale („Gandalfs Geschichte“ mit Anmerkungen)
    • Besonderheiten zu Thror und Thrain
  • The Ring goes South („Der Ring geht nach SĂŒden“)
    • Chapter XV: Cut out converse in garden („Ausschnitt aus der Unterhaltung im Garten“). Hier geht es um die Zusammensetzung der Gruppe, die Frodo begleiten soll. Als Hobbits Frodo und Sam, Gandalf der Zauberer, Legolas der Elb, Erestor der Halbelb, fĂŒr die Menschen Aragorn und Boromir und fĂŒr die Zwerge Gimli. Das sind aber erst acht, daher wird ĂŒberlegt, zumindest Pippin nach Hause zu schicken und Merry mitzunehmen. Schließlich sind es die neun GefĂ€hrten, wie sie auch im Herrn der Ringe erscheinen. Erestor fĂ€llt also weg und Merry und Pippin gehen mit. Es folgt die ErzĂ€hlung bis zum Pass des Caradhras (Rothornpass). Anmerkungen
  • The Mines of Moria 1: The Lord of Moria („Die Minen von Moria: Der Herr von Moria“) setzt die ErzĂ€hlung fort, als die GefĂ€hrten merken, dass sie den Pass nicht ĂŒberqueren können. Hier wird auch die Ă€lteste Zeichnung vom Tor von Moria beschrieben. Gimli zitiert das Gedicht ĂŒber Durin (den Urvater der Zwerge von Moria). Es endet wieder am Grab Balins. Anmerkungen
  • The Mines of Moria 2: The Bridge („Die BrĂŒcke“), hier geht die Geschichte nach langer Unterbrechung und Überarbeitung weiter.
    • The Mines of Moria. Am Grab Balins setzt die Handlung wieder ein, als die GefĂ€hrten in den verwitterten Fragmenten eines Buches lesen, das von den Ereignissen in Moria berichtet. Es endet, als Gandalf gefallen ist und sie die Minen verlassen haben. Anmerkungen
  • The Story Foreseen from Moria („Wie die Geschichte von Moria aus weitergeht“)
    • Sketch of Plot („Inhaltsskizze mit Anmerkungen“)
  • LothlĂłrien
    • LothlĂłrien. Es folgt der Weg von Moria bis in die WĂ€lder LothlĂłriens. Hier singt Legolas das Lied ĂŒber Nimlothel (spĂ€ter Nimrodel). Anmerkungen
  • Galadriel
    • The Mirror of Galadriel („GaladriĂ«ls Spiegel“)
    • Anmerkungen mit einem Lied Frodos und Sams ĂŒber Gandalf und seinen Tod in Moria
  • Farewell to LothlĂłrien („Abschied von LothlĂłrien“). Überblick ĂŒber die geplante weitere Handlung in mehreren EntwĂŒrfen. Das Gedicht NamĂĄriĂ« in Quenya. Anmerkungen
    • Zusatzinformationen zum Namen Elessar (Elbenstein) fĂŒr Aragorn
  • The first Map of the Lord of the Rings („Die erste Karte des Herrn der Ringe“). AusfĂŒhrliche Beschreibungen der Karten
    • The original element in the First Map („Die Originalelemente in der ersten Karte“)
    • The 1943 Map („Die Karte von 1943“)
    • The redrawn maps in this book („Die Neuzeichnung der Karte in diesem Buch“)
    • Maps I and I (A)
    • Map II
    • Maps III (A) and III
    • Maps IV (A) to IV (E)
    • No Man’s Land and the Dead Marshes („Das Niemandsland und die TotensĂŒmpfe“). Anmerkungen
  • The Story Foreseen from LĂłrien („Wie die Geschichte von LĂłrien aus weitergeht“)
    • The Scattering of the Company („Der Zerfall der Gesellschaft“)
    • Mordor (Der Weg von Frodo, Sam und Gollum)
    • Gorgoroth (‚Ebene des Schreckens‘), wie Frodo zum Feuerberg gelangt. Ein Entwurf
    • Sketch for the Gate of Minas Morgul („Entwurf fĂŒr das Tor von Minas Morgul“ ‚Turm des Magiers‘). Anmerkungen
  • The Great River („Der Große Fluss“) zeichnet noch einmal die Ereignisse auf der Reise von LothlĂłrien bis zum Tol Brandir (‚Riesenkopf‘, der Felsen an den RaurosfĂ€llen) nach.
    • Anmerkungen und erweiterte ErklĂ€rungen zum Aufenthalt in LothlĂłrien
  • The breaking of the Fellowship („Der Zusammenbruch der Gemeinschaft“), was am Amon Hen (‚Berg des Auges‘) geschah bis zur ErwĂ€gung von Boromirs Tod. Anmerkungen
  • The departure of Boromir („Boromirs Abgang“)
    • Sketch-plan of the scene of the Breaking of the Fellowship („Skizze der Szene vom Zerfall der Gemeinschaft“). Anmerkungen
  • The Riders of Rohan („Die Reiter von Rohan“). Überblick ĂŒber die Ereignisse in Rohan, als Aragorn, Legolas und Gimli die Orks verfolgen. Anmerkungen
    • Chronologischer Ablauf
  • The Uruk-hai („Die Uruk-hai“)
    • Brief Outline („Kurze Übersicht“) mit Anmerkungen
  • Treebeard („Baumbart“). Hier folgen EntwĂŒrfe, in denen beispielsweise Aragorn allein die Verfolgung der Orks aufnimmt und er Boromir (hier nicht gestorben), Legolas und Gimli nach Minas Tirith schickt.
    • Anmerkungen mit den Originalworten in Entisch (Sprache der Ents ‚Baumhirten‘) und dem Lied von den Entfrauen
  • Anmerkungen zu unterschiedlichen Themen
  • The White Rider („Der Weiße Reiter“). Von der Wiederbegegnung mit Gandalf. Anmerkungen
  • The Story Foreseen from Fangorn („Wie die Geschichte vom Fangornwald aus weitergeht“). Vom Fangornwald bis zur Halle ThĂ©odens in Edoras (Rohan). Anmerkungen
  • The King of the Golden Hall („Der König der Goldenen Halle“). Anmerkungen
  • Appendix of Runes („Anhang zu den Runen“) Beschreibung und ErklĂ€rung zu den Schriftzeichen
    • The Elvish Alphabets („Die Alphabete der Elben“)
    • The Alphabet of Dairon („Das Alphabet Dairons“)
    • Runes of Moria („Die Runen von Moria“)

The War of the Ring: The History of The Lord of the Rings, Part Three („Der Ringkrieg: Die Geschichte des Herrn der Ringe, Teil 3“) setzt die ErzĂ€hlung fort. Er beginnt mit der Zerstörung Isengards und reicht bis zur Unterredung mit Saurons Mund am Morannon (‚Schwarzes Tor‘). Das Buch enthĂ€lt einige Originalzeichnungen Tolkiens.

  • Foreword („Vorwort“)

The Fall of Saruman

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(Part one / Teil 1 / „Der Fall Sarumans“)

  • The destruction of Isengart („Die Zerstörung Isengards“) ist eine chronologische Auflistung der Ereignisse, die sich nach dem Eintreffen von Gandalf, Aragorn, Legolas und Gimli in Edoras abspielten. Bis zu ihrem Aufbruch mit König ThĂ©oden nach Isengard
  • Helm’s Deep („Helms Klamm“) beginnt mit der ErzĂ€hlung von der Schlacht an der Isenfurt und berichtet von der Verteidigung der Hornburg in Helms Klamm.
  • The Road to Isengart („Die Straße nach Isengard“). Von Helms Klamm durch den plötzlich hinter Helms Damm entstandenen Wald nach Isengard, mit ausfĂŒhrlichen ErlĂ€uterungen.
  • Flotsam and Jetsam („Treibgut und Strandgut“), was bei der Zerstörung und Flutung in Isangard geschieht und Anmerkungen
  • The Voice of Saruman („Sarumans Stimme“) berichtet von der Unterredung zwischen Saruman und Gandalf und dem Palantir, den Grima vom Turm herab wirft, mit Anmerkungen
  • The PalantĂ­r („Der PalantĂ­r“). Über den Sehenden Stein von Orthanc, das BĂŒndnis Sarumans und Saurons und den Blick Pippins in den PalantĂ­r. ErlĂ€uterungen

The Ring goes South

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(Part two / Teil 2 / „Der Ring geht nach SĂŒden“)

  • The Taming of Gollum („Die ZĂ€hmung Gollums“) beginnt mit der Wanderung von Frodo und Sam durch die zerklĂŒfteten, felsigen Sarn Gebir (‚Steinspitzen‘) wo sie auf Gollum treffen und ihn ĂŒberwĂ€ltigen. Es endet mit Gollums Treueschwur auf den Schatz (Ring).
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • The Passage of the (Dead) Marshes („Die Durchquerung der TotensĂŒmpfe“) berichtet darĂŒber, wie Sam auf Gollums gespaltene Persönlichkeit aufmerksam wird, als dieser sich scheinbar mit einem Anderen unterhĂ€lt. Es enthĂ€lt auch ein kleines Lied, das Gollums Song heißt.
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • The Black Gate is closed („Das Schwarze Tor ist geschlossen“). Daher entscheidet sich Frodo fĂŒr den Weg nach SĂŒden, denn Gollum hat ihm erzĂ€hlt, dass es noch einen Weg nach Mordor gibt, Kirith Ungol, den ‚Spinnenpass‘.
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • Of Herbs and Stewed Rabbit („Von KrĂ€utern und geschmortem Kaninchen“). Handelt von der Begegnung mit den Olifanten und den WaldlĂ€ufern aus Gondor.
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • Faramir. ZunĂ€chst heißt der AnfĂŒhrer der MĂ€nner aus Gondor noch Falborn. Es gibt unterschiedliche EntwĂŒrfe, doch die ErzĂ€hlungen enden abrupt, als die Sprache auf Boromir kommt. Daher erscheint in der dritten und vierten Version Faramir, als Bruder von Boromir. Anmerkungen
  • The forbidden Pool („Der Verbotene Teich“) ist der kurze Bericht ĂŒber Gollum, der am Geheimen Weiher fischt und seine Gefangennahme, mit Anmerkungen.
  • Journey to the Cross-roads („Die Reise zum Wegekreuz“)
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • Kirith Ungol (‚Spinnenpass‘). Hier wird erzĂ€hlt, was sich im Tunnel der Spinne ereignet.
    • The Choices of Master Samwise („Die Entscheidungen von Meister Samweis“). Sam ruft in seinem Kampf mit der Spinne unbewusst die Sternenkönigin Elbereth an, die ihm beistehen soll. Hier wird ĂŒber die Spinne folgendes gesagt:

“Shelob was not as dragons are, no softer spot had she save only in her eyes; not as the lesser breeds of Mirkwood was their dam, and her age-old hide, knobbed and pitted with corruption but ever thickened with layer on layer within, could not be pierced by any blade of Middle-earth, not though elf or dwarf should make it and all runes were written upon it, not though the hand of Beren or of Turin wielded it.”

„Kankra war nicht so wie Drachen, keinen verwundbaren Punkt hatte sie, nur ihre Augen; ihr Panzer war nicht wie der ihrer kleineren Brut im DĂŒsterwald, er war knotig und schartig von FĂ€ulnis, jedoch Schicht um Schicht angewachsen und konnte von keiner Klinge Mittelerdes durchstochen werden, weder wenn Elben oder Zwerge sie gemacht hatten und sie mit allen Runen versehen hatten, noch wenn die Hand Berens oder Turins sie gefĂŒhrt hĂ€tten.“

– J. R. R. Tolkien: The Ring goes South[15]

Trotz allem gelingt es Sam, sie zu verjagen.

