Stadler Flirt
| Stadler FLIRT | |
|---|---|
am 8. Juni 2026 in Bellinzona TI (CH) | |
| Nummerierung: | CH: RABe 521, 522, 523, 524, 526, 527, 528 UIC-D: 0426.1, 0427, 0428, 0429, 1429, 2429, 3429, 1430, 2526 DB: 429, 1428, 526 NSB (inzwischen Vy): Typ 74, 75, 76, 79 PKP: Baureihe EN75 KM: Baureihe ER75 IT: Baureihe ETR 170 (SAD/TT/TI), ETR 330 (FG), ETR 340 (ST), ETR 350 (TPER) |
| Anzahl: | ĂŒber 2500 verkauft, Juni 2023[1] |
| Hersteller: | Stadler Rail |
| Baujahr(e): | seit 2004 |
| Ausmusterung: | vereinzelt 2010 |
| Achsfolge: | je nach AusfĂŒhrung |
| Spurweite: | 1435Â mm 1520Â mm 1668Â mm[2]1435Â mm, 1520Â mm |
| LĂ€nge: | je nach AusfĂŒhrung |
| Breite: | 2820 â 2880Â mm 3200Â mm (NSB) 3480Â mm (Flirt G) |
| Höhe: | 4185 mm 4120 mm (Flirt 3)[3] 4275 mm (Flirt 3 Akku) |
| Leermasse: | je nach AusfĂŒhrung |
| Radsatzfahrmasse: | bis zu 20,0Â t (Triebdrehgestelle)[4] |
| Höchstgeschwindigkeit: | 120 bis 200 km/h je nach AusfĂŒhrung |
| Stundenleistung: | 1300â5200Â kW je nach AusfĂŒhrung |
| Dauerleistung: | 1000â4000Â kW je nach AusfĂŒhrung |
| Anfahrzugkraft: | 200Â kN 175Â kN (Flirt 3)[3] 240Â kN (NSB) 300Â kN (Flirt G) 400Â kN (SOB VAE) |
| Stromsystem: | 25âŻkV, 50âŻHz 15âŻkV, 16,7âŻHz 3âŻkV = 1,5âŻkV = unterschiedliche Kombinationen und abweichende Werte möglich |
| Fahrmotoren: | je nach AusfĂŒhrung |
| SitzplĂ€tze: | je nach AusfĂŒhrung |
| FuĂbodenhöhe: | 1120 mm |
| Klasse(n): | 1./2. |
Die Stadler Flirt (Eigenschreibweise FLIRT fĂŒr «flinker leichter (frĂŒher als innovativer, jetzt als Intercity- und) Regional-Triebzug»[5]) sind vom schweizerischen Eisenbahnhersteller Stadler Rail fĂŒr den Regional- und S-Bahn-Verkehr konstruierte und hergestellte elektrische NiederflurtriebzĂŒge.
Neben den vollelektrischen TriebzĂŒgen werden Einheiten mit dieselelektrischem und Zweikraftantrieb angeboten. Seit 2018 ist mit dem âFlirt Akkuâ eine Variante im Angebot, die sowohl mit Strom aus Oberleitungen als auch mit den eingebauten Akkumulatoren fahren kann. Der Hersteller baut darĂŒber hinaus Varianten, die fĂŒr unterschiedliche maximale Geschwindigkeiten ausgelegt sowie fĂŒr den Einsatz im Fernverkehr geeignet sind.
Die Grundvariante des Flirt wurde fĂŒr die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) entwickelt und trĂ€gt die Schweizer Baureihenbezeichnung RABeâŻ523. Neben den weiteren SBB-Varianten RABeâŻ521, RABeâŻ522 und RABeâŻ524 wurden die TriebzĂŒge vielfach in andere LĂ€nder und an diverse Bahnunternehmen verkauft, auch in der Variante RABeâŻ526/527/528.
Die Triebwagen weisen geringe Massen sowie hohe Beschleunigungen und Bremsverzögerungen auf. Sie sind meist fĂŒr eine Höchstgeschwindigkeit von 160âŻkm/h ausgelegt, teilweise auch fĂŒr 200âŻkm/h.
Weltweit sind mehr als 2500 Flirt-TriebzĂŒge im Einsatz.[6]
Allgemeines
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Technik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Grundtyp des Flirt ist die im Auftrag der SBB fĂŒr die Stadtbahn Zug entwickelte vierteilige Baureihe RABeâŻ523. Die Schwesterbaureihen 521, 522 und 524 unterscheiden sich prinzipiell nur hinsichtlich TraktionsÂausrĂŒstung und Zugbeeinflussungssystemen fĂŒr die NachbarlĂ€nder.
Der Flirt der ersten Generation sieht den neueren AusfĂŒhrungen des Gelenktriebwagens GTW nicht nur zum Verwechseln Ă€hnlich, die TraktionsausrĂŒstung, die FĂŒhrerstĂ€nde und die Leittechnik wurden von der aktuellen elektrischen GTW-Baureihe ĂŒbernommen. Die Fahrmotoren haben gegenĂŒber den GTW mehr Leistung und Drehmoment.[7] Der Hauptantrieb besteht aus einem IGBT-Pulswechselrichter mit 750 Volt Zwischenkreisspannung. Als spezielle Eigenschaft sind die Hilfsbetriebe im Hauptumrichter integriert. Die Umrichteranlagen stammen von ABB und werden am Standort Turgi gefertigt.
Zahlreicher sind die Unterschiede zwischen Flirt und GTW: die redundante AntriebsausrĂŒstung (Transformator, Antriebsstromrichter etc.) befindet sich in den Endwagen, direkt hinter dem FĂŒhrerstand ĂŒber dem Triebdrehgestell. Daher kann ein Flirt selbst beim Ausfall eines Antriebteils aus eigener Kraft weiterfahren. Die Stromabnehmer (ab fĂŒnfteiligen und Mehrsystemeinheiten zwei StĂŒck) sind auf dem Dach eines der Mittelwagen angebracht und versorgen beide Antriebseinheiten. Der Transformator befindet sich auf dem Dach ĂŒber den FĂŒhrerstĂ€nden. Die Wagen sind untereinander in der Regel durch Jakobs-Drehgestelle verbunden. Es ist möglich, eine Einheit vom vordersten bis zum hintersten Wagen ohne eine Stufe zu durchqueren.[7] Der Flirt wird mit bis zu sechs Mittelteilen (achtteilig) angeboten. Die dieselelektrischen und Zweikrafttriebwagen sind maximal vierteilig erhĂ€ltlich. Dazu kommt ein Antriebsmodul Ă€hnlich dem der GTW. Dieses Antriebsmodul stĂŒtzt sich, anders als bei den GTW, auf zwei Jakobs-Drehgestellen ab. Im Gegensatz zu den GTW sind die Flirt-WagenkĂ€sten in Aluminium-Leichtbauweise gebaut. Der Niederfluranteil betrĂ€gt bis zu 90 Prozent des Fahrgastraums. Weil unter dem Fahrzeug keine Antriebskomponenten untergebracht sind und der Wagenboden stufen- und podestfrei verlĂ€uft, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten fĂŒr die Innenraumgestaltung.[7] Eine spezielle Version sind die an Abellio Rail gelieferten zweiteiligen Flirt mit nur einem Triebdrehgestell.
- Die AntriebsausrĂŒstung des GTW befindet sich im rot markierten Antriebsmodul. Der Steuerwagen rechts lĂ€uft nicht auf einem Jakobs-Drehgestell, sondern ist auf den Mittelwagen aufgesattelt.
- Die AntriebsausrĂŒstung des Flirt ist in den beiden Endwagen direkt hinter dem FĂŒhrerstand ĂŒber dem rot markierten Triebdrehgestell eingebaut. Der Mittelwagen ist mit Jakobs-Drehgestellen mit den Endwagen verbunden.
Die Dauerleistung am Rad betrĂ€gt normalerweise 500 kW je angetriebener Achse. Bei den ZweispannungszĂŒgen von TILO, die in der Schweiz mit 15 kV bei 16,7 Hz und in Italien mit 3 kV Gleichspannung verkehren, war eine neu entwickelte Gleichstromeinspeisung notwendig. Bei den Zweifrequenzfahrzeugen fĂŒr 15 kV bei 16,7 Hz und 25 kV bei 50 Hz war die Entwicklung einfacher, da im Prinzip ist nur ein zusĂ€tzlicher Spannungsabgriff am Transformator notwendig ist. Die Transformatoren der Flirt-1-ZĂŒge fĂŒr 15 kV wurden von vornherein darauf vorbereitet. FĂŒr die mit 3 kV elektrifizierten Streckennetze in Italien und Polen musste hingegen eine komplett neue GleichstromausrĂŒstung entwickelt werden. Dabei wurde die hohe Leistung der Wechselspannungseinheiten beibehalten. Die hohe Antriebsleistung dĂŒrfte ein wesentlicher Faktor fĂŒr den Verkaufserfolg des Flirt sein.[7]
SpĂ€tere Varianten des Flirt weichen stĂ€rker vom ursprĂŒnglichen Design ab. So liefert Stadler zum Teil auch Flirt mit Einzelwagen statt Jakobs-Drehgestellen oder in Hochflurbauweise aus, zum Beispiel fĂŒr Norwegen oder den schwedischen Arlanda Express.
- Schiebetritte erlauben einen barrierefreien Einstieg in die Flirt der SBB
- Wagendurchgang ĂŒber einem Jakobs-Drehgestell, RABe 522 der SBB
- Blick unter das Triebdrehgestell eines Flirt von Keolis Eurobahn
- Die Laufdrehgestelle sind als Jakobs-Drehgestelle ausgefĂŒhrt. Leo Express, Tschechien
- Triebdrehgestell in der Mitte eines Traverso der SĂŒdostbahn. Diese achtteiligen Einheiten können im Gegensatz zu kĂŒrzeren Flirt fĂŒr den Unterhalt ohne Hilfslaufwerke und Hebezeuge getrennt werden.
Technische VerÀnderungen beim Flirt 3
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Mit den 2013 erstmals ausgelieferten Flirt 3 setzte Stadler eine Reihe von technischen Weiterentwicklungen zu den ursprĂŒnglichen Versionen des Flirt um. Auffallendste Ănderung ist die neugestaltete Front, die auf das Inkrafttreten der Crashnorm DIN EN 15227 zurĂŒckzufĂŒhren ist: Unter der geklebten Front befinden sich seitdem Deformationselemente, die dem TriebfahrzeugfĂŒhrer bei Kollisionen einen Ăberlebensraum bieten sollen. An den Seiten befindet sich ein Aufkletterschutz, die Mittelpufferkupplung wurde hinsichtlich Energieaufnahme bei Kollisionen optimiert. Die FĂŒhrerstĂ€nde der Flirt 3 verfĂŒgen ĂŒber separate EinstiegstĂŒren, bei den VorgĂ€ngern waren sie nur durch den Fahrgastraum erreichbar.[8]
GegenĂŒber der ersten Generation wurden die Triebdrehgestelle verĂ€ndert: Der Raddurchmesser wurde vergröĂert, der Achsstand dagegen reduziert. Die Triebdrehgestelle sind damit baugleich mit denen der Stadler Kiss. Optimierungen im Brandschutz erlauben das Befahren von Tunneln mit einer LĂ€nge von bis zu fĂŒnf Kilometern. Optional kann eine Sprinkleranlage eingebaut werden, mit der die FlirtâŻ3 Tunnel mit LĂ€ngen von bis zu 20 Kilometern befahren dĂŒrfen. Die Elektronik wurde ebenfalls aktualisiert, dabei wurde die Ansteuerung der Bremsen ĂŒberarbeitet und ein Energiesparmodus implementiert, der bei der Abstellung des Fahrzeugs eingeschaltet werden kann.[9]
Technische VerÀnderungen beim Flirt 4
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Am 9. September 2020 haben der Hersteller Stadler und der Betreiber BLS einen Zug des Typs Stadler Flirt 4 öffentlich vorgestellt. Die mit einem European-Vital-Computer-ETCS-FahrzeuggerĂ€t ausgestatteten Einheiten werden seit 2021 schrittweise bei der BLS in Betrieb genommen.[10] Bei den als RABe 528 bezeichneten sechsteiligen ZĂŒgen befinden sich die Komponenten des Antriebsstrangs, die Klimaanlagen und die Druckluftsysteme auf dem Dach, wo die Module ĂŒber Wartungsklappen zugĂ€nglich sind. Die Trockentransformatoren (ohne ĂlfĂŒllung) sollen im Vergleich mit ölgefĂŒllten kleinere elektrische Verluste aufweisen. Durch die Verlagerung der im Betrieb warm werdenden Stromrichter auf das Dach konnten hinter dem FĂŒhrerstand weitere Fahrgastsitze eingebaut werden. Die Jakobs-Drehgestelle, die die Endwagen miteinander oder mit den Mittelwagen verbinden, sind neu entwickelt worden und können, je nach Kundenwunsch, fĂŒr eine höhere Antriebsleistung mit Fahrmotoren ausgestattet werden. Konstruktive MaĂnahmen an den Drehgestellen reduzieren den VerschleiĂ. Anstatt Achslenkerlagern aus Gummi wie bisher werden dort hydraulische Achslenkerlager eingebaut. Die sich daraus ergebende prĂ€zisere radiale Stellung der RadsĂ€tze bewirkt eine Verkleinerung des VerschleiĂes an den Spurkranz- und LaufflĂ€chen der RĂ€der und an den Schienen. Die WagenĂŒbergĂ€nge sind trotz der Jakobs-Drehgestelle stufenlos. Die ZĂŒge können mit automatischen Kupplungen von Faiveley Transport Schwab miteinander verbunden werden.[11]
VerkÀufe und Herstellung international
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem ersten Zuschlag durch die SBB wurden weitere Fahrzeuge zunĂ€chst nach Ungarn, an Schweizer Privatbahnen, nach Deutschland, Algerien, Polen, Italien, und Norwegen verkauft. Zudem wurden nach Estland, Finnland, Belarus und Portugal Flirt in BreitspurausfĂŒhrung geliefert. Bis Anfang 2013 wurden 788 Einheiten verkauft.[12] Im August 2015 waren es 1120 verkaufte TriebzĂŒge[13] und im Oktober 2020 mehr als 1900, die in 21 LĂ€nder geliefert wurden.[2] 2015 erhielt Stadler Rail den ersten Auftrag fĂŒr Flirt-ZĂŒge aus den Niederlanden und den Vereinigten Staaten (USA). 2016 folge der erste Auftrag aus GroĂbritannien.
Die Fahrzeuge werden hauptsÀchlich an den Standorten Bussnang (Schweiz), Berlin-Wilhelmsruh (Deutschland) und Szolnok (Ungarn) gefertigt, die Endmontage findet bei manchen AuftrÀgen im Land der Auftragsvergabe statt.
