Wikterp

Wikterp (auch Wigbert und Wiggo; â um 772 in Epfach (nach anderen Angaben â an einem 18. April eines nicht bestimmbaren Jahres im Zeitraum 749â752)[1]) war der erste Augsburger Bischof, der von Historikern geschichtlich gesichert werden konnte. ErwĂ€hnt wird er das erste Mal in einem Schreiben von Gregor III. an die deutschen Bischöfe. Vermutlich wurde er in der ersten HĂ€lfte des 8. Jahrhunderts in Epfach geboren.
Wikterp soll eine wichtige Rolle in der Verbreitung und Festigung des christlichen Glaubens im AllgĂ€u gespielt haben. Ferner gilt er als MitbegrĂŒnder der Klöster Fultenbach, Kempten, Wessobrunn und Ellwangen und weihte die Kirchen in FĂŒssen sowie das MarienmĂŒnster in Kempten.
Wikterp starb angeblich am 18. April 771 in Augsburg, wobei keine dieser Behauptungen auch wirklich gesichert werden kann. Bekannt ist, dass er in Epfach bestattet wurde. Seine Gebeine wurden 989 nach Augsburg ĂŒberfĂŒhrt. Dort wurden sie zunĂ€chst in der Afrakirche beigesetzt und 1489 in die Basilika St. Ulrich und Afra umgebettet.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Max Georg Kellner:Â Wicterp, Bischof von Augsburg. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 13, Bautz, Herzberg 1998, ISBN 3-88309-072-7, Sp. 1047â1048.
- Pankraz Fried: Art. Wicterp. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA), Bd. 9, Sp. 63.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Historisch-politische BlĂ€tter fĂŒr das katholische Deutschland, Band 88, MĂŒnchen 1881, S. 824.
| VorgÀnger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| â | Bischof von Augsburg 738â772 | Tozzo |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wikterp |
| ALTERNATIVNAMEN | Wigbert; Wiggo; Wicterp |
| KURZBESCHREIBUNG | Augsburger Bischof |
| GEBURTSDATUM | 8. Jahrhundert |
| GEBURTSORT | unsicher: Epfach |
| STERBEDATUM | um 772 |
| STERBEORT | unsicher: Epfach |