(Part three / Teil 3)

  • Addendum to The Treason of Isengard („Nachtrag zum Verrat Isengards“)
    • The Story Foreseen from Fangorn („Wie die Geschichte von Fangornwald aus weitergeht“). Die Ereignisse aus einem Manuskript, das versehentlich ĂŒbersehen wurde. Es enthĂ€lt beispielsweise den Ritt Gandalfs mit Pippin nach Minas Tirith.
    • The Muster of Rohan („Die Heerschau von Rohan“) mit einer kurzen ErklĂ€rung zu Dunharg (der Berg, wo die Heerschau stattfand), er Ă€hnelt einem Amphitheater.
    • Sketches for Book Five („Skizzen zu Buch fĂŒnf“) in mehreren EntwĂŒrfen
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse und zur ergĂ€nzenden Karte
  • Minas Tirith
    • Book V mit einer Beschreibung von Minas Tirith und dem Berg Mindolluin (‚Blauberg‘). Hier beginnt die ErzĂ€hlung mit der Ankunft Gandalfs und Pippins in Minas Tirith und ihrem Besuch bei Denethor, dem derzeitigen Thron-Verwalter.
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • Many Roads lead Eastward – The Passing of the Grey Company (Viele Straßen fĂŒhren nach Osten – Die Graue Schar zieht vorĂŒber). Hier wird von Aragorns Weg auf den Pfaden der Toten berichtet. Es folgen Anmerkungen und eine weitere Version.
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • The Siege of Gondor („Die Belagerung Gondors“)
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse im Vergleich zum Herrn der Ringe
  • The Ride of the Rohirrim („Der Ritt der Rohirrim“) beginnt dort, wo ThĂ©oden Dunharg verlĂ€sst und enthĂ€lt die Auflistung der Leuchtfeuer zwischen Minas Tirith und Rohan. Auch die Begegnung König ThĂ©odens mit GhĂąn-buri-GhĂąn, dem AnfĂŒhrer der DrĂșmenschen ist hier aufgefĂŒhrt. Es folgen ausfĂŒhrliche ErklĂ€rungen
  • The Story Foreseen from Forannest („Wie die Geschichte von Forannest aus weitergeht“). Forannest (‚Westtor‘) ist das westlichst Tor im Rammas Echor, dem umschließenden Wall um Minas Tirith. Anmerkungen
  • The Battle of the Pelennor Fields („Die Schlacht auf den Feldern des Pelennor“). Es endet mit dem Lied der Rohirrim, das zur Klage ĂŒber ThĂ©odens Tod gesungen wurde und ErlĂ€uterungen.
  • The Pyre of Denethor („Denethors Scheiterhaufen“). Die ErzĂ€hlung ĂŒber Faramirs Rettung vom Scheiterhaufen seines Vaters und Denethors Tod, mit Anmerkungen.
  • The Houses of Healing („Die HĂ€user der Heilung“). Hier wird ĂŒber die Ereignisse in den HĂ€usern der Heilung berichtet. Es folgen Anmerkungen.
  • The last Debate („Die letzte Unterredung“). ZunĂ€chst wird davon erzĂ€hlt, wie Aragorn die Pfade der Toten passierte und zum Stein von Erech kam, wo er die Armee der Toten rief, die er schließlich bis nach Pelargir (Hafen der Königsschiffe) fĂŒhrte, wo sie Schiffe bestiegen. Dann folgt die eigentliche Debatte, in der Gandalf die AnfĂŒhrer des Westens zum Kampf auffordert. So marschieren sie am Ende zum Schwarzen Tor. Es folgt auch eine Auflistung der Könige von Rohan.
    • Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • The Black Gate opens („Das Schwarze Tor öffnet sich“). Es folgt ein kurzer Abriss mit Anmerkungen.
  • The second Map („Die zweite Karte“) mit ausfĂŒhrlicher Beschreibung und Anmerkungen

Sauron Defeated: (The History of The Lord of the Rings, Part Four) („Sauron Besiegt: Die Geschichte des Herrn der Ringe, Teil 4“) setzt die Geschichte des Herrn der Ringe bis zum Ende fort. Er enthĂ€lt zusĂ€tzlich eine umfangreiche Abhandlung ĂŒber die adĂ»naĂŻsche Sprache.[16]

  • Foreword („Vorwort“)

The End of the Third Age

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(Part one / Teil 1 / „Das Ende des Dritten Zeitalters“)

  • The Story of Frodo and Sam in Mordor („Die Geschichte von Frodo und Sam in Mordor“) ein kurzer Ausflug zu den ersten Aufzeichnungen dieser Ereignisse bis zur endgĂŒltigen Version.
    • The chronology of writing („Eine Chronologie des Schreibens“) mit Anmerkungen
    • The rejected preliminary version of ‘The March of Aragorn and defeat of the Haradrim’ („Die abgelehnte vorlĂ€ufige Version von ‚Der Marsch Aragorns und der Sieg ĂŒber die Haradrim‘“)
  • The Tower of Kirith Ungol („Der Turm von Kirith Ungol“) erzĂ€hlt von der Ereignissen im Turm nach der Durchquerung von Kankras Tunnel. Es enthĂ€lt das Lied, das Sam dort auf der Treppe gesungen hat, als er Frodo nicht finden konnte. Anmerkungen
  • The Land of Shadow („Das Land des Schattens“) berichtet ĂŒber die Reise von Frodo und Sam in Mordor. Anmerkungen auch zur Geographie und chronologisches Verzeichnis der Ereignisse
  • Mount Doom („Der Schicksalsberg“). Hier folgt die Geschichte von der Zerstörung des Einen Ringes. Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • The Field of Kormallen („Das Feld von Kormallen“). Es wird von den großen Adlern berichtet und ein Vergleich zur Aufgabe der Adler im Ersten Zeitalter. Ebenso von der Rettung von Frodo und Sam durch die Adler Gwaihir (‚Windherr‘) und Landroval (‚BreitflĂŒgel‘) und der anschließenden Lobpreisung der Hobbits durch die Menschen von Gondor und Rohan. Das Feld von Kormallen taucht allerdings im gesamten Text nicht auf, sondern ist erst auf der letzten Seite des Manuskripts eingefĂŒgt worden.
    • The Story Foreseen from Kormallen („Wie die Geschichte von Kormallen aus weitergeht“) ist als kurzer Ausblick angefĂŒgt.
  • The Steward and the King („Der Truchsess und der König“) enthĂ€lt die Begegnung von Faramir und Éowyn in den HĂ€usern der Heilung und die Übergabe der Stadt durch Faramir an Aragorn, sowie dessen Krönung. Es gibt hier zwei Versionen des Krönungsliedes von Aragorn: „Et Ëarello Endorenna lendien. SĂ­mane maruvan, ar hildinyar, kenn’ Iluve-metta!“ und „Et Ëarello Endorenna nilendie. Sinome nimaruva yo hildinyar tenn’ Ambar-metta!“, die aber beide besagen: „Aus dem großen Meer bin ich nach Mittelerde gekommen. Hier werde ich bleiben und verweilen und meine Erben ebenso, bis zum Ende der Welt.“ Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • Many Partings („Viele Abschiede“) berichtet ĂŒber die RĂŒckreise der Hobbits und die Trennung von ihren Freunden, die sie nicht bis zum Auenland begleiten. Es endet mit ihrer Ankunft in Bruchtal. Anmerkungen und ErklĂ€rungen zum chronologischen Ablauf der Ereignisse
  • Homeward Bound („Heimgekehrt“) erzĂ€hlt vom Rest des Weges bis ins Auenland. Anmerkungen
  • The Scouring of the Shire („Die SĂ€uberung des Auenlandes“). Hier folgt die ErzĂ€hlung, wie die Hobbits mit Gandalf im Auenland ankommen, wo er sich von ihnen trennt. Das Land ist aber nun von Sarumans Schergen besetzt, doch sie befreien es schließlich im Battle of Bywater („Schlacht von Wasserau“). Anmerkungen
  • The Grey Havens („Die Grauen HĂ€fen“) erzĂ€hlt von Sams Hochzeit mit Rosie und davon, wie er den Inhalt des KĂ€stchens, das er von Galadriel in LothlĂłrien bekam, ausstreut und so fĂŒr reiche Ernten im Folgejahr sorgt; bis hin zur Abreise der RingtrĂ€ger von den Grauen Anfurten
  • The Epilogue (Nachwort) in zwei AusfĂŒhrungen
  • Appendix: Drawings of Orthanc and Dunharrow („Anhang: Zeichnungen vom Orthanc und von Dunharg“)

The Notion Club Papers

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(Part two / Teil 2 / „Die Papiere des Klubs der Denker“) Eine Novelle von J. R. R. Tolkien ĂŒber die Geschichten der Inklings („Tintenkleckser“), einer kleinen Gruppe von Fantasy-Autoren und Gelehrten, deren ErzĂ€hlungen unter anderem denen aus The Lost Road Ă€hneln.

  • Introduction („Einleitung“)
  • Foreword and List of Members („Vorwort und Liste der Mitglieder“)
    • Beyond Probability or ‘Out of the Talkative Planet’ („Jenseits des Möglichen oder ‚Außerhalb des Redseligen Planeten‘“)
    • Preface to the Inklings / The List of Members („Vorwort zu den Inklings / Die Liste der Mitglieder“)
  1. Michael George Ramer, Professor of Finno-Ugric Philology (der ErzĂ€hler, ein Professor fĂŒr finnougrische Philologie)
  2. Rupert Dolbear, Research Chemist. Spitzname Mitleidloser Rufus (ein Philologe und Chemiker)
  3. Nicholas Guildford, Archaeologist. The Club reporter. (ArchÀologe und Klubreporter)
  4. Alwin Arundel Lowdham, Lecturer in English Language. Chiefly interested in Anglo-Saxon, Icelandic, and Comparative Philology, Spitzname Arry, (Lektor in englischer Sprache. Hauptinteressen sind AngelsÀchsisch, IslÀndisch und vergleichende Philologie)
  5. Philip Frankley, the poet, is intolerant of all things Northern or Germanic (der Dichter, er lehnt alle Germanischen und Nordischen Dinge ab)
  6. Wilfrid Trewin Jeremy, Lecturer in English Literature (Lektor in englischer Literatur, spezialisiert auf Geistergeschichten und Zeitreisen)
  7. James Jones, schoolmaster, journalist, and playwright (Schulmeister, Journalist und BĂŒhnenstĂŒckschreiber)
  8. Dr. Abel Pitt, Bishop of Buckingham. Scholar, occasional poet (Bischof von Buckingham. Gelehrter und Gelegenheitsdichter)
  9. Colombo Arditi, Professor of Italian, collects books and cats (Professor fĂŒr Italienisch, er sammelt BĂŒcher und Katzen)
  10. Dom Jonathan Markison, Polymath (Universalgelehrter)
  11. Sir Gerard Manface, Lawyer and Mountaineer (Rechtsanwalt und Bergwanderer)
  12. Ranulph Stainer, expert in banking and economics (Bank- und Wirtschaftsexperte)
  13. Alexander Cameron, modern historian, specially interested in Spanish and South American history (moderner Historiker, besonders fĂŒr spanische und sĂŒdamerikanische Geschichte)
  14. John Jethro Rashbold, undergraduate, Classical scholar; apprentice poet. (Student, Altertumswissenschaftler, Dichterlehrling)
  • The Notion Club Papers Part One („Die BeitrĂ€ge Teil 1“)
    • Leaves from The Notion Club Papers („BlĂ€tter des Denkerklubs“) beginnt mit der Nacht 51 am 16. November 1986 (fiktives Datum, hier muss man mindestens vierzig Jahre abziehen, da Tolkien zu dieser Zeit schon verstorben war. In der Geschichte The Notion Club Papers werden sie im Jahr 2012 von einem Mr. Howard Green im Keller der Examination Schools at Oxford gefunden.) Die ErzĂ€hlung ist zum großen Teil in Dialogform verfasst, so als befĂ€nde man sich selbst in der Gruppe der Mitglieder des Klubs. Die Treffen finden einmal pro Woche statt und normalerweise trĂ€gt eines der Mitglieder dort eine Geschichte vor, die er selbst verfasst hat. Es endet mit der Nacht 61 (Donnerstag, 27. Februar 1987).
    • AusfĂŒhrliche Anmerkungen. Hier weist Christopher Tolkien auf eine merkwĂŒrdige Übereinstimmung der Ereignisse der Geschichte zur spĂ€teren RealitĂ€t hin:

“The Great Storm of June 12th, 1987: my father’s ‚prevision‘ was only out by four months. The greatest storm in living memory struck southern England, causing vast damage, on October 16th, 1987.”