Abgeleitete Bauarten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Meterspur-Flirt
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Vom Flirt abgeleitet wurde unter dem Begriff âMeterspur-Flirtâ das Konzept der im Jahr 2009 bestellten meterspurigen Be 4/8 der Aare Seeland mobil (ASm), die auch als âStarâ (Schmalspur-Triebzug fĂŒr attraktiven Regionalverkehr) bezeichnet werden,[14] und die 2007 bestellten ABe 4/8 âDiamantâ (Dynamischer, innovativer, attraktiver, moderner, agiler Nahverkehrstriebzug) der BDWM Transport.[15][16] Die TriebzĂŒge bestehen aus zwei niederflurigen Endteilen mit TraktionsausrĂŒstung und je einem Triebdrehgestell, die auf den nicht angetriebenen Mittelwagen aufgesattelt sind. Die stark redundante elektrische und pneumatische AusrĂŒstung befindet sich wie bei den Flirt auf dem Dach und direkt hinter dem FĂŒhrerstand ĂŒber dem Triebdrehgestell. Auf Jakobs-Drehgestelle wie bei den Flirt wurde verzichtet, weil damit bei Meterspurfahrzeugen keine niederflurigen WagenĂŒbergĂ€nge erreichbar sind.[17] Anders als bei den Flirt wurden wegen der kleinen StĂŒckzahl Teile der WagenkĂ€sten verschraubt.[14] Ăhnlich wie Star und Diamant weisen auch die Westschweizer MeterspurzĂŒge konzeptionelle Gemeinsamkeiten mit den Flirt auf.[17]
Wink
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der GTW-Nachfolger Wink (âwandelbarer innovativer Nahverkehrs-Kurzzugâ) wurde ursprĂŒnglich als âFlirtinoâ bezeichnet.[18]
Flirt Akku
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Im Oktober 2018 stellte Stadler den Prototyp eines Akkutriebwagens auf Basis des Flirt vor. Der dreiteilige Triebzug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 140âŻkm/h.[19] SerientriebzĂŒge sind mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 160âŻkm/h bestellbar.[20] Er kann im Fahrleitungsbetrieb und auf nichtelektrifizierten Strecken verkehren. Geladen werden die Batterien auf elektrifizierten Teilstrecken aus der Fahrleitung oder im Stand ĂŒber Ladestationen. Die Reichweite im Batteriebetrieb wurde ursprĂŒnglich mit bis zu 150âŻkm angegeben. Im Jahr 2021 korrigierte Stadler nach Testfahrten unter diversen Bedingungen die Reichweite auf 185 km[21] und meldete im Dezember 2021 eine Rekordfahrt unter winterlichen Bedingungen ĂŒber 224âŻkm.[22] Die Batteriemodule werden von ABB zugeliefert.[23][24] Die KapazitĂ€t betrĂ€gt 588 kWh.[25] Eine Einheit der Baureihe 526 wiegt ĂŒber 100 Tonnen.[26]
2019 orderte das Land Schleswig-Holstein als erster Kunde 55 zweiteilige Einheiten dieser Bauart.[23] Die ZĂŒge sollten nach ursprĂŒnglicher Planung zwischen Ende 2022 und Mitte 2024 auf Schleswig-Holsteins Strecken in Betrieb genommen werden.[27] Aufgrund einer verspĂ€teten Zulassung, welche erst am 7. September 2023 von der Eisenbahnagentur der EuropĂ€ischen Union erteilt wurde,[28] musste der Erstbetreiber erixx auf Alstom Coradia LINT 41 des vorherigen Betreibers DB Regio zurĂŒckgreifen.[29] Der Einsatz der neuen TriebzĂŒge erfolgt seit Oktober 2023.[30][31] Dabei zeigten sich im Winter 2023/2024 so massive technische Probleme mit den ZĂŒgen, dass erixx durch die reduzierte FahrzeugverfĂŒgbarkeit zur Aufstellung eines Notfahrplans mit nur etwa der HĂ€lfte der planmĂ€Ăigen Fahrten gezwungen war.[32]
Am 15. Februar 2023 unterzeichnete Stadler einen Vertrag mit der Utah State University (USU) und dem ASPIRE Engineering Research Center ĂŒber die Entwicklung und Erprobung eines Batterietriebzuges fĂŒr den nordamerikanischen Markt. Der Triebzug soll auf Basis des Flirt Akku entwickelt werden. Stadler ĂŒbernimmt dabei die Konstruktion und den Bau des Zuges, ASPIRE entwickelt die streckenseitige Ladeinfrastruktur.[33]
ĂBB-Tunnelrettungsfahrzeuge
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Die Ăsterreichischen Bundesbahnen (ĂBB) bestellten Ende 2020 bei Stadler 18 dreiteilige Lösch- und RettungstriebzĂŒge, die mechanisch auf den Flirt-TriebzĂŒgen basieren. Sie bestehen aus zwei Endtriebwagen, zwischen denen ein begehbarer Wasserwagen mit 40 Kubikmetern Wasservorrat eingereiht ist. Die Servicejet genannten TriebzĂŒge sind durchgĂ€ngig begehbar und können mehr als 300 zu evakuierende Personen aufnehmen. Die Einheiten sind fĂŒr eine Geschwindigkeit von 160 km/h zugelassen und können aus der Fahrleitung, aus Akkumulatoren und dieselelektrisch versorgt werden. Im Gegensatz zu den Flirt-TriebzĂŒgen laufen die Einzelwagen der Lösch- und RettungstriebzĂŒge auf klassischen Drehgestellen, Jakobs-Drehgestelle gibt es nicht.[34]
Einsatz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Deutschland
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In Deutschland befinden sich 450[35] Flirt-TriebzĂŒge in drei verschiedenen Designs im Einsatz: Flirt in der ursprĂŒnglich fĂŒr die Schweizer SBB entwickelten Version, ab 2013 Flirt 3 mit neugestalteter Fahrzeugfront fĂŒr mehr Crash-Sicherheit und ab 2019 Flirt 3 XL mit verlĂ€ngerten WagenkĂ€sten; bisher wurde die XL-Version ausschlieĂlich in Deutschland bestellt (Stand: September 2020). Mit dem Flirt ist es den privaten Betreibern erstmals gelungen, der DB groĂe Verkehrsleistungen mit elektrischer Traktion abzuringen.[7]
Die ersten Flirt in Deutschland waren die in der Schweiz immatrikulierten TriebzĂŒge RABe 521 der SBB (bzw. EuroThurbo) auf der Wiesentalbahn und auf dem Seehas (siehe unten). Am 21. Dezember 2005 erteilte das Eisenbahn-Bundesamt die Genehmigung fĂŒr den Betrieb in Doppeltraktion.[36]
2006 â 2010
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FĂŒr die cantus Verkehrsgesellschaft, die seit Dezember 2006 das Nord-Ost-Hessen-Netz betreibt, beschafften deren Muttergesellschaften Hamburger Hochbahn (ab 2007 BeNEX) und Hessische Landesbahn beide je sieben drei- und drei vierteilige Flirt-ZĂŒge.[37] Die zwanzig Einheiten, die angelehnt an die Baureihenbezeichnungen der DB mit 427 (dreiteilig) bzw. 428 (vierteilig) nummeriert wurden, verkehren auf den Strecken Göttingen â Eichenberg â Kassel, Kassel â Bebra â Fulda, Göttingen â Eschwege â Bebra und Bebra â Eisenach. Da die Fahrzeuge schon Anfang November geliefert wurden, verkehrten sie bis zum Dezember auf der Bahnstrecke FriedbergâHanau (betrieben von der Hessischen Landesbahn) und auf der KBS 209.60 im Bereich Berlin â Eberswalde (betrieben von der Ostdeutschen Eisenbahn, an der die Hamburger Hochbahn zu 50 % beteiligt ist).
Die Abellio Rail NRW betrieb von Dezember 2007 bis Januar 2022 mit neun drei- und acht zweiteiligen Flirt-TriebzĂŒge den Regionalverkehr zwischen den StĂ€dten Essen, Hagen, Iserlohn und Siegen. Die erstmals bestellte zweiteilige Variante besitzt im Unterschied zu den anderen Varianten nur ein Triebdrehgestell und ist nur fĂŒr 140 km/h zugelassen.[38] Die ZĂŒge gehörten der Leasinggesellschaft CB Rail, seit 2016 Beacon Rail Leasing.[39][40] Ab Februar 2022 wurden die ZĂŒge vom neuen Betreiber DB Regio ĂŒbernommen. Nach der Ausschreibung des Ruhr-Sieg-Netz wurden die Fahrzeuge ab Dezember 2023 von der VIAS Rail ĂŒbernommen.[41]

Anfang 2006 bestellte DB Regio fĂŒnf fĂŒnfteilige Flirt-TriebzĂŒge fĂŒr den Verkehr an der OstseekĂŒste, die bis zum 15. Dezember 2019 auf den Linien Rostock â Stralsund â Lietzow â Sassnitz (Hanse-Express), Sassnitz â Stralsund sowie Binz â Lietzow zum Einsatz kamen.[42] Die Fahrzeuge wurden im August 2007 als Baureihe 427/827 geliefert und sind seit dem 9. Dezember 2007 im Einsatz. Anfang 2009 erhielten die Flirt der DB in die neue Stammnummer 429.[43] Seit Oktober 2020 wurden die TriebzĂŒge auf der Linie RB 17 (Wismar â Ludwigslust) planmĂ€Ăig eingesetzt. Seit Mai 2023 sind sie wegen Fristablauf abgestellt. Mittlerweile wurden die Einheiten an die RATH-Gruppe verkauft, sie sollen nach einer Modernisierung bei der VIAS Rail eingesetzt werden.[44]
Den bis dahin gröĂten Auftrag in Deutschland erhielt Stadler im Oktober 2006 von der Angel Trains Europa fĂŒr Keolis. 25 vierteilige Flirt werden seit Ende 2008 von der Eurobahn auf dem Hellweg-Netz in Nordrhein-Westfalen eingesetzt.[45] Das Auftragsvolumen umfasste mehr als 100 Millionen Euro. Weitere 4 vier- und 14 fĂŒnfteilige Flirt bestellte Angel Trains im November 2007 bei Stadler. Geleast werden diese Fahrzeuge wiederum von Keolis (Eurobahn) fĂŒr den Betrieb der Linien REâŻ3 Rhein-Emscher-Express und REâŻ13 Maas-Wupper-Express.[46] Ab Dezember 2026 wird Vias Rail die fĂŒnfteiligen Fahrzeuge der Linien REâŻ3 und REâŻ13 fĂŒr den Betrieb des neuen Expressnetz Emscher (Linien REâŻ3 und REâŻ41) ĂŒbernehmen. Von Dezember 2007 bis Dezember 2017 bediente die Westfalenbahn das Teutoburger-Wald-Netz mit Flirt-TriebzĂŒgen, hierbei handelte es sich um 14 drei- und 5 fĂŒnfteilige ZĂŒge.[47] Mittlerweile wird das Teutoburger-Wald-Netz von der Eurobahn bedient, die dafĂŒr die Flirt-ZĂŒge der Westfalenbahn ĂŒbernommen hat.[48] Die ZĂŒge tragen weiterhin die Farben der Westfalenbahn.[49]
2008 bestellte die Vias 19 Flirt fĂŒr das gewonnene Rheingaunetz (RMV-Linie 10). Seit Dezember 2010 sind 14 vier- und 5 dreiteilige Fahrzeuge auf der rechtsrheinischen Strecke von Frankfurt ĂŒber Wiesbaden, RĂŒdesheim und Koblenz nach Neuwied im Einsatz.[50][51][52] Die Hessische Landesbahn setzt auf der RMV-Linie 40 (Frankfurt â GieĂen â Siegen) seit 2010 ebenfalls Flirt-ZĂŒge ein. Sechs fĂŒnf- und drei dreiteilige ZĂŒge wurden im Jahr 2008 fĂŒr diese Verkehrsleistung bestellt.[53][54] 2020 hatte die HLB zehn fĂŒnfteilige Flirt im Bestand.[55] FĂŒr den Einsatz auf den Strecken FreilassingâBad Reichenhall und Bad ReichenhallâBerchtesgaden ab Dezember 2009 bestellte Alpha Trains fĂŒnf dreiteilige Flirt. Geleast und seit 2010 eingesetzt werden diese Triebwagen von der Berchtesgadener Land Bahn.[56]
SBB GmbH RABe 521 201â209: â Abschnitt Schweizerische Bundesbahnen
2011 â 2015
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 7. MĂ€rz 2011 gab Stadler die Bestellung von 7 drei- und 28 sechsteiligen Flirt-ZĂŒgen fĂŒr das E-Netz Rosenheim durch Veolia Verkehr bekannt. Dies sind die ersten in Serie gefertigten Fahrzeuge des Typs Flirt 3.[57] Ab Dezember 2013 wurden die ZĂŒge durch die Bayerische Oberlandbahn (BOB) unter dem Markennamen Meridian zwischen MĂŒnchen, Rosenheim, Salzburg und Kufstein eingesetzt,[58] seit 2020 unter dem Namen Bayerische Regiobahn (BRB). Aufgrund von Problemen mit der Zulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt standen jedoch zum Betriebsbeginn nicht alle Fahrzeuge zur VerfĂŒgung.[59] Am 1. August 2014 ĂŒbernahm Alpha Trains die ZĂŒge im Rahmen einer âSale and Lease Back Transaktionâ.[60]
Am 5. Juli 2011 gab der âZweckverband SPNV Nord Rheinland-Pfalzâ bekannt, dass die DB Regio SĂŒdwest die europaweite Ausschreibung fĂŒr das âRE-Netz SĂŒdwest E-Traktionâ gewonnen habe. Ab Dezember 2014 sollten auf den Strecken REâŻ1 (Koblenz â Trier (â Luxembourg /) â SaarbrĂŒcken â Ludwigshafen â Mannheim), REâŻ2 (Koblenz â Frankfurt), REâŻ4 (Frankfurt (Main) â Mainz â Ludwigshafen â Karlsruhe), REâŻ14 (Frankfurt (Main) â Mainz â Ludwigshafen â Mannheim) 28 fĂŒnfteilige Flirt eingesetzt werden.[3] Zwischen Koblenz und Trier (REâŻ1) sollten die Einheiten gemeinsam mit dem Kiss der CFL gekuppelt verkehren. Der Einsatz geschah nur verzögert.
Seit dem 14. Dezember 2014 werden die Flirt-ZĂŒge planmĂ€Ăig auf allen Strecken des SĂWEX (SĂŒdwest-Express) eingesetzt.
Am 2. November 2011 verkĂŒndete DB Regio ein Rahmenabkommen mit Stadler, Alstom Transport Deutschland und CAF ĂŒber die Lieferung von bis zu 400 elektrischen TriebzĂŒgen.[61] Aus diesem Rahmenvertrag wurden 14 vierteilige Flirts zum Einsatz auf der Regionalbahnlinie REâŻ42 zwischen MĂŒnster, Essen und Mönchengladbach im VRR abgerufen.[62] Seit dem 9. Februar 2015 sind die ersten, als Baureihe 1428 bezeichneten, Triebwagen im Planeinsatz.[63]
Am 11. April 2012 erhielt die Nordbahn Eisenbahngesellschaft den Zuschlag fĂŒr den Betrieb des Regionalnetzes Mitte in Schleswig-Holstein.[64] Hier werden sieben fĂŒnf- und acht sechsteilige Flirts eingesetzt.[65] Zum Betriebsstart am 14. Dezember 2014 standen nur zehn TriebzĂŒge zur VerfĂŒgung.
- Flirt 3 des Meridian im Bahnhof MĂŒnchen Ost
- 1428 007 der DB Regio als RB 42 in Essen Hbf
- Nordbahn, Innenraum 2. Klasse
- Nordbahn-Flirt-3 nordwestlich von Hamburg
- ET 413 der Westfalenbahn in Emden Hbf
Die Westfalenbahn setzt seit Dezember 2015 fĂŒnfzehn vierteilige Flirt auf der Emslandlinie MĂŒnsterâRheineâEmden ein, welche von Alpha Trains angemietet wurden.[66][67]
Am 12. Juni 2013 wurde mitgeteilt, dass Abellio 20 fĂŒnfteilige Flirt-3-TriebzĂŒge bestellt hatte.[68] Die 13 Ein- und 7 MehrsystemzĂŒge (15 kV, 16,7 Hz / 25 kV, 50 Hz / 1,5 kV Gleichspannung) verkehren seit 2016 auf dem Niederrhein-Netz (DĂŒsseldorfâArnhem/Bocholt und Mönchengladbach â Gelsenkirchen).[69] Im Februar 2022 wurden die Fahrzeuge nach einem Betreiberwechsel von Vias ĂŒbernommen.
2016 â 2020
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FĂŒr den Betrieb der S-Bahn-Linien SâŻ2, SâŻ3, SâŻ9 und SâŻ28 der S-Bahn Rhein-Ruhr sowie der nordrhein-westfĂ€lischen Regionalbahnlinien RBâŻ32, RBâŻ40 und REâŻ49 ab Dezember 2019 hat Stadler 41 Triebwagen des Typs Flirt 3 XL gebaut, die vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an den Betreiber dieser Linien, DB Regio NRW, vermietet werden (wobei die Linie SâŻ28 weiterhin von der Regiobahn GmbH gefahren wird).[70][71] Der Auftrag unterteilt sich in 17 drei- und 24 fĂŒnfteilige Einheiten. Die TriebzĂŒge sind mit 67,6âŻm beziehungsweise 106,2âŻm LĂ€nge deutlich lĂ€nger als Flirt-3-TriebzĂŒge und bieten 16 SitzplĂ€tze in der ersten sowie 164 respektive 280 SitzplĂ€tze in der zweiten Klasse. FĂŒr schnelleren Fahrgastwechsel erhalten sie zwei 1,8âŻm breite TĂŒren pro Wagenkasten und Seite. Besonders ist das im Einsatzgebiet unĂŒblich kleine VerhĂ€ltnis von angetriebenen zu nicht angetriebenen Drehgestellen. Die 3000âŻkW Antriebsleistung einer fĂŒnfteiligen Einheit sind auf nur zwei von sechs Drehgestellen verteilt, weshalb die Beschleunigung beim Anfahren im Vergleich zu den VorgĂ€ngern der Reihe 422, welche seinerzeit fĂŒr reinen S-Bahn-Verkehr ausgelegt worden waren, deutlich geringer ausfĂ€llt.
FĂŒr den Betrieb der Lose 2 und 3 der Stuttgarter Netze bestellte 2016 die Arverio Deutschland (frĂŒher: Go-Ahead) insgesamt 55 FlirtâŻ3, davon 13 drei- und 19 fĂŒnfteilige[72] fĂŒr das Los 2 sowie 9 vier- und 14 sechsteilige[73] fĂŒr das Los 3.[74] Im November 2018 wurde der erste Triebzug ET 4.02 (1428 016) der Ăffentlichkeit vorgestellt.[75]
Im Juli 2020 wurde ein Auftrag zur AusrĂŒstung der TriebzĂŒge mit ETCS-FahrzeuggerĂ€ten und ATO ausgeschrieben und am 29. Juni 2021 an Alstom vergeben.[76][77][78] In Abstimmung mit DB Netz und aufgrund von Förderbedingungen des Bundes geht die AusrĂŒstung ĂŒber eine ETCS-AusrĂŒstung hinaus.[79] Die ZĂŒge sollen u.âŻa. Level-3-fĂ€hig, mit einer ZugintegritĂ€tsĂŒberwachung ausgerĂŒstet und fĂŒr FRMCS vorbereitet werden. Die AusrĂŒstung eines ersten Triebzugs (First in Class) sollte im Oktober 2021 beginnen, der Versuchs- und Vorlaufbetrieb im April 2024 aufgenommen werden. Alle Fahrzeuge sollen bis Januar 2025 mit ETCS Level 2 (nach Baseline 3 Release 2) und ATO (mit statischen Fahrplandaten) ausgerĂŒstet werden. In den Jahren 2026 und 2027 soll die kontinuierliche Inbetriebnahme und Genehmigung nach TSI ZZS 2022 erfolgen und FRMCS in Betrieb genommen werden.[80][81] ZunĂ€chst sollen neben fĂŒnf âFirst of Classâ-TriebzĂŒgen zwei weitere âPrototypenâ ausgerĂŒstet werden.[82] Die NachrĂŒstung wird von der EuropĂ€ischen Union mit Mitteln der Connecting Europe Facility gefördert.[83] FĂŒr die First-in-Class-AusrĂŒstung sollten ab 1. Halbjahr 2022 schrittweise bis zu sieben TriebzĂŒge aus dem Regelbetrieb genommen werden.[81] Die TriebzĂŒge werden unter anderem mit einem EVC, fĂŒnf zusĂ€tzlichen Antennen, vier Displays (DMI) ausgerĂŒstet. Die bestehende PZB- und LZB-AusrĂŒstung wird hochgerĂŒstet.[84] Die NachrĂŒstung galt Anfang 2023 als um rund zwölf Monate verzögert. Als Grund wird eine besonders aufwendige Koordination zwischen sechs Partnern angegeben (AufgabentrĂ€ger, AusrĂŒster, FahrzeugeigentĂŒmer, Schienenfahrzeughalter, Instandhalter, Verkehrsunternehmen).[85] Stadler ĂŒbernimmt im Rahmen des Projektes unter anderem Anpassungen an der Leittechnik (TCMS), Teile des Designs sowie die Verantwortung fĂŒr die erneute Fahrzeugzulassung.[86] WĂ€hrend der dreijĂ€hrigen UmrĂŒstung werden einige Zugverkehre mit Lok-Wagen-ZĂŒgen gefahren.[87] Aufgrund âan einzelnen Achsen zu stark voneinander abweichender Radlastenâ, die im Rahmen der ETCS-FahrzeugausrĂŒstung âzufĂ€llig festgestelltâ worden seien, standen vom 14. Februar bis 17. Februar 2023 bis zu 18 TriebzĂŒge nicht zur VerfĂŒgung.[88][89] Ursache fĂŒr den kurzzeitigen Ausfall waren laut Stadler Messfehler.[6] Die SerienumrĂŒstung durch Alstom in Villeneuve begann im MĂ€rz 2025.[90][91] 2026 soll dort die Serienproduktion mit 59 TriebzĂŒgen laufen.[92] Neben Villeneuve sind inzwischen auch Standorte in Bulle, Langweid am Lech und Martigny beteiligt. Die First-of-Class-AusrĂŒstung erfolgt(e) nach neueren Angaben auch in Braunschweig und Wustermark.[93] Aufgrund besonderer Eigenschaften der Fahrzeuge könnten nur wenige TriebzĂŒge gleichzeitig dem Betrieb entzogen werden. Im Gegensatz zu anderen Baureihen erfolge die Zulassung fĂŒr den aktiven ETCS-Betriebs ein- statt zweistufig.[94] Bis Ende Juni 2026 wurden 19 TriebzĂŒge in Serie umgerĂŒstet.[95] Die ETCS-NachrĂŒstung soll Ende 2026 abgeschlossen werden.[96] FĂŒr die ZĂŒge bildete Stadler optimierte ETCS-Bremsmodelle.[97][98][99]
Go-Ahead bestellte zusĂ€tzlich elf dreiteilige Flirt 3 XL fĂŒr das Netz 3a âMurrâ. Diese Flirt 3 XL Ă€hneln denen der S-Bahn Rhein-Ruhr, haben nur eine TĂŒr pro Wagenkasten und Seite. Sie besitzen die in Baden-WĂŒrttemberg ĂŒbliche Lackierung im bwegt-Design und unterscheiden sich von den anderen Flirt von Go-Ahead durch lĂ€ngere WagenkĂ€sten und etwas breitere TĂŒren. Mit einer Traktionsleistung von 3000âŻkW erreichen die 67,6âŻm langen TriebzĂŒge 160âŻkm/h. Sie werden auf der Murrbahn zwischen Stuttgart und NĂŒrnberg eingesetzt.[100]
Im Juni 2019 gab Stadler bekannt, dass sie sechzehn vierteilige Flirts an die Nordwestbahn fĂŒr das Netz Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen liefern werden.[101]
Ende Mai 2017 erhielt die Keolis-Deutschland-Tochter eurobahn den ersten von acht bestellten fĂŒnfteilige Flirt-3-TriebzĂŒgen fĂŒr den Verkehr auf der Strecke BielefeldâBad BentheimâHengelo. Er bekam die unternehmenseigene Betriebsnummer ET 4.01 und wird als 2429 011 gefĂŒhrt.[102] FĂŒr den Betrieb auf dem Hellweg-Netz nahm Alpha Trains 2018 fĂŒnf fĂŒnfteilige Flirt-ZĂŒge in Betrieb, um die Flotte zu ergĂ€nzen.[103]
Ab 2021
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FĂŒr das E-Netz AllgĂ€u bestellte Go-Ahead 22 vierteilige Flirt-3-Einheiten. Das Unternehmen nahm den Betrieb auf dem Netz zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 auf.[104][105]

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2021 nahm Transdev Hannover auf dem Netz der S-Bahn Hannover die ersten von 64 neuen TriebzĂŒge vom Typ Flirt 3 XL in Betrieb.[106] Weitere TriebzĂŒge dieser Serie kamen ab Juni 2022 zum Einsatz. Die dreiteiligen Einheiten bieten 180 Sitz- (davon zwölf der ersten Klasse) sowie 218 StehplĂ€tze und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160âŻkm/h. Sie wurden in Transdev-Farbgebung (weiĂ, blaue SchĂŒrze und blaues Dach, rote TĂŒren) ausgeliefert. Die Endwagen haben je drei TĂŒren, die Mittelwagen je zwei. Sie werden als Baureihe 3427 gefĂŒhrt.[106]
FĂŒr den Betrieb des Maas-Wupper-Express ab Dezember 2026 bestellte die Regionalverkehre Start Deutschland im Februar 2022 insgesamt 20 vierteilige Einheiten des Typs FLIRT 3XL.
