Wildmoos (Starnberg)
Wildmoos Stadt Starnberg | |
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| Koordinaten: | 48° 1âČ N, 11° 23âČ O |
Das âMooshĂ€uslâ in der Flur Wildmoos | |
Wildmoos ist eine Einöde innerhalb der oberbayerischen Kreisstadt Starnberg. Das Bayerische Landesamt fĂŒr Statistik fĂŒhrt Wildmoos als eigenstĂ€ndigen Ortsteil Starnbergs[1]. Gemeindepolitisch ist die Einöde dem Starnberger Ortsteil Leutstetten zugehörig, zu dessen Verwaltungsbereich sie bis zur Eingemeindung am 1. Mai 1978 gehörte.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Einöde Wildmoos liegt am Ostrand des Leutstettener Mooses, etwa zwei Kilometer sĂŒdöstlich Leutstettens. Die gleichnamige Flur, in der sie gelegen ist, gehört zur Gemarkung Leutstetten. Das Wildmoos ist von der OrtsverbindungsstraĂe zwischen Leutstetten und Wangen zu erreichen und ĂŒber mehrere, teils asphaltierte Waldwege.
Sie ist Teil des Landschaftsschutzgebietes WĂŒrmtal.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das unter Denkmalschutz stehende MooshĂ€usl, eine erdgeschossige holzverschalte Steinkonstruktion, ist das einzige bewohnbare GebĂ€ude der Einöde. Es wurde um 1885 erbaut und diente den in den umliegenden Torfstichen beschĂ€ftigten Arbeitern als Schutzraum bei Unwettern, als Kantine und als Schankwirtschaft. Nach der Einstellung des Torfabbaus wurde es bis in die spĂ€ten 1970er Jahre als kleine Waldwirtschaft gefĂŒhrt. Die ursprĂŒnglichen einfachen NebengebĂ€ude wurden inzwischen abgebrochen und durch forstwirtschaftlich genutzte Bauten ersetzt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gerhard Schober: Landkreis Starnberg (= Bayerisches Landesamt fĂŒr Denkmalpflege (Hrsg.): DenkmĂ€ler in Bayern. Band I.21). 2. Auflage. Schnell & Steiner, MĂŒnchen 1991, ISBN 3-7954-1005-3, S. 360.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â BayernPortal, Amtliche Gemeindeteile, abgerufen am 5. MĂ€rz 2018
- â Protected planet WĂŒrmtal, abgerufen am 5. MĂ€rz 2018