„Der Große Sturm vom 12. Juni 1987: Die ‚Vorhersage‘ meines Vaters weicht hier nur um vier Monate ab. Der grĂ¶ĂŸte Sturm, der in lebhafter Erinnerung blieb, traf den SĂŒden Englands mit verheerenden Zerstörungen am 16. Oktober 1987.“

– Christopher Tolkien: The Notion Club Papers[17]
  • The Notion Club Papers Part Two („Die BeitrĂ€ge Teil 2“)
    • Fortsetzung beginnend mit der Nacht 62, Donnerstag, 6. MĂ€rz 1987. Nacht 67 enthĂ€lt ein Gedicht The Death of Saint Brendan („der Tod des Heiligen Brendan“) und die ErzĂ€hlung ĂŒber King Sheave. Es endet mit der Nacht 70, Donnerstag, 2. Oktober 1987
    • AusfĂŒhrliche Anmerkungen. Hier ist noch eine Version des Gedichts ĂŒber Saint Brendan mit dem Titel Imram abgedruckt.
  • Major Divergences in Earlier Versions of Part Two („Bedeutende Abweichungen in frĂŒheren Versionen von Teil 2“)
    • The earlier versions of Night 66 („Die frĂŒhere Version der Nacht 66“) mit Anmerkungen
    • The original version of Lowdham’s ‘Fragments’ („Die Originalversion von Lowdhams Fragmenten“) Nacht 67. Hier geht es um den Inhalt eines Traumes mit Fragmenten von Worten in Quenya, wie ihn schon Alboin in The Lost Road hatte
    • The earlier versions of Lowdham’s ‘Fragments’ in Adunaic („Die frĂŒhere Version von Lowdhams Fragmenten in AdĂ»naisch“) Nacht 67. Der Inhalt ist Ă€hnlich, aber der Text im Traum ist AdĂ»naisch
    • Earlier versions of Edwin Lowdham’s Old English text („Die frĂŒhere Version von Edwin Lowdhams Alt-Englischem Text“). Hier ist der Traumtext in Alt-Englisch wiedergegeben.
    • The page preserved from Edwin Lowdham’s manuscript written in NĂșmenĂłrean script („Die Seite von Edwin Lowdhams Manuskript in nĂșmenĂłrischer Schrift“, die erhalten blieb) enthĂ€lt Abschriften der ErzĂ€hlung in nĂșmenĂłrischer Schrift also Tengwar-Schriftzeichen.

The Drowning of AnadĂ»nĂȘ

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(Part three / Teil 3 / „Der Untergang von AnadĂ»nĂȘ“ ‚NĂșmenor‘)

  • The third version of The Fall of NĂșmenor („Die dritte Version vom Untergang NĂșmenors“) verknĂŒpft mit den Lost Tales
    • The Last Tales. The Fall of NĂșmenor. („Die Letzten ErzĂ€hlungen. Der Fall NĂșmenors“) mit Anmerkungen
  • The original text of The Drowning of AnadĂ»nĂȘ („Der Originaltext“) mit Anmerkungen
  • The second text of The Drowning of AnadĂ»nĂȘ („Der zweite Text“)
    • The Drowning of AnadĂ»nĂȘ
    • Commentary on the second version (ausfĂŒhrlicher „Kommentar zur zweiten Version“)
  • The final form of The Drowning of AnadĂ»nĂȘ („Die endgĂŒltige Form“) ist nur ein kurzer Text mit ausfĂŒhrlichen Anmerkungen
  • The theory of the work („Die Theorie dieses Werkes“) berichtet ĂŒber Elben, Menschen und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse oder Schatten und Licht, sowie die Herkunft der Elben, Alfen aus der Nordischen Mythologie. In den Anmerkungen werden auch direkte BezĂŒge der ErzĂ€hlung zu Europa und Asien herausgestellt und das Land des Erwachens der Menschen als Mesopotamien angegeben.
  • Lowdham’s Report on the Adunaic Language („Lowdhams Bericht ĂŒber die Adunaische Sprache“)
    • Adunaic („Adunaisch“) enthĂ€lt Vergleiche zwischen den Wurzeln der Sprachen Adunaisch und Nimrian (Sprache der Westmenschen).
    • General Structure („allgemeine Struktur“)
    • Consonants („Konsonanten“) und ihre Aussprache
    • The Adunaic Vowels („Die Adunaischen Vokale“) zunĂ€chst gab es nur A, I, U und AI, AU
    • Various other forms or modifications occurred („Unterschiedliche Formen oder Modifikationen erschienen“). So auch PrĂ€fix, Suffix und die UnterdrĂŒckung des Stammvokals oder die LĂ€ngung, A-infixion (A-Anbindung, A, AI, AU) und N-infixion (N-Anbindung, AN, IN, UN)
    • Contact of vowels („Vokal-Vokal Kontakt“) Aus 'u+a' wird beispielsweise 'uwa' oder aus 'i+u' wird 'iyu'
    • Declension of nouns („Deklination der Substantive“) mit einigen Beispielen in Tabellenform
    • Masculine, Feminine, and Common Nouns („mĂ€nnliche, weibliche und sĂ€chliche Nomen“)

Kurz nach diesem Eintrag endet der Bericht Lowdhams, es folgen einige Fußnoten, und einige weitere Deklinationsbeispiele aus anderen Notizen Tolkiens.

Morgoth’s Ring: The Later Silmarillion, Part One („Das spĂ€tere Silmarillion“) hat noch einmal die Ereignisse vom Anbeginn der Zeit zum Inhalt, aber es gibt auch Einblicke in das Leben und die BrĂ€uche der Elben.

The Legends of Aman, Foreword („Die Legenden von Aman, Vorwort“)

(Part one / Teil 1 / Ainulindalë) mit einer Einleitung.

  • The Music of the Ainur and the Coming of the Valar („Die Musik der Ainur und das Kommen der Valar“) ist die Version vom Anfang der Welt, die Pengolod der Weise Ælfwine auf Tol EressĂ«a (Einsame Insel) erzĂ€hlt. Vergleiche → Band 1. Hier sind mehrere EntwĂŒrfe vorhanden.
    • Anmerkungen
    • Commentary on the AinulindalĂ« text C („Kommentar zur AinulindalĂ« Text C“) hier wird Version B mit C verglichen.
    • Version D mit einer besonders schönen Titelseite teilweise in Tengwar-Schriftzeichen
    • Commentary on the AinulindalĂ« text D („Kommentar zur AinulindalĂ« Text D“)

The Annals of Aman

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(Part two / Teil 2 / Die Annalen von Aman)

  • First section of the Annals of Aman („Erster Abschnitt der Annalen von Aman“) hier erzĂ€hlt RĂșmil vom Kommen der Valar.
    • This is drawn from the work of Quennar OnĂłtimo. Of the Beginning of Time and its Reckoning. („Dies ist dem Werk Quennar OnĂłtimos entnommen. Vom Anbeginn der Zeit und der Zeitrechnung.“)
    • The First Year of the Valar in Arda („Das erste Jahr der Valar in Aman“) ist chronologisch aufgebaut. Die Zeitrechnung beginnt mit dem Jahr ihrer Ankunft, das nĂ€chste Ereignis ist im Jahr 1500 als Tulkas ihnen nach Arda folgt, da er vom Krieg gegen Melkor gehört hat. 3400, die Valar leben in Almaren (Segensreich), einer kleinen Insel im Urkontinent, in der NĂ€he der Leuchte Illuin (die Silberblaue). 3450, Melkor zerstört die Leuchten Illuin und Ormal (Goldlicht) und der Kontinent zerbricht. 3500, die Valar haben Valinor gegrĂŒndet und die PelĂłri (Umkreishöhen) aufgeschichtet. Die Zwei BĂ€ume des Lichts entstehen mit Yavannas Hilfe.
    • Anmerkungen mit unterschiedlichen Umrechnungen fĂŒr die Datumsangaben. Anfangs entspricht ein Valisches Jahr (VJ) 10 Sonnenjahren (SJ). Am Ende ist 3500 (VJ) identisch mit 33530 (SJ), also 1 (VJ) = 9,58 (SJ).
    • Commentary on the first section of the Annals of Aman („Kommentar zum ersten Abschnitt“).
  • Second section of the Annals of Aman („Zweiter Abschnitt der Annalen von Aman“).
    • Here begins a new Reckoning in the Light of the Trees („Hier beginnt eine neue Zeitrechnung im Licht der BĂ€ume“). Im Jahr 1000 im Jahr der BĂ€ume (JB) halten die Valar einen Rat ab, daraufhin sammelt Yavanna in den Jahren 1000–1050 das Licht von Telperion (Silbriger) und formt daraus die Sterne, zuletzt die Valarkirka (Sichel der Valar), das Sternbild des Großen BĂ€ren. In diesem Augenblick erwachen die Elben. 1085 (35 JB entspricht 335 SJ spĂ€ter) entdeckt Orome die Elben und bezeichnet sie als Eldar (Sternenleute), sie selbst aber nennen sich Quendi (die Sprechenden). 1099 wird nach einer langen Belagerung Melkors Festung Utumno aufgebrochen und Melkor gefangen genommen. Hier endet die erste Schlacht des Westens gegen den Norden.
    • Commentary on the second section of the Annals of Aman („Kommentar zum zweiten Abschnitt der Annalen von Aman“).
  • Third section of the Annals of Aman („Dritter Abschnitt der Annalen von Aman“).
    • The Chaining of Melkor („Die Einkerkerung Melkors“) im Jahr 1100 (JB). 1105 folgen die meisten Elben dem Aufruf der Valar und begeben sich auf die Wanderung nach Valinor. 1115 erreichen sie den großen Fluss, der spĂ€ter Anduin heißt. 1125 bis 1128 kommen sie nach Beleriand. 1130 ElwĂ« verirrt sich im Wald und trifft auf die Maia Melian. 1133 ist das Jahr der Ankunft der ersten Elben in Aman. Es sind alle Vanyar und viele der Noldor. Die Teleri kommen spĂ€ter ca. 1150 zusammen mit OlwĂ«, der sie nun anstelle von ElwĂ« anfĂŒhrt. Die Einsame Insel, Tol EressĂ«a, wird fĂŒr die Teleri in der Bucht vor Aman errichtet. 1162 AlqualondĂ«, der Schwanenhafen, entsteht.
    • Anmerkungen
    • Commentary on the third section of the Annals of Aman („Kommentar zum dritten Abschnitt der Annalen von Aman“)
  • Fourth section of the Annals of Aman („Vierter Abschnitt der Annalen von Aman“)
    • Das Haus FinwĂ« und seine Nachfahren. 1179 wird FĂ«anor als erster Sohn FinwĂ«s und Byrde MĂ­riels geboren, die kurz danach dahinscheidet. Die ersten Edelsteine werden von Elbenschmieden zu Juwelen verarbeitet und RĂșmil erfindet die Schriftzeichen der Elben. 1190 Fingolfin wird geboren, der Sohn FinwĂ«s und seiner zweiten Frau Indis.[18] 1230 Finrod (spĂ€ter Finarfin), der Sohn Fingolfins, erblickt das Licht der Welt. 1250 entwickelt FĂ«anor eigene Buchstaben (die FĂ«anorische Schrift) und beginnt die Eigenschaften der Juwelen zu erforschen. Die ersten Zwerge (Naugrim oder Nornwaith) kommen ĂŒber das Blaue Gebirge nach Beleriand und freunden sich mit den dortigen Elben an. 1280 heiratet Finrod die Teleri-Elbin Ëarwen, die Tochter OlwĂ«s aus AlqualondĂ«. So wurden Finrods Kinder zu Verwandten König Thingols in Beleriand. 1350 kommen auch einige der Avari (Ablehner, Elben die nicht nach Aman gingen) nach Beleriand, ihr AnfĂŒhrer ist Denethor. Aus ihnen werden die GrĂŒnelben oder Waldelben Mittelerdes. Sie sind Freunde von Thingol, berichtet Pengoloð. 1400 Melkor beteuert, dass er von nun an nur noch Gutes tun wird und kommt aus Mandos frei, muss aber in Valinor bleiben. 1450 FĂ«anor stellt die Silmaril her, die auch das Wunder von Aman genannt werden. 1450 bis 1490 beginnt Melkor mit seinen Intrigen, sĂ€t Zweifel und schĂŒrt die Unzufriedenheit der Noldor. 1495 zieht sich Melkor nach Arvalin (außerhalb von Valinor) zurĂŒck und verbĂŒndet sich mit Ungoliant. Sie zerstören gemeinsam die Zwei BĂ€ume.
    • Anmerkungen
    • Commentary on the fourth section of the Annals of Aman („Kommentar zum vierten Abschnitt der Annalen von Aman“)
  • Fifth section of the Annals of Aman („FĂŒnfter Abschnitt der Annalen von Aman“) berichtet ĂŒber die Bitte Yavannas an FĂ«anor den Valar die Silmaril auszuhĂ€ndigen, in denen ein Teil des Lichts der Zwei BĂ€ume eingeschlossen ist. Doch FĂ«anor verweigert es. Melkor stiehlt die Silmaril, tötet FinwĂ« und flieht nach Mittelerde.
    • Of the Speech of FĂ«anor upon TĂșna („Von der Ansprache FĂ«anors auf dem Berg TĂșna“). Hier nun die verhĂ€ngnisvollen Worte, die als FĂ«anors Eid bekannt sind:

“This swear we all: death we will deal him ere Day’s ending, woe unto world’s end! Our word hear thou, Eru Allfather! To the everlasting Darkness doom us if our deed faileth. On the holy mountain hear in witness and our vow remember, ManwĂ« and Varda!”

„Dies schwören wir alle: den Tod werden wir ihm bringen ehe der Tag endet, Leid bis zum Ende der Welt. Höre unsere Worte, Eru Allvater! Verdamme uns zu immerwĂ€hrender Dunkelheit, wenn unser Vorhaben misslingt. Auf dem heiligen Berg höret als Zeugen und erinnert euch unseres Eides, ManwĂ« und Varda!“

    • Of the First Kin-slaying and the Doom of the Noldor („Vom Ersten Sippenmord und dem dunklen Schicksal der Noldor“) ist als der Sippenmord von AlqualondĂ« in die Geschichte eingegangen. 1496 stehlen die Noldor die Schiffe der Teleri, von denen sie viele töten und verlassen Valinor. 1497 erreichen sie Mittelerde (Beleriand) und vernichten die Schiffe.
    • Anmerkungen
    • Commentary on the fifth section of the Annals of Aman („Kommentar zum fĂŒnften Abschnitt der Annalen von Aman“)
  • Sixth and last section of the Annals of Aman („Sechster und letzter Abschnitt der Annalen von Aman“)
    • Of the Moon and the Sun. The Lighting of Endar, and the Hiding of Valinor („Von Mond und Sonne. Die Beleuchtung Mittelerdes und die VerhĂŒllung Valinors“). Damit enden die Annalen von Aman.
    • Anmerkungen

The later Quenta Silmarillion

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(Part three / Teil 3 / Die spÀteren ErzÀhlungen von den Silmaril).

  • The first Phase („Die erste Phase“) Hier beginnt das Silmarillion oder die Geschichte von den Silmaril.
    • Of the Valar („Von den Valar“)
    • Of Valinor and the Two Trees („Von Valinor und den Zwei BĂ€umen“)
    • Of the Coming of the Elves („Vom Kommen der Elben“)
    • Of Thingol and Melian („Von Thingol und Melian“)
    • Of Eldanor and the Princes of the EldaliĂ« („Von Elbenheim und den Prinzen der Eldar“)
    • Of the Silmarils and the Darkening of Valinor („Von den Silmaril und der Verdunklung Valinors“)
    • Of the Flight of the Noldor („Von der Flucht der Noldor“)
    • Of the Sun and Moon and the Hiding of Valinor („Von Sonne und Mond und der VerhĂŒllung Valinors“)
  • The second Phase / Die zweite Phase. Die Abschnitte sind jeweils mit Kommentaren versehen.
    • The Valaquenta („Die Valaquenta ‚Sage von den Valar‘“)
    • The Earliest Version of the Story of FinwĂ« and MĂ­riel („Die erste Version der Geschichte von FinwĂ« und MĂ­riel“)
    • Laws and customs among the Eldar („Gesetze und BrĂ€uche der Eldar“)
      • Of the marriage laws and customs of the Eldar, their children, and other matters touching thereon („Vom Heiraten, den Gesetzen und den BrĂ€uchen der Eldar, ihre Kinder, und andere Belange, die sie berĂŒhren“)
      • Of Naming („Von den Namen“)
      • Of Death and the severance of FĂ«a and Hrondo („Vom Tod und der Trennung von FĂ«a ‚Seele‘ und Hrondo ‚Körper‘“)
      • Of Re-birth and other dooms of those that go to Mandos („Von der Wiedergeburt und anderen Schicksalen jener die nach Mandos gehen“)
      • Of the severance of marriage („Von der Ehescheidung [durch den Tod]“).
      • Anmerkungen.
      • Version B mit weiteren ErklĂ€rungen.
    • Later Versions of the Story of FinwĂ« and MĂ­riel („Die spĂ€tere Version der Geschichte von FinwĂ« und MĂ­riel“), wie sie in der Quenta Silmarillion steht.
      • Of FinwĂ« and MĂ­riel, mit Anmerkungen.
    • Of FĂ«anor and the Unchaining of Melkor („Von FĂ«anor und der Loskettung Melkors“)
    • Of the Silmarils and the Unrest of the Noldor („Von den Silmaril und der Unrast der Noldor“) mit Kommentaren.
    • Of the Darkening of Valinor („Von der Verdunklung Valinors“) mit Kommentaren zur Weiterentwicklung und zur endgĂŒltigen Version.
    • Of the Rape of the Silmarils („Vom Raub der Silmaril“)
    • Of the Thieves’ Quarrel („Die Querelen wegen des Diebstahls“) und Anmerkungen zu den Datumsangaben

Athrabeth Finrod ah Andreth

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(Part four / Teil 4 / The Debate of Finrod and Andreth / Die Debatte zwischen Finrod und Andreth) beginnt mit einer Einleitung. Finrod ist hier Finrod Felagund, der Àlteste Sohn Finarfins und ein Freund des Menschengeschlechts aus dem Hause Beors, des Alten. Es folgt ein Stammbaum, der bis zu Beren Erchamion (dem EinhÀnder) reicht. Andreth ist eine Weise Frau aus dem Hause Beors, die sich sehr gut mit dem Schicksal der Menschen auskennt.

  • Athrabeth Finrod ah Andreth. In dieser Debatte geht es um die unterschiedlichen Schicksale von Elben und Menschen, die ihnen von IlĂșvatar (Allvater/Gott) vorherbestimmt wurden. Die Unsterblichkeit der Elben und die kurze Lebensspanne der Menschen. Finrod Felagund befindet sich als Gast im Hause Belemirs, des Sohnes von Boron, dem kĂŒrzlich verstorbenen AnfĂŒhrer der Beorninger. Andreth ist die Tochter Belemirs und sie treffen dort aufeinander um diesen Verlust zu beklagen.

So beginnt die Diskussion quasi mit Finrods Worten: „Ich bin sehr betrĂŒbt, Andreth, ĂŒber das schnelle Dahinscheiden Eurer Leute. Und nun ist auch Boron, der Vater Eures Vaters gegangen; und auch wenn er alt war, fĂŒr menschliche VerhĂ€ltnisse, wie Ihr sagt, so habe ich ihn doch viel zu kurz gekannt. Es erscheint mir selbst als eine sehr kurze Zeitspanne, seit ich Beor das erste Mal im Osten dieses Landes gesehen habe, aber nun ist er gegangen und auch sein Sohn und sogar schon seines Sohnes Sohn.“

Andreth beklagt, dass die Menschen sterblich sind und der Schatten (Bedrohung durch Melkor) schwerer auf ihnen lastet, als auf den Elben, die lange Zeitalter hindurch im Segensreich Aman leben durften und nicht durch Krankheiten sterben können. Doch Finrod sagt, dass das Schicksal der Menschen nicht durch den Schatten bestimmt wird, sondern von Eru IlĂșvater vorgegeben wurde. Andreth bezweifelt dies und behauptet, dass das nicht von Anfang an so gewesen ist, sondern Melkor Einfluss darauf genommen hat. Finrod erklĂ€rt ihr erneut, dass es in ihrer Natur liegt, und genau das dem Willen Erus entspricht. Andreth sagt, dass Adanel (die Weise Frau aus dem Hause Marach) ihr erzĂ€hlte, dass Menschen nicht immer so kurzlebig gewesen seien, sondern erst durch den Dunklen Herrscher dazu verdammt wurden. Finrod stimmt ihr in diesem Punkt zu, denn auch die Elben in Mittelerde spĂŒren, dass sie schneller altern und schwĂ€cher werden, doch Ă€ndert das nichts an ihrem Schicksal. Aber Andreth meint, das sei es nicht, was sie sagen wollte, sondern: „Wir wurden weder fĂŒr den Tod gemacht, noch geboren um jemals zu sterben. Der Tod wurde ĂŒber uns gebracht.“ Und nicht einmal das Licht Amans könnte sie retten.