FĂŒr das Netz MoselLux bestellte DB Regio 2022 19 vierteilige FLIRT 3XL, welche ab 2024 zum Einsatz kommen und die bisher eingesetzten Talent 2 ersetzen sollten.[107] Die Triebwagen verfĂŒgen ĂŒber extra lange Wagenkasten und sind speziell fĂŒr die Mitnahme von FahrrĂ€dern ausgelegt. Pro Zug können in den beiden Endwagen bis zu 30 FahrrĂ€der transportiert werden.[108]
Mitte September 2022 erhielt DB Regio den Zuschlag fĂŒr das Netz âNord-SĂŒdâ des VBB ab 2026. DafĂŒr bestellte DB Regio drei vierteilige TriebzĂŒge des Typs FLIRT 3XL, mit einer Option fĂŒr weitere TriebzĂŒge. AuĂerdem wurden zwölf fĂŒnfteilige Stadler KISS bestellt, welche mit den Flirts kuppelbar sind.[109]
Mitte November 2022 erhielt DB Regio den Zuschlag fĂŒr das Netz âBerlin-Stettinâ des VBB ab 2026. DafĂŒr bestellt DB Regio neun vierteilige TriebzĂŒge des Typs FLIRT 3XL.[110]
Am 21. November 2022 erhielt VIAS Rail den Zuschlag fĂŒr die ab 2025 zweistĂŒndliche Regionalexpresslinie RE 19 zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Koblenz Hbf.[111] Als Triebfahrzeuge werden acht neue vierteilige FLIRT 3XL angeschafft.[112]
Im September 2025 erhielt VIAS den Zuschlag fĂŒr die Linien S5, S8 und RE41 der S-Bahn Rhein-Ruhr. Stadler wird 36 dreiteilige Flirt XL liefern. Die rund 70 Meter langen ZĂŒge erhalten zwei TĂŒren pro Wagenseite und rund 180 SitzplĂ€tze. Die Betriebsaufnahme ist fĂŒr Dezember 2029 geplant.[113]
Im Oktober 2025 vereinbarten der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Stadler die VerlĂ€ngerung von sieben dreiteiligen FLIRT 3XL der S-Bahn Rhein-Ruhr in fĂŒnfteilige Einheiten durch die HinzufĂŒgung von zwei Mittelwagen. Der Umbau der ZĂŒge soll zwischen 2027 und 2029 erfolgen.[114][115]
Flirt Akku
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Im Jahr 2019 bestellte das Land Schleswig-Holstein 55 zweiteilige ZĂŒge des Typs FLIRT Akku. Dies war die erste Bestellung dieser Variante des FLIRT. Seit Oktober 2023 werden die ersten Fahrzeuge vom Verkehrsunternehmen erixx eingesetzt. Die Jungfernfahrt des ersten FLIRT Akkus fand auf der Strecke Kiel â Kiel-Oppendorf statt. Auf den Linien RB 84 und RE 83 zwischen Kiel und LĂŒbeck bzw. Kiel â LĂŒbeck â LĂŒneburg wurden sie kurz danach auch eingesetzt. Seit Juni 2024 verkehren die Triebwagen auch auf den Linien der nordbahn (RB 63 NeumĂŒnster â Heide â BĂŒsum; RB 82 NeumĂŒnster â Bad Oldesloe; RB 64 Husum â St. Peter-Ording; RE 72 Kiel â Flensburg; RB 73 Kiel â Eckernförde; RE 74 Kiel â Husum und RB 75 Kiel â Rendsburg).[116][117]
Weitere 44 zweiteilige Exemplare des Typs FLIRT Akku bestellte DB Regio Ende 2021. Die ZĂŒge sollten ab 2025 im Pfalznetz in Rheinland-Pfalz eingesetzt werden. Sie bestehen aus zwei Einzelwagen und haben kein Jakobs-Drehgestell.
Zudem bestellte DB Regio 14 zweiteilige Flirt Akku fĂŒr das Netz Warnow II mit Regionalbahnlinien um Rostock.[118] Im September 2022 wurden fĂŒr die DarĂbahn fĂŒnf weitere TriebzĂŒge fĂŒr Mecklenburg-Vorpommern bestellt.[119]
Den nĂ€chsten Auftrag vergab DB Regio im Februar 2025. Stadler wird 19 Flirt-Akku fĂŒr den Einsatz im Akkunetz MittelthĂŒringen liefern.[120]
Im Juli 2025 bestellte Akiem 14 Flirt-Akku fĂŒr den Einsatz im Netz Westmecklenburg II, diese werden dann an die ODEG vermietet.[121][122]
Ăbersicht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Betreiber/Fahrzeugnummer[123] | Anzahl | Zulassung | Einsatzgebiet | Inbetriebsetzung | Achsfolge | Typ/Baulos | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| VIAS, 0426 100â107 | 8 | DE | Ruhr-Sieg-Netz I | 2007 | Boâ2â2â | Flirt 1 | EigentĂŒmer CBRail(?)
bis 01/2022 vermietet an Abellio Rail NRW bis 12/2023 vermietet an DB Regio aktuell vermietet an Vias |
| VIAS, 0427 100â108 | 9 | Ruhr-Sieg-Netz I | 2007 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 1 | ||
| ERB, 0427 109â122 | 14 | Teutoburger-Wald-Netz | 2007 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 1 | EigentĂŒmer AlphaTrains | |
| HLB, 0427 123â125 | 3 | Main-Weser-Bahn | 2010 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 1 | ||
| BOB, 0427 130â134 | 5 | DE/AT | Netz Berchtesgaden-Ruhpolding | 2010 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 1 | EigentĂŒmer AlphaTrains |
| CAN, 0427 135â148 | 14 | DE | Nordost-Hessen-Netz | 2006 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 1 | |
| VIAS, 0427 149â153 | 5 | RheingauLinie | 2010 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 1 | ||
| BOB, 1427 001â007 | 7 | DE/AT | Netz Chiemgau-Inntal | 2013â2014 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 3 | EigentĂŒmer AlphaTrains |
| BOB, 1427 009â010 | 2 | Netz Berchtesgaden-Ruhpolding | 2022 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 3 | ||
| GABW, 1427 011â023 | 13 | DE | Netz Rems-Fils | 2019â2020 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 3 | |
| VRR, 3427 001â007 | 7 | S-Bahn Rhein-Ruhr | 2019â2020 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 3 XL | vermietet an DB Regio. sollen mittelfristig zu FĂŒnfteilern umgebaut werden. | |
| VRR, 3427 008â017 | 10 | S-Bahn Rhein-Ruhr | 2020â2026 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 3 XL | vermietet an DB Regio
009â011 zeitweise vermietet an eurobahn ab 12/2026 an Regiobahn | |
| GABW, 3427 018â028 | 11 | Netz Murrbahn | 2019 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 3 XL | ||
| TDH, 3427 029â092 | 64 | S-Bahn Hannover | 2021â | Boâ2â2âBoâ | Flirt 3 XL | ||
| VRR, 3427 | 36 | S-Bahn Rhein-Ruhr Los D | 2029 | Boâ2â2âBoâ | Flirt 3 XL | Vermietung an VIAS | |
| ERB, 0428 100â124 | 25 | Hellwegnetz | 2008 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 1 | EigentĂŒmer AlphaTrains | |
| ERB, 0428 125â128 | 4 | Maas-Rhein-Lippe-Netz | 2009 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 1 | EigentĂŒmer AlphaTrains | |
| CAN, 0428 129â134 | 6 | Nordost-Hessen-Netz | 2006 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 1 | ||
| VIAS, 0428 135â148 | 14 | RheingauLinie | 2010â2011 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 1 | ||
| CAN, 0428 149 | 1 | Nordost-Hessen-Netz | 2012 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 1 | ||
| DB, 1428 001â014 | 14 | Niers-Haard-Express | 2015 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 | ||
| GABW, 1428 015â023 | 9 | Netz Franken-Enz | 2019 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 | ||
| GABY, 1428 024â045 | 22 | E-Netz AllgĂ€u | 2021 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 | ||
| WFB, 1428 101â115 | 15 | Emsland-Express | 2015 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 | EigentĂŒmer AlphaTrains | |
| NWB, 3428 001â016 | 16 | Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen | 2022 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 XL | ||
| DB, 3428 017â035 | 19 | MoselLux | 2024 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 XL | ||
| VIASR, 3428 036â043 | 8 | Rheingau-Express | 2025 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 XL | EigentĂŒmer AlphaTrains | |
| DB, 3428 044â046 | 3 | VBB Netz Nord-SĂŒd | 2026 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 XL | ||
| RVSD, 4428 001â020 | 20 | DE/NL | Maas-Wupper-Netz | 2026 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 XL | |
| DB, 4428 021â029 | 9 | DE/PL | Netz Berlin-Stettin | 2026 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 XL | |
| ERB, 0429 001â005 | 5 | DE | Teutoburger-Wald-Netz | 2007 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 1 | EigentĂŒmer AlphaTrains |
| ERB, 0429 006â019 | 14 | Maas-Rhein-Lippe-Netz | 2010 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 1 | EigentĂŒmer AlphaTrains | |
| HLB, 0429 020â025 | 6 | Main-Weser-Bahn | 2010 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 1 | ||
| DB, 0429 026â030 | 5 | - | 2007 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 1 | Alle abgestellt nach Fristablauf, verkauft an Vias | |
| HLB, 0429 047â050 | 4 | Main-Weser-Bahn | 2015 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 1 | ||
| DB, 0429 100â127 | 28 | SĂŒdwest-Express (SĂWEX) | 2014â2015 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | ||
| NBE, 1429 001â007 | 7 | Netz Mitte (Los B) | 2014â2015 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | ||
| VIASR, 1429 008â021 | 14 | Netz Niederrhein | 2016 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | EigentĂŒmer VRR | |
| NBE, 1429 022 | 1 | Netz Mitte (Los B) | 2016 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | EigentĂŒmer AlphaTrains | |
| ERB, 1429 031â035 | 5 | Hellwegnetz | 2018 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | EigentĂŒmer AlphaTrains | |
| GABW, 1429 036â054 | 19 | Netz Rems-Fils | 2019â2020 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | ||
| VIASR, 2429 001â007 | 7 | DE/NL | Netz Niederrhein | 2016 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | EigentĂŒmer VRR/Provinz Gelderland |
| ERB, 2429 011â018 | 8 | Teutoburger-Wald-Netz | 2017 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | EigentĂŒmer AlphaTrains | |
| VRR, 3429 001â024 | 24 | DE | S-Bahn Rhein-Ruhr | 2019â2020 | Boâ2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 XL | vermietet an DB Regio |
| BOB, 1430 001â028 | 28 | DE/AT | Netz Chiemgau-Inntal | 2013â2014 | Boâ2â2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | EigentĂŒmer AlphaTrains |
| NBE, 1430 036â043 | 8 | DE | Netz Mitte (Los B) | 2014â2015 | Boâ2â2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | |
| GABW, 1430 044â057 | 14 | Netz Franken-Enz | 2019â2020 | Boâ2â2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 | ||
| ERIXX, 2526 001, 004â028 | 26 | XMU-Netz Los Ost | 2023 | Boâ2â2â | Flirt Akku | EigentĂŒmer Paribus[124]
vermietet an erixx Holstein | |
| NBE, 2526 002â003 und 029â055 | 29 | XMU-Netz Lose Nord und Ost-West | 2023 | Boâ2â2â | Flirt Akku | EigentĂŒmer Paribus[124]
vermietet an Nordbahn | |
| DB, 2526 056â074 | 19 | H-Netz Warnow | 2026 | Boâ2â2â | Flirt Akku | ||
| DB, 6526 001â044 | 44 | Pfalznetz | 2025 | BoâBoâ+2â2â | Flirt Akku | ||
| ODEG | 14 | Westmecklenburg II | 2027 | Flirt Akku | |||
| DB | 19 | Akkunetz MittelthĂŒringen | 2028 | Flirt Akku |
Schweiz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schweizerische Bundesbahnen
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Die Initialbestellung der SBB umfasste 73 vierteilige Einheiten in vier Varianten. Das erste Fahrzeug wurde am 4. Juni 2004 offiziell vorgestellt.[125]
Ausgeliefert wurden ab Ende 2004 zwölf TriebzĂŒge der âhelvetischenâ Reihe RABeâŻ523 fĂŒr die Stadtbahn Zug;[126] die parallel entwickelte, deutschlandtaugliche Reihe RABeâŻ521 fĂŒr die S-Bahn Basel wurde ab Mitte 2005 ausgeliefert.[127][128] Von diesen 30 Fahrzeugen waren rechnerisch zehn StĂŒck fĂŒr die deutsche Tochter SBB GmbH (Betriebsteil Lörrach, Wiesentalbahn) vorgesehen. Die letzten Fahrzeuge aus diesem ersten Baulos wurden Ende 2006 ĂŒbernommen.
Zum selben Baulos gehören die neun TriebzĂŒge fĂŒr den Seehas, die ursprĂŒnglich von der âEuro Thurboâ bestellt, und ab Anfang 2006 ausgeliefert wurden. Diese gingen zwischen dem 1. Mai 2006 und Mitte Juli 2006 in Betrieb.[129] Wie alle âEuro Thurboâ-Fahrzeuge hatten sie eine Baureihenbezeichnung im Nummernbereich der Muttergesellschaft Thurbo erhalten, bevor die âEuro Thurboâ 2005 mit der deutschen SBB GmbH fusionierte. In der Folge gingen die Fahrzeuge ins Eigentum der SBB ĂŒber und sind dauerhaft an die SBB GmbH vermietet, behielten jedoch zunĂ€chst die zugeteilten Betriebsnummern 526âŻ651 bis 659. Ab 2011 erhielten die Einheiten zusammen mit den TSI-Nummern die neue Bezeichnung 521âŻ201 bis 209.
Zulassungsbedingt lĂ€nger benötigten die MehrsystemzĂŒge, die ab Anfang 2007 ausgeliefert wurden. Die 19 italientauglichen RABeâŻ524 fĂŒr das Tochterunternehmen TILO (S-Bahn Tessin) durchliefen das Zulassungsverfahren in Italien und wurden bis Mitte 2008 ausgeliefert.[130] Die 12 frankreichtauglichen RABeâŻ522 wurden im zweiten Halbjahr 2008 fertiggestellt, aber aufgrund geĂ€nderter Anforderungen in Frankreich wurden sie dort nicht zugelassen. Geplant als Ersatz der mit RBDeâŻ562 gebildeten PendelzĂŒge der S1 der S-Bahn Basel, wurde die S1 ab Dezember 2008 in Basel wieder gebrochen; mangels GleichspannungsausrĂŒstung kam auch ein Einsatz auf der Strecke GenfâLa Plaine (âBellegarde) nicht in Frage. Stattdessen wurden die ursprĂŒnglichen RABeâŻ522 âFlirt Alsaceâ fĂŒr eine Folgebestellung der SBB zu RABeâŻ523 âhelvetisiertâ.