Finrod ist sehr weise und er erkennt die listigen LĂŒgen Melkors, die sich hinter den Worten von Andreth verbergen. (Um Zwietracht zu sĂ€en zwischen Menschen und Elben.) Er erklĂ€rt Andreth, dass der ‚Tod‘ an sich nicht schlecht ist, sondern dieser Name erst durch Melkors Taten einen ĂŒblen Ruf erhalten habe. Auch viele Elben hĂ€tten den Tod, bei dem Versuch die Kinder Erus gegen Melkor zu beschĂŒtzen, erlitten. Doch Andreth wirft ein, dass es trotz allem nicht dasselbe sei, denn Elben können wiedergeboren werden und erneut auf Arda leben, wĂ€hrend das den Menschen nicht vergönnt sei. Egal wie gut oder schlecht, wie stark, tapfer oder schwach und zerbrechlich ein Mensch auch sei, am Ende erwartet ihn immer der Tod, Elben könnten diesem Schicksal aus dem Wege gehen. Finrod fragt sie daher, ob sie daher so mutlos sei und keine Hoffnung habe. Doch Andreth möchte nicht mit ihm darĂŒber sprechen.

Finrod erklĂ€rt ihr, dass der große Unterschied zwischen Elben und Menschen eigentlich nur die Lebensspanne sei, denn auch den Elben sei ein Ende bestimmt, denn ihr Leben ist an die Fortdauer Ardas gebunden. Somit ist auch das Schicksal der Elben ungewiss und ohne Hoffnung. Andreth ist darĂŒber sehr erstaunt. Und Finrod sagt, dass es nicht unbedingt leichter sei, ein lang anhaltendes, schweres Los zu ertragen, als wenn sich das Schicksal schnell erfĂŒllt. Und er fragt, ob sie glaube, dass Melkor es bewirkt habe, dass die Menschen sterblich wurden. Andreth bejaht das. Doch Finrod erklĂ€rt, wenn das so wĂ€re, dann wĂ€re all ihre MĂŒhe tatsĂ€chlich umsonst, denn wenn Melkor die Macht hĂ€tte das Schicksal eines ganzen Volkes zu verĂ€ndern, dann wĂŒrden die Kinder Erus untergehen und mit ihnen auch die Valar in Aman. Und Andreth sagt, dass die Menschen lĂ€ngst wĂŒssten, dass der Namenlose (Melkor) der Herrscher der Welt sei. Nein, sagt Finrod, nicht einmal aussprechen sollte man solche Worte. Denn noch immer sei Eru der Herr ĂŒber diese Welt und nicht Melkor, den er selbst erschaffen hat. ManwĂ« ist sein Verwalter. Und niemand außer Eru selbst wĂ€re in der Lage das Los der Menschen zu verĂ€ndern. Er fragt Andreth, ob sie etwas ĂŒber das Erwachen der Menschen wisse, und an die Zeit vor dem Sterben.

Andreth weiß das aber nicht. Finrod sagt, dass es doch die Valar wissen mĂŒssten, aber Andreth entgegnet, die Valar hĂ€tten kein Interesse an den Menschen. Finrod jedoch meint, dass die Menschen vielleicht zu mĂ€chtig seien, um von den Valar gefĂŒhrt zu werden, weil Eru ihnen die Selbstbestimmung ĂŒber ihr Handeln gegeben habe und damit verbunden eine kĂŒrzere Lebensspanne. Doch Andreth beharrt darauf, dass Menschen nicht fĂŒr den Tod gemacht worden seien. Sie debattieren ĂŒber die Einheit von Körper und Geist und ob die Menschen quasi nur als GĂ€ste und fĂŒr kurze Zeit auf die Erde kommen, die sie immer mit einer anderen Welt vergleichen, wo sie einst gelebt haben, ehe sie, so wie Andreth es annimmt, sterblich wurden.

Finrod fragt sie, woher diese Erinnerungen stammen mögen, die sie scheinbar schon bei ihrer Geburt hatten. Doch auch darauf weiß Andreth keine Antwort. Die Debatte wendet sich einer neuen Sichtweise zu, denn nun glaubt Finrod zu erkennen, dass die eigentliche Zeit der Menschen erst kommen wird, wenn die Erschaffung von Arda, so wie die Ainur sie gesehen haben, vollendet ist. Und der sagt: „Dies also, so sage ich vorher, war der Auftrag der Menschen, nicht die Folger, sondern die Erben und ErfĂŒller von allem: um das Martyrium von Arda zu heilen, bereits schattenhaft, bevor sie erdacht wurden; und um noch mehr zu tun, als Agenten der Allmacht Erus: Um die Musik zu erweitern und die Vision von dieser Welt zu ĂŒberdauern! [
] Dem wĂ€re nicht so, wenn uns alles in einer Vorschau erzĂ€hlt worden wĂ€re, bevor wir eintraten!“ Denn nun hat Finrod eine neue und hoffnungsvolle Vision, in der die Elben in einer Neuen Welt fĂŒr immer glĂŒcklich leben werden, und die Menschen werden dort mit ihnen leben.

Also fragt Finrod, ob Andreth angesichts dieser Erkenntnis keine Hoffnung habe, sie aber fragt, was denn Hoffnung bedeutet. Finrod erklĂ€rt, dass es zwei elbische Worte fĂŒr Hoffnung gĂ€be, das eine sei Amdir (Zuversicht), das andere aber Estel (Urvertrauen), das in der Natur aller Wesen selbst begrĂŒndet liege. Andreth berichtet, dass die Weisen vermuten, dass der Eine (Eru/Gott) irgendwann selbst Arda betreten und die Menschen und Arda selbst heilen werde. Doch sie bezweifelt das, denn wie kann jemand etwas betreten, was er selbst erdacht hat? Finrod aber sagt, Eru sei allgegenwĂ€rtig sowohl in ihr, als auch ebenso außerhalb. Andreth entgegnet, dass es aber etwas anderes sei unsichtbar aber allgegenwĂ€rtig oder höchstselbst in seiner Schöpfung anwesend zu sein. Hierauf hat selbst Finrod keine ErklĂ€rung. Doch er fragt Andreth ob diese Aussicht ihr nicht einen gewissen Trost biete.

Dann wenden sie sich einem anderen Thema zu, denn Andreth liebt Aegnor, den Bruder von Finrod, und wĂŒrde nicht die große Schlacht gegen Melkor bevorstehen, so wĂ€ren sie wohl das erste Paar aus einer Beziehung zwischen Elben und Menschen geworden. Es endet damit, dass Finrod diesen Ort verlĂ€sst, um zur Belagerung von Angband auszuziehen, an der auch Aegnor teilnehmen wird. Die letzten Worte von Andreth sind diese: „Wird er dort sein, strahlend und schlank und der Wind ist in seinem Haar? Sagt ihm. Richtet ihm aus, nicht zu leichtsinnig zu sein. Nicht ohne Not die Gefahr zu suchen!“ Und Finrod antwortet: „Ich will es ihm ausrichten. Aber ich möchte auch Dir gern raten nicht zu weinen. Er ist ein Krieger, Andreth, und ein Geist des Zornes. In jedem Streich, den er austeilt, sieht er den Feind, der Dir vor Langem diesen Schmerz zufĂŒgte.“ Und im Nachsatz: „Aber du bist nicht von Arda. Wo immer du hingehst, wirst du vielleicht Licht finden. Erwarte uns dort, meinen Bruder – und mich.“

  • AusfĂŒhrliche Anmerkungen und Kommentare folgen.
  • Author’s Notes on the ‚Commentary‘ („Anmerkungen des Autors zu den Kommentaren“) inklusive der ‚Tale of Adanel‘ („ErzĂ€hlung von Adanel“) und weiteren ErklĂ€rungen
  • Appendix: ‚The Converse of Manwe and Eru‘ and later conceptions of Elvish reincarnation. („Anhang: ‚Die Konversation von Manwe und Eru‘ und spĂ€tere Konzepte der elbischen Reinkarnation“)

Myths transformed

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(Part five / Teil 5 / verÀnderte Mythen)

  • Von der Flachen Erde als Grundlage der Mythologie und die Annalen von Aman
  • Von der Erschaffung von Sonne und Mond
  • Was in Valinor nach der Zerstörung der Zwei BĂ€ume geschah
  • Von Varda und den Sternen
  • Sun The Trees Silmarils („Sonne, die BĂ€ume, Silmarils“)
  • Melkor Morgoth
  • Notes on motives in the Silmarillion („Anmerkungen zu den Motiven des Silmarillion“) mit ErlĂ€uterungen
  • Von den Orks und ihrer Erschaffung
  • Orks Teil 2
  • Orks Teil 3 mit Bezug zur orkischen Sprache
  • Aman und die langsame Alterung der Welt
  • Aman and Mortal Men („Aman und die sterblichen Menschen“)
  • Appendix: Synopsis of the Texts („Anhang: Auflistung der Texte“)

The War of the Jewels: The Later Silmarillion, Part Two („Der Kampf um die Juwelen: Das SpĂ€tere Silmarillion, Teil 2“) ist die Fortsetzung von Morgoth’s Ring.

The Legends of Beleriand, Foreword („Die Legenden von Beleriand, Vorwort“)

The Grey Annals

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(Part one / Teil 1 / die Grauen Annalen) sind die Aufzeichnungen der Annalen von Beleriand, so wie die Sindar (Grauelben) von Doriath und den Grauen HĂ€fen sie aufgezeichnet haben. Erweitert durch die Berichte der Elben, die die Zerstörung von Nargothrond und Gondolin ĂŒberlebten und sich an der SirionmĂŒndung sammelten. Die Berichte sind chronologisch aufgebaut und beginnen im Jahr 1050 (Valarjahr), als Melian von Valinor aus nach Beleriand kam. (Vergleich hierzu die Angaben im Band 10, die Annalen von Aman). 1130 König ElwĂ« Singollo (Elu Thingol), der AnfĂŒhrer der Teleri wird vermisst. 1150 OlwĂ« fĂŒhrt einen Großteil der Teleri nach Valinor. 1152 ElwĂ« erwacht aus einer Art Trancezustand und kehrt mit Melian aus Nan Elmoth (Tal des Sternendunkels) zurĂŒck, wo sie die Reste seines Volkes um sich scharen. 1200 bis 1250 In dieser Zeit kommt wahrscheinlich LĂșthien zur Welt und die Macht von ElwĂ« und Melian breitet sich ĂŒber ganz Beleriand aus, so dass die Elben dort alle Sindar genannt werden. 1250 Die Zwerge kommen nach Beleriand. 1300 Menegroth (Viele Grotten), die Halle Thingols und Melians wird erbaut. 1330 kommen auch Orks und andere Kreaturen Melkors nach Beleriand. 1350 Denethor, einer der Telerielben, die auf der langen Wanderung jenseits der Ered Luin (Blaue Berge) mit seiner Gruppe verloren gegangen war, erreicht Beleriand und siedelt sich in Ossiriand (Siebenstromland) an. Diese Elben werden Nandor (Waldelben) oder GrĂŒnelben genannt. 1497 Morgoth (Melkor) ist nach Mittelerde zurĂŒckgekehrt.

  • Of the Coming of the Noldor („Vom Kommen der Noldor“)
    • Excursus on the languages of Beleriand („Ein Abstecher zu den Sprachen Beleriands“) mit ausfĂŒhrlichen Anmerkungen

1498 Morgoth nimmt Maidros (einen Sohn FĂ«anors, spĂ€tere Form: Maedhros) gefangen. 1500 Fingolfin erreicht mit den restlichen Noldor, nach der langen Wanderung ĂŒber die HelcaraxĂ«, endlich auch Beleriand. Hier beginnt das Zeitalter von Sonne und Mond Jahr 1 (SJ = Sonnenjahre). Fingolfin marschiert im Licht des neuen Mondes in Beleriand ein. Die neue Sonne geht zum ersten Mal (im Westen) auf und ĂŒberall, wo das Heer Fingolfins auftaucht, erblĂŒhen die Blumen, deren Samen Yavanna vor langen Zeitaltern ausgestreut hatte. Die Menschen erwachen und Morgoth verhĂŒllt sein Land (den Norden von Mittelerde) mit dunklen Wolken gegen das Licht der Sonne. 5 Fingon befreit Maidros mit Hilfe von Thorondor (König der Adler) aus der Gefangenschaft, wobei er ihm die rechte Hand abtrennen muss, da er die Kette nicht zerstören kann. 6 Finrod darf das Reich Elu Thingols betreten, da ihre Sippen nahe verwandt sind, FĂ«anors Söhnen gestattet Thingol dies wegen des durch sie begangenen Sippenmordes aber nicht. 20 Fingolfin lĂ€sst das Mereth Aderthad, Fest der Wiedervereinigung der Noldor feiern. 50 Ulmo erscheint Inglor (Finrod) und Turgon im Traum, und ĂŒbermittelt ihnen Botschaften. 52 Inglor und Galadriel leben in Doriath, wo Inglor von Thingol von den Höhlen am Narog erfĂ€hrt. 53 Ulmo gibt sich Turgon zu erkennen und gibt ihm den Rat allein in die Berge zu gehen und dort im Verborgenen Gondolin zu grĂŒnden.

  • The Third Battle („Die dritte Schlacht“), die auch Dagor Aglareb (Ruhmreiche Schlacht) genannt wird. 60 bis 445 herrscht relative Ruhe, Angband wird belagert und Morgoth schmiedet PlĂ€ne. Turgon fĂŒhrt sein Volk nach Gondolin und die Stadt wird ausgebaut. Isfin (die Weiße), Schwester Turgons, verlĂ€sst Gondolin und heiratet Eöl (der Dunkle) und sie bekommen einen Sohn, der Maeglin genannt wird. Zwischen 370 und 390 werden die Menschen Beor, Haleth (der JĂ€ger, spĂ€ter Haldad) und Hador geboren.
  • The fell Year („Das Jahr der Schrecken“) beginnt 455 mit der Dagor Bragollach (Schlacht des JĂ€hen Feuers) und dem ersten Erscheinen von Glaurung dem Drachen. Barahir (ein Mensch aus dem Hause Beors) rettet Inglor (Finrod Felagund) und bekommt als Dank dessen Ring geschenkt mit der Zusage, den Menschen seines Volkes in der Not beizustehen. 456 Fingolfin kĂ€mpft gegen Morgoth und stirbt. Thorondor rettet seinen Körper, ehe Morgoth ihn an seine Wölfe verfĂŒttern kann.
  • In diesen Abschnitten werden die Ereignisse des Lay of Leithian, der Narn I ChĂźn HĂșrin und der Fall von Gondolin (siehe Band 2) wiedergegeben. 464 Beren kommt nach Doriath und TĂșrin wird Geboren. 470 Dior, der Sohn LĂșthiens und Berens wird als erster der Halbelben (halb Elb, halb Mensch) geboren. 472 ist das Jahr der verhĂ€ngnisvollen NĂ­rnaeth Arnoediad (Schlacht der ungezĂ€hlten TrĂ€nen).
  • Kommentare

The later Quenta Silmarillion

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(Part two / Teil 2 / das spÀtere Silmarillion)

  • Of Men („Von den Menschen“)
  • Of the Siege of Angband („Die Belagerung Angbands“)
  • Of Beleriand and its Realms („Beleriand und seine Reiche“) mit ausfĂŒhrlichen Beschreibungen der Geographie
  • Of Turgon and the Building of Gondolin („Von Turgon und der GrĂŒndung Gondolins“)
  • Concerning the Dwarves („Die Zwerge betreffend“)
    • Of the Naugrim [and] („Von den Naugrim ‚Zwergen‘“)
    • Of the Edain („Und den Edain ‚Menschen‘“)
  • Of the Coming of Men into the West („Vom Kommen der Menschen in den Westen“)
    • Of the Coming of Men into the West and the Meeting of the Edain and the Eldar („Vom Kommen der Menschen in den Westen und dem Zusammentreffen der Menschen und Eldar ‚Hoch-Elben‘“)
    • Of the Kindreds and Houses of the Edain („Von den VerwandtschaftsverhĂ€ltnissen der HĂ€user der Edain“)
    • Zusammenfassung wichtiger Änderungen der Namen und Kommentare
    • The new genealogies of the Edain („Die neue Abstammungslinie der Edain“)
      • The House of Beor („Das Haus Beor“)
      • The House of Hador („Das Haus Hador“)
      • The Haladin („Die Haladin oder das Haus Haldad beziehungsweise spĂ€ter das Haus Haleth“)
  • Of the Ruin of Beleriand and the Fall of Fingolfin („Vom Ruin Beleriands und der Fall Fingolfins“)
  • The Last Chapters of the Quenta Silmarillion („Die letzten Kapitel der Quenta Silmarillion“)

The Wanderings of Hurin

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(Part three / Teil 3 / die Wanderungen HĂșrins) erzĂ€hlt von den Ereignissen nach der Freilassung HĂșrins durch Morgoth, nachdem HĂșrin all das Leid mitangesehen hatte, das seiner Familie zugefĂŒgt worden war. Beispielsweise TĂșrins und Nienors schweres Los und deren Tod.

  • The Wanderings of HĂșrin. Es beginnt im Jahr 500 (SJ); HĂșrin kommt frei. 501 er erreicht Nargothrond und sucht nach der Verborgenen Stadt Gondolin. Es folgt ein kurzer RĂŒckschritt, die Geschichte startet erneut im Jahr 490 mit ausfĂŒhrlichen Schilderungen.
  • Anmerkungen
  • Einige lose Seiten zum gleichen Thema
  • Ælfwine and DĂ­rhavel („Ælfwine und DĂ­rhavel“ (‚der VertrauenswĂŒrdige‘)), DĂ­rhavel ist ein Dichter der Menschen, der die Narn I ChĂźn HĂșrin verfasst haben soll.
    • Turin Turumarth („Turin, der Schicksalsbezwinger“), wie Ælfwine die ErzĂ€hlung aufschrieb mit Anmerkungen.
  • Maeglin, ein ausfĂŒhrlicher Bericht ĂŒber Maeglin und seinen Vater Eol mit Anmerkungen.
  • Of the Ents and the Eagles („Von den Ents und den Adlern“) ist nur ein kurzer Text mit Anmerkungen.
  • The Tale of Years (die ErzĂ€hlung eher Auflistung der Jahre) enthĂ€lt mehrere chronologische Verzeichnisse der Ereignisse.
  • A note on Chapter 22 Of the Ruin of Doriath in the published Silmarillion („Eine Anmerkung zu Kapitel 22 vom Ruin von Doriath in der veröffentlichten Form des Silmarillion“)

Quendi and Eldar

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(Part four / Teil 4 / Quendi and Eldar)

  • Quendi and Eldar (Sprechende Personen und Sternenvolk)
    • A. The principal linguistic elements concerned („Die wichtigsten sprachlichen Elemente betreffend“)
    • B. Meanings and use of the various terms applied to the Elves and their varieties in Quenya, Telerin, and Sindarin („Bedeutung und Verwendung der verschiedenen Begriffe bezogen auf die Elben und ihre Unterschiede in Quenya, Telerin und Sindarin“)
    • C. The Clan-names, with notes on other names for divisions of the Eldar („Die Namen der Clans, mit Hinweisen auf andere Namen fĂŒr die Sippen der Eldar“)
    • Appendix A. Elvish names for Men („Anhang A. Elbische Namen fĂŒr die Menschen“)
    • Appendix B. Elvish names for the Dwarves („Anhang B. Elbische Namen fĂŒr die Zwerge“)
    • Appendix C. Elvish names for the Orcs („Anhang C. Elbische Namen fĂŒr die Orks“)
    • Appendix D. *Kwen, Quenya, and the Elvish (especially Noldorin) words for ‚Language‘ („Anhang D. *Kwen, Quenya und die Elbischen (speziell Noldorin) Worte fĂŒr ‚Sprache‘“)
  • Note on the ‚Language of the Valar‘ („Anmerkung zur ‚Sprache der Valar‘“)
    • The examples that Pengolodh gives are as follows („Die Beispiele, die Pengolod im Folgenden gibt“) mit Anmerkungen Pengolods
  • Author’s Notes to Quendi and Eldar („Hinweise des Autors zu Quendi and Eldar“)
  • Editorial Notes („Anmerkungen des Editors“)
  • Appendix („Anhang“)
    • The legend of the Awaking of the Quendi ‚Cuivienyarna‘ („Die Legende vom Erwachen der Quendi“)

The Peoples of Middle-earth (Die Völker von Mittelerde) befasst sich mit der Entstehung der AnhĂ€nge zum Herrn der Ringe, der Herkunft der Zwerge oder mit Glorfindel, aber auch mit der VerĂ€nderung der Elbensprachen im Laufe der Zeit. Es enthĂ€lt darĂŒber hinaus zwei unvollendete Geschichten, die zur Mythologie von Mittelerde zĂ€hlen.

Foreword („Vorwort“)

Note on the text („Anmerkungen zum Text“)

The Prologue and the appendices

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(to the Lord of the Ring / Part one / Teil 1 / das Vorwort und die AnhÀnge des Herrn der Ringe).