Eine funktionsfĂ€hige ZweifrequenzausfĂŒhrung (RABeâŻ522) wurde bereits durch die provisorische UmrĂŒstung (Hochspannungskabel, PrimĂ€rspannungswandler, Ăberspannungsableiter, Umschaltapparate) einer Einheit der Baureihe RABeâŻ521 (Nummer 011) getestet, die zu Demonstrationszwecken nach Ungarn ĂŒberfĂŒhrt wurde. Aufgrund von provisorischen Bewilligungen seitens Ăsterreichs und Ungarns konnte die gesamte ĂberfĂŒhrung aus eigener Kraft erfolgen.[131]
Anfang Oktober 2007 wurde der Kauf weiterer zwölf Flirt (RABe 523) fĂŒr rund 116 Millionen Franken durch die SBB bekanntgegeben.[132] Bestimmt sind acht Fahrzeuge fĂŒr den Regionalverkehr ĂŒber die Aargauische SĂŒdbahn (AarauâRotkreuz), eines fĂŒr den Ausbau der S2 der Stadtbahn Zug und drei fĂŒr die S8 der S-Bahn Luzern. FĂŒr den âBauâ dieser Fahrzeuge wurden die faktisch fertiggestellten RABeâŻ522 verwendet, welche schlieĂlich als RABeâŻ523 032â043 neu zugelassen wurden. Implizit wurde damit die Neukonstruktion der bestellten zwölf frankreichtauglichen Flirt ausgelöst.[133]
Im August 2008 gaben die SBB die Bestellung von 19 Flirt RABeâŻ523 fĂŒr die S-Bahn Waadt,[134] zwei zusĂ€tzlichen frankreichtauglichen RABeâŻ522 fĂŒr die S-Bahn Basel und elf sechsteiligen fĂŒr TILO RABeâŻ524 101â111 bekannt.[130] Die Auslieferung der RABeâŻ523 013â031 erfolgte ab Mitte 2009 bis Oktober 2010, gefolgt von ersten fĂŒnf sechsteiligen Flirt. Von April bis Ende 2011 wurden die ĂŒbrigen sechsteiligen Flirt und 12 der bestellten 14 âFlirt Franceâ RABeâŻ522 201â214 ausgeliefert, wĂ€hrend zwei fĂŒr Zulassungsfahrten bei Stadler verblieben und erst Ende 2012 von den SBB ĂŒbernommen wurden.[135]
Im Gegensatz zu den âFlirt Alsaceâ wurden die âFlirt Franceâ bis Dezember 2012 in Frankreich zugelassen. Allerdings zeigte sich TER Alsace entgegen einer 2004 unterzeichneten AbsichtserklĂ€rung nicht gewillt, die fĂŒr 15âŻkV mit 16,7âŻHz und 25âŻkV mit 50âŻHz gebauten und zugelassenen Zweisystem-Flirt fĂŒr den Betrieb des Abschnitts BaselâMulhouse der Basler S1 von den SBB zu mieten.[136] AnfĂ€nglich nur im Binnenverkehr eingesetzt, kamen die ZĂŒge ab August 2014 auf dem neu mit 25âŻkV und 50âŻHz elektrifizierten Abschnitt GenfâLa Plaine (âBellegarde) im Raum Genf zum Einsatz. Per 9. Dezember 2017 erfolgte die Wiederinbetriebnahme der Strecke DelleâBelfort mit 25âŻkV und 50âŻHz, wodurch die neuen durchgehenden ZĂŒge zwischen Biel/Bienne und Meroux TGV von den SBB ebenfalls mit RABeâŻ522 gefahren werden.

Folgebestellungen aus dem ursprĂŒnglichen Rahmenvertrag erfolgten in den folgenden Jahren nach Bedarf. Von Ende 2012 bis Ende 2013 wurden 13 Flirt RABeâŻ523 044â056 fĂŒr den GroĂraum Olten (âRegiOltenâ) ausgeliefert. Im Laufe des Jahres 2014 wurden weitere 6 sechsteilige Flirt fĂŒr TILO RABeâŻ524 112â117 sowie 4 vierteilige RABeâŻ524 201â204 an die FMN/Trenord ausgeliefert, welche ebenfalls fĂŒr TILO bestimmt sind. Zwischen Ende 2015 und Ende 2016 kamen weitere 10 Einheiten RABeâŻ523 057â066 zur Ablieferung, die der RegiOlten-Version entsprechen. Ab Mitte 2017 wurden nochmals sieben Triebzugeinheiten (RABeâŻ523 067â073) als âRegiOltenâ abgeliefert; vier ZĂŒge (074â077) wurden im transN-Design geliefert.
FĂŒr den Ausbau des Genfer S-Bahn-Netzes (Neubaustrecke CEVA), unter dem aktualisierten Namen âLĂ©man Expressâ wurden weitere 18 âFlirt France LEXâ RABeâŻ522 215â232 bestellt; von Ende 2017 bis Mitte 2018 wurden 9 StĂŒck abgeliefert, die ĂŒbrigen 9 von Ende 2018 bis Mitte 2019.[137]
Im FrĂŒhjahr 2017 wurden 14 vierteilige Flirt âneue Generationâ im Wert von 125 Mio. Franken fĂŒr die S-Bahn Waadt bestellt,[138] die 2021 geliefert wurden und die Nummern 523 101â114 erhielten.[139] Gleichzeitig haben die SBB die schon frĂŒher angekĂŒndigte Bestellung von fĂŒnf sechsteiligen Zweisystem-Flirt fĂŒr TILO ausgelöst, die ab Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels Ende 2020 benötigt werden,[140] und die Nummern 524 301â305 erhalten.[141]
Am 30. November 2018 bestellte die FNM neun weitere sechsteilige und zweisystemfĂ€hige Flirt 3 fĂŒr TILO. Diese wurden ab Juli 2021 geliefert und werden von FNM an Trenord vermietet. Immatrikuliert sind die Einheiten in der Schweiz als RABe 524 306â314.[142] Sie sind mit den bisher bei TILO eingesetzten RABe 524 kuppelbar.[143]
Nach Ablauf der Rekursfrist wurde am 20. Dezember 2018 die Bestellung von sieben vierteiligen FlirtâŻ3 in FernverkehrsausfĂŒhrung mittels freihĂ€ndiger Vergabe bekanntgegeben. Die Beschaffung umfasst eine Option ĂŒber sieben weitere Fahrzeuge. Die von den SBB âMouetteâ (franz. Möwe) getauften Fahrzeuge, sollten ab Dezember 2020 auf der InterRegio-Linie BernâNeuchĂątelâLa-Chaux-de-Fonds (IRâŻ66) zum Einsatz kommen, die unterdessen aber von der BLS mit FlirtâŻ4 (âMIKAâ) betrieben wird.[144][145] Die SBB hat die ersten ZĂŒge fĂŒr Test- und Zulassungsfahrten im Dezember 2021 erhalten. Seit Dezember 2022 sind sie auf dem âFlugzugâ (IRâŻ36) zwischen Basel SBB und ZĂŒrich Flughafen im Einsatz, bevor sie ab Dezember 2025 auf der neuen InterRegio-Linie IR 56 Basel â Biel eingesetzt werden sollten.[146][147] Sie erhalten die Betriebsnummern RABe 523 501â507.[147] Wie nachtrĂ€glich bekannt wurde, erhöhten die SBB im Dezember 2019 hierfĂŒr die Bestellung auf elf Fahrzeuge.[148] Im Februar 2024 wurde allerdings bekannt, dass auf dieser InterRegio-Linie ebenfalls MIKA-ZĂŒge der BLS eingesetzt werden sollen.[5]
| Bezeichnung | Zulassung | Einsatzgebiet[149] | Inbetriebsetzung | Achsfolge | Typ/Baulos |
|---|---|---|---|---|---|
| SBB, RABe 521 001â030 | CH/DE | Wiesentalbahn und S-Bahn Basel | 2004â2006 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt SBB, Serie WT/BS |
| SBB, RABe 521 201â209 | Seehas | 2006 | bis 2011 Thurbo/SBB GmbH RABe 526 651â659 | ||
| SBB, RABe 522 201â214 | CH/FR | S-Bahn Basel | 2011 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt France, Serie FR |
| SBB, RABe 522 215â232 | LĂ©man Express | 2017â2019 | Flirt France, Serie LEX | ||
| SBB, RABe 523 001â012 | CH | Stadtbahn Zug | 2004â2005 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt SBB, Serie ZG |
| SBB, RABe 523 013â031 | RER Vaud | 2009â2010 | Flirt SBB, Serie VD | ||
| SBB, RABe 523 032â043 | S-Bahn Luzern | 2007â2008 | Flirt SBB, Serie ZCH; ehemals Flirt Alsace | ||
| SBB, RABe 523 044â056 | RegiOlten | 2012â2013 | Flirt SBB, Serie ROL (Los 1) | ||
| SBB, RABe 523 057â066 | 2015â2016 | Flirt SBB, Serie ROL (Los 2) | |||
| SBB, RABe 523 067â073 | 2017 | Flirt SBB, Serie ROL (Los 3) | |||
| SBB, RABe 523 101â114 | RER Vaud | 2020â2021 | Flirt 3 RER Vaud | ||
| SBB, RABe 523 501â511 | CH | InterRegio-Netz | 2022 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 Mouette, Fernverkehrsausstattung |
| SBB, RABe 524 001â019 | CH/IT | S-Bahn Tessin | 2007â2008 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt TILO, Serie TILO-4 |
| SBB, RABe 524 101â111 | 2010â2011 | Boâ2â2â2â2â2âBoâ | Flirt TILO, Serie TILO-6 (Los 1) | ||
| SBB, RABe 524 112â117 | 2014 | Flirt TILO, Serie TILO-6 (Los 2) | |||
| SBB, RABe 524 201â204 | 2014 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt TILO, Serie FNM-4 | ||
| SBB, RABe 524 301â305 | 2020 | Boâ2â2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 TILO, Serie TILO-6 | ||
| SBB, RABe 524 306â314 | 2020â2022 | Boâ2â2â2â2â2âBoâ | Flirt 3 TILO, Serie FNM-6 |

Am 1. November 2017 wurde erstmals ein Flirt der SBB mit einer Ganzwerbung vorgestellt. Der RABe 521 017 trĂ€gt Werbung fĂŒr die Fachhochschule Nordwestschweiz und wurde gleichzeitig auf den Namen Muttenz getauft.[150]
Flirt Evo
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Mai 2020 schrieben die SBB mit ihren Tochterfirmen Regionalps und Thurbo die Lieferung von neuen einstöckigen S-Bahn-ZĂŒgen aus. Die ersten ZĂŒge sollen ab Fahrplanjahr 2026 eingesetzt werden.[149] Die neuen ZĂŒge sollen Fahrzeuge ersetzen, die bis Dezember 2035 das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Dazu gehören 82 Flirt der ersten Generation,[149] die vor 2011 gebaut wurden und dannzumal erst 25 Jahre alt sein werden, wĂ€hrend davor eine Einsatzdauer von 40 Jahren ĂŒblich war. Die Aluminium-WagenkĂ€sten der SBB-Flirt könnten mehr Probleme bereiten, als die EigentĂŒmerin zugibt. Das chemisch aggressive Abwasser der biologischen Toiletten hat den WagenkĂ€sten stark zugesetzt. Stadler konnte sich den EntschĂ€digungsforderungen der SBB nach jahrelangem Streit entziehen.[151]
Am 5. Oktober 2021 gaben die SBB bekannt, dass Stadler sich mit dem «Flirt 4 Evo»[152] gegen Angebote von Alstom und Siemens durchsetzen konnte. Der Auftragswert wird auf gut zwei Milliarden Schweizer Franken beziffert und umfasst die Lieferung von 286 TriebzĂŒgen in zwei Konfigurationen sowie Optionen auf 224 weitere ZĂŒge. Gefordert ist eine Zulassung fĂŒr die Schweiz, Deutschland und Ăsterreich, sowie allenfalls fĂŒr Frankreich.[153] Beschafft werden rund 73,5 Meter lange Vierteiler mit je zwei TĂŒren pro Wagenkasten und 146 SitzplĂ€tzen sowie rund 57,8 Meter lange Dreiteiler mit je einer TĂŒre pro Wagenkasten und 134 SitzplĂ€tzen.[154] Die SBB beabsichtigen, mit vorerst 155 bestellten Vierteilern ab Dezember 2027 die letzten lokbespannten PendelzĂŒge im Regionalverkehr, die 98 modernisierten «Domino» sowie 82 «Flirt 1» (521 001â030, 521 201â209, 523 001â043) abzulösen; als Option sind weitere 174 ZĂŒge abrufbar. Bereits ab Dezember 2025 beabsichtigt Regionalps, mit 24 bestellten Vierteilern ihre 16 «Domino» und vier «Nina» zu ersetzen, mit Option ĂŒber weitere 10 ZĂŒge; ab demselben Termin beabsichtigt Thurbo mit 107 bestellten Drei- und Vierteilern, ihre 108 «GTW» der dritten Generation abzulösen, wobei weitere 40 ZĂŒge als Option abrufbar sind.[155]
Seit Anfang April 2024 ist der erste Vorserienzug 531 001 auf Probefahrten in der ganzen Schweiz anzutreffen.[156]
Im Mai 2024 zogen die SBB eine Option ĂŒber 33 vierteilige Fahrzeuge. Sie sind fĂŒr die S-Bahn Basel im grenzĂŒberschreitenden Verkehr nach Frankreich vorgesehen und verfĂŒgen ĂŒber 146 SitzplĂ€tze.[157]

Anfang Januar 2026 gingen die ersten beiden Flirt Evo bei Thurbo in den Probebetrieb mit FahrgÀsten.[158]
Im August 2026 beauftragten die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) Stadler mit der Lieferung von 13 vierteiligen Flirt Evo. Die ZĂŒge sind 73,5 Meter lang und bieten 164 SitzplĂ€tze. Mit zwei TĂŒren pro Wagenseite, hoher Beschleunigung und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h sind sie fĂŒr den Regionalverkehr mit vielen Halten ausgelegt. Ab Dezember 2028 sollen sie um Freiburg die NPZ Domino ersetzen. Bei der Beschaffung konnte die TPF die von den SBB ausgehandelten Konditionen nutzen, die Kosten der 13 ZĂŒge liegen bei 117 Millionen Franken.[159]
| Bezeichnung[152] | Gesellschaft | Zulassung | Reservierte Nummernbereiche |
|---|---|---|---|
| RABe 531 | SBB | CH/DE/AT | 001â299 |
| Thurbo dreiteilig | 401â499 | ||
| RABe 532 | SBB | CH/FR | 001â299 |
| RABe 533 | SBB | CH | 001â299 |
| Thurbo dreiteilig | 301â399 | ||
| Thurbo vierteilig | 501â599 | ||
| RegionAlps | 701â799 |
Privatbahnen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]SĂŒdostbahn
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Die TriebzĂŒge des Flirt-Konzeptes wurden auch von verschiedenen Privatbahnen bestellt. Die Schweizerische SĂŒdostbahn (SOB) hat elf TriebzĂŒge fĂŒr den Betrieb der S-Bahn ZĂŒrich (S13, S40) und der S-Bahn St. Gallen (S3, S4, S9) bestellt. An diese Bestellung angeschlossen haben sich die Transports RĂ©gionaux NeuchĂątelois (TRN) mit einem Triebzug.[160] Die zwölf Fahrzeuge wurden von Stadler Altenrhein gefertigt und ab Februar 2007 in Dienst gestellt. Zwei weitere Flirt wurden 2008 durch die TRN bestellt. Im Jahr 2010 wurden aufgrund der Erweiterung der S-Bahn St. Gallen weitere zwölf SOB-Flirt in Auftrag gegeben, die im Laufe des Jahres 2013 abgeliefert wurden. FĂŒr das neu strukturierte Verkehrsangebot FribourgâBulle wurden von den Transports Publics Fribourgeois (TPF) acht Flirt desselben Typs bestellt.[161] Im Juli 2015 bestellten die Transports Publics NeuchĂątelois (transN) vier elektrische Flirt, nachdem der Kanton Neuenburg einen Angebotsausbau des öffentlichen Verkehrs beschlossen hatte.[162]
Um das Rollmaterial des Voralpen-Express per Ende 2019 zu ersetzen, bestellte die SOB im Juni 2016 sechs achtteilige Flirt 3 fĂŒr den Fernverkehr; aufgrund des Streckenprofils mit Neigungen bis 50 Ⱐwerden diese Einheiten nicht als achtteilige 4/18-GanzzĂŒge hergestellt, sondern bestehen â Ă€hnlich wie die NSB-Flirt â aus zwei kurzgekuppelten, vierteiligen 4/10-HalbzĂŒgen. Um sie von den Regionalverkehrs-Flirt abzuheben, werden sie von der SOB als âTraversoâ bezeichnet. Zeitgleich wurden fĂŒnf weitere vierteilige Flirt fĂŒr den Betrieb der S-Bahn bestellt.[163] Die kupferfarbenen FernverkehrszĂŒge verfĂŒgen ĂŒber eine bequeme hochwertige Innenraumgestaltung mit zwei Bistrozonen. Die Drehgestelle sind fĂŒr verschleiĂarmen Betrieb auf dem kurvenreichen Streckennetz der SOB ausgelegt.[164] Obwohl der Traverso vom Grundkonzept ein Flirt-Zug ist, wird er von den Reisenden als komfortabler wahrgenommen.[165] Untypisch fĂŒr einen Interregio-Zug sind die Taster, mit denen die Reisenden einen Bedarfshalt anfordern können.[166] FĂŒr die zukĂŒnftigen Gotthard-BergstreckenzĂŒge Treno Gottardo in Zusammenarbeit mit den SBB löste die SOB im Dezember 2017 eine Option ĂŒber elf weitere âTraversoâ ein. Im Dezember 2018 löste die SOB eine zweite Option ein: sieben zusĂ€tzliche âTraversoâ fĂŒr die Fernverkehrslinie âAare Linthâ ChurâZĂŒrichâBern, die ab Dezember 2021 mit den SBB zusammen betrieben wird, sowie weitere fĂŒnf vierteilige Flirt. Im Februar 2023 löste die SOB eine weitere Option auf sechs zusĂ€tzliche âTraversoâ und drei Flirt ein, welche ab 2024 ausgeliefert werden sollen. Sie sind fĂŒr den Einsatz im St. Galler Rheintal vorgesehen, wo ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2024 ein Halbstundentakt zwischen St. Gallen und Sargans eingefĂŒhrt wird.[167]
â siehe auch: Abschnitt Rollmaterial im Artikel Voralpen-Express
BLS
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 15. Januar 2018 schloss die BLS AG mit Stadler einen Werkvertrag fĂŒr die Lieferung von 58 sechsteiligen Flirt-ZĂŒgen. Damit sollen drei Ă€ltere Fahrzeugtypen ersetzt und die Flotte vereinheitlicht werden. 28 ZĂŒge sollen auf den verschiedenen Linien der S-Bahn Bern eingesetzt werden. 30 ZĂŒge, die fĂŒr den RegioExpress-Verkehr bestimmt sind, erhalten in der ersten Klasse eine 2+1-Bestuhlung und eine Verpflegungszone.[168] Die Fahrzeuge sollen bis August 2025 ausgeliefert werden.[169]
Mit dem Roll-out im September 2020 wurde der Flirt MIKA der Ăffentlichkeit vorgestellt. Die BLS bezeichnet diese ZĂŒge nach einem öffentlich durchgefĂŒhrten Wettbewerb als Mika, das fĂŒr âModerner, innovativer, kompakter Allroundzugâ steht.[170] Mit den fĂŒr Niederflurfahrzeuge entwickelten Jakobstriebdrehgestellen ist die neue Flirt-Generation spurtstark und besonders fĂŒr S-Bahn-Betrieb geeignet. Bei der Ausgestaltung der 105âŻm langen ZĂŒge entstand ein offener und modern gestalteter Fahrgastbereich, der den BedĂŒrfnissen von Familien, Pendlern und Touristen entgegenkommt.[171] Die ersten ausgelieferten ZĂŒge verkehren seit dem 10. Mai 2021 auf der InterRegio-Linie 66 BernâNeuchĂątelâLa-Chaux-de-Fonds.[172][173]
Fahrzeuge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bezeichnung | Einsatzgebiet | Inbetriebsetzung | Achsfolge | Typ/Baulos |
|---|---|---|---|---|
| SOB, RABe 526 041â051 | S-Bahn St. Gallen (S4, S6) S-Bahn ZĂŒrich (S13, S40) | 2007â2008 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt SOB, Serie 1 |
| SOB, RABe 526 052â063 | 2013 | Flirt SOB, Serie 2 | ||
| SOB, RABe 526 001â005 | S13, S40, VerstĂ€rkung VAE Treno Gottardo, Aare Linth | 2019 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 SOB, Serie 1 |
| SOB, RABe 526 006â010 | 2021 | Flirt 3 SOB, Serie 2 | ||
| SOB, RABe 526 011â013 | ab 2024 | Flirt 3 SOB, Serie 3 | ||
| SOB, RABe 526 101/201â106/206 | Voralpen-Express Treno Gottardo Aare Linth Alpenrhein-Express | 2019 | Boâ2â2â2âBoâ + Boâ2â2â2âBoâ | Flirt 3 Traverso, Serie 1 |
| SOB, RABe 526 107/207â117/217 | 2020â2021 | Flirt 3 Traverso, Serie 2 | ||
| SOB, RABe 526 118/218â124/224 | 2021 | Flirt 3 Traverso, Serie 3 | ||
| SOB, RABe 526 125/225â130/230 | 2024â2025 | Flirt 3 Traverso, Serie 4 | ||
| TRN, RABe 527 331 | 2007 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt TRN, Serie 1 | |
| TRN, RABe 527 332â333 | 2009 | Flirt TRN, Serie 2 | ||
| TRN, RABe 523 074â077 | 2017 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt SBB, Serie ROL (Los 3) | |
| TPF, RABe 527 191â194 | 2011 | Boâ2â2â2âBoâ | Flirt TPF, Serie 1 | |
| TPF, RABe 527 195â198 | 2014 | Flirt TPF, Serie 2 | ||
| BLS, RABe 528 101â130 | RegioExpress-Linien | 2021â2023 | BoâBoâ2â2â2âBoâBo' | Flirt Mika, RE Serie 1 |
| BLS, RABe 528 131â137 | Interregio-Linien | ab 2025 | Flirt Mika, RE Serie 2 | |
| BLS, RABe 528 201â228 | S-Bahn Bern | 2023â | Flirt Mika |
Algerien
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Im MĂ€rz 2006 erhielt Stadler Rail den Zuschlag fĂŒr die Lieferung von 64 vierteiligen Flirt an die Algerische Staatsbahn (SNTF), die sie im S-Bahn-Netz Algier seit dem 3. Mai 2009 fahrplanmĂ€Ăig einsetzt. Das gesamte Auftragsvolumen belief sich auf rund 600 Millionen Schweizer Franken und umfasste neben der Herstellung (komplette Fertigung in Bussnang) die Wartung und die Lieferung von Ersatzteilen. Die Ablieferung der Fahrzeuge begann Mitte 2008 und dauerte bis Ende 2010.[174] Dabei wurden die Fahrzeuge mit RoRo-Schiffen von Savona nach Algier trajektiert.[175] Da mit einem hohen Verkehrsaufkommen gerechnet wurde, sind die vierteiligen TriebzĂŒge mit bis zu 1000 StehplĂ€tzen und acht TĂŒren je Fahrzeugseite speziell dafĂŒr ausgerĂŒstet. AuĂerdem können bis zu vier Einheiten gekuppelt werden.[176]
Aserbaidschan
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Aserbaidschanischen Eisenbahn (ADY) bestellten 2019 zehn fĂŒnfteilige Flirt-ZĂŒge. Vier ZĂŒge werden dieselelektrisch angetrieben und im Interregio-Verkehr eingesetzt, sechs ZĂŒge verkehren elektrisch. Davon kommen drei im Interregio-Verkehr und drei als Regio zum Einsatz.[177]
Belarus
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2010 gewann Stadler die Ausschreibung von zehn vierteiligen TriebzĂŒgen (25âŻkV, 50âŻHz) fĂŒr die belarussische Belaruskaja tschyhunka (BÄ).[178] Die ZĂŒge haben mit 1520 mm dieselbe Spurweite wie die finnischen TriebzĂŒge, sie nutzen ebenfalls die gröĂere Fahrzeugbegrenzung aus. Sechs ZĂŒge wurden fĂŒr den S-Bahn-Verkehr der Hauptstadt Minsk ausgestattet,[179] die anderen vier ZĂŒge wurden mit komfortablerer Ausstattung geliefert und im Interregio-Verkehr zwischen groĂen StĂ€dten eingesetzt.[180] Die Auslieferung erfolgte zwischen 2010 und 2011.
Im Dezember 2012 bestellte die BÄ sechs fĂŒnfteilige TriebzĂŒge fĂŒr lange Regionalstrecken, mit höherem Komfort als die S-Bahn-ZĂŒge und mehr Stauraum fĂŒr GepĂ€ck. Die ZĂŒge wurden zwischen 2013 und 2014 ausgeliefert.[181][182]
2015 und 2016 wurden zwei Prototypen einer komplett neuen Bauart fĂŒr die BÄ gefertigt. Diese als Flirt G (Eigenschreibweise: FlirtG) bezeichneten Fahrzeuge sind mit 3480âŻmm Wagenkastenbreite nochmals breiter als die bisherige Breitspurvarianten mit 3200 mm, die erste realisierte siebenteilige Variante erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200âŻkm/h. Das Design des Frontmoduls wurde ĂŒberarbeitet.[183]
Am 17. Januar 2019 gab Stadler die Bestellung von zehn fĂŒnfteiligen Flirt bekannt. Diese werden auf den Flirt G mit breitem Wagenkasten basieren, werden allerdings nur auf 160âŻkm/h Höchstgeschwindigkeit ausgelegt. Vorgesehen sind der Einbau von WiFi und MobilfunkverstĂ€rkern sowie Verpflegungsautomaten. Jede 93âŻm lange Einheit wird 16 PlĂ€tze erster und 244 PlĂ€tze zweiter Klasse (in 3+2-Bestuhlung) anbieten; geplant sind drei Toiletten, davon eine rollstuhlgĂ€ngig.[184] Die Ablieferung ist ab 2020 vorgesehen.
DĂ€nemark
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]FĂŒr den Regionalverkehr auf nicht elektrifierten Strecken im Osten DĂ€nemarks schrieb Lokaltog einen Auftrag ĂŒber 14 batterieelektrische ZĂŒge mit einer Option auf weitere 10 ZĂŒge aus. Stadler konnte sich mit dem Flirt Akku gegenĂŒber CAF und Siemens Mobility durchsetzen und erhielt im Oktober 2024 den Zuschlag. Im August 2025 wurde die Option eingelöst. Die zweiteiligen Fahrzeuge sollen ab 2028 auf der TĂžllĂžsebahn und der Ăstbahn in Seeland und spĂ€ter auch auf der Lollandsbahn und der Odsherredsbahn eingesetzt werden.[185][186]
Estland
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Zwischen 2013 und Sommer 2014 lieferte Stadler 18 elektrische (fĂŒr etwa 80 Millionen Euro) und 20 dieselelektrische TriebzĂŒge mit einer Spurweite von 1520âŻmm an die estnische Eisenbahn (Markenname: Elron).[187][188][189] Beide Varianten sind 3,5 Meter breit und 160 km/h schnell.
Die 12 dreiteiligen und 6 vierteiligen ElektrotriebzĂŒge sind fĂŒr Gleichspannung von 3âŻkV ausgelegt. Sie ersetzten die bisherige TriebwagenzĂŒge, die zwischen 1960 und 1990 gebaut wurden, und verliehen dem Tallinner Nahverkehr ein neues Gesicht. Die 6 zweiteiligen, 8 dreiteiligen und 6 vierteiligen DieseltriebzĂŒge lösten auf den ĂŒbrigen inlĂ€ndischen Strecken die bis dahin eingesetzten TriebwagenzĂŒge ab. Sie sind die ersten Flirts mit dieselelektrischem Antrieb und verfĂŒgen ĂŒber Superkondensatoren, um mit maximal 0,85âŻm/sÂČ schnell beschleunigen zu können.[190]
Aufgrund ihrer orangen Farbe werden die ZĂŒge in Estland im Volksmund auch âMöhrchenâ genannt.[191]
Finnland
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FĂŒr den Schienennahverkehr in der Region Helsinki bestellte die finnische Leasinggesellschaft fĂŒr Schienenfahrzeuge PÀÀkaupunkiseudun Junakalusto (JKOY), die unter anderem von der Finnischen Staatsbahn VR mitgetragen wird, als Ergebnis einer Ausschreibung, ĂŒber die am 31. August 2006 entschieden wurde, auf dem Flirt basierende S-Bahn-ZĂŒge (Bezeichnung Sm5) bei Stadler. Das Auftragsvolumen lag bei 190 Millionen Euro und umfasste die Lieferung von 32 vierteiligen TriebzĂŒgen fĂŒr 25âŻkV bei 50âŻHz ab 2009, die damit erstmals in einer 1520-mm-BreitspurausfĂŒhrung gebaut wurden.[192] Im MĂ€rz 2012 wurden die zwölf in Betrieb befindlichen ZĂŒge fĂŒr eine Woche abgestellt, nachdem Korrosion am Hauptschalter in drei ZĂŒgen KurzschlĂŒsse verursacht hatte.[193]
Am 29. November 2022 wurde von VR die Beschaffung von 20 VierwagenzĂŒgen vom Typ Flirt 4 mit einer zusĂ€tzlichen Option fĂŒr 50 weitere Fahrzeuge bekanntgegeben. Die als Sm7 bezeichneten ZĂŒge haben keine Jakobs-Drehgestelle, sondern bestehen aus vier Einzelwagen mit je zwei TĂŒren pro Seite. Ab 2026 sollen die Sm7 auf den Linien D, R, T, Z und M im GroĂraum Helsinki eingesetzt werden. Dort werden sie die aktuell eingesetzten Sm4 ersetzen, die dann auf anderen Linien die Sm2 ablösen werden.[194] Von den in Polen gefertigten ZĂŒgen wurde die erste Einheit im Mai 2025 in Finnland angeliefert. Die nĂ€chste Projektphase umfasst eine Inbetriebnahme- und Testphase von Sommer 2025 bis Anfang 2026. In dieser Zeit sollen drei weitere Sm7-ZĂŒge nach Finnland geliefert werden.[195]
GroĂbritannien
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FĂŒr den Betrieb des âEast Angliaâ-Netzes im Osten und Nordosten Londons bestellte Abellio Greater Anglia im Oktober 2016 insgesamt 58 Flirt-TriebzĂŒge, aufgeteilt in 20 elektrische der Baureihe 745 und 38 zweikraftfĂ€hige Einheiten der Reihe 755.[196][197]
Die 20 zwölfteiligen Flirt UK der Baureihe 745 kommen auf der InterCity-Strecke zwischen London und Norwich und auf dem Stansted Express zum Flughafen Stansted zum Einsatz. Um 236âŻm LĂ€nge zu erreichen, sind diese ZĂŒge aus sechs zweiteiligen Kompositionen zusammengesetzt. FĂŒr den Einsatz auf einigen wichtigen regionalen Verbindungen in der Region East Anglia, die nur teilweise elektrifiziert sind, kommen 14 drei- und 24 vierteilige Flirt UK der Baureihe 755 mit Zweikraftantrieb hinzu, die elektrisch mit 25âŻkV Fahrleitungsspannung oder mit Dieselantrieb verkehren können.
Die Fahrzeuge wurden ab 2019 ausgeliefert, wobei die Betriebsaufnahme der Zweikrafteinheiten mit erheblichen Betriebsstörungen verbunden war. Als Ursache machte Stadler eine regional veraltete Infrastruktur aus.[198]
Keolis Amey setzt ab 2022 elf vierteilige (+ Powerpack) dieselelektrische Flirt UK der Baureihe 231 in Wales ein. Die Einheiten sind mit einer FuĂbodenhöhe von 960âŻmm an das örtliche Eisenbahnnetz angepasst und 80âŻm lang.[199] Neben diesen Dieseltriebwagen wurden weitere sieben drei- und 17 vierteilige trimodale ZĂŒge der Reihe 756 bestellt. In deren Antriebsmodul sind neben Dieselmotoren und Generatoren noch Traktionsbatterien untergebracht. Diese Traktionsbatterien liefern die Antriebsenergie und werden aus der Fahrleitung oder von den Dieselgeneratoren gespeist. So kann einerseits möglichst wenig mit Dieselantrieb gefahren werden, anderseits aber die Elektrifizierungskosten fĂŒr die Strecken in SĂŒdwales reduziert werden, da problematische Abschnitte wie nicht profilfreie Tunnel im Batteriebetrieb zurĂŒckgelegt werden können und deshalb an diesen Stellen keine Fahrleitung benötigt wird. Der Einsatz begann am 18. November.[200]
In den bi- und trimodalen Einheiten ist wie bei den Stadler Wink ein eigenes Traktionsmodul (Powerpack) eingereiht, in dem Dieselgeneratoren untergebracht sind. Dieses Modul ist mit einem Mittelgang ausgestattet und stĂŒtzt sich auf beiden Seiten auf jeweils ein Jakobsdrehgestell ab. Durch die Trennung von Antrieb und Fahrgastraum sollen Vibrationen und LĂ€rm fĂŒr die FahrgĂ€ste reduziert werden.[201]

Irland/Nordirland
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]FĂŒr den Einsatz als Enterprise zwischen Dublin und Belfast bestellten die IarnrĂłd Ăireann und die Northern Ireland Railways im Mai 2026 insgesamt acht hochflurige zehnteilige Flirt-TriebzĂŒge, welche ab 2028 ausgeliefert werden sollen. Der Auftragswert betrĂ€gt rund 698 Mio. âŹ.[202] Die rund 200 Meter langen TriebzĂŒge verfĂŒgen ĂŒber 407 SitzplĂ€tze und sollen voraussichtlich ab 2030 eingesetzt werden. Die ZweikraftzĂŒge werden mit zusĂ€tzlichen Batterien ausgerĂŒstet und können im Diesel- und im Fahrleitungsbetrieb eingesetzt werden. ZunĂ€chst ist vorgesehen, dass die ZĂŒge im GroĂraum Belfast im Batteriebetrieb, anschlieĂend bis nach Drogheda im Diesel- und zwischen Drogheda und Dublin im Fahrleitungsbetrieb unter 1500 Volt Gleichspannung verkehren. Im Hinblick auf eine mögliche Elektrifizierung des Streckenabschnitts zwischen Belfast und Drogheda kann der Dieselantriebsstrang durch eine WechselspannungsausrĂŒstung fĂŒr 25 kV ersetzt werden. Im Auftrag ist auĂerdem ein Instandhaltungsvertrag ĂŒber einen Zeitraum von 15 Jahren enthalten.
Ein Zug besteht aus einem Triebkopf mit zwei Dieselmotoren, acht Mittelwagen und einem Steuerwagen. Je zwei Mittelwagen teilen sich ein gemeinsames Jakobs-Drehgestell, Triebkopf und Steuerwagen laufen auf je zwei Drehgestellen. Die Traktionsbatterien sind auf den DĂ€chern der Mittelwagen angeordnet, die Fahrmotoren ĂŒber den Zug verteilt.[203][204]
Italien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sistemi Territoriali
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FĂŒr den Regionalverkehr auf der Strecke Venezia Mestre â Adria unterzeichnete Stadler am 26. September 2006 mit Sistemi Territoriali einen Auftrag fĂŒr die Lieferung von zwei elektrischen Flirt in vierteiliger AusfĂŒhrung. Diese wurden 2010 ausgeliefert und als ETRÂ 340 (ETR: Elettrotreno) bezeichnet. Sie verkehren im Rahmen des Sistema Ferroviario Metropolitano Regionale zwischen Mira Buse und Venezia Santa Lucia auf der neu elektrifizierten Strecke.
Ferrovie del Gargano
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine weitere Ausschreibung fĂŒr drei dreiteilige Flirt wurde bei der Ferrovie del Gargano fĂŒr die Region Apulien gewonnen. Diese TriebzĂŒge werden als ETRÂ 330 bezeichnet.[205]
SĂŒdtiroler Transportstrukturen
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Ausgehend von einer Ausschreibung der SĂŒdtiroler Transportstrukturen AG (STA) im MĂ€rz 2007 wurden am 27. Juni 2007 VertrĂ€ge ĂŒber acht Flirt im Gesamtwert von knapp 60 Millionen Euro unterzeichnet. Eine allfĂ€llige Folgebeschaffung wurde mittels einer nicht nĂ€her bezifferten Optionsvereinbarung offen gehalten. Die acht TriebzĂŒge fĂŒr den Regionalverkehr in der Provinz Bozen sind seit Dezember 2008 im Einsatz. Sie bestanden aus vier vierteiligen (ETR 155-001 bis 004, TSI-Nummern je Kastenelement 94 83 4 155 001â016) und vier sechsteiligen (ETR 170-001 bis 004, 94 83 4 170 001â024) Flirt mit ZweispannungsausrĂŒstung fĂŒr den Betrieb unter 3âŻkV Gleich- und 15âŻkV Wechselspannung mit 16,7âŻHz. Seit Dezember 2008 sind die TriebzĂŒge als Verdichter zu den FS-ZĂŒgen auf dem SĂŒdtiroler Streckennetz MeranâBozen, BozenâFranzensfeste und FranzensfesteâInnichen (Pustertalbahn) im Einsatz. Mit der Zulassung fĂŒr Ăsterreich werden durchgehende Fahrten durch das Pustertal bis nach Lienz respektive ĂŒber die Brennerbahn bis nach Innsbruck realisiert. ĂuĂerlich entsprechen die Flirt den bestehenden Diesel-GTW der Vinschgaubahn MeranâMals.[206] Ende 2011 wurde die Option ĂŒber den Ankauf von weiteren acht Flirt gezogen. AuĂerdem wurden die vier bereits verkehrenden vierteiligen Triebwagen durch jeweils zwei Zwischenwagen verlĂ€ngert. Die Lieferung und Inbetriebnahme dieser zweiten Bestellung begann Mitte 2013, die ersten EinsĂ€tze nach Innsbruck erfolgten zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013,[207][208] nach Lienz zum Fahrplanwechsel Dezember 2014.[209]
2017 wurden sieben weitere sechsteilige Flirt geliefert.[210][211] Sie sind als Dreisystemeinheiten konzipiert, damit sie auf der Vinschgaubahn, die bis 2021 mit 25 kV bei 50 Hz elektrifiziert werden sollte, verkehren können.[212]
2026 beschloss SĂŒdtirol, die 23 sechsteiligen Flirt fĂŒr 34 Millionen Euro zu modernisieren. Neben einer ETCS-AusrĂŒstung fĂŒr alle ZĂŒge, werden die acht Flirt der zweiten Serie fĂŒr den Betrieb unter 25 kV angepasst.[213]
Ferrotramviaria
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit September 2009 kommen bei Ferrotramviaria in Apulien vierteilige elektrische Flirt-ZĂŒge auf den Strecken BariâLecce und BariâBarletta Zum Einsatz. Zwei Flirt mit der Bezeichnung ETR 341 verfĂŒgen nur ĂŒber PlĂ€tze der ersten Klasse, zwei ETR 342 mit zweiter Klasse werden im Regionalverkehr eingesetzt.[214] Am 12. Juli 2016 kollidierten beim Eisenbahnunfall von Andria zwei Flirt von Ferrotramviaria frontal.
Trasporto Passeggeri Emilia-Romagna
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Trasporto Passeggeri Emilia-Romagna (TPER) erhielt 2013 zwölf ETR 350 fĂŒr 3 kV Gleichspannung, die in Zusammenarbeit mit Ansaldobreda hergestellt wurden.[215] Im Jahr 2014 wurden mit Mitteln des Metropolitan Railway Service fĂŒr die Stadt Bologna weitere sieben ZĂŒge beschafft.[216] Die Region Emilia-Romagna kaufte 2015 nochmals sechs Einheiten.[217]
Trentino Trasporti
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Trentino Trasporti erhielt 2014 zwei ETRÂ 170 109â110 als Teil der zweiten Serie der SĂŒdtiroler Flirt.[218]
Autonome Region Aostatal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ersten Zweikraft-Flirt wurden im Mai 2015 von der Region Aostatal bestellt. FĂŒnf dreiteilige ZĂŒge mit einer Antriebsleistung von 2600âŻkW (im Fahrleitungsbetrieb mit 3âŻkV) bzw. 700âŻkW (mit Dieselantrieb) wurden ab 2018 ausgeliefert. Im Dieselbetrieb betrĂ€gt die Höchstgeschwindigkeit 140âŻkm/h, unter Oberleitung 160âŻkm/h. Optional sind fĂŒnf weitere ZĂŒge und eine VerlĂ€ngerung der Wartung um drei auf acht Jahre vereinbart worden.[219][220] Die ZĂŒge erhielten die Nummern BTR 813 001â005.
In drei Schritten 2022, 2023 und 2024 bestellte die Region sechs rein elektrische Flirt. Die Vierteiler sind als ETR 814 eingereiht, 160âŻkm/h schnell und haben 215 Sitze und weitere 21 Klappsitze.[221]
Ferrovie Nord Milano, Ente Autonomo Volturno und Infrastrutture Venete
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FĂŒr die FNM in Mailand, die Ente Autonomo Volturno (EAV) in Neapel und Infrastrutture Venete wurden von 2021 bis 2024 insgesamt 37 dreiteilige Niederflur-DieseltriebzĂŒge[222] der Baureihe ATR 803 ausgeliefert. Dabei handelt es sich um 30 Fahrzeuge fĂŒr die FNM, fĂŒnf Fahrzeuge fĂŒr die EAV und zwei ZĂŒge fĂŒr Infrastrutture Venete. Die ZĂŒge erreichen 140 km/h, sind 66,8 Meter lang und bieten 151 Sitz- und 158 StehplĂ€tze.[223][224] Der Antrieb wurde in einem Motorwagen in der Zugmitte sowie in den Bereichen hinter den Fahrzeugköpfen im Flirt-4-Design konzentriert. Im Motorwagen befinden sich Dieselmotoren mit 700âŻkW Leistung. Um schneller beschleunigen zu können, werden im Boost-Modus vier Batterieeinheiten zugeschalten, sodass 1200âŻkW verfĂŒgbar sind. Die Batterien werden beim Rekuperieren geladen. FĂŒr die FahrgĂ€ste sind WLAN, Steckdosen und USB-Ladebuchsen verfĂŒgbar.[225]
TILO
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]TILO ETR 524.0 (RABe 524): â Abschnitt Schweizerische Bundesbahnen
Kanada
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2021 war die Lieferung von sieben vierteiligen dieselelektrischen Flirt-ZĂŒgen fĂŒr die Stadt Ottawa vorgesehen. Die 120âŻkm/h schnellen TriebzĂŒge wurden speziell an das raue kanadische Klima angepasst. Der Auftrag ist Teil der Erweiterung der O-Train Trillium Line in Ottawa. Dabei wird die Trillium Line um acht Stationen erweitert und an den internationalen Flughafen von Ottawa angebunden. Im Gegensatz zu den USA, wo der Buy America Act einen Fertigungsanteil von mindestens 60 Prozent im Land vorschreibt, stellt Stadler die ZĂŒge fĂŒr Ottawa in der Schweiz her.[226]
Litauen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Juni 2023 erhielt Stadler von der staatlichen litauischen Bahngesellschaft LTG LINK den Auftrag ĂŒber die Lieferung von 15 Flirt-ZĂŒgen. 9 der 15 ZĂŒge werden als rein-elektrische FĂŒnfteiler mit einer LĂ€nge von 93âŻm fĂŒr den Intercity-Dienst und sechs weitere als batterieelektrische Vierteiler, wobei ein Wagen als reiner Power-Pack-Wagen vorgesehen ist, mit einer LĂ€nge von 63âŻm fĂŒr den Regionalverkehr ausgeliefert. Zu den fest bestellten ZĂŒgen besteht noch eine Option auf 39 weitere Flirts (13 in der rein-elektrischen IC-AusfĂŒhrung, 15 batterieelektrische ZĂŒge mit 100âŻkm Reichweite und 11 batterieelektrische ZĂŒge mit 70 km Reichweite).[227]
Montenegro
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 27. Mai 2026 haben Stadler und die ĆœeljezniÄki prevoz Crne Gore (ĆœPCG) die Lieferung von drei vierteiligen, elektrischen Flirt-Triebwagen bekanntgegeben. Diese sollen weitestgehend baugleich zu den nach Serbien gelieferten ZĂŒgen sein und grenzĂŒberschreitend eingesetzt werden.[228][229]
Niederlande
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Im April 2015 erhielt Stadler Rail von den Nederlandse Spoorwegen (NS), den ehemaligen NiederlĂ€ndische Staatsbahnen, einen Auftrag fĂŒr 58 Flirt-ZĂŒge, davon 33 drei- und 24 vierteilige ZĂŒge.[230] Der Kontraktwert dieser Bestellung betrug insgesamt etwa 280 Millionen Euro. Die Auslieferung begann bereits 2016 und im September 2017 waren alle als Sprinter-ZĂŒge in Betrieb.[231][232]
Im Mai 2014 bestellte die NS-Tochter Abellio sechs zweiteilige elektrische Flirt fĂŒr den Dienst auf der Bahnstrecke GoudaâAlphen aan den Rijn. Die ZĂŒge bieten einen hohen Fahrgastkomfort und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 140âŻkm/h.[233]
FĂŒr den Einsatz in der Provinz Limburg beschaffte die Arriva Personenvervoer Nederland 38 TriebzĂŒge des Typs Stadler Flirt 3, die ab 2016 in Betrieb gingen. Zum Einsatz kommen dort 15 zwei- und 13 dreiteilige Fahrzeugkompositionen. Weitere 8 dreiteilige Flirt in Mehrsystemausstattung werden von Arriva NL auf dem grenzĂŒberschreitenden DreilĂ€nderzug zwischen LĂŒttich ĂŒber Maastricht nach Aachen eingesetzt.[234][235] Im Januar 2026 bestellte Arriva fĂŒnf vierteilige Flirt fĂŒr die Vechtdallijnen. Sie bieten 248 SitzplĂ€tze, davon zwölf in der 1. Klasse.[236]
Die NS-Flirts sowie die zweiteiligen von Arriva Personenvervoer Nederland werden seit Ende 2016 als sogenannte Sprinter-ZĂŒge eingesetzt und sind mit USB-AnschlĂŒssen, Steckdosen, einem Reisendeninformationssystem und mit der ERTMS-Zugbeeinflussung ausgestattet.[237]
Im MĂ€rz 2016 verkaufte Stadler Rail weitere 16 ZĂŒge des Typs Flirt in die Niederlande an Keolis Nederland (damaliger Name Syntus) zum Gesamtpreis von 125;Millionen Euro. Mit den 9 dreiteiligen und 7 vierteiligen ZĂŒgen bedient die Betreibergesellschaft seit Ende 2017 die Linien ZwolleâKampen und ZwolleâEnschede.[238][239]
Im November 2025 bestellten die NS 36 TriebzĂŒge vom Typ Flirt Flex, wobei sich die Bestellung in 18 vier- und 18 sechsteilige ZĂŒge aufteilt. Der Einsatz der TriebzĂŒge, welche sowohl als Sprinter als auch als Intercity eingesetzt werden sollen, ist ab 2030 vorgesehen, wobei die Fertigung der ZĂŒge in Siedlce erfolgen soll. ZusĂ€tzlich besteht eine Option zur Lieferung weiterer ZĂŒge, welche auch fĂŒr EinsĂ€tze nach Deutschland und Belgien geeignet sein sollen.[240][241]
Am 5. Januar 2026 bestellte Arriva Personenvervoer Nederland fĂŒnf Flirt 3 fĂŒr den Einsatz auf den Bahnstrecken ZwolleâEmmen sowie MariĂ«nbergâAlmelo. Diese ZĂŒge werden auf 1,5 kV Gleichspannung ausgelegt sein und ĂŒber vier Wagen besitzen. Die ZĂŒge werden in Siedlce gebaut und ab Dezember 2029 eingesetzt.[242]
Norwegen
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- Nahverkehrs- und Regionalverkehrsvariante
Am 19. August 2008 erhielt Stadler von den Norges Statsbaner (NSB) den Auftrag fĂŒr die Lieferung von 50 fĂŒnfteiligen TriebzĂŒgen mit einer Option fĂŒr 100 weitere Einheiten. Letztendlich wurden 119 TriebzĂŒge geliefert. Die ZĂŒge werden als Lokalverkehrsvariante Type 75 im GroĂraum Oslo sowie fĂŒr mittellange Strecken im gesamten sĂŒdlichen Norwegen eingesetzt. Die Fahrzeuge sind eine fĂŒr die klimatischen Bedingungen in Norwegen konzipierte Weiterentwicklung des Flirt mit abweichendem Kopfdesign. Eine fĂŒnfteilige Einheit besteht im Prinzip aus einem Zweiteiler (2â2âBoâ) und einem Dreiteiler (Boâ2â2âBoâ), verfĂŒgt also ĂŒber eine dritte Antriebseinheit im Mittelteil des Zuges.[243] Das Fahrzeugkonzept ist auf eine Geschwindigkeit von 200Â km/h ausgelegt. Das Auftragsvolumen betrug rund 640 Millionen Schweizer Franken.
FĂŒr den Betrieb auf der norwegischen ETCS-Pilotstrecke Ăstfoldbanen wurden neun TriebzĂŒge mit ETCS Level 2 ausgerĂŒstet.[244]
2018 bestellte Norske tog AS 14 sechsteilige bimodale Einheiten. Die ZĂŒge bedienen elektrifizierte und nicht elektrifizierte Strecken im nördlichen Teil des norwegischen Schienennetzes. Sie sind fĂŒr eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h im elektrischen und 160 km/h im Dieselbetrieb zugelassen. ZusĂ€tzlich sind die ZĂŒge mit Akkumulatoren zur Speicherung von Bremsenergie im Dieselbetrieb ausgestattet, um beim Beschleunigen zusĂ€tzliche Energie bereitzustellen.[245]
- Fernverkehrsvariante
Am 17. Februar 2023 erteilte Norske tog Stadler den Zuschlag fĂŒr die Lieferung von 17 achtteiligen FernverkehrstriebzĂŒgen des Typs FLIRT NEX (NEX = Nordic Express), einer Variante des FLIRT ohne Jakobs-Drehgestelle und mit Anpassungen an das nordische Klima. AuĂerdem besteht eine Option auf 83 weitere TriebzĂŒge. Die Bestellung beinhaltet auĂerdem vier bis sieben ZweikrafttriebzĂŒge mit Elektro- und Dieselantrieb, die genaue Anzahl soll spĂ€ter vom Betreiber festgelegt werden. Die Verbrennungsmotoren können spĂ€ter durch nachhaltigere Energiequellen ersetzt werden.[246] Der Auftrag hat einen Gesamtwert von 8 Mrd. NOK (ca. 730 Mio. Euro). Die neuen ZĂŒge sollen ab 2024 gebaut, ab 2025 in Norwegen getestet und ab 2026 auf der Bergensbane zum Einsatz kommen. Die TriebzĂŒge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 200âŻkm/h und besitzen eine GesamtkapazitĂ€t von 542 SitzplĂ€tzen. Es werden sowohl ZĂŒge fĂŒr elektrifizierte als auch fĂŒr nicht elektrifizierte Strecken gekauft. Neben den Einsatz im Tagverkehr sollen die ZĂŒge auch auf Nachtzugverbindungen eingesetzt werden, wofĂŒr sie ĂŒber Liegewagen mit zwei und vier Betten pro Abteil und Liegesitzwagen verfĂŒgen werden, welche tagsĂŒber als Sitzwagen eingesetzt werden können. DarĂŒber hinaus sollen die ZĂŒge ĂŒber ein Bistro verfĂŒgen.[247][248][249]
Ăsterreich
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Juli 2023 schlossen die ĂBB und Stadler einen Rahmenvertrag ĂŒber bis zu 120 ZĂŒge des Typs Flirt Akku ab. Im Oktober 2023 wurden von den ĂBB die ersten 16 ZĂŒge abgerufen. Sie erhalten die Reihenbezeichnung 4750 und werden ab 2028 auf der Kamptalbahn eingesetzt, wo sie Ă€ltere Dieseltriebwagen der Reihe 5047 ersetzen werden.[250] Im MĂ€rz 2026 gaben die ĂBB bekannt, sieben weitere Garnituren abzurufen und diese ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2028 auch auf der Erlauftalbahn einsetzen zu wollen.[251]
Die Triebzugeinheiten werden 150 SitzplĂ€tze und 12 Klappsitze aufweisen, sie sollen in Ăsterreich und Deutschland zugelassen werden.[252]
Im Gegensatz zu den AkkutriebzĂŒgen der Bauart Flirt 3 aus dem Werk Pankow basieren die in Bussnang gefertigten AkkuzĂŒge der ĂBB auf dem Flirt 4/Flirt Evo.
Polen
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Als Resultat einer Ausschreibung in Polen konnten Ende Juni 2006 die VertrĂ€ge fĂŒr 14 vierteilige Flirt fĂŒr den Verkehr in den Regionen Masowien (zehn Einheiten)[253] und Schlesien (vier Einheiten) in Polen unterzeichnet werden.[254] Das Auftragsvolumen belief sich auf rund 100 Millionen Schweizer Franken und umfasste auch Serviceleistungen und die Schulung des Personals. Die Ablieferung der Fahrzeuge erfolgte zwischen Herbst 2007 und Ende 2008. Mit dem Gewinn der Ausschreibung einher ging der Entscheid von Stadler Rail, im polnischen Siedlce eine Tochtergesellschaft fĂŒr die Endmontage der ZĂŒge zu grĂŒnden. Einerseits wird dadurch versucht, sich auf dem polnischen Markt zu etablieren und weitere Fahrzeuge zu verkaufen, andererseits ist es damit möglich, die Kosten gegenĂŒber einer vollstĂ€ndigen Fertigung in der Schweiz oder in Deutschland zu senken.