  • The Prologue („Die Einleitung“) mit Beispielen fĂŒr VerĂ€nderungen im Text und Anmerkungen.
  • The Appendix on Languages („Anhang zu den Sprachen“). Es geht hier auch darum, in welcher Sprache der Hobbit oder der Herr der Ringe von Bilbo und Frodo verfasst wurden, mit ErlĂ€uterungen.
    • The Languages at the end of the Third Age („Die Sprachen am Ende des Dritten Zeitalters“)
    • On Translation („Zu den Übersetzungen“)
    • Family names („Familiennamen“ (der Hobbits))
    • Hobbit (Wortbedeutung)
    • Personal names („Vornamen“). Hier folgt ein Abschnitt ĂŒber die Menschen von Rohan und einige ihrer Bezeichnungen, da die Sprache der Hobbits mit dem Rohirrischen verwandt sein soll.
    • Anmerkungen und Kommentare
    • Note on an unpublished letter („Anmerkungen zu einem nicht veröffentlichten Brief“)
    • Weitere Sprachen und Schriftzeichen (der Abschnitt hat keine eigene Überschrift) mit weiteren Anmerkungen
  • The Family Trees („FamilienstammbĂ€ume“)
    • Baggins of Hobbiton („Die Beutlins aus Hobbingen“)
    • Bolger of Budgeford („Die Bolgers aus Balgfurt“)
    • Boffin of the Yale or Northope („Die Boffins aus Yale oder Nordhobbingen“)
    • Brandybuck of Buckland („Die Brandybocks aus Bockland“)
    • Took of Great Smials („Die Tuks aus Großsmials“)
    • The Longfather-tree of Master Samwise („Der Langvater-Zweig von Meister Samweis“)
    • Anmerkungen
  • The Calendars („Die Kalender“). Übersicht ĂŒber die Kalendarien vom Auenland und Bree.
    • The Calendar (der Aufbau des Kalenders)
    • New Era („Neue Zeitrechnung“) vom Beginn des Vierten Zeitalters an besonders in Gondor mit Anmerkungen.
  • The History of the AkallabĂȘth („Die Geschichte der AkallabĂȘth“), dem Untergang NĂșmenors.
    • Second Age („Zweites Zeitalter“) beginnend mit Elros Tar Minyatur (Erstkönig) von NĂșmenor
    • Note on the marriage of MĂ­riel and PharazĂŽn („Anmerkungen zur Heirat von MĂ­riel und PharazĂŽn“)
    • Weitere Hinweise
  • The Tale of Years of the Second Age („Die Geschichte der Jahre des Zweiten Zeitalters“)
    • Time Scheme („Zeitschema“)
    • Of the Tale of Years in the latter ages („Von den ErzĂ€hlungen der neueren Zeitalter“). Behandelt quasi nur die Zeitalter nach dem Erwachen der Menschen. Es ist aufgeteilt in zwei inhaltlich Ă€hnliche Abschnitte mit den jeweiligen Zeittafeln.
    • Anmerkungen
  • The Heirs of Elendil („Die Erben Elendils“). Eine Zusammenfassung der Annalen aus dem Buch der Könige und der Rolle der Truchsesse Gondors.
    • The Heirs of Elendil („Die Erben Elendils“)
    • The Northern Line of Arnor: the Isildurioni („Die nördliche Linie von Arnor: die Isildurier“)
    • The Chieftains of the Dunedain („Auflistung der AnfĂŒhrer der DĂșnedain des Nordens“)
    • The Southern Line of Gondor: the Anarioni („Die sĂŒdliche Linie von Gondor: Die Anarioner“)
    • The Ruling Stewards of Gondor („Die regierenden Truchsesse von Gondor“)
    • Kommentare
    • The Stewards of Gondor („Die Truchsesse von Gondor“)
    • The Line or the House of Dol Amroth („Die Linie oder das Haus von Dol Amroth“)
  • The Tale of Years of the Third Age
    • Of the History of the Third Age little is known („Über die Geschichte des Dritten Zeitalters ist nur wenig bekannt“). Eine kurze Chronik.
    • The Third Age („Das Dritte Zeitalter“). AusfĂŒhrliche Beschreibung mit Anmerkungen.
    • Note on changes made to the manuscript of the Tale of Years (Hinweise zu den Änderungen im Manuskript T4).
      • The Stoors („Die Starren“ (ein Hobbitvolk))
      • Saruman
      • Gollum
      • The return of Sauron to Mordor („Die RĂŒckkehr Saurons nach Mordor“)
      • The Dwarves („Die Zwerge“)
  • The Making of Appendix A („Wie Anhang A entstand“)
    • The Realms in Exile („Die Reiche im Exil“ (in Mittelerde))
    • The Tale of Aragorn and Arwen („Die ErzĂ€hlung von Aragorn und Arwen“). Die ausfĂŒhrliche Schilderung, wie es dazu kam, dass Aragorn achtzehn Jahre lang in Imladris lebte, ohne Arwen dort anzutreffen. Wie sie sich kurz nach seinem zwanzigsten Geburtstag dort begegneten und weitere interessante Berichte aus Aragorns Leben. Anmerkungen.
    • The House of Eorl („Das Haus von Eorl“). Über Eorl den Jungen und die Eorlingas oder die Rohirrim. Cirions Eid, die GrĂŒndung Rohans und die Liste der Könige von Rohan. Anmerkungen.
    • Durin’s Folk („Durins Volk“). Von den Zwergen. AusfĂŒhrliche Berichte ĂŒber die Zwerge aus Durins Volk und Anmerkungen.
      • Note on the date of the Quest of Erebor („Bemerkungen zum Datum des Abenteuers vom Erebor“)

(Part two / Teil 2 / spÀtere Aufzeichnungen)

  • Einleitung zu den nach 1967 datierten Texten
  • Of Dwarves and Men („Von Zwergen und Menschen“). Hier geht es zunĂ€chst um die Sprache der Zwerge, die der Vala Aule eigens fĂŒr sie entwickelt hat. Sie ist daher nicht mit der Sprache der Quendi (Elben) verwandt. Zwerge bringen ihre eigene Sprache keinem anderen Volk bei, sie haben nur sehr wenige Ausnahmen von dieser Regel gemacht. Sie selbst sind in der Lage, andere Sprachen schnell zu lernen, weshalb sie fĂŒr gewöhnlich die Gemein-Sprache Mittelerdes (das Westron) oder die Elbensprache (Sindarin) benutzen. Dann wird ĂŒber die Freundschaft von Zwergen und Menschen berichtet, wie sie beispielsweise in Thal (eine Stadt der Nordmenschen) und den Zwergen vom Erebor (einsamer Berg, besonders aus dem Hobbit bekannt) herrschte. Die Namen, die sich die Zwerge in der Öffentlichkeit geben, entstammen der Sprache der Nordmenschen, wie sie sich in ihrer eigenen Sprache, dem Khuzdul nennen, ist nur ihrem eigenen Volk bekannt. Ihre Schrift leitet sich von den elbischen Runen, den Cirth (Kerbzeichen) ab, wie sie im Buch von Mazarbul (BĂŒcherhalle) verwendet werden.
    • Relations of the Longbeard Dwarves and Men („Beziehungen zwischen den LangbĂ€rten und den Menschen“). Die VĂ€ter der Zwerge, die AulĂ« erschaffen hat, waren sieben. Daher gibt es auch sieben Zwergenfamilien, unter anderem die FeuerbĂ€rte, EisenfĂ€uste, SteifbĂ€rte, Schwarzlocken und SteinfĂŒĂŸe. Allen gemeinsam sind die langen BĂ€rte. Es wird hier ĂŒber ihre Handelsbeziehungen zu den Menschen berichtet.
    • The Atani and their Languages (die Zweitgeborenen und ihre Sprachen), ist ein Abschnitt ĂŒber die Mundarten der Menschen, besonders die der drei Völker, die bis nach Beleriand kommen und sich mit den dortigen Elben anfreunden. Es wird aber auch ĂŒber die DrĂședain (Wildmenschen oder PuckelmĂ€nner) berichtet. Es folgen ausfĂŒhrliche Anmerkungen.
  • The Shibboleth of FĂ«anor („Das Schibboleth (Erkennungsmerkmal) FĂ«anors“) oder die Abwandlung der Sprache durch FĂ«anor.
    • The case of the Quenya change of Þ to s. („Der Prozess des Wandels von Quenya Þ zu s“). MĂ­riel, die Mutter FĂ«anors wird auch ÞerindĂ« (die Stickerin) genannt. Als sie als erste der Elben ĂŒberhaupt an körperlicher SchwĂ€che stirbt (als eine der Unsterblichen im unsterblichen Land Aman), und FĂ«anors Vater FinwĂ« wieder heiratet ist FĂ«anor darĂŒber sehr bestĂŒrzt. Aus Liebe zu seiner Mutter und Eifersucht auf seine Halbgeschwister Ă€ndert er das 'Þ' ihres Namens als Zeichen seiner Abstammung in 'S' um. Daher wird aus dem Namen nun Serinde.
    • Note on Mother-names („Hinweise zu den Mutternamen“). In Valinor ist es ĂŒblich den Elbenkindern zwei Essi (Namen) zu geben, den Vaternamen (oft eine Abwandlung des Namens des Vaters selbst) und einen Mutternamen, der etwas ĂŒber das Wesen oder den Charakter des Kindes aussagt. ZusĂ€tzlich kann ein Elb auch noch einen Epesse (Nachnamen oder Ehrennamen) oder einen Kilmesse (Wahlnamen) tragen.
    • The names of Finwë’s descendants („Die Namen von FinwĂ«s Abkömmlingen“). Es beginnt mit einer Herleitung der Namen der AnfĂŒhrer der drei HĂ€user der Elben. IngwĂ« (Erstes Wesen), der FĂŒrst der Vanya (Schöne) und hoher König aller Elben, FinwĂ« (Feines Wesen oder Feinhaariges Wesen), der AnfĂŒhrer der Noldor (Geschickte) ElwĂ« (Sternwesen) und OlwĂ« (Traumwesen oder Pflanzenwesen), die FĂŒhrer der Teleri (Letzte).
    1. Finwë und Míriel (die Strahlende oder Juwelengleiche): Es folgen die Namen von Fëanor, der zunÀchst Finwë Minya (Erster Finwë) genannt wird, spÀter aber Kurufinwë, Curufinwë oder kurz Curufin (Schlauer und Geschickter Finwë). Sein Muttername war Fëanåro (Feuergeist, aus Fëa = Geist und -nar = Feuer und -o = von), er wurde jedoch meist mit seinem sindarinisierten Namen Fëanor gerufen. (Richtig wÀre hier in Sindarin die Form Faenor aus Fae = Geist und -nor = Feuer.)
    2. FinwĂ« und Indis (Frau aus dem ersten, also aus IngwĂ«s Volk): Ihre Töchter sind Findis (Feinsinnige Frau), das ist eine Mischform aus Fin(-we) und (In-)dis und Írime oder auch ÍriĂ«n (die Begehrenswerte oder Kluge). Ihr Muttername war LalwendĂ« (die Lachende Maid).
    3. Die Söhne waren Nolofinwë (Weiser Finwë, in Sindarin: Fingolfin, eine Zusammenziehung aus Finwë Nolofinwë) und Arafinwë (Edler Finwe, in Sindarin: Finarfin).
    4. Fingolfins Kinder: FindekĂĄno (Feiner AnfĂŒhrer), TurukĂĄno (Mutiger AnfĂŒhrer), ArĂĄkano (Königlicher AnfĂŒhrer) in Sindarin heißen sie Fingon, Turgon und Argon. Seine Tochter ist ÍrissĂ« (die Begehrte oder Kluge), die auch FaniĂ«l oder (S.) Ar-Feiniel (die Weiße Dame) genannt wurde. Die Bedeutung des Namens ist sehr Ă€hnlich zu Arwen (Hohe oder Adlige Frau).
    5. Die Kinder Finarfins: FindarĂĄto Ingoldo (der FeinfĂŒhlige, Gelehrte AnfĂŒhrer), der Name hat aber auch die Bedeutung ‚Feinadliger Finwe‘, wie der seines Vaters. Er ist der berĂŒhmteste und meistgeliebte Sohn aus dem Hause Finarfin. AngarĂĄto (Eisenheld), AikanĂĄro (Feuerlanze) und die Tochter NerwendĂ« Artanis (Hochwohlgeborene Mannmaid, Nerwen setzt sich aus Ner = Mann und -wende = Frau zusammen, Artanis aus Arta = hoch, erhaben und nisse = Frau.), mit dem Beinamen Alatariel (Die Lichtumstrahlte oder RuhmbekrĂ€nzte). Die Sindarinnamen lauten Finrod, Angrod, Aegnor und Galadriel. Die Namen FindarĂĄto und AngarĂĄto sind Telerin, da ihre Mutter Indis von den Teleri stammte.
    • The parentage of Gil-galad („Die Abstammung Gil-galads“). ZunĂ€chst werden Gil-galad als Sohn und Galadriel als Tochter von Finrod Felagund angegeben. Der Name Finrod ist aber auch lange Zeit fĂŒr dessen Vater Finarfin in unterschiedlichen EntwĂŒrfen im Gebrauch gewesen. Auch berichten die Grauen Annalen, dass Felagund keine Frau hatte, daher also auch keine Kinder. Möglicherweise ist Gil-galad der Sohn von Angrod oder Orodreth, der im Hause Finrods aufwuchs und von diesem adoptiert wurde. Doch bleibt die tatsĂ€chliche Abstammung ungeklĂ€rt.
    • The Dwarvish origin of the name Felagund („Die zwergische Herkunft des Namens Felagund“). Hier wird auf die Wurzel dieses Namens eingegangen, die aus dem Khuzdul stammt. (Das Wort felakgundu kommt von felak = Werkzeug zur Steinbearbeitung, also Axt, Picke oder Spitzhammer und -gundu = unterirdische Halle.)
    • The names of the Sons of FĂ«anor with the legend of the fate of Amrod („Die Namen der Söhne FĂ«anors mit der Legende des Schicksals von Amrod“). Es folgt eine Auflistung der Namen von FĂ«anors Söhnen und ihrer teilweise schicksalhaften Bedeutung.
    • AusfĂŒhrliche Anmerkungen
  • The Problem of Ros („Das Problem mit Ros“). Tolkien beschĂ€ftigte sich in den letzten Jahren seines Lebens besonders mit der geschichtlichen Korrektheit und der Etymologie der benutzten Namen in seiner ErzĂ€hlung. Da sie in seinen veröffentlichten Werken so vorhanden waren ergaben sich beispielsweise die Komplikationen bei den Namen Elros, Elrond und Amros. Sie geben den Namen ihrer Mutter Elwing wieder. Elros bedeutet in etwa ‚Sternenstaub‘ oder ‚vom Sternenlicht erhellter Meeresschaum‘. Elrond heißt Sternengewölbe. Aber auch der Name Amros, fĂŒr einen der Söhne FĂ«anors hat die Endung -ros. Bei El-ros meint ROS = Gischt, Staub, bei Amros jedoch die Farbe Rot, also eher Rostrot und bezieht sich auf die Haarfarbe. Es folgen ausfĂŒhrliche Anmerkungen.
  • Last Writings („Letzte SchriftstĂŒcke“)
    • Of Glorfindel, CĂ­rdan, and other matters („Von Glorfindel, CĂ­rdan und anderen Dingen“)
      • Glorfindel (der Goldhaarige). Hier geht es darum, ob Glorfindel aus Gondolin tatsĂ€chlich derselbe Elb sein kann, wie Glorfindel aus Rivendell (Imladris / Bruchtal). Denn er starb nach dem Fall Gondolins im Kampf mit einem Balrog. Von Glorfindel stammt auch die Prophezeiung, dass der Hexenkönig (von Angmar, im Herrn der Ringe) nicht durch die Hand eines Mannes getötet werden kann.
      • The five wizards („Die fĂŒnf Zauberer“). Ein kurzer Abschnitt ĂŒber ihre Ankunft, ihre Aufgaben und ihr Handeln in Mittelerde.
      • CĂ­rdan (der Schiffbauer). Über ihn wird gesagt, dass er tiefer und weiter in die Zukunft zu blicken vermochte, als selbst Elrond, Galadriel oder Celeborn. Er gehörte zu den Teleri und ihm oblag der Schutz der westlichen ElbenhĂ€fen in Mittelerde.
      • Anmerkungen.