Am 18. August 2010 entgleiste in Katowice der schlesische Flirt EN75-003 und stĂŒrzte einen Damm hinunter, wobei fĂŒnf Personen verletzt und der Zug schwer beschĂ€digt wurde.[255]
Ab FrĂŒhling 2014 wurden 20 zweiteilige Flirt 3 fĂŒr den Verkehr im GroĂraum ĆĂłdĆș (ĆĂłdzka Kolej Aglomeracyjna) geliefert. Diese ZĂŒge erreichen 160âŻkm/h. Die Unterhaltung wĂ€hrend 15 Jahren ist in der 180 Millionen Franken teuren Bestellung mitinbegriffen.[256]
2015 nahm PKP Intercity 20 achtteilige elektrische Flirt 3 fĂŒr den Fernverkehr Polens in Betrieb. Die TriebzĂŒge in FernverkehrsausfĂŒhrung sind mit Wagen erster und zweiter Klasse sowie mit einem Bistroabteil ausgestattet.[257] Der Kauf umfasst einen Wartungsvertrag ĂŒber 15 Jahre. Die Endmontage erfolgte im Werk in Siedlce und bei Newag. Einzelne Bauteile wie Drehgestelle und Antriebskomponenten werden in der Schweiz gefertigt.[258] 2019 bestellte PKP Intercity weitere zwölf TriebzĂŒge ED160 einschlieĂlich der Instandhaltung ĂŒber 15 Jahre.[259]
Im Januar 2018 schlossen Koleje Mazowieckie und Stadler Polska eine Rahmenvereinbarung ĂŒber die Lieferung von 61 elektrischen Flirt 3 ab. Wie bereits die zehn zuvor gelieferten ZĂŒge sind sie fĂŒr 3 kV Gleichspannung ausgelegt. Die Vereinbarung umfasst eine 15-jĂ€hrige Flottenunterhaltung. Die Bestellung war der gröĂte Auftrag fĂŒr den Kauf von Schienenfahrzeugen in der Geschichte der polnischen Eisenbahnen. Die im Werk Siedlce hergestellten ZĂŒge wurden in sechs Serien geliefert.[260] 2024 wurden 50 TriebzĂŒge aus einem weiteren Rahmenvertrag abgerufen, im FrĂŒhjahr 2025 bestellte Koleje Mazowieckie nochmals 14 ZĂŒge und im Dezember 2025 wurde der 75 ZĂŒge umfassende Rahmenvertrag mit einer Bestellung von elf weiteren Flirt vollstĂ€ndig ausgeschöpft. Diese ZĂŒge sind fĂŒnfteilig mit zwei TĂŒren pro Wagenteil. Sie können 600 FahrgĂ€ste befördern, davon 279 sitzend. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Die Flirt können unter ETCS Level 2 fahren.[261]
Im MĂ€rz 2026 beauftragte die Woiwodschaft GroĂpolen Stadler mit der Lieferung von zehn fĂŒnfteiligen Flirt. Gleichzeitig wurde eine Option ĂŒber zehn weitere Fahrzeuge vereinbart. Die ebenfalls in Siedlce gebauten Flirt sollen 2028 in den Fahrgastbetrieb gehen.[262]
Portugal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die staatlichen Comboios de Portugal (CP) bestellten 2020 zehn elektrische (Baureihe 2700) und zwölf ZweikrafttriebzĂŒge (Baureihe 2750) fĂŒr 158 Millionen Euro. Sie bestehen aus drei Aluminium-WagenkĂ€sten und sind 63,2 beziehungsweise 74,4 Meter (Zweikraftfahrzeuge) lang. Die 160 km/h schnellen Fahrzeuge sind die ersten Flirt fĂŒr die Iberische Breitspur. Ein Zweikraftzug bietet 204 Sitz- und 165 StehplĂ€tze. Die Auslieferung der ZĂŒge verzögerte sich. Ende Dezember 2025 wurde der erste Zweikraftzug der Baureihe 2750 angeliefert.[2][263]
Schweden
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Die finnische Bahngesellschaft VR betreibt nach Ăbernahme von MTR Express, eine Tochter der Hongkonger MTR Corporation, auf der Strecke Stockholm â Göteborg seit MĂ€rz 2015 ein Fernverkehrsangebot in Konkurrenz zu den Schwedischen Staatsbahnen (SJ).[264] DafĂŒr wurden im November 2013 sechs fĂŒnfteilige Flirt-ZĂŒge im Wert von rund 85 Millionen Schweizer Franken bestellt. Die ZĂŒge sind fĂŒr eine Höchstgeschwindigkeit von 200âŻkm/h ausgelegt und an die schwedischen Winterbedingungen angepasst.[265][266] Die Ăbergabe der ZĂŒge erfolgte seit Oktober 2014.[267] Die in Schweden nach der Ăbernahme von VR SnabbtĂ„g Sverige als Baureihe VR X74 im August 2024[268] gefĂŒhrten ZĂŒge bieten nur eine Wagenklasse[264] und bieten Internetzugang per WLAN an allen PlĂ€tzen.[269]
Im Mai 2025 bestellte das Unternehmen A-Train AB fĂŒr die Flughafenverbindung Arlanda Express zwischen dem Hauptbahnhof Stockholm C und dem Flughafen Stockholm/Arlanda sieben TriebzĂŒge mit je sechs Wagen mit einer Option auf einen achten Triebzug. Die ZĂŒge sollen ab 2029 die seit Betriebsbeginn dort eingesetzten und dann rund dreiĂig Jahre alten TriebzĂŒge vom Typ X3 ersetzen und die KapazitĂ€ten durch mehr SitzplĂ€tze ausweiten. Der Vertrag mit einem Wert von 350 Millionen Schweizer Franken beinhaltet auch die Instandhaltung ĂŒber einen Zeitraum von 15 Jahren.[270] In der zweiten JahreshĂ€lfte 2026 soll die Produktion der TriebzĂŒge im Werk Altenrhein beginnen, die Projektleitung erfolgt im Standort St. Margrethen.
Da alle Stationen des Arlanda Express Hochbahnsteige besitzen, können die bestellten ZĂŒge durchgĂ€ngig hochflurig fĂŒr Einstiegshöhen von 1150 und 760 mm ausgelegt werden. Sie sind barrierefrei und bieten 323 SitzplĂ€tze, bis zu 650 StehplĂ€tze und viele GepĂ€ckablagen. Die Höchstgeschwindigkeit betrĂ€gt 200 km/h, die Dauerleistung soll 4000 kW und in der Spitze 6400 kW betragen. Die TriebzĂŒge werden 165 Meter lang und 3,2 Meter breit.[271][272]
Serbien
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Die Serbischen Eisenbahnen (ĆœS) bestellten 21 vierteilige Flirt-3-Einheiten. Stadler setzte sich gegen die Konkurrenten Alstom und Siemens durch und erhielt im MĂ€rz 2013 den Auftrag im Wert von rund 100 Millionen Euro. Die in den Jahren 2015 und 2016 gelieferten Einheiten werden im Regionalverkehr eingesetzt. In jedem Wagenkasten gibt es eine TĂŒr pro Seite, eine vierteilige Einheit weist 234 SitzplĂ€tze auf. Die ZĂŒge wurden mit dem in Serbien ĂŒblichen punktförmigen Zugbeeinflussungssystem Indusi geliefert, wobei eine NachrĂŒstung auf ETCS möglich ist.[273]
Slowenien
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Im April 2018 schlossen die Slowenische Eisenbahn (SĆœ) und Stadler Rail einen Rahmenvertrag ĂŒber 52 TriebzĂŒge vom Typ Flirt sowie KISS. Die ersten 26 TriebzĂŒge wurden direkt abgerufen und wie folgt aufgeteilt: elf vierteilige elektrische und fĂŒnf dreiteilige dieselelektrische Flirt 3 sowie zehn dreiteilige KISS 3. Die dieselelektrischen Flirt werden auf eine Höchstgeschwindigkeit von 140âŻkm/h ausgelegt, die elektrischen auf 160âŻkm/h. Sie werden dreisystemfĂ€hig mit 3âŻkV Gleich- (Slowenien und Italien) sowie 15âŻkV Wechselspannung fĂŒr Ăsterreich und 25âŻkV fĂŒr Kroatien ausgelegt.[274][275][276]
Die Option fĂŒr die restlichen 26 TriebzĂŒge wurde im Mai 2019 eingelöst. Es sollen weitere zehn vierteilige elektrische und 16 dreiteilige dieselelektrische Flirt-Einheiten geliefert werden. Die elektrischen Flirt wurden in die Baureihe 510 eingeordnet, die Diesel-Flirt in die Baureihe 610 und die KISS in die Baureihe 313.[277][278]
Die Probefahrten fĂŒr die Baureihe 610 dauerten von April bis August 2020. Die Erprobung der Baureihe 510 begann Ende Oktober/Anfang November 2020.[279][280] Seit Januar 2021 befindet sich die Baureihe 610 im regulĂ€ren Fahrgastbetrieb.[278]
Erste Testfahrten in Ăsterreich und Kroatien begannen Ende MĂ€rz/Anfang April 2022 mit den Baureihen 510 und 610.[281]
Spanien
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FĂŒr die CercanĂas-Netze in Madrid und Barcelona bestellte die Renfe im Jahr 2021 79 BreitspurzĂŒge (1668âŻmm) im Wert von fast einer Milliarde Euro bei Stadler. Zwei Versionen sollten ab 2024 geliefert werden: 24 VierwagenzĂŒge (Baureihe 453.0) mit einer LĂ€nge von 100âŻm (T100) und 55 AchtwagenzĂŒge (Baureihe 453.6) mit einer LĂ€nge von 200âŻm (T200). Zwanzig der langen ZĂŒge wurden spĂ€ter als Option eingelöst. Alle TriebzĂŒge bestehen aus angetriebenen einstöckigen und antriebslosen doppelstöckigen Wagen und können bei Bedarf um einzelne Doppelstockwagen verlĂ€ngert bzw. verkĂŒrzt werden. Damit variiert ihre LĂ€nge zwischen 100 und 120âŻm und zwischen 160 und 240âŻm. Die ZĂŒge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 140âŻkm/h. Sie erhalten Batterien, um rund 10âŻkm bei einer Geschwindigkeit von 5âŻkm/h ohne Oberleitung zurĂŒcklegen zu können. Die einstöckigen Endwagen erhalten das Frontdesign, das erstmals bei den Traverso der SOB verwendet wurde. Sie sind niederflurig und besitzen drei TĂŒren pro Seite, wĂ€hrend die doppelstöckigen Mittelwagen zwei Hocheinstiege pro Seite besitzen. Jeder einstöckige Wagen ist an allen Achsen angetrieben und verfĂŒgt ĂŒber eine Leistung von 1800âŻkW, sodass die VierwagenzĂŒge 3600âŻkW und die AchtwagenzĂŒge 7200 kW leisten. Die AchtwagenzĂŒge können maximal 1890 FahrgĂ€ste befördern.[282][283][284] Am 24. August begann der Fahrgasteinsatz bei CercanĂas Madrid.[285]
Die Adif bestellte im Dezember 2019 drei Mess- und DiagnosezĂŒge im Wert von rund 75 Millionen Euro bei Stadler und Mermec. Die ZĂŒge sind dreiteilige Zweikraft-Flirt, deren Dieselmotor sich in einem separaten Fahrzeugteil befindet. Sie erreichen 200âŻkm/h im elektrischen Betrieb, mit Dieselantrieb sind maximal 175âŻkm/h möglich. Zwei ZĂŒge sind fĂŒr das Breitspurnetz vorgesehen, der andere Zug ist normalspurig.[286]
Tschechien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im September 2010 unterschrieb das Unternehmen Leo Express einen Vertrag ĂŒber die Lieferung von fĂŒnf fĂŒnfteiligen Flirt-TriebzĂŒgen (160âŻkm/h, 2000âŻkW, 3âŻkV Gleichspannung). Diese ZĂŒge werden auf der Strecke PragâOstrava eingesetzt. Der Betrieb wurde im Dezember 2012 aufgenommen. Jeder Zug bietet 237 SitzplĂ€tze in drei Wagenklassen (6 Premium, 19 Business, 212 Economy) und einen rollstuhlgerechten Bereich, Mahlzeiten werden am Platz serviert. Im Unterschied zu den Nahverkehrsvarianten gibt es nur vier einfachbreite EinstiegtĂŒren auf jeder Seite.[287][288]
Im November 2024 wurde bekannt gegeben, dass die TriebzĂŒge zu Zweisystemfahrzeugen mit der zusĂ€tzlichen Möglichkeit, unter 25âŻkV Wechselspannung zu fahren, umgerĂŒstet werden sollen. DarĂŒber hinaus werden die TriebzĂŒge mit neuen Sitzen in der Economy Klasse, 5G-Repeatern, WiFi und ETCS fĂŒr eine Gesamtinvestition von 400 Mio. CZK (16 Mio. EUR) ausgestattet.[289]
Ukraine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja (ukrainisch ĐŁĐșŃзалŃĐ·ĐœĐžŃŃ) hat aus Belarus einen fĂŒnfteiligen Flirt-TriebzĂŒg (ĐĐĐŒ-007) erhalten, um Testfahrten durchzufĂŒhren. Nach Abschluss der Tests wurde der Zug nach Belarus zurĂŒckgebracht.[290] Es wurde geplant, dass die ZĂŒge im Rahmen des Projektes âCity Expressâ als S-Bahnen in Kiew, Dnipro, Charkiw eingesetzt werden. Die Beschaffung war nach einer internationalen Ausschreibung erfolgt, die insgesamt 80 TriebzĂŒge umfasste, davon 20 fĂŒr den Regionalverkehr sowie 60 fĂŒr das City-Express-Projekt. Der Gesamtwert war mit 31,4 Mrd. Hrywnja, ca. 1 Mrd. Euro, beziffert. Im Zuge des russischen Ăberfalls auf die Ukraine wurde die Ausschreibung im MĂ€rz 2022 abgebrochen, wobei eine Wiederaufnahme nach Kriegsende geplant ist.
Die Höchstgeschwindigkeit der Einheiten betrĂ€gt 160âŻkm/h. Sie verfĂŒgen ĂŒber 262 PlĂ€tze der ersten und zweiten Klasse und sind mit Rampen fĂŒr den barrierefreien Zugang sowie Sitzgelegenheiten und StellplĂ€tzen fĂŒr Rollstuhlfahrer ausgestattet.[291][292][293]
Ungarn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- MĂV

FĂŒr den Regionalverkehr der MĂV-Start um Budapest erhielt Stadler Rail 2006 den Zuschlag fĂŒr die Lieferung und den Unterhalt von 30 vierteiligen ZĂŒgen.[294]Der Auftrag beinhaltete eine Option auf 30 weitere ZĂŒge und hĂ€tte ursprĂŒnglich mit dem ungarischen Partner Ganz Transelektro ausgefĂŒhrt werden sollen. Aufgrund von internen VerĂ€nderungen bei Ganz konnte dieses Vorhaben nicht umgesetzt werden. Stattdessen ĂŒbernahm die eigens dafĂŒr gegrĂŒndete Tochtergesellschaft Stadler Ungarn die Umsetzung des Auftrags.
Die Option wurde 2007 eingelöst, und die letzten der sechzig TriebzĂŒge wurden im Februar 2010 ausgeliefert.[295] Zudem ermöglichte dies den Aufbau des Stadler-Werkes Szolnok in Ungarn, das 2009 in Betrieb ging und die letzten sieben TriebzĂŒge endmontierte.
Die Fahrzeuge trugen in Ungarn die MĂV-Bezeichnung BVpmot-BDpx-Bpx-BVpmot (altes Bezeichnungsschema, nur an den Seiten angeschrieben), 5341Â 001â060 (neues Bezeichnungsschema bis 2014/2015). Seit der Umnummerierung 2014/2015 werden die Triebwagen als Baureihe 415 gefĂŒhrt (415 001 ff, A-D-C-B-Teile: 1415 001, 4415 001, 3415 001, 2415 001[296]). Die Unterhaltungsarbeiten erfolgen im Stadler-Werk in Pusztaszabolcs.
- GySEV / Raaberbahn

Als zweiter Kunde in Ungarn bestellte im Oktober 2012 die ungarisch-österreichische Privatbahn GySEV / Raaberbahn vier vierteilige Flirt-TriebzĂŒge.[297] Zwei dieser ZĂŒge nahmen bereits am 15. Dezember 2013 den Verkehr auf der Bahnstrecke SopronâSzentgotthĂĄrd auf.[298]
- GySEV / Raaberbahn und MĂV
Einen weiteren Auftrag ĂŒber sechs vierteilige TriebzĂŒge erteilte die GySEV / Raaberbahn im Februar 2013 zusammen mit der MĂV, welche 42 ZĂŒge orderte. Die Auslieferung erfolgte ab Herbst 2014 bis SpĂ€tsommer 2015. Alle 48 Flirt-TriebzĂŒge wurden mit FahrzeuggerĂ€ten fĂŒr die Zugbeeinflussung ETCS Level 2 ausgerĂŒstet. FĂŒr den Bau der AluminiumwagenkĂ€sten wurde 2012 das Werk in Szolnok ausgebaut.[299]
- MĂV
Am 23. Juni 2015 wurden von der MĂV in einem weiteren Auftrag 21 TriebzĂŒge nachbestellt.[300] Insgesamt wurden nach Ungarn 133 ZĂŒge verkauft. Die allgemeine Unterhaltung der GYSEV-ZĂŒge (Nummerierung: 415Â 500 â 509[301][302]) findet in Sopron statt, ihr Spitzname ist âSport szeletâ nach der Ăhnlichkeit der Farbgestaltung mit der Verpackung des Schokoriegels. Die neueren ZĂŒge (Nummerierung: 415 061 â 123[303]) der MĂV-Start sind im Betriebswerk IstvĂĄntelek beheimatet.[304]
- GySEV / Raaberbahn
Die GySEV / Raaberbahn bestellte im September 2016 zehn vierteilige Flirt 3, deren Auslieferung von November 2017 bis Mitte 2019 erfolgte.[305][306] Die vierteiligen Einheiten können auch mit den bereits vorhandenen Flirt in Mehrfachtraktion verkehren.[307] Im erneut ausgebauten Stadler-Werk in Szolnok wurden neben den Wagenkasten auch die Drehgestelle hergestellt; die Endmontage erfolgte im Werk Siedlce in Polen.[308] Sie erhielten die Nummern 435 500â509.
- GySEV Intercity
FĂŒr den Intercity-Verkehr beschafft die GySEV elf fĂŒnfteilige Flirt-TriebzĂŒge. Die ZweisystemzĂŒge besitzen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die WagenkĂ€sten werden im ungarischen Szolnok gefertigt, die Endmontage findet in Siedlce in Polen statt. Bis Ende 2026 sollen die ersten ZĂŒge fĂŒr das Zulassungsverfahren in Ungarn eintreffen, ab Sommer 2028 sollen alle Flirt im Fahrgastbetrieb sein.[309] Sie erhalten die Nummern 445 000â010.
Vereinigte Staaten
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2015 verkaufte Stadler erstmals Flirt-Triebwagen in die USA. Die texanische Fort Worth Transportation Authority setzt sie seit Januar 2019 auf der neugebauten TEXRail-Strecke zwischen Fort Worth und Dallas/Fort Worth International Airport (DFW) ein.[310][311] Es folgten AuftrĂ€ge von weiteren Bahnbetreibern in Texas: CapMetro in Austin, Denton County Transportation Authority in Lewisville und 2019 von Dallas Area Rapid Transit (DART). Letztere sollten ab Ende 2022 auf der âSilver Lineâ in Betrieb gehen.[312][313] Um die Wertschöpfungsvorschriften des Buy America Act zu erfĂŒllen, eröffnete Stadler fĂŒr die Endfertigung dieser ZĂŒge ein Werk in Salt Lake City.[314]
Seit September 2025 wird ein wasserstoffangetriebener Triebzug vom Typ Stadler Flirt H2 auf der Bahnstrecke San BernardinoâRedlands erstmals im Fahrgastverkehr eingesetzt. 2022 wurde der Reiseverkehr dort mit drei Dieseltriebwagen des Typs Stadler Flirt nach Jahrzehnten wieder aufgenommen.[315][316][317]
Im September 2022 wurde gemeldet, dass das California Department of Transportation (Caltrans) zunĂ€chst vier vierteilige TriebzĂŒge mit einer Option auf 25 weitere TriebzĂŒge bestellt hat, die von Amtrak im Amtrak California-Netz eingesetzt werden und dabei ab 2027 mit Diesellokomotiven bespannte WendezĂŒge ersetzen sollen.[318] Im Februar 2024 wurden aus der vereinbarten Option sechs weitere TriebzĂŒge abgerufen, die zwischen Merced und Sacramento eingesetzt werden sollen.[319]
Am 21. Februar bestellte die Metra acht zweiteilige TriebzĂŒge vom Typ Flirt Akku mit einem Gesamtwert von 154 Mio. US-$ fĂŒr den Einsatz auf der Beverly-Zweigstrecke der Rock-Island-Line, um dort mit Diesellokomotiven bespannte ZĂŒge zu ersetzen, wobei der Vertrag eine Option im Wert von 181,4 Mio. US-$ fĂŒr acht weitere TriebzĂŒge und 32 Mittelwagen fĂŒr einen zukĂŒnftigen Umbau in drei- oder vierteilige TriebzĂŒge beinhaltet. Die TriebzĂŒge, welche im Gegensatz zu den bisher bestellten Flirt Akku ĂŒber ein separates Antriebsmodul verfĂŒgen, sollen zwischen 2027 und 2028 ausgeliefert werden.[320][321]
VariantenĂŒbersicht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stadler bezeichnet nach dem Vorbild der Schweizer Serienbezeichnungen die verschiedenen Varianten mit einem x/y, wobei x die Anzahl der angetriebenen Achsen angibt und y die Anzahl der Achsen insgesamt. Als Gliedertriebzug mit Jakobsdrehgestellen hat ein Flirt immer ein Drehgestell mit je zwei Achsen mehr, als er aus Wageneinheiten besteht. Ein Typ 4/12 ist also ein FĂŒnfteiler mit vier angetriebenen Achsen, ein 3/8 ein Dreiteiler mit drei angetriebenen Achsen.
Die fĂŒr die jĂŒngsten Bestellungen vorgesehenen Fahrzeuge (DB Regio, nordbahn und Veolia) werden von Stadler als âFlirt 3â bezeichnet.[322] Diese unterscheiden sich von der ursprĂŒnglichen Variante vor allem dadurch, dass in dem âFlirt 3â eine entsprechend der EN 15227 gestaltete crashoptimierte Front verbaut ist. Da kĂŒnftig vermehrt Bauteile auch in anderen Baureihen aus dem Hause Stadler verwendet werden können sollen, orientiert sich diese eher am Stadler KISS und dem âNSB-Flirtâ als an dem âFlirt Franceâ, dessen Front ebenfalls schon crashoptimiert ist. Das bei den nun angebotenen dieselelektrischen und Zweikraftversionen eingefĂŒgte Antriebsmodul mit dem Dieselmotor sitzt auf zwei Jakobsdrehgestellen.
Die technischen Daten der individuellen Baureihen können von den hier gemachten technischen Angaben abweichen, abhÀngig von der Fahrzeugausstattung. Die folgenden Angaben basieren auf DatenblÀttern des Herstellers.
| zweiteilig | dreiteilig | vierteilig | fĂŒnfteilig | sechsteilig | siebenteilig | achtteilig | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BeÂzeichÂnung | 0426.1 DB: ETâŻ22 ĆKA: 2140 2526 |
0427 Cantus: 427/827 DB: ETâŻ23 eurobahn: ET 8.xx BLB: ET 130 ff HLB: 427 VIAS: 301 ff Transdev: ET 351 ff Arverio BW ET 3.xx 3427(FLIRT 3XL) DB/VRR Arverio BW ET 9.xx |
SBB: RABe 521â524 SOB: RABeâŻ526 TPF/TRN: RABeâŻ527 MĂV: 5341 0428 Cantus: 428/828 eurobahn: ET/EMâŻ5.XX/6.XX VIAS: 401 ff STA: ETR-155 JKOY: Sm5 KM: ER75 KĆ: EN75 ĆœS: 413 DB: 1428/1828 SOB: RABe 526 Arverio BW ET 4.xx |
DB: 429 eurobahn: ET/EMâŻ7.xx/9.xx HLB: 429 1429 Nordbahn: ET 5.01â07 Vias: ET 25 22xx 2429 Arverio BW: ET 5.xx
|
1430 Transdev: ET 301 ff SBB: RABeâŻ524L Nordbahn: ETâŻ6.01â08 NSB: TypâŻ74 Arverio BW: ET 6.xx |
BC: Flirt G | PKP IC: ED160
SOB: RABe 526 |
| BauÂjahr | ab 2006 | ab 2004 | ab 2004 | ab 2007 | ab 2008 | 2015â2016 | ab 2014 |
| AchsÂfolge | Boâ2â2â ĆKA: Boâ2âBoâ |
Boâ2â2âBoâ HLB/VIAS/Transdev: Boâ2â2â(1A) |
Boâ2â2â2âBoâ | Boâ2â2â2â2âBoâ NSB: Boâ2â2â + Boâ2â2âBoâ |
Boâ2â2â2â2â2âBoâ | Boâ2â2â2âBoâ+ 2â2â2âBoâ |
Boâ2â2â2â2â+ 2â2â2â2âBoâ SOB: Boâ2â2â2âBoâ+ Boâ2â2â2âBoâ |
| LeerÂmasse | 76 t ĆKA:90 t NAH.SH: 96 t |
100 t | 120 t 131 t[323] JKOY: 132 t |
145 t (Nordbahn: 156 t) | 170 t (Nordbahn: 179 t) | 270 t | PKP: 257 t
SOB: 265 t |
| LĂ€nge | 45Â 700Â mm DB: 42Â 066Â mm |
58Â 166Â mm 58Â 600Â mm (Flirt 3) 67Â 600Â mm (Flirt 3XL) |
74Â 266Â mm 74Â 700Â mm (Flirt 3) JKOY: 75Â 200Â mm ĆœS: 77Â 100Â mm |
90Â 378Â mm 90Â 800Â mm (Flirt 3) 106Â 200Â mm (Flirt 3XL) |
106Â 278Â mm 106Â 900Â mm (Flirt 3) |
134Â 500Â mm | PKP: 152Â 900Â mm (Flirt 3) SOB: 150Â 200Â mm (Flirt 3) |
| Breite | 2880Â mm JKOY/NSB: 3200Â mm ĆKA/ĆœS: 2820Â mm FLIRT 3XL: 2882Â mm |
3480Â mm | 2820Â mm | ||||
| Höhe | 4185 mm JKOY: 4400 mm FLIRT 3XL: 4270 mm |
4600Â mm | 4120Â mm | ||||
| FuĂbodenÂhöhe | Hochflur: 1120 mm, Niederflur: siehe Einstiegshöhe | 700/900/1240 mm | PKP: 1180 mm
SOB: 580 mm | ||||
| EinstiegsÂhöhe | 580 mm bzw. 780 mm JKOY: 600 mm |
600Â mm | PKP: 1180Â mm
SOB: 580Â mm | ||||
| SitzÂplatzÂanzahl | circa 116 | circa 181 | circa 219 | circa 274â300 DB 429/829: 274 |
circa 333 | 382 | PKP: 354 SOB: 380 |
| Sitzplatzanzahl kann je nach Bestellung um ±20 PlÀtze variieren | |||||||
| HöchstÂgeÂschwinÂdigkeit | 160 km/h DB: 140 km/h |
160Â km/h | 160Â km/h SNTF: 120Â km/h |
160Â km/h NSB: 200Â km/h |
160Â km/h | 200Â km/h | 160Â km/h |
| DauerÂleistung am Rad | 1000Â kW ĆKA: 1400Â kW |
2000Â kW HLB/VIAS/Veolia: 1500Â kW |
2000Â kW | 2000Â kW NSB: 3000Â kW |
2000Â kW | 3000Â kW | 2000Â kW SOB: 4000Â kW |
| Max. Leistung am Rad | 1300Â kW ĆKA: 1800Â kW |
2600Â kW HLB/VIAS: 1950Â kW Abellio/VRR(Flirt3XL): 3000Â kW |
2600Â kW | 2600Â kW NSB: 4500Â kW Abellio/VRR(Flirt3XL): 3000Â kW |
2600Â kW | 3900Â kW | 3000Â kW SOB: 5200Â kW |
| AnfahrÂbeÂschleuÂniÂgung | 0,83Â m/sÂČ ĆKA: 1,1Â m/sÂČ |
1,19Â m/sÂČ 1,2Â m/sÂČ HLB/VIAS: 1,01Â m/sÂČ |
1,00Â m/sÂČ 1,2Â m/sÂČ |
0,87Â m/sÂČ | 0,80Â m/sÂČ[324] | 0,9Â m/sÂČ | 0,6Â m/sÂČ
SOB: 1,1Â m/sÂČ |
| Quellen | [38][126][42][206][192][53][52][325][257][256][180][179][164][72][73][326] | ||||||
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- «Flirt» fĂŒr Stadtbahn Zug und S-Bahn Basel. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 11/2002, ISSN 1421-2811, S. 506â509.
- Gelenktriebwagen RABe 526 fĂŒr die Regionalverkehr Mittelland AG. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 11/2003, ISSNÂ 1421-2811, S. 498â503.
- Sven Klein: Der «flinke, leichte, innovative Regional-Triebzug» fĂŒr die SBB. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 1/2005, ISSN 1421-2811, S. 18â26.
- Michael Wiegleb, Kuno Schmid, Edgar Keller, Peter Daehler: Stadtlers Mehrsystem-Triebzug Flirt fĂŒr die TILO. In: Eisenbahn-Revue International. Nr. 10, 2006, ISSN 1421-2811, S. 490â497.
- Karsten Wagner & Alois Starlinger Flirt3. PrÀsentation durch Stadler Rail AG, Grazer Schienenfahrzeugtagung 2014 (PDF, 36 Seiten).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Webseite des Produzenten Stadler Rail Group zum Flirt
- AusfĂŒhrliche Beschreibung von Bruno LĂ€mmli
- PrÀsentation von Stadler Pankow bei der 40. Schienenfahrzeugtagung 2011 in Graz (PDF; 4 KiB)
- Vorstellung des FLIRT 3 bei mobil NRW
- Vorstellung des FLIRT 3 (FLIRTÂł EMU und FLIRTÂł XL) bei GoAhead Baden-WĂŒrttemberg
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Internationaler Bestseller: FLIRT Triebzug zum 2500. Mal verkauft. Stadler Rail, 16. Juni 2023, abgerufen am 16. Juni 2023.
- 1 2 3 Stadler liefert den Bestseller FLIRT erstmals auf die iberische Halbinsel. Medienmitteilung vom 21. Oktober 2010.
- 1 2 3 Elektrischer Niederflurtriebzug FLIRT fĂŒr die DB Regio AG ( vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive; PDF; 1,0Â MB) Datenblatt von Stadler Rail
- â SBB CFF FFS RABe 521 â 524, lokifahrer.ch
- 1 2 Stadler Produkte: FLIRT 160
- 1 2 Stellungnahme zur PresseerklĂ€rung Go-Ahead: Messfehler waren Ursache der angenommenen ungleichen Gewichtsverteilung. (PDF) In: stadlerrail.com. Stadler, 17. Februar 2023, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 9. Oktober 2024; abgerufen am 18. Februar 2023.
- 1 2 3 4 5 Theo Weiss: Stadler â Von der Stollenlokomotive zum Doppelstockzug. Minirex, Luzern 2010, ISBN 978-3-907014-33-2, S. 9380â88.
- â Karsten Wagner & Alois Starlinger: Flirt3. PrĂ€sentation durch Stadler Rail AG, Grazer Schienenfahrzeugtagung 2014 (PDF, 36 Seiten).
- â Katrin Goullon: Auf der Schiene des Erfolgs â Der Flirt in 3. Generation. In: Eisenbahntechnische Rundschau. 1+2/2015, S. 46â52.
- â Feierlicher Roll-out: BLS und Stadler prĂ€sentieren erstmals den FLIRT der neuesten Generation (aktualisiert) â Bahnonline.ch 9. September 2020, aktualisiert 16. April 2021.
- â Feierlicher Roll-out: BLS und Stadler prĂ€sentieren erstmals den FLIRT der neusten Generation â Datum 09.09.2020 â BLS AG
- â Zweiteilige Flirt fĂŒr Polen. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 2, 2013, S. 85.
- â Start in das neue Ausbildungsjahr beim Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow. ( vom 5. September 2015 im Internet Archive) 5. September 2015; Stadler Pankow GmbH
- 1 2 Daniel Fankhauser, Urs Wieser: Niederflur-GelenktriebzĂŒge Be 4/8 Star fĂŒr die Aare â Seeland mobil AG. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 3/2010, S. 147â153.
- â Matthias Rellstab: 14 ZĂŒge fĂŒr die BDWM. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 8-9/2007, S. 370.
- â Walter von Andrian: Diamant fĂŒr BDWM Transport AG vorgestellt. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 2/2010, S. 94â95.
- 1 2 JĂŒrg LĂŒthard, Urs Wieser: Neue TriebzĂŒge fĂŒr Westschweizer Meterspurbahnen. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 6/2016, S. 301â307.
- â DB Arriva bestellt fĂŒr die Niederlande ZĂŒge mit innovativem Antriebskonzept fĂŒr 170 Millionen Euro. Presseinformation auf der Website der DB vom 14. November 2017.
- â Stadler: Flirt Akku in Berlin vorgestellt. In: lok-report.de. 25. Oktober 2018, abgerufen am 22. Juli 2019.
- â Produktseite Stadler Flirt Akku. Stadler Rail AG, 19. Februar 2024, abgerufen am 19. Februar 2024.
- â Stadler korrigiert E-Reichweite seines Akku-Zugs nach oben. In: electrive.net. 31. MĂ€rz 2021, abgerufen am 31. MĂ€rz 2021.
- â Stadler Flirt Akku erzielt Reichweitenrekord im Batteriemodus. (PDF) In: Privatbahn-Magazin 1/2022. Archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 14. Januar 2022; abgerufen am 1. MĂ€rz 2022.
- 1 2 Sebastian Schaal: Schleswig-Holstein bestellt 55 Akku-ZĂŒge bei Stadler. Update 16.04.2021. In: electrive.net. Rabbit Publishing, Berlin, 21. Juni 2019, abgerufen am 1. MĂ€rz 2022.
- â Innovative Energiespeichersysteme und Traktionsumrichter von ABB fĂŒr ZĂŒge in Deutschland. ABB, 16. April 2021, abgerufen am 16. Februar 2026.
- â Anni Dunkelmann: Der GroĂe Check der Akku-ZĂŒge. 1. Juni 2026, abgerufen am 8. Juni 2026 (02:08: Aussage des Standortleiters von Stadler Rail Service in Rendsburg).
- â Mission Klima â Lösungen fĂŒr die Krise. Alles auf Akku - DieselzĂŒge auf dem Abstellgleis. In: ardsounds.de. NDR Info, 31. Mai 2024, abgerufen am 1. Juni 2024 (15 Minuten).
- â Akku-ZĂŒge kommen Ende 2022 in SH aufs Gleis. NDR vom 11. Februar 2021 ( vom 12. Februar 2021 im Internet Archive)
- â 13-231-0001-4-001-001 FLIRT3L BEMU2 SH. In: ERATV - European Register of Authorised Types of Vehicles. 7. September 2023, abgerufen am 13. September 2023 (englisch).
- â Fahrzeuge. Abgerufen am 13. September 2023.
- â [DE] FLIRT Akku BEMU certified for commercial service - start in October. 11. September 2023, abgerufen am 13. September 2023 (britisches Englisch).
- â Bundesweite Premiere: Neue Akku-ZĂŒge auf der Bahnstrecke zwischen Kiel-Hauptbahnhof und Kiel-Oppendorf. Abgerufen am 1. Oktober 2023.
- â Madsen trifft Chefs von Stadler und erixx Holstein. Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus Schleswig-Holstein, 19. Dezember 2023, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 15. Januar 2024; abgerufen am 15. Januar 2024.
- â NACHHALTIGER BAHNVERKEHR: STADLER BRINGT BATTERIEZĂGE IN DIE USA. Stadler Rail, 15. Februar 2023, abgerufen am 16. Februar 2023.
- â Stadler liefert neue ĂBB-Tunnelrettungsfahrzeuge. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 2/2021, S. 75.
- â Christian Milankovic: âUnsere ZĂŒge fahren stabilâ. In: Stuttgarter Nachrichten. Band 75, 25. September 2020 (online).
- â Meldung Flirt auch in Deutschland fĂŒr Doppeltraktion zugelassen. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 2/2006, ISSN 1421-2811, S. 84.
- â Elektrischer Niederflurtriebzug FLIRT fĂŒr die cantus Verkehrsgesellschaft mbH ( vom 25. Dezember 2014 im Internet Archive) Datenblatt von Stadler Rail (PDF; 1,4 MB)
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- â https://beaconrail.com/de/2016/05/13/beacon-rail-enters-into-an-agreement-to-acquire-ascendos-rail-leasing/
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- Wikipedia:Veraltet seit 2020
- Stadler Flirt
- Triebfahrzeug (Schweiz)
- Elektrotriebwagen fĂŒr Gleichstrom 1500 V
- Elektrotriebwagen fĂŒr Gleichstrom 3000 V
- Elektrotriebwagen fĂŒr Wechselstrom 15 kV 16,7 Hz
- Elektrotriebwagen fĂŒr Wechselstrom 25 kV 50 Hz
- Schienenfahrzeug (Spurweite 1435 mm)
- Schienenfahrzeug (Spurweite 1520 mm)
- Verbrennungsmotortriebwagen
- Zweikrafttriebwagen