The Teachings of Pengoloð

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(Part three / Teil 3 / die Lehren Pengolods)

  • Dangweth Pengoloð (die Antworten Pengolods) auf die Fragen: Manen lambe Quendion ahyane?; wie und warum sich die Elbensprache verĂ€nderte und Mana i-coimas Eldaron?; woher das Lembas (Lebensbrot der Elben) stammt. Die Überschrift zu dem Originaltext lautet: â€șDangweth Pengoloð the Answer of Pengolod to Ælfwine who asked him how came it that the tongues of the Elves changed and were sundered.â€č (Die Antworten von Pengolod, die er Ælfwine auf die Frage gab, wie es zu der VerĂ€nderung der Elbensprachen gekommen ist.) Es endet mit den Worten: Sin Quente Quendingoldo Elendilenna (So sprach Quendingoldo ‚Pengolod, der Gelehrte der Noldor‘ zu Elendilenna ‚Ælfwine, dem Elbenfreund‘).
  • Anmerkungen
  • Of Lembas („Über das Lembas“), ErklĂ€rungen zum Lebensbrot der Elben mit Anmerkungen.

Unfinished Tales

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(Part four / Teil 4 / unvollendete ErzÀhlungen)

  • The new Shadow („Der neue Schatten“). Dies ist der Anfang zu einer neuen ErzĂ€hlung, die im Vierten Zeitalter, in den Tagen Eldarions, des Sohnes von Aragorn (König Elessar Telcontar), beginnt. Etwa 150 Jahre nach dem Ende des Ringkriegs erscheint ein neuer Schatten ĂŒber Mittelerde. Die Geschichte vom Kampf zwischen Gut und Böse beginnt aufs Neue.[19]
    • AusfĂŒhrliche Anmerkungen
  • Tal-Elmar (Tal aus der Sternenheimat oder Tal der Sternenhelle?) hier ist keine Übersetzung angegeben, wahrscheinlich entstammt der Name der Sprache der Wilden Menschen von Mittelerde, die im zweiten Zeitalter dort lebten. NĂșmenor war noch nicht untergegangen und einige der Schiffe, die von dieser Insel nach Osten segelten, erreichten Anfalas (Langstrand), wo ihre Besatzung an Land ging. Die Geschichte dieser Besetzung wird aus der Sicht dieser Menschenvölker erzĂ€hlt. Tal-Elmar ist der Name eines Jungen Wildmenschen, der aus einer großen Familie stammt, er hat sechzehn Geschwister und sein Vater heißt Hazard Longbeard (GefĂ€hrlicher Langbart). Die meisten aus seiner Familie sind dunkelhĂ€utig, fast schwarz, nur Tal-Elmar ist hellhĂ€utig und weniger jĂ€hzornig, als der Rest der Familie. Er wird auch Flint-eye (Feuerauge) genannt, weil ein Glitzern in seinen Augen seinen inneren Zorn verrĂ€t, ehe er zum Ausbruch kommt. Es geht um den Konflikt zwischen diesen beiden Menschenrassen. Die NĂșmenĂłrer als Herrscherrasse und die Wildmenschen als Unterlegene. Auch von einer Pest-Epidemie wird berichtet. Die ErzĂ€hlung endet damit, dass Tal-Elmar sich als Geisel anbietet und auf eines der Schiffe der NĂșmenĂłrer gebracht wird. Aber als Fußnote steht ein kleiner Hinweis, auf Teile der ErzĂ€hlung, die noch eingefĂŒgt werden sollten: „Tal-Elmar“, „Tal-Elmar in Rhovannion“, „Wilderland“, „Anduin the Great River“, „Sea of RhĂ»n“, and „Ettenmoors“. (Tal-Elmar in Wilderland, am großen Fluss Anduin, dem See von RhĂ»n und in den Ettenmooren.)
    • Anmerkungen

Ausgaben und Literatur

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Englische Ausgaben

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Deutsche Ausgaben

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  • J. R. R. Tolkien: Das Buch der verschollenen Geschichten. Klett-Cotta, Stuttgart 1999, ISBN 3-608-93521-5.
  • J. R. R. Tolkien: Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1. Klett-Cotta, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-93061-0.
  • J. R. R. Tolkien: Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2. Klett-Cotta, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-93062-7.

Einzelnachweise

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  1. ↑ J. R. R. Tolkien: Das Buch der Verschollenen Geschichten. Teil 1, S. 109.
  2. ↑ Timpinen war einer der wenigen Elben, die einen Bart hatten. Er war ein begnadeter Flötenspieler und wurde auch Tinfang ‚Funkenbart‘ oder Warble (engl. warble ‚TrĂ€llern‘) genannt.
  3. ↑ Die Namen der AnfĂŒhrer werden hier noch als Isil InwĂ« (spĂ€ter InwĂ« Inweron), FinwĂ« NĂłlemĂ« (FinwĂ«, der Vater FĂ«anors) und TinwĂ« Lintö (spĂ€ter ElwĂ« Singollo, der Vater TinĂșviels) angegeben, S. 136.
  4. ↑ Es wird hier erwĂ€hnt, dass es eine direkte Beziehung zwischen dem Ort Tavrobel und dem Dorf Great Haywood in Staffordshire gegeben hat, S. 225, Anmerkung 2.
  5. ↑ Dieser Teil der ErzĂ€hlung ist hier in zwei recht Ă€hnlichen Fassungen abgedruckt. Band 2, S. 11–14.
  6. ↑ Hier werden noch die frĂŒheren Namen der wichtigsten Personen der Geschichte benutzt: Tinwelint/TinwĂ« Lintö ist der Elb ElwĂ« Singollo/Elu Thingol und Wendelin/Gwendeling ist die Maia Melian, die Mutter TinĂșviels.
  7. ↑ Beren ist hier noch einer der Gnomen (Noldor-Elben), der Sohn von Egnor dem WaldlĂ€ufer.
  8. ↑ Feierlichkeit zur Wintersonnenwende (die Zeit des Holzsammelns im Mar Vanwa TyaliĂ©va, spĂ€ter fĂŒr Weihnachten, auch TuruhuinĂ« Feuerholznacht genannt, verwendet. Band 1, S. 296–297, Eintrag TuruhalmĂ« = Julfest, Julnacht.)
  9. ↑ Mithrim ist sowohl die Bezeichnung fĂŒr die Grauelben (Grauvolk, Nebelvolk oder verirrtes Volk), als auch fĂŒr das Gebiet, den See und ein Gebirge in Beleriand, die alle weit im Norden lagen und dunkel, geheimnisvoll und neblig waren.
  10. ↑ Sind die Eltern von Maeglin. Isfin (spĂ€ter Aredhel) ist die Schwester König Turgons und Eöl ein Elb aus Nan Elmoth, der ein berĂŒhmter Schmied war.
  11. ↑ The Lost Road and Other Writings. Commentary on Chapters I and II.
  12. ↑ Von König Sheave leiten viele der nördlichen KönigshĂ€user ihre Ahnherren ab. Es gibt dafĂŒr drei frĂŒhe Quellen: Beowulf und zwei lateinische Stellungnahmen spĂ€terer Chronisten, nĂ€mlich Æthelweard (der um das Jahr 1000 starb) und Wilhelm von Malmesbury (gestorben 1143). The Lost Road. Anmerkung im Anschluss an die Ballade Ælfwines.
  13. ↑ HoME 5, The Lost Road and other Writings, Ballentine Books, 1996, S. 115; ĂŒbersetzt nach der englischen Übersetzung dort.
  14. ↑ The History of The Lord of the Rings. Part Two, Gandalf’s delay.
  15. ↑ The History of The Lord of the Rings. Part Three, The Choices of Master Samwise.
  16. ↑ John Ronald Reuel Tolkien: Sauron Defeated – The end of the third age : the history of the Lord of the rings, part four. Houghton Mifflin, Boston 2000, ISBN 0-618-08356-1 (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe, Inhaltsverzeichnis).
  17. ↑ The History of Middle-earth. Sauron Defeated, Anmerkungen zu ‘The Notion Club Papers Part One’.
  18. ↑ Der Tod MĂ­riels und die Heirat FinwĂ«s mit Indis werden hier nicht erwĂ€hnt.
  19. ↑ Zum Inhalt dieser ErzĂ€hlung, siehe auch: Das Vierte Zeitalter (Memento vom 2. Februar 2014 im Internet Archive) (PDF; 130 kB) Abschnitt V. Der neue Schatten